| Freitag, der 25. Mai 2012, 03:14 Uhr |
| Dienstag, 12.02.2008 | 941 Aufrufe |
In Moskau wurde das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, mit einem Gespräch unter vier Augen beendet.
Wie der Pressedienst des Präsidenten der Ukraine mitteilt, zog sich das Treffen, für welches anderthalb Stunden eingeplant waren, länger als drei Stunden hin.
In diesem Moment begann die zweite Sitzung der interstaatlichen Kommission Juschtschenko-Putin.
In der offenen Sitzung schlug der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin der Ukraine vor, die Kräfte im Brennstoff-Energiebereich zu vereinigen.
Die Ukraine und Russland sollten in diesem Bereich ihre Kräfte vereinen, denkt Putin.
Er fügte hinzu, dass die Realisierung von großen gemeinsamen Projekten im Energiebereich, es nicht nur erlaubt die ukrainisch-russischen Beziehungen zu stärken, sondern ein Beitrag zur Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit werden kann.
“Ungeachtet aller existierenden Schwierigkeiten, werden wir einen Ausweg auf so einem Niveau der Zusammenarbeit neuer Qualität und einer realen, strategischen Partnerschaft Russlands und der Ukraine erreichen.”, unterstrich der russische Präsident, hinzufügend, dass dies den tiefen Interessen der Ukraine und Russlands entspricht.
Von der ukrainischen Seite nehmen an der Arbeit der Kommission der Präsident Wiktor Juschtschenko, der Verteidigungsminister Jurij Jechanurow, der Vertreter des Präsidialamtsleiters Alexandr Tschalyj, der Vorstandsvorsitzende von Naftogas Oleg Dubina, der erste Vizepremier Alexandr Turtschinow, die Sekretärin des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung Raisa Bogatyrjowa, der Außenminister Wladimir Ogrysko, der Bildungsminister Iwan Wakartschuk und der Vizepräsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Wladimir Litwin teil.
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Den Worten Juschtschenkos nach, untersucht die Kommission die Fragen der Grenzziehungen in der Kertscher Bucht, im Asowschen und Schwarzen Meer, den Beginn des Prozesses der Markierung der Grenzen, der Anwesenheit der russischen Schwarzmeerflotte in der Ukraine und der Sicherstellung der europäischen Energiesicherheit.
Heute, um 17:00 Uhr Kiewer Zeit läuft die Frist für das von Gasprom aufgestellte Ultimatum ab. Wenn zu dieser Zeit die Gasverhandlungen in Moskau – einerseits zwischen Gasprom und Naftogas, andererseits – zwischen Juschtschenko und Putin, nicht mit einem Erfolg enden, dann kann Gasprom der Ukraine das Gas abdrehen.
Die Visite Juschtschenkos in Moskau geht über zwei Tage und wie Beobachter anmerken, ist es wenig wahrscheinlich, dass Gasprom während der Anwesenheit Juschtschenkos in Moskau die Gasversorgung der Ukraine abstellt.
Quelle: Korrespondent.net
Übersetzer: Andreas Stein — Wörter: 379
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