| Samstag, der 25. Mai 2013, 04:59 Uhr |
Alle Artikel zum Thema
Politik // Dienstag, 07.05.2013 Kommentare: 1
Die politischen Bestimmungsfaktoren und juristischen Mechanismen einer Ausräumung des wichtigsten Hindernisses zur Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens zwischen der Ukraine und Europäischen Union.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 26.04.2013
Der Kreditgeber ist abgereist – die Schulden sind geblieben. Und sie sind teurer geworden. So könnte man die Lage zum Zeitpunkt der Abreise der turnusmäßigen IWF-Mission aus der Ukraine beschreiben.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 15.03.2013
In letzter Zeit ertönen öfter und öfter Vorhersagen zu den Perspektiven der ukrainischen Wirtschaft. Das jüngste Beispiel ist die Prognose des Präsidenten der Assoziation der ukrainischen Banken, Alexandr Sugonjako. Seinen Worten nach könnte das Land, wenn es der Ukraine nicht gelingt sich auf den Erhalt eines neuen Kredites vom IWF zu einigen, in den Zustand der Zahlungsunfähigkeit geraten.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Dienstag, 26.02.2013
Am schmerzhaftesten ist in dieser Situation das Fehlen eines eigenen Programms wirtschaftlicher Reformen bei den patriotischen politischen Kräften, der ukrainischen Wirtschaft, den Gewerkschaften und ebenfalls die ungenutzten analytischen Möglichkeiten der ukrainischen nichtstaatlichen Institute, der qualifizierten Analysten, die in ukrainischen Investmentunternehmen, Banken usw. arbeiten. Das macht die Gesellschaft und die Wirtschaft zu abseitsstehenden Beobachtern im Verlaufe der Verhandlungen mit dem IWF und gestattet es der ukrainischen Seite nicht gegenüber dem Fonds ein effektives Programm wirtschaftlicher Maßnahme auszuarbeiten und zu vertreten, dass dabei auch gesellschaftliche Unterstützung erfahren würde.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 23.02.2013
Nachstehend veröffentlichen wir die Übersetzungen des Artikels von “Kommersant-Ukraine”, der Gegendarstellung von “Naftogas Ukrainy” und der darauf erfolgten Erklärung des “Kommersant-Ukraine” sowie eines kurzen Berichts zum Thema, der auf der Internetseite von “Delo” erschienen ist und die Ereignisse rund um die Falschmeldung zusammenfasst und einen Experten zu Wort kommen lässt.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Mittwoch, 30.05.2012
Die Ukraine sucht weiter nach Möglichkeiten, sich aus der Abhängigkeit von russischem Gas zu lösen.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 15.03.2012 Kommentare: 1
Im Laufe dieses Jahres werden die westlichen Volkswirtschaften schließlich in der Phase der Rezession angekommen sein. Dieses Mal werden die Probleme und Ungleichgewichte in den staatlichen Finanzsystemen als Krisenindikatoren dienen, die sich unter den Bedingungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise verschärft haben.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 29.01.2012
Wie gewöhnlich wurde zu den zumindest vorläufigen Ergebnissen der letzten Runde der ukrainisch-russischen Gasverhandlungen offiziell nichts Konkretes erklärt. Da diese aber offiziell stattgefunden haben, ist der Vorsitzende der ukrainischen Delegation, Minister Jurij Bojko, bei “Gasprom” scheinbar noch willkommen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 26.01.2012
2011 hat die Ukraine 45 Mrd. Kubikmeter Gas erworben, von denen 40 Mrd. Kubikmeter durch die NAK „Naftogas Ukrainy“ bei „Gasprom“ gekauft wurden und weitere 5 Mrd. Kubikmeter durch die Ostchem Holding Dmitrij Firtaschs. In diesem Jahr verspricht Kiew die Käufe stark zu reduzieren, doch bei „Gasprom“ bezweifelt man, dass dies stattfinden wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 25.01.2012
„Gasprom“ stellt der Ukraine Hilfe bei der Erschließung der Erdöl- und Erdgasvorkommen im Schwarzmeerschelf in Aussicht. Gestern informierte das Unternehmen über die Aktivierung der Gespräche mit „Naftogas“ bei der Untersuchung des Palace-Vorkommens, dessen Vorräte auf 120,7 Mrd. Kubikmeter Erdgas geschätzt werden. „Gasprom“ verfügt über die notwendige Erfahrung und die nötigen Mittel für die Realisierung des Projektes. Doch Experten sind erstaunt darüber, dass der Monopolist der Ukraine faktisch Hilfe bei der Diversifizierung der Gaslieferungen anbietet, was zur Verringerung der Abhängigkeit von russischem Gas führt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 19.01.2012
Ein großer aber noch nicht erschlossener natürlicher Reservebestand an regenerativen Energiequellen in der Ukraine stellt einen starken Stimulus hinsichtlich des Ausbaus der „grünen“ Energiewirtschaft dar.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 16.01.2012
Die Verhandlungen über die Senkung des Preises von russischem Gas für die Ukraine sind in eine Sackgasse geraten. Am Freitag erklärte der Leiter des Energieministeriums, Jurij Bojko, dass Russland sich weigert Garantien für die Auslastung des ukrainischen Gastransportsystems zu geben. Kiew begann sich im Gegenzug auf den schlimmsten Fall vorzubereiten: die Reduzierung des Gaseinkaufs von Russland um 25 Mrd. Kubikmeter im Jahr. Die Umsetzung dessen erfordert höchstwahrscheinlich einen Bruch des Abkommens mit „Gasprom“ auf dem Gerichtsweg, meinen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 02.01.2012
Eine zeitweise Nutzung eines Offshore-Terminals erlaubt für ein- bis eineinhalb Jahre eine beschleunigte Diversifikation der Erdgasquellen, so die Expertenbeurteilung.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 19.12.2011
Vor einer Woche, am 4. Dezember 2011, prognostizierte der Botschafter der Russischen Föderation in der Ukraine, Michail Surabow, dass zwischen Russland und der Ukraine neue Vereinbarungen in Bezug auf die Gassphäre auf Regierungsebene verankert werden. “Höchstwahrscheinlich wird es sich um ein Regierungsabkommen handeln. Dieses wird ordnungsgemäß legitimiert und ordnungsgemäß unterzeichnet werden”, erklärte der Botschafter.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 19.12.2011
„Gasprom“ hat der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ 1,8 Mrd. $ für den Gastransit über das Territorium des Landes im Voraus überwiesen, heißt es im Finanzbericht der NAK. Diese Mittel, die „Naftogas“ bereits im letzten Jahr erhalten hatte, soll das Unternehmen dem russischen Monopolisten über den Transit im Verlaufe von fünf Jahren erstatten. Doch bereits jetzt ist man sich im Energieministerium sicher, dass man gezwungen sein wird den Kredit zu verlängern. Die Ukraine verliert einen Teil des Transits aufgrund der Inbetriebnahme von Nord Stream. In diesem Fall wird es für die NAK schwieriger Kredite internationaler Banken zu bekommen, meinen Experten.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Mittwoch, 14.12.2011
Der Entwurf des ukrainisch-russischen Regierungsabkommens zur Zusammenarbeit im Gasbereich, das viel beschworen, von wenigen jedoch gelesen wurde, entpuppt sich nach einer näheren Betrachtung als Erzeugnis einer inofiziellen, dafür aber mit etlichen Kompetenzen ausgestatteten Expertengruppe, die in den letzten Monaten zwischen Kiew und Moskau rastlos pendelte. Den Informationen von ZN.UA nach wurde der Entwurf dieses Dokuments unter absoluter Geheimhaltung und ohne Erwähnung von Namen der ukrainischen und russischen Führung zur Überprüfung vorgelegt
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 04.12.2011
