| Montag, der 20. Mai 2013, 08:47 Uhr |
| Donnerstag, 08.04.2010 | 1208 Aufrufe |
“Swoboda” verlangt vor dem Donezker Bezirksberufungsgericht die Aberkennung des Titels “Held der Ukraine” für den Rotarmisten, der die sowjetische Fahne auf dem Reichstag hisste.
Dabei handelt es sich um einen Erlass von Ex-Präsident Wiktor Juschtschenko vom 6. Mai 2005, indem er Olexij Berest, der am 30. April 1945 auf dem Reichstag die sowjetische Fahne hisste, den Titel “Held der Ukraine” verlieh. Der Kläger, Dmytro Snehyrjow, von der Allukrainischen Vereinigung “Swoboda” in der Luhansker Oblast, argumentiert dabei genauso wie bei der Rücknahme des Juschtschenkoerlasses zur Verleihung des Heldentitels an Stepan Bandera durch eben jenes Gericht. Denn sowohl Alexej Berest, der 1970 in Rostow am Don starb, als auch Stepan Bandera, der 1959 in München ermordet wurde, waren niemals Bürger der unabhängigen Ukraine und nur diese können für besondere Leistungen mit dem Titel “Held der Ukraine” geehrt werden.
Quelle: ZIK
Übersetzer: Andreas Stein — Wörter: 141
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