Wirtschaft // Dienstag, 27.12.2011
Die Welt gerät langsam weiter in die Krise. Manche nennen das Geschehen die zweite Welle, andere bezeichnen dies als die neue Welle. Die Prognosen der meisten Experten zeichnen sich nicht durch Optimismus aus.
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Wirtschaft // Dienstag, 15.11.2011
Die Verlangsamung des Wachstumstempos der Weltwirtschaft wirkt sich negativ auf eine der Basisbranchen der Industrie der Ukraine aus – die Metallwirtschaft. Das bereits den zweiten Monat infolge beobachtete Sinken der Preise und der Nachfrage für ukrainisches Metall zwingt einzelne Metallunternehmen dazu am Rande der Rentabilität zu arbeiten und die Produktion zurückzufahren. Und obgleich die Metallwirtschaft eine Wiederholung der Krise von Ende 2008/Anfang 2009 nicht erwartet, könnte sich die derzeitige Situation negativ auf die ukrainische Wirtschaft im Ganzen auswirken. Der Meinung von Experten nach kann der unvermeidliche Rückgang über die Entwicklung des Binnenmarktes ausgeglichen werden, der zur Zeit lediglich 20-25% der Gesamtliefermenge ausmacht.
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Meinungen & Analysen // Freitag, 06.08.2010
Die sechste Sitzungsperiode der Werchowna Rada, dem Parlament der Ukraine, endete Mitte Juli. Mittlerweile haben sich alle Abgeordneten, Regierungsmitglieder und sogar Präsident Janukowytsch in die Sommerferien verabschiedet. Die Zeit vorher war geprägt von wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen für das Land. Die Serie „Ukraine in der Sommerpause“ fasst die wichtigsten Ereignisse zusammen
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Wirtschaft // Donnerstag, 08.07.2010
Der „Iljitscher“ Sozialismus (es ist vom Mariupoler Metallurgischen Kombinat „Iljitsch“ die Rede) wurde heute mit einer banalen Zeile auf der Tagesordnung der Aktionärsversammlung abgeschlossen – „eine Entscheidung treffen zur Erweiterung des Stammkapitals auf 2,552 Mrd. Griwna als Ergänzung für die Umlaufmittel und als Sicherung der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Die Kapitalerhöhung wird aus eigenen Mitteln und mit Investoren vorgenommen.“
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Wirtschaft // Freitag, 02.07.2010
In der Ukraine wird der größte Stahlhersteller der GUS gegründet. Gestern wurde verkündet, dass die „Metinvest“ Gruppe von Rinat Achmetow das Mariupoler Metallkombinat schluckt. Dank dessen erhöhen sich die Kapazitäten des vereinten Unternehmens auf 20 Mio. t Stahl im Jahr. Experten betrachten das Geschäft als vorteilhaft für beide Seiten: das Kombinat erhält Zugang zu Rohstoff- und Finanzressourcen von „Metinvest“ und die Gruppe zur Produktion eines Produkts mit hoher Wertschöpfung.
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Wirtschaft // Mittwoch, 16.06.2010
Das Mariupoler Iljitsch-Metallkombinat (MMK) führt Verhandlungen über eine Fusion mit dem größten ukrainischen Metallunternehmen – der „Metinvest-Holding“ von Rinat Achmetow und Wadim Nowinskij. Die Informationen wurden von beiden Seiten bestätigt. Die Fusion soll das MMK vor einer unfreundlichen Übernahme schützen. Wenn dies gelingt, gehört das vereinte Unternehmen zu den 20 größten Stahlherstellern der Welt.
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Politik // Freitag, 11.06.2010
Von Informanten aus dem Umfeld Wiktor Janukowytschs wurde der Zeitung “Ukrajina Moloda“ eine sensationelle Neuigkeit bekannt: der skandalreiche Verkauf von “Saporishstal” und des Mariupoler Iljitsch-Metallkombinats erwies sich sogar für den Garanten der Verfassung als unangenehme Überraschung.