Rationelle Angemessenheit – dieses Prinzip galt in den letzten Jahren in allen zivilisierten Ländern als Richtlinie. Dieses beinhaltet unter anderem auch Energieeffizienz, das heißt einen rationellen Verbrauch der Energieressourcen, über die man jeweils verfügt – Sonne, Wind, Wasser, Boden, Erdöl, Gas, Kohle und …abgeleitete Wärmeenergie. Der ukrainische Präsident, Wiktor Janukowitsch, hat in diesem Jahr die “Ära” der Energieeffizienz als Möglichkeit zur Erlangung der Energieunabhängigkeit des Staates ausgerufen. Entschuldigen Sie die Banalität, aber Energieunabhängigkeit beginnt mit einem grundlegend sparsamen Umgang und einem effektiven Verbrauch der Energieressourcen, wie eben Erdöl, Gas u.s.w., und abgeleiteter Wärmeenergie.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 02.12.2011
Es bleibt noch mehr als ein Monat bis zum Jahreswechsel, aber Handelsketten und Banken haben schon ziemlich aktiv mithilfe der Werbung (v.a. über TV-Spots) begonnen den Konsumentenrummel vor den Feiertagen anzuheizen. Einige „Verführer“ bieten ganz traditionell u.a. einen „Nullprozentkredit“ an und schon fast hundertprozentige Preisrabatte auf Kühlschränke, Fernseher und Mikrowellen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 21.11.2011
Beim Internationalen Währungsfonds hat man die Ergebnisse der Zusammenarbeit mit der Ukraine im Rahmen des ersten Stand-by Programmes kritisiert, das in den Jahren 2008-2009 galt. Diese Unzufriedenheit wirkt sich direkt auf die jetzige Zusammenarbeit mit der Ukraine aus. Beim Fonds ist man dabei die Erfüllung der Bedingungen des Kooperationsprogrammes härter zu kontrollieren und beabsichtigt nicht von den eigenen Forderungen abzurücken, meinen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 09.11.2011
Die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” hat bei der “Gasprombank” einen Kredit über 550 Mio. Dollar für die Bezahlung des im Oktober gelieferten russischen Gases aufgenommen.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Sonntag, 30.10.2011 Kommentare: 1
Nicht Brüssel verweigert der Ukraine die “europäische Perspektive”, sondern vor allem Berlin. Worin liegt der Grund für diese Position Berlins?
Weiterlesen ...Gesellschaft // Mittwoch, 12.10.2011
Reaktionen von Vertretern der ukrainischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Urteil im Prozess gegen Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 11.10.2011
Richter Rodion Kirejew hat das härteste aller möglichen Urteile über Julia Timoschenko verhängt – sieben Jahre Gefängnis, drei Jahre Entzug des Rechts auf Regierungsposten, plus dem Ersatz von 1,5 Milliarden (Hrywnja) Schaden an “Naftogas” und ebenfalls einiger Tausend der Ausgaben für die Expertisen und der Gerichtskosten.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 11.10.2011
Die Europäische Kommission zählt darauf, dass es ein endgültiges Urteil in der Sache Julia Timoschenko nach der Berufung und ebenfalls nach dem Entkriminalisierungsprozess geben wird.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 11.10.2011
Julia Timoschenko wurde zu sieben Jahren Haft mit dreijährigen Entzug des Rechts Posten in der Regierung zu besetzen verurteilt.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 11.10.2011
Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat mit ihren Handlungen der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” in Höhe von 1,5 Mrd. Hrywnja (ca. 137 Mio. €) zugefügt.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 30.09.2011 Kommentare: 1
Wie sich Anfang des Sommers bereits abzeichnete, hat sich die ukrainische Regierung unter Präsident Janukowitsch mit dem Prozess gegen die ehemalige Ministerpräsidentin in eine außenpolitische Sackgasse manövriert. Die Inhaftierung Julia Tymoschenkos am 5. August rief international eine heftige Reaktion hervor, die jedoch die verantwortlichen Leute in der Präsidialadministration nicht sonderlich überrascht haben wird. Erst nach mehrfachen direkten Warnungen an Janukowytsch von westlicher Seite wurde der Prozess am 12. September für zwei Wochen bis zum 27. September unterbrochen, vorgeblich um der Angeklagten Vorbereitungszeit für die Abschlussdebatten vor Verkündung des Urteils zu geben.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 30.09.2011
Gestern trat Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in den Gerichtsdebatten auf. Sie wies alle Anschuldigungen an ihre Adresse zurück und erklärte, dass sie bei einer Wiederholung der Gaskrise genauso vorgehen würde wie damals. Timoschenko ist überzeugt davon, dass sie schuldig gesprochen wird, jedoch versprach sie, dass sie niemals und unter keinen Umständen Präsident Wiktor Janukowitsch um Begnadigung bitten wird.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 29.09.2011
Bekanntlich bittet die Anklageseite in der Strafsache der Ex-Premierin Julia Timoschenko darum der Zivilklage der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ über einen Schadensersatz in Höhe von 1.516.365.234,96 Hrywnja (ca. 137 Mio. €) stattzugeben. Eben in dieser Höhe wurde der Schaden bemessen, der dem Unternehmen durch die Unterzeichnung des Vertrages mit „Gasprom“ zugefügt wurde, der die Kosten für Gas auf einem Niveau von 450$ pro tausend Kubikmeter festlegte.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 28.09.2011
Die Generalstaatsanwaltschaft fordert für Julia Timoschenko eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren. Dies verkündete die Staatsanwältin Lilija Frolowa gestern im Verlaufe des Gerichtsprozesses in der Strafsache der Ex-Premierin. Sie teilte ebenfalls mit, dass die Schuld von Timoschenko bewiesen ist und strafmindernde Umstände in der Sache nicht festgestellt wurden. Dabei bat die Staatsanwältin das Gericht darum, die Angaben der Zeugen der Verteidigung nicht zu beachten, deren Wahrheitstreue in Zweifel ziehend. Die Verteidiger halten die Strafdauer, die von der Anklageseite vorgeschlagen wurde, für erdacht.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 13.09.2011
Premier Nikolaj Asarow erklärte in einem Interview mit der Zeitung Le Figaro, dass die europäische Kritik am Prozess von Ex-Premierin Julia Timoschenko unbegründet ist.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 09.09.2011
Gestern weigerte sich das Petschersker Stadtbezirksgericht in Kiew das Strafverfahren gegen die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko zu schließen, die der Überschreitung ihrer Vollmachten bei der Unterzeichnung der Gasabkommen mit Russland im Jahre 2009 beschuldigt wird. Diese Entscheidung war für Timoschenko nicht überraschend, die gestern das Datum nannte, an dem ihr Urteil verkündet wird. Den Informationen der Quellen der Ex-Ministerpräsidentin in der Präsidialadministration nach findet dies am 15./16. September statt und bereits jetzt begann die Regierung damit aus der gesamten Ukraine Angehörige der Spezialabteilung „Berkut“ in Kiew zusammenzuziehen.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 08.09.2011
Die Ex-Premierin Julia Timsochenko machte gestern Aussagen in der Strafsache der Überschreitung der Amtsbefugnisse bei der Unterzeichnung der Gasabkommen mit Russland im Jahre 2009. Dabei bezichtigte sie Ex-Präsident Wiktor Juschtschenko der Falschaussage und erzählte, dass sie auf Bitte des ehemaligen Leiters der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“, Oleg Dubina, die Direktiven für die Verhandlungen angefertigt hat. Die ehemalige Premierin entrüstete besonders, dass sie, der Version der Ermittlung nach, den für die Ukraine unvorteilhaften Gaslieferbedingungen zustimmte, da sie „für sich ein positives Images einer effektiven Führerin schaffen wollte“.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 07.09.2011
Bei der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ hat man sich auf einen Gaskrieg mit Russland vorbereitet. Wie der Leiter der NAK, Jewgenij Bakulin, mitteilte, hat das Unternehmen genügend Gas in den Untertagespeichern für die Herbst- und Wintersaison angesammelt. Beim Energieministerium erläuterte man, dass sich für den Fall, wenn ein Gericht den laufenden Vertrag mit Russland auflöst, die Möglichkeit ergibt, Verhandlungen über den Abschluss eines neuen Abkommen ohne übermäßige Eile zu führen. Experten halten einen dritten Gaskrieg für äußerst wahrscheinlich, sogar wenn kein Gericht die Verträge zwischen der NAK und „Gasprom“ auflöst.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 05.09.2011
Der ehemalige Erste Stellvertreter des Leiters der NAK “Naftohas Ukrajiny”, Ihor Didenko, wurde zu drei Jahren Freiheitsentzug auf Bewährung verurteilt.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 29.08.2011
Am Freitag wurde in der Kanzlei des Petschersker Gerichts im Namen der Ex-Premierin Julia Timoschenko eine Erklärung eingereicht, in der eine Straftat gemeldet wird und ein Antrag auf Einleitung von Strafermittlungen in Verbindung mit der Erhöhung der Gaspreise um 70 Prozent durch die Regierung Wiktor Janukowitsch in den Jahren 2006-2007 gestellt wird.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 29.08.2011
Die Ukraine sucht neue Einflusshebel auf „Gasprom“. Am Vorabend der nächsten Verhandlungsrunde über den Preis für russisches Erdgas hat das Energieministerium Änderungen in das Hauptenergiedokument des Landes eingebracht: die Strategie zur Entwicklung der Branche bis zum Jahr 2030. Gemäß den Vorschlägen soll sich der Gasimport aus der Russischen Föderation in den nächsten Jahren um zwei Drittel verringern. Experten zweifeln daran, dass die Ukraine in einer so kurzen Zeit fähig ist für das russische Gas einen Ersatz zu finden und daran, dass diese Handlungen legitim sind.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Mittwoch, 27.07.2011
Am Freitag dem 24. Juni 2011 begann der Prozess gegen die ehemalige Premierministerin Julija Timoschenko in der Ukraine. Der prominenten Oppositionspolitikerin drohen wegen angeblichen Amtsmissbrauchs bis zu zehn Jahre Haft. Der Justiz wird dabei eine selektive und willkürliche Strafverfolgung vorgeworfen.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 05.07.2011
Ein Berufungsgericht entließ den ehemaligen Chef des Zolldienstes, Anatolij Makarenko, und den ehemaligen Stellvertreter des Leiters des Regionalzolls für Energie, Taras Schepitko, aus der Haft.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Montag, 04.07.2011
Während er um seine eigene Machterhaltung kämpft, bestimmt Wiktor Janukowitsch die geopolitische Wahl der Ukraine. Zu dieser Schlussfolgerung könnte man gelangen, wenn man das Simultanspiel des Hausherrn der Bankowaja auf den russischen, europäischen, amerikanischen und chinesischen Spieltischen beobachtet. Darüber hinaus findet das für Janukowitsch außerordentlich wichtige Spiel auf dem innenpolitischen Spieltisch statt, in dessen Zusammenhang die Rufe „Hau ab“ laut Umfragen immer deutlicher werden. Eine ernsthafte Auseinandersetzung über die Positionen auf den Spieltischen folgt allerdings in einer der nächsten Ausgaben. Im Interesse Janukowitschs sollten die Spielergebnisse so lang wie möglich Richtung Remis hinausgezögert werden. Jedoch können sämtliche Pläne nach einer offensichtlichen Niederlage in einer einzigen der Partien zusammenstürzen. Deshalb sprechen wir heute über das Treffen mit dem Premierminister der Russischen Föderation, Wladimir Putin.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 30.06.2011
Gestern ging das Petschersker Bezirksgericht in Kiew zur Prüfung der Strafsache im Verfahren über, das gegen die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko eingeleitet wurde und die der Überschreitung der Vollmachten bei der Unterzeichnung der Gasabkommen mit Russland im Jahre 2009 beschuldigt wird. Die Sitzung blieb mit scharfen Ausfällen an die Adresse von Richter Rodion Kirejew von Seiten Timoschenkos in Erinnerung. Möglicherweise wurde die Stimmung der Ex-Premierin von der Neuigkeit darüber verdorben, dass das Unternehmen NAK (Nationale Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ ihr gegenüber eine Klage in Höhe von 1,5 Mrd. Hrywnja (ca. 136 Mio. €) präsentierte.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 07.06.2011
Russland hat mit einer scharfen Absage auf den Vorschlag geantwortet, den Gaspreis für die Ukraine zu überprüfen. Gestern verkündete man bei „Gasprom“, dass der Gaspreis bereits zum IV. Quartal stark ansteigen wird – den Daten des „*Kommersant-Ukraine*“ nach von den derzeitigen 350$ auf 390-420$ pro tausend Kubikmeter. Die Ukraine versprach im Gegenzug den Preis für den Transit russischen Gases zu erhöhen. Doch bislang scheinen die Positionen der beiden Länder am Vorabend der Verhandlungen zu Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit nicht von Vorteil für die Ukraine zu sein, meinen Experten.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Mittwoch, 18.05.2011
Die Ukraine wird erneut intensiv mit zwei konkurrierenden Integrationsangeboten seitens der Europäischen Union und Russlands konfrontiert und muss sich wie auch früher für eine Richtung der künftigen Integration entscheiden. Diesmal geht es um wirtschaftliche Aspekte der Integration, doch in diesem geopolitischen Kampf geht es um viel mehr als nur um Wirtschaft.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 01.05.2011
Am 20. April versammelte die internationale Konferenz „Energiepolitik der Ukraine: die Frage des unkonventionellen Gases“ Vertreter von Regierung, staatlichen und internationalen Unternehmen mit Interesse an unkonventionellem Erdgas sowie weitere Experten auf einem der prestigeträchtigsten Plätze der Hauptstadt.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 28.04.2011
Die ehemalige Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat an einem Gericht in New York eine Klage gegen das Unternehmen RosUkrEnergo und dessen Teilhaber Dmitrij Firtasch eingereicht. Sie fordert die Tatsache einer Absprache zwischen dem Gashändler und „Naftogas“ im Verlaufe der Gerichtsverhandlungen vor dem Stockholmer Schiedsgericht anzuerkennen, in deren Ergebnis RUE 12,1 Mrd. Kubikmeter Gas zurückgegeben wurden. Auf dieser Basis eine Aufhebung der Entscheidung des Schiedsgerichts zu erreichen, ist unrealistisch, meinen Juristen. Doch die Oppositionsführerin könnte das Gerichtsverfahren für politische Ziele nutzen, vermuten Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 25.04.2011
Der Meinung von Experten nach wird die Ukraine in die Top 5 der aussichtsreichsten Länder bei der Schiefergasförderung aufsteigen. Die größten Energieunternehmen der Welt sind bereit, mit ihr zusammenzuarbeiten. Aber das größte Hindernis auf dem Weg zu einer solchen Kooperation bleibt die Ukraine selbst, die westliche Standards im Energiegeschäft weder einführen kann noch will.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 20.04.2011