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Wirtschaft // Sonntag, 30.05.2010
Die aktive Phase des Kampfes um das Mariupoler Iljitsch-Metallkombinat (MMK) wurde so lange erwartet, dass sie, wie es scheint, alle überrumpelte.
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Wirtschaft // Freitag, 28.05.2010
Der Unternehmenskonflikt um das Iljitsch-Metallkombinat klingt nicht ab. Gestern beschuldigte die Unternehmensleitung Vertreter des zypriotischen Unternehmens Formigos Holding und Revain des Versuchs der gewaltsamen Übernahme des Unternehmensregistrators. Im Betrieb schließt man jetzt nicht aus, dass sich hinter den „russischen Investoren“, in deren Namen am Vortag die Vertreter der Formigos Holding und von Revain auftraten, die gleichen Unternehmen verbergen, die Anfang des Jahres 50% der Aktien der Industrieunion Donbass erwarben.
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Wirtschaft // Dienstag, 30.03.2010
Die ukrainischen Unternehmen der Metallwirtschaft kommen nicht aus dem Teufelskreis heraus. Die instabile Nachfrage nach den ukrainischen Produkten gibt ihnen nicht die Möglichkeit die für eine Modernisierung notwendigen Mittel zu akkumulieren und ohne diese kann die Metallwirtschaft keine flexiblere Absatzpolitik betreiben und von einem Markt auf den anderen wechseln. Die Situation ändern könnten nur bedeutende Investitionen in die Erneuerung der Produktion, was bei weitem nicht alle schaffen, betonen Experten.
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Wirtschaft // Dienstag, 13.10.2009
Der Weltmarkt für Stahl hat begonnen sich wiederzubeleben. Gestern verbesserte die World Steel Association die Prognose für den Verbrauch des Metalls und bereits im Jahre 2010 erwartet sie eine Stabilisierung der globalen Nachfrage. Der Anstieg des Stahlverbrauchs wird auf den traditionellen Absatzmärkten für die ukrainischen Produkte stattfinden – in den Ländern des Nahen Ostens und von Nordafrika, was es den ukrainischen Unternehmen erlaubt den Export um 10-12% zu erhöhen. Im Ergebnis führt dies zu einer Verringerung der Arbeitslosigkeit im Lande und einem Anstieg der Haushaltseinnahmen, sagen Experten.
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Wirtschaft // Mittwoch, 10.12.2008
Die Finanzkrise und die erwartete Preiserhöhung für Gas zwingt die Metallurgen dazu, zu billigeren Energieträgern überzugehen. Gestern informierte der drittgrößte Stahlhersteller, das Metallkombinat “Asowstal”, darüber, dass es auf die Nutzung von Gas bei der Hochofenproduktion verzichtet, dieses mit Koks ersetzend, was monatlich Einsparungen von bis zu 12 Mio. Grywnja (ca. 1,25 Mio. Euro) bringt. Analoge Pläne verkünden auch die Vertreter anderer Metallunternehmen. Falls dies stattfindet, dann wird sich der Gasverbrauch in der Branche um ungefähr 50% verringern, berechneten Experten.
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Wirtschaft // Montag, 20.10.2008
Die Metallkombinate beginnen mit Massenentlassungen von Mitarbeitern. Am Freitag erklärte der Vorsteher der “Industrieunion/Industrialnyj Sojus Donbass” (ISD), Sergej Taruta, dass sein Unternehmen die Anzahl der Arbeiter um ein Drittel reduzieren könnte. Von einer Kürzung des Personalbestandes oder der Löhne redeten auch die anderen Metallunternehmen. Wenn die Kündigungen in der Branche so hoch werden, wie bei der ISD, könnten die Metallkombinate ihre Ausgaben bis Ende des Jahres um 120-135 Mio. $ senken.