Das Staatsunternehmen “Naftohas Ukrajiny” hat “RosUkrEnergo” die nach einem Gerichtsurteil geforderten 12,1 Mrd. Kubikmeter Erdgas vollständig zurückerstattet.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 26.01.2011
Die Führung der Europäischen Union hält es für sinnlos Geld in die Modernisierung des Gastransportsystems der Ukraine zu investieren. In Brüssel geht man davon aus, dass es im Falle des Baus der beiden Gaspipelines aus Russland in die EU – South Stream und Nord Stream – weder für Russland noch für die Europäische Union eine Notwendigkeit für weißrussischen oder ukrainischen Transit geben wird. Eine entsprechende Erklärung machte gestern der Energiekommissar der EU Günther Oettinger. Faktisch treibt die Europäische Kommission Kiew zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens mit „Gasprom“.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 25.01.2011
Die Regierung konnte das Problem mit der Nichtzahlung von Seiten der kommunalen Wärmeenergieversorger (TEK) nicht lösen. Gestern erzählte man bei „Gas Ukrainy“, dass man bislang nicht einen Vertrag mit den Energieversorgern abgeschlossen hat und das Niveau der Gaszahlungen fiel auf 43 Prozent. Im Unternehmen bereitet man sich darauf vor ganze Schuldnerregionen von den Lieferungen abzuschalten. Doch für eine Lösung der Probleme sind diese Maßnahmen ineffektiv und „Naftogas“ wird ein weiteres Mal gezwungen sein Kredite aufzunehmen, sind sich Experten einig.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 11.01.2011
“Naftohas Ukrajiny” vermeldete am 6. Januar die pünktliche Überweisung des Dezembergeldes an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 07.12.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldet am 7. Dezember die pünktliche Überweisung der Novemberrechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 06.12.2010
Die Ukraine begann ihr Gastransportsystem mit eigenen Mitteln zu modernisieren. Über einen Anstieg der Durchleitungsmengen und ebenfalls über interne Einsparungen hat „UkrTransGas“ in die Erhöhung der Effektivität der Arbeit des Systems etwa 200 Mio. $ investiert und plant für diese Ziele im nächsten Jahr mehr als 300 Mio. $ aufzuwenden. Experten merken an, dass dies völlig realistisch ist: in fünf bis sieben Jahren könnte das ukrainische Gastransportsystem auch ohne Hilfe Russlands oder der Länder der Europäischen Union vollständig modernisiert sein.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Sonntag, 05.12.2010
Sorokin fügte hinzu, dass die Mitglieder der russischen Regierung Timoschenko für unflexibel und weniger zuverlässig als Juschtschenko halten .
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 03.12.2010
«Hauptsache, dass der Präsident Reformen durchführt. Mit Tschechow werde ich alleine fertig», – erklärte in einem Interview die stellvertretende Chefin der Administration des Präsidenten Hanna Herman.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 30.11.2010
Die Nationale Aktiengesellschaft (NAK) „Naftogas Ukrainy“ hat RosUkrEnergo (RUE) zugestimmt, die Dmitrij Firtasch und der russischen „Gasprom“ gehörenden 12,1 Mrd. Kubikmeter Gas zu den für die Ukraine unvorteilhaftesten Bedingungen zurückzugeben. Im Ergebnis des Geschäfts verliert die NAK nicht weniger als 2,8 Mrd. Dollar Einnahmen und falls RUE das Gas außerhalb des Landes verkauft, dann erwartet die Ukraine ein energiewirtschaftlicher Kollaps, sind Experten überzeugt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 25.11.2010
Die Gesellschaft RosUkrEnergo, welche Dmitrij Firtasch und der OAO (Offene Aktiengesellschaft) „Gasprom“ gehört, hat vor ukrainischen Gerichten das Anrecht auf 12,1 Mrd. Kubikmeter Gas erreicht, die ihr „Naftogas“ erstatten soll. Doch das Kabinett und die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) bestehen auf der Rückgabe von nur 5-6 Mrd. Kubikmeter unter Berücksichtigung der Schulden des Händlers in Höhe von 1,7 Mrd. Dollar. Schlüsselargument in dem Konflikt könnten die Schlussfolgerungen des zeitweiligen Untersuchungsausschusses der Werchowna Rada werden, die, den Informationen des “Kommersant-Ukraine” nach, die Beteiligung „Gasproms“ an der rechtswidrigen Gasentnahme beweisen.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 11.11.2010
Offizielle Wahlergebnisse liegen noch nicht vor, die Konsequenzen zeichnen sich jedoch durch Vorlieben der Wähler ab: Im Westen des Landes wird man Ukrainisch auskosten, im Osten – Russisch, in Petschersk – schwarzen Kaviar.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 07.11.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete die pünktliche Überweisung der Oktoberrechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 07.11.2010
Unter den aufgeschobenen Fragen sind die Rekapitalisierung der Nadra-Bank und Tilgung der Schulden bei der Vorsteuerrückerstattung. Frei verfügbare Mittel hat das Ministerkabinett nicht zu seiner Disposition und die Möglichkeit, die Staatsverschuldung mit Wertpapieren zu decken, ist nun auch ausgeschöpft worden. Bei den Verhandlungen mit dem IWF wird der Frage einer möglichen fünften Tranche von MwSt-Obligationen im Wert von 10 Milliarden Hrywnja die Schlüsselrolle zukommen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 28.10.2010
TNK-BP plant bis zu 50 Mio. $ in die Erkundung von Schiefergas/Shale Gas in der Oblast Donezk zu investieren. Falls die ersten Bohrlöcher ergiebig sind, dann verspricht das Unternehmen in die Förderung des nichttraditionellen Gases bis zu 2 Mrd. $ zu investieren. Übrigens meinen Experten, dass dies für das Unternehmen wenig Geld ist. Und der Erfolg des Projekts wird von den Förderkosten und der Konjunktur auf dem Binnengasmarkt bestimmt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 14.10.2010
Das Ministerkabinett hat vorgeschlagen die gesetzlichen Einschränkungen für eine Reorganisierung und Privatisierung des ukrainischen Gastransportsystems aufzuheben. Gestern wurde verkündet, dass dem entsprechenden Gesetzentwurf bereits von der Regierung zugestimmt wurde. Bei der Partei der Regionen ist man überzeugt davon, dass auch die Werchowna Rada diesem in nächster Zeit zustimmt. Und bei „Gasprom“ ist man prinzipiell damit einverstanden bereits im nächsten Jahr ein Joint Venture zu gründen. Der Wunsch, sich so schnell mit der Ukraine zu einigen, erklärt sich mit den Schwierigkeiten, die Russland bei der Realisierung des Bauprojekts der Pipeline South Stream hat. Dies könnte es, der Meinung von Experten nach, der Ukraine erlauben, wesentlich vorteilhaftere Bedingungen für die Schaffung eines Joint Ventures zu erreichen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 28.09.2010
Die nach der Größe der Aktiva drittgrößte Bank Russlands, die Gasprombank, welche dem größten russischen Unternehmen, der OAO (Offene Aktiengesellschaft) „Gasprom“, gehört, führt Verhandlungen über den Kauf der ukrainischen Agrokombank. Der Erwerb des Instituts gestattet es „Gasprom“ die eigenen Zahlungen und die der Kunden in der Ukraine zu bedienen. Experten meinen, dass das Interesse an einer nicht sehr großen Bank vom Wunsch der Gasprombank hervorgerufen wurde, nur Abrechnungs- und Kassenoperationen durchzuführen.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 08.09.2010
Heute erschien der ehemalige Erste Vizepremier der Regierung Tymoschenko, Olexandr Turtschynow, zur Vernehmung beim SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine).
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 07.09.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete die pünktliche Überweisung der Augustrechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 31.08.2010
Deutschland ist bereit in die Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems zu investieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gestern darüber informiert, dass die Verhandlungen dazu im Herbst in Kiew beginnen werden. Beim Energieministerium erklärte man, dass man wenigstens zwei Wege der Hinzuziehung deutscher Hilfe sieht – über Exportkreditagenturen oder über die Beteiligung von E.ON Ruhrgas am Joint Venture mit „Gasprom“.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 27.08.2010
Bei „Naftogas“ hat man mit RosUkrEnergo ein Rückgabeschema für die 12 Mrd. Kubikmeter Erdgas abgestimmt. Das Unternehmen beabsichtigt den Brennstoff sofort danach zu erstatten, wie das Urteil des Stockholmer Schiedsgerichts von der Berufungsinstanz bestätigt wird. Das Schema gestattet es der Ukraine sich auf die Heizsaison vorzubereiten und den Aktionären von RosUkrEnergo (RUE) 1,89 Mrd. $ einzunehmen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 25.08.2010
Der Minister für Brennstoffe und Energiewirtschaft der Ukraine, Jurij Bojko, bestätigte, dass die Nationale Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” gegen die Entscheidung des Gerichtes des Schewtschenkorajons in Kiew in Berufung gegangen ist.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 20.08.2010
BJuT (Block Julia Tymoschenko) möchte ein Moratorium zur Preiserhöhung bei Gas für die Bevölkerung erreichen und ruft die Ukrainer zu Protestaktionen auf.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 20.08.2010
Heute gab es in der Zentrale der OAO (Offenen Aktiengesellschaft) “Gasprom” in Moskau ein Arbeitstreffen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden von “Gasprom”, Alexej Miller, und dem Minister für Brennstoffe und Energiewirtschaft der Ukraine, Jurij Bojko.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 19.08.2010
Die Ukraine hat die Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts zur Klage des Gashändlers RosUkrEnergo, an dem „Gasprom“ 50 Prozent gehören, bestätigt. Das Gericht des Schewtschenkorajons in Kiew erkannte an, dass die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ den Vertrag verletzt hat und verpflichtete diese RosUkrEnergo 12,1 Mrd. Kubikmeter Gas bis zum 1. September oder innerhalb einer anderen von beiden Seiten abgestimmten Frist zu erstatten. Derzeit kostet diese Menge Gas etwa 3 Mrd. Dollar. Falls der Gashändler das Gas erhält, kann er sein Geschäft in Europa wiederherstellen, welches er nach dem russisch-ukrainischen Gaskonflikt Anfang 2009 verloren hatte.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 11.08.2010
Die Regierung wird die Gaspreise für die Bevölkerung weiter anheben, wenn es keinen anderen Weg gibt den Haushalt von “Naftohas” auszugleichen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 07.08.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete die pünktliche Überweisung der Julirechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 05.08.2010
Die sechste Sitzungsperiode der Werchowna Rada, dem Parlament der Ukraine, endete Mitte Juli. Mittlerweile haben sich alle Abgeordneten, Regierungsmitglieder und sogar Präsident Janukowytsch in die Sommerferien verabschiedet. Die Zeit vorher war geprägt von wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen für das Land. Die Serie „Ukraine in der Sommerpause“ fasst die wichtigsten Ereignisse zusammen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 07.07.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete die pünktliche Überweisung der Junirechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 02.07.2010
Gemäß der Entscheidung des Stockholmer Gerichts, die der Zeitung „Delo“ vorliegt, ist „Naftogas“ nicht nur verpflichtet RosUkrEnergo 11 Mrd. Kubikmeter Erdgas zurückzugeben und dem Unternehmen Strafen in Höhe von 4,5 Mrd. $ zu zahlen.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 16.06.2010
Präsident Wiktor Janukowitsch erklärte gestern, dass vor der Umsetzung des Urteils des Stockholmer Schiedsgerichts über die Rückgabe der 12,1 Mrd. Kubikmeter Erdgas an RosUkrEnergo, Untersuchungen durchgeführt werden müssen. Seinen Worten nach sollen die Ermittlungen klären, wer Schuld an der Konfiskation des Gases hat. Experten sind überzeugt davon, dass das Hauptobjekt dieser Ermittlungen die ehemalige Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, ist, deren Entscheidung es „Naftogas“ erlaubte das Gas von RosUkrEnergo zu beschlagnahmen.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 11.06.2010
Seit der Amtseinführung von Wiktor Janukowytsch am 25. Februar 2010 sind einhundert Tage vergangen, ein allgemein üblicher Zeitpunkt um ein erstes Resümee der Regierungszeit von Wiktor Janukowytsch zu ziehen.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 09.06.2010
Die Ukraine hat ihre Vorschläge für einen Austausch von Aktiva im Gasbereich mit Russland konkretisiert. Im Fall des Erhalts von Förderrechten bei den Gaslagerstätten in Urengoj oder Astrachan in Russland ist die ukrainische Seite bereit zu einem von drei Zugeständnisse: einen Anteil am Gastransportsystem, Zugang zum Binnenmarkt oder die Gewährung der Möglichkeit der Förderung von Kohlenwasserstoffen im Schwarzmeerschelf. Bei „Gasprom“ bezeichnete man dieses Angebot als lebensfähig.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 09.06.2010
Das Stockholmer Schiedsgericht hat die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ dazu verpflichtet 12,1 Mrd. Kubikmeter Erdgas an den Händler RosUkrEnergo (RUE) – ein Joint Venture des Geschäftsmannes Dmitrij Firtasch und von „Gasprom“ – zurückzugeben. Falls „Naftogas“ den Händler mit Gas aus den Untertagespeichern bezahlt, könnte es das Unternehmen nicht schaffen die Vorräte vor der Heizsaison wiederherzustellen. Bei der Bewertung unterscheiden sich die Auffassungen beider Seiten stark. RUE legt nahe, dass „Naftogas“ 5,4 Mrd. Dollar zahlen soll und die ukrainische Seite hat dieses im Moment der Beschlagnahmung mit 1,6 Mrd. Dollar bewertet und dem aktuellen Preis für die Ukraine nach kostet es 2,78 Mrd. Dollar.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 05.06.2010
Einhundert Tage der Präsidentschaft von Wiktor Janukowytsch – sind ein ernsthafter Grund, um zu analysieren, in welche Richtung sich das politische System in der Ukraine entwickeln wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 04.06.2010
Der ukrainische Gasmonopolist “Naftohas Ukrajiny” vermeldete heute die pünktliche Überweisung der Mairechnung an “Gasprom”.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 03.06.2010
Präsident Wiktor Janukowitsch stellte gestern sein Programm der ökonomischen Reformen in der Ukraine bis zum Jahr 2014 vor. Das Dokument enthält keine grundlegend neue Initiativen, die nicht bereits von der vorhergehenden Regierung umzusetzen versucht wurden, doch die Mehrzahl der Vorschläge zur Reformierung der Wirtschaft, der Staatsfinanzen und der sozialen Sphäre bleibt trotzdem noch aktuell. Außerdem sind im Programm keine prioritären Ziele und klare Fristen für deren Erreichung bestimmt, was deren Effektivität senkt, meinen ukrainische Experten und internationale Kreditgeber.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 02.06.2010
Der Internationale Währungsfonds (IWF) könnte der Ukraine zwischen 12 und 19 Mrd. Dollar geben. Darüber informierte der ukrainische Vizepremier Sergej Tigipko Journalisten.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 28.05.2010
Ex-Präsident Leonid Kutschma meint, dass die russische Flotte auf der Krim keine Gefahr für die Ukraine darstellt und man sich mit deren Existenz abfinden muss.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 28.05.2010