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Wirtschaft // Dienstag, 14.10.2008
Die Vertreter der Föderation der Arbeitgeber der Ukraine (FRU) informierten gestern über die Maßnahmen, welche von den Industrieunternehmen in Verbindung mit der Verschärfung der ökonomischen Krise ergriffen wurden. Den Angaben der FRU nach, ist das Mariupoler Metallkombinat namens Iljitsch zu einer viertägigen Arbeitswoche übergegangen, das Altschewsker Metallkombinat hat seine Mitarbeiter in den Urlaub geschickt, das Charkower Traktorenwerk zieht analoge Maßnahmen in Betracht. Neben der Metallurgie und dem Maschinenbau baut sich eine ähnliche Situation im Bau und in der Chemieindustrie auf. Der Meinung des Generaldirektors der FRU, Wladimir Grischtschenkos, nach, wird es bald bis zu 500.000 Arbeitslose geben. Doch die Leiter der genannten Unternehmen dementieren die Informationen über Entlassungen.
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Wirtschaft // Montag, 06.10.2008
Am Freitag hat das Ministerium für Industriepolitik den Beginn einer Krise der Metallurgie in großem Ausmaße verkündet. In Verbindung mit dem Absinken der Weltmarktpreise können ukrainische Metallkombinate weiter nicht mehr mit chinesischen und russischen Herstellern konkurrieren. In den Lagern der Unternehmen haben sich aufgrund der Absatzprobleme die Erzeugnisse eines ganzen Monats angesammelt. Bereits jetzt sind 17 von 36 ukrainischen Hochöfen gestoppt worden und die Metallurgen ziehen die Möglichkeit des vollständigen Produktionsstopps in ihren Unternehmen in Betracht. Falls die Regierung keine außerordentlichen Maßnahmen zur Unterstützung des Metallsektors ergreift, werden die Folgen zu beklagen sein: von Steuerausfällen und Massenentlassungen bis zur Krise der gesamten ukrainischen Wirtschaft, betonen Experten.
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Wirtschaft // Montag, 01.09.2008
Die Verhandlungen der Metallunternehmen mit der Regierung über die Verringerung der Gaspreise und der Preise für Eisenbahntransporte sind in eine Sackgasse geraten. Am Freitag forderte Premierministerin Julia Timoschenko im Laufe einer gemeinsamen Konferenz die Einführung einer staatlichen Regulierung der Preise für Eisenerz, was, der Meinung der Metallurgen nach, nur ihre finanzielle Lage verschlechtert. Experten merken an, dass die Maßnahmen der Premierin den Unternehmen nutzen, die kein eigenes Eisenerz haben. Falls das Ministerialkabinett eine staatliche Preisregulierung beim Eisenerz einführt, dann versprechen Marktteilnehmer die Initiative vor Gericht anzufechten.
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Wirtschaft // Donnerstag, 28.08.2008
Gestern meldeten die metallurgischen Unternehmen im Verlaufe der Sitzung bei Premierministerin Julia Timoschenko den kritischen Verfall der Weltmarktpreise für Stahl. Die Rentabilität der Metallkombinate verringerte sich von 25-30% auf 7-10% und in nächster Zeit kann die Herstellung der Mehrzahl der Produkte verlustreich werden. Marktteilnehmer schlugen der Regierungschefin vor eine Reihe von Maßnahmen zu ergreifen, die auf einen Stopp der Tariferhöhungen für Gas und für Eisenbahntransporte abzielen. Timoschenko versprach die Forderungen zu erfüllen.
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Politik // Montag, 14.07.2008
Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, plant das Kohleindustrieministerium die Kontrolle über die interessantesten Aktiva von Unternehmen der Branche einer Reiher ukrainischer und russischer Investoren zu geben. Umgesetzt werden soll dies ohne Wettbewerb, ohne offene Auktion und ohne verlustreiche Objekte des Sozialbereiches im Austausch für Investitionen in Höhe von 557 Mio. $. Experten betonen, dass im Vorschlag des Ministeriums nicht nur der Wert dieser Objekte unterbewertet ist, sondern auch geopolitische Risiken enthält. Die Ukraine kann die Möglichkeit des Ersatzes von russischem Gas durch Kohle aus eigener Förderung verlieren.
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