Ein gemeinsames Unternehmen von “Gasprom” und “Naftogas” könnte in der ersten Etappe auf paritätischer Grundlage gebildet werden.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 20.05.2010
Die RosUkrEnergo AG (Schweiz) hat ihre Ansprüche gegenüber “Naftogas Ukrainy” beim Schiedsgericht der Handelskammer in Stockholm (Schweden) über Schadensersatz in Geldform bekräftigt. Die Forderungssumme beträgt dabei 5,4 Mrd. Dollar.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 20.05.2010
Am Freitag findet in Berlin ein Treffen zwischen Vertretern von “Naftohas Ukrajiny” und “Gasprom”, sowie von “Eurogas” und dem deutschen Konzern “E.ON Ruhrgas” statt. Dabei sollen wichtige Dokumente unterzeichnet werden.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 19.05.2010
Es würde keine Improvisationen geben, versicherte der erste Vizepremier Andrej Klujew von der Parlamentstribüne. Seinen Worten nach werden während der Kiewer Visite Dimitrij Medwedjews fünf Dokumente unterzeichnet: über die Demarkation der ukrainisch-russischen Grenze, die Zusammenarbeit bei der Nutzung und Entwicklung des Sattelitennavigationssystems GLONASS, die Zusammenarbeit der ukrainischen Ukreximbank und der Wnjeschtorgbank aus Russland, die beginnende Entwicklung einer Wissenschafts- und Bildungskooperation in den Jahren 2010-2012 und außerdem über ein Programm über ein Zusammenwirken des Ministeriums für Kultur und Tourismus in der Ukraine und des Kultusministeriums der RF in den Jahren 2010-2014.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 14.05.2010
Kurz vor dem Besuch des Präsidenten Russlands, Dmitrij Medwedjew, in Kiew hat der Leiter des Energieministeriums Jurij Bojko in Moskau die ersten Verhandlungen zur Frage einer Fusion „Gasproms“ und „Naftogas“ geführt. Ihre Ergebnisse sind unbekannt, doch die Regierenden auf allen Ebenen unterstreichen, dass sie mit einer Fusion von „Naftogas“ und „Gasprom“ nicht einverstanden sind. Anstelle dessen würde die Ukraine gern die Kontrolle über das neue Unternehmen behalten, Russland vorschlagend als Aktiv einen Teil der russischen Gaslagerstätten und das ukrainische Pipelinesystem einzubringen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 14.05.2010
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Janukowytsch, erklärte, dass eine Fusion von “Naftohas Ukrajiny” mit der russischen “Gasprom” unmöglich ist. Dies erklärte er in einem Interview mit der BBC.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 13.05.2010
Das westeuropäische Projekt der Nord Stream-Pipeline zielt der landläufigen Meinung nach auf die Umgehung der osteuropäischen Transitstaaten wegen politischer Unwägbarkeiten und zur Vermeidung von Transitkosten ab. Als unsicherer Transitstaat wird in der Öffentlichkeit nach den vergangenen Gasstreits vor allem die Ukraine wahrgenommen. Welche Folgen wird daher die Errichtung und nachfolgende Inbetriebnahme der zwei Stränge der Ostseepipeline und der übrigen russischen Pipelineprojekte für die Ukraine haben?
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.05.2010
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Janukowitsch, kommentierte auf Bitte der Nachrichtenagentur “Interfax” die Erklärung des Premierministers Russlands, Wladimir Putin, bezüglich einer Fusion von “Gasprom” und “Neftegas Ukrainy”.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.05.2010
Putin hat vorgeschlagen „Neftegas“ mit „Gasprom“ zu vereinen. Was erhält die Ukraine dafür?
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Montag, 03.05.2010
Sotschi: Premier Putin schlägt Fusion des russischen Energieriesen Gasprom mit ukrainischem Gasversorger Naftogas vor. Investitionen in marodes Pipelinenetz versprochen
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 29.04.2010
Vizepremier Serhij Tihipko hofft, dass die Ukraine die erste Tranche des IWF bereits im Mai erhält.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 28.04.2010
Russland hat der Ukraine vorgeschlagen ein äußerst unvorteilhaftes Abkommen zur Ausweitung der Zusammenarbeit im Energiebereich zu unterzeichnen. Im Vertragsentwurf sind Punkte zur Notwendigkeit der Abstimmung der Erdöltransittarife mit dem Unternehmen „TransNeft“, der Gewährung des Kontrollrechts für Russland für das ukrainische Gastransportsystem und die Garantie der Sicherheit russischer Investitionen, durch Verzicht auf die Immunität gegen Gerichtsverfahren, vorgesehen. Im Kabinett beeilt man sich nicht, sich mit den Vorschlägen einverstanden zu erklären. Dabei wird versucht für die Ukraine eine vorteilhaftere Redaktion des Vertrags durchzusetzen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 23.04.2010
In der Präsidialadministration fand gestern ein Treffen mit Vertretern diplomatischer Missionen statt, die man versuchte von der Gesetzeskonformität des Vertrages zur Verlängerung der Aufenthaltsfrist der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation auf der Krim zu überzeugen. Gleichzeitig erhielt der “Kommersant-Ukraine“ eine Kopie des Dokuments. In diesem fehlt der Verweis auf den Vertrag zur Lieferung von Gas, was es „Naftogas Ukrainy“ erlaubt nach 2019 von der russischen „Gasprom“ eine Beibehaltung des geltenden Rabattsystems zu fordern.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 22.04.2010
Die Ukraine und Russland haben sich auf eine Senkung der Preise für zu lieferndes Gas um ein Drittel geeinigt. Dabei werden formell die Verträge nicht geändert. Ihnen wird lediglich ein Nachlass hinzugefügt, was Russland in jedem Moment erlaubt zum vorherigen Liefersystem zurückzukehren. Marktteilnehmer bewerten die unterzeichneten Dokumente positiv – sie erlauben es die Auslastung der Unternehmen der Chemieindustrie zu erhöhen und mit deren Modernisierung zu beginnen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 15.04.2010
Die Transitgebühr für russisches Erdgas über das Territorium der Ukraine steigt im zweiten Quartal von 2,78 auf 2,84-2,88 Dollar pro tausend Kubikmeter auf 100 km.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 13.04.2010
Die Ukraine erhöht 2010 die Gaskäufe von Russland.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 10.04.2010
Die Administration Janukowytsch konnte recht schnell eine neue Regierung bilden und sowohl Ministerpräsidentin Tymoschenko als auch ihre Regierung zum Rücktritt zwingen. Dabei wählte sie jedoch aufgrund der Umstände nicht den von der Verfassung vorgesehenen Weg.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 09.04.2010
Die Nationale Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” und die Offene Aktiengesellschaft “Gasprom” bestätigten, dass sie gegeneinander keinerlei Ansprüche bezüglich der Erfüllung der Gasabkommen im I. Quartal 2010 haben. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von beiden Seiten am 8. April im Verlaufe von Verhandlungen in Moskau erreicht, teilte der Pressedienst von “Naftogas Ukrainy” mit.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 03.04.2010
Wie dem “Dserkalo Tyshnja“ bekannt wurde, hat das Stockholmer Schiedsgericht in einem Zwischenurteil, bezüglich der Forderungen von “RosUkrEnergo” an “Naftohas Ukrajiny”, “Naftohas” verpflichtet, dem Kläger 197 Mio. Dollar zu zahlen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 02.04.2010
Die Verhandlungen zur Gründung eines Gastransportkonsortiums mit Beteiligung von Russland und der Ukraine befinden sich in einer Sackgasse. Aufgrund dessen schlug Premierminister Nikolaj Asarow dem Ersten Stellvertreter des Premierministers der Russischen Föderation, Igor Schuwalow, vor, sich auf eine Beteiligung an der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems (GTS) zu beschränken. Bei „Gasprom“ ist man nur unter der Bedingung einverstanden sich am Gastransportsystem zu beteiligen, wenn das Kontrollpaket der Aktien des ukrainischen GTS an „Gasprom“ geht.
Weiterlesen ...Politik // Samstag, 27.03.2010
Die Subventionen aus dem Staatshaushalt für die Deckung der Tarifdifferenzen bei den kommunalen Dienstleistungen könnten von 1. Juli an abgeschafft werden. Dies verkündete der Minister für kommunale Wohnungswirtschaft, Alexandr Popow, im Verlaufe einer Konferenzschaltung mit Vertretern der Oblastverwaltungen.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 26.03.2010
Die neue Administration Janukowytsch hat sich formiert und nach der Regierungsbildung lassen sich erste Schlüsse auf die weitere Entwicklung im politischen und wirtschaftlichen Sinne in der Ukraine machen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 26.03.2010
Gestern fanden in Moskau Verhandlungen zwischen Premierminister Nikolaj Asarow und dem Vorsitzenden der Regierung Russlands, Wladimir Putin, zu Fragen der Senkung des Gaspreises für die Ukraine statt. Konkrete Abmachungen erreichten die Seiten nicht, jedoch erklärte man bei „Gasprom“, dass eine Senkung der Gaspreise von der Erhöhung der Importmenge abhängt. Die Ukraine könnte mehr importieren, als im Vertrag vorgesehen, wenn man ihr erlaubt das Gas zu reexportieren, sagen Experten.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 25.03.2010
Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, werden die Premierminister Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Nikolaj Asarow, heute auf ihrem Treffen einen weiten Fragenkreis diskutieren – von der Produktion für atomaren Brennstoff bis zum Flugzeugbau. Außerdem ist, den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, die Gründung eines Gastransportkonsortiums keine ausreichende Grundlage mehr für eine Senkung des Gaspreises für die Ukraine.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 24.03.2010
Gestern begannen in Moskau die Gasverhandlungen im Verlaufe derer Kiew darauf zählt von “Gasprom” eine spürbare Senkung der Gaspreise zu erreichen. Im Austausch schlagen der Minister für Brennstoffe und Energiewirtschaft, Jurij Bojko, und der Leiter von “Naftogas”, Jewgenij Bakulin, Russland die Gründung eines Gaskonsortiums vor und den russischen Monopolisten für direkte Lieferungen russischen Gases auf den Binnenmarkt der Ukraine zu lassen.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 23.03.2010
Die Regierung hat alle staatlichen Unternehmen angewiesen 30% des Reingewinns des Jahres 2009 in den Haushalt zu überweisen. Die Erhöhung der Überweisungen auf das Doppelte im Vergleich zum vorigen Jahr droht den Unternehmen, die unter Kontrolle des Energieministeriums und ebenfalls des Transportministeriums stehen. Diese Erhöhung verringert die Möglichkeiten für die Unternehmen ihre Produktion zu modernisieren.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 22.03.2010
Die Ukraine hat ihre Bereitschaft erklärt, zum Projekt der Gründung eines Gastransportkonsortiums mit Russland zurückzukehren. Doch im Gegenzug fordert sie eine spürbare Senkung der Gaspreise – von den derzeitigen 305$ pro tausend Kubikmeter auf 168$, die Belarus zahlt. Andernfalls droht Kiew faktisch mit der Einstellung der Gaszahlung, dabei versprechend die Finanzierung aus dem Haushalt einzustellen. Belarus hat Russland die Hälfte seines Gastransportsystems abgegeben, doch bietet die Ukraine nicht mehr als ein Drittel an.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 13.03.2010
Den gestern von der Werchowna Rada ernannten Block des realen Sektors der Regierung kann man als stabiles Team bezeichnen. Auf die Mehrzahl der Posten sind Staatsangestellte ernannt worden, deren Anstrengungen nicht so sehr auf Reformen ausgerichtet sind, denn auf die Stabilisierung der Tätigkeit ihrer Bereiche. Experten vermuten, dass im neuen Kabinett keine ernsthaften Konflikte auftreten werden, was den Unternehmern eine systematische und stabile Arbeit gestattet.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 04.03.2010
Gasprom bestätigte offiziell, dass “Naftogas Ukrainy” für die Februarlieferungen bezahlt hat.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 03.03.2010
Oleg Dubina hat seine Kündigung als Vorstandsvorsitzender der Nationalen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” eingereicht.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 13.02.2010
Die nationale Aktiengesellschaft Naftogas wird zu einer technologischen Unterabteilung Gasproms umgestaltet… Weißrussland erhält Gas zu einem billigeren Preis und wird in diesem Jahr die Übergabe von 50% seines Gasleitungssystems an Russland vollenden… Ein dreiseitiges Format des Konsortiums existiert nicht…
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 11.02.2010
Die Verbindlichkeiten der kommunalen Energieversorgungsunternehmen gegenüber dem Unternehmen “Has Ukrajiny” (Tochterunternehmen von “Naftohas Ukrajiny”) für das in der laufenden Heizsaison (2009/2010 beginnend vom 1.10.09 an) verbrauchte Erdgas erreichten zum 05.02.2010 3,089 Mrd. Hrywnja und die Zahlungsquote beträgt dabei 48%.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 05.02.2010
Das Unternehmen “Naftohas Ukrajiny” meldet die vollständige Bezahlung des im Januar importierten russischen Erdgases.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 03.02.2010
Die Ukraine hat im Januar dieses Jahres 2,7 Mrd. Kubikmeter Gas importiert.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 21.01.2010
Die Regierung hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) die Haushaltswerte für das Jahr 2009 gemeldet, doch verbirgt sie diese weiter vor der ukrainischen Öffentlichkeit. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, fehlten dem allgemeinen Teil des Staatshaushaltes nach operativen Daten 12,4 Mrd. Hrywnja (etwas mehr als 1 Mrd. €). Unter Einberechnung des geplanten Defizits, den Rekapitalisierungen der Banken und der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ erreichte das „Loch“ im Haushalt 81,5 Mrd. Hrywnja. (ca. 7 Mrd. €). Experten sind sich sicher, dass die fehlenden Einnahmen jede neue Regierung dazu zwingen den Anstieg der Sozialtransfers im Jahre 2010 einzufrieren.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 07.01.2010
“Gasprom” bestätigte heute offiziell die Bezahlung des im Dezember gelieferten russischen Gases durch “Naftohas”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 06.01.2010
Heute um 18 Uhr Kiewer Zeit meldete das Unternehmen “Naftohas Ukrajiny” gleichzeitig mit Weihnachtsgrüßen die vollständige Bezahlung des im Dezember erhaltenen Gases und damit die vollständige Bezahlung für das Jahr 2009.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 06.01.2010
Für das Gas, welches von der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” im Dezember 2009 erworben wurde, müssen 892 Mio. Dollar an die OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” bezahlt werden.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 05.01.2010
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, erklärte, dass die Ukraine heute bereits fast 70% des eigenen Gastransportsystems verloren hat.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 01.01.2009
Gestern äußerte sich Sergej Kuprijanow, der Pressesprecher des russischen Gasmonopolisten “Gasprom”, in einem Interview mit dem Radiosender “Echo Moskwy”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Sonntag, 20.12.2009
Der Gaspreis für die Ukraine wird im nächsten Jahr höher ausfallen, als es vorher angekündigt wurde. Gestern teilten Vertreter der russischen „Gasprom“ mit, dass im I. Quartal 2010 tausend Kubikmeter nicht 280$, sondern 300-310$ kosten werden. Dieser Preis ist vergleichbar mit denen, die in den europäischen Ländern gezahlt werden, obgleich die Transportausgaben bei der Gaslieferung in die Ukraine niedriger sind. Auf diese Weise bezahlt die Ukraine für die Unterzeichnung der nachteiligen Verträge von Anfang des Jahres, betonen Experten.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 19.12.2009
Wie es scheint, steht den Ukrainern schon in absehbarer Zukunft eine Erhöhung der Gaspreise bevor. Die Frage besteht nur darin, wie diese ausfallen wird: moderat (um 30-40%) oder erheblich (um ein vielfaches). Letzteres scheint unausweichlich, wenn die Ukraine vor Russland weiterhin Schwäche zeigt und sich unfähig erweist, ihre einzige, wirkliche Trumpfkarte richtig auszuspielen – ihr Gasleitungssystem.
Weiterlesen ...Politik // Samstag, 12.12.2009
Grigorij Nemyrja, Vizepremierminister der Ukraine, hofft darauf, noch in diesem Jahr eine positive Antwort von Direktorium des IWF zu bekommen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 04.12.2009
Die OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” hat bestätigt, dass die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” vollständig für das im November verbrauchte Gas bezahlt hat.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 26.11.2009
“Gasprom” nannte gestern den mittleren Jahrespreis für Gas für die Ukraine im Jahre 2010 – 280$ für tausend Kubikmeter. Dieser Preisanstieg könnte für die Industrie einzig unter der Bedingung der Beibehaltung der Praxis der quartalsweisen Revision der Preise und der Gewährung von Nachlässen für große Verbraucher, beispielsweise über die Erhöhung der Preise für den Transit russischen Gases annehmbar werden, sagen Marktteilnehmer.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 26.11.2009
Die Anpassung der Liefermenge zugunsten der Ukraine ist nur eine kurze Atempause im andauernden Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine. Der nächste Gasstreit wird in absehbarer Zeit kommen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 24.11.2009
Heute fand im Zentralsitz der OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” ein Arbeitstreffen von Alexej Miller, Vorstandsvorsitzender der “Gasprom”, und Oleg Dubina, Vorstandsvorsitzender von NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy”, statt.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Sonntag, 22.11.2009
Am 19. Januar 2009 haben „Naftogas“ und „Gasprom“ einen Vertrag über den Kauf und den Verkauf von Erdgas für die Jahre 2009-2019 abgeschlossen (weiter Liefervertrag) und ebenfalls einen Vertrag über die Mengen und die Bedingungen des Transits von Erdgas über das Territorium der Ukraine im Zeitraum 2009 bis 2019 (weiter Transitvertrag), Texte die bald nach der Unterzeichnung veröffentlicht wurden. Beide Verträge wurden Gegenstand der Kritik in der Ukraine seitens einer Reihe von Politikern und Experten, die von ihrem diskriminierenden – in Bezug auf die Ukraine – Charakter und der Notwendigkeit ihrer kardinalen Revision sprachen. Diese Kritik ist teilweise begründet und gerechtfertigt, jedoch dem Blickfeld der Kritiker entgehen einige wichtige Nuancen, die bestimmte Möglichkeiten für die Ukraine eröffnen.
Weiterlesen ...Politik // Sonntag, 15.11.2009
Die OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” wird gegen “Naftogas Ukrainy” “aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation” in der Ukraine keine Strafsanktionen verhängen. Dies verkündete der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des russischen Konzerns, Alexandr Medwedjew.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 13.11.2009
Die Regierung ist zur aktiven Verwendung von IWF-Mitteln übergegangen. Gestern hat das Finanzministerium die Monetarisierung von weiteren 800 Millionen Sonderziehungsrechten des IWF über eine Summe von 1,28 Mrd. $ angekündigt. Das erlaubt es der Ukraine in den nächsten zwei Monaten für das russische Gas zu zahlen, doch erhöht es die Staatsschulden, heben Experten hervor. Außerdem könnte das Kabinett Staatsanleihen in Landeswährung aus dem Fonds von “Naftogas” nehmen und diese in das Kapital der Staatsbanken aufnehmen, was die Zentralbank eher monetarisiert.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 11.11.2009
Die Ukraine und Russland haben neue Entwürfe für ein Regierungsabkommen zur Zusammenarbeit im Gasbereich ausgetauscht. Kiew braucht das Abkommen, um den langfristigen Vertrag zwischen “Gasprom” und der NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” zu revidieren, da die Ukraine in diesem Jahr 24 Mrd. Kubikmeter Gas anstelle der vertraglich vereinbarten 40 Mrd. Kubikmeter kaufen wird. Russland ist bereits alles mögliche zu unterzeichen, solange es nicht den Vertrag betrifft.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 07.11.2009
“Naftohas” hat vollständig bei “Gasprom” für das im Oktober erhaltene Gas abgerechnet.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 06.11.2009
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat für die Ukraine 300 Mio. Sonderziehungsrechte in 480 Mio. Dollar konvertiert. Darüber informierte heute ein Informant beim Finanzministerium die Nachrichtenagentur RBK-Ukraina.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 03.11.2009
Präsident Wiktor Juschtschenko hat die Regierung und die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” angewiesen, die Gasverträge mit Russland zu revidieren. Das Staatsoberhaupt besteht auf einer Verringerung der Gaseinkaufsmengen im nächsten Jahr, einer Erhöhung der Transitgebühren und der Einführung von Strafsanktionen für die Reduzierung der von “Gasprom” im Transit über die Ukraine transportierten Gasmengen. Beim russischen Monopolisten erklärte man, dass man mit allen Forderungen einverstanden ist, außer der Einführung des “take or pay” Prinzips in Bezug auf den Gastransit. Bei dessen Anwendung würde Russland bereits im nächsten Jahr eine Strafe in Höhe von 120 Mio. $ drohen, merken Experten an.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 24.10.2009
Die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” hat einen Weg gefunden in diesem Jahr die Kredite nicht zurückzuzahlen, die sie bei der Oschtschadbank erhalten hatte. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat die Zentralbank damit begonnen die Möglichkeit einer Umschuldung dieser Kredite über die Übergabe von 11 Mrd. Hrywnja an Krediten von “Naftogas” an die UkrGasBank und direkter Schulden bei der NBU (Nationalbank der Ukraine) zu vollziehen. Dieses Ziel verfolgt auch die UkrGasBank, die im Bankrating gleich um fünf Positionen steigen könnte.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 09.10.2009
Die Halter von mehr als 75% der Eurobonds von “Naftogas Ukrainy” stimmten einer
Stundung der Verbindlichkeiten des Unternehmens zu. Die Frage der Restrukturierung der Schulden kann somit als gelöst betrachtet werden.
Politik // Donnerstag, 01.10.2009
Gestern hat Präsident Wiktor Juschtschenko eine Pressekonferenz gegeben, im Verlaufe derer er versprach, bei den Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Übrigens, aus den weiteren Äußerungen des Präsidenten geht hervor, dass er sich der Unerfüllbarkeit seiner Pläne bewusst ist. Das Staatsoberhaupt widersprach sich auch in der Frage der Privatisierung des Odessaer Hafenwerks. Und die ukrainisch-russischen Beziehungen kommentierend, teilte Juschtschenko mit, dass er sich in der nächsten Woche im Laufe des GUS-Gipfels mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Dmitrij Medwedjew, treffen wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 01.10.2009
Gestern trat de-facto der Zahlungsverzug bei der NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” bei Anleihen über eine Summe von 500 Mio. $ ein. Jedoch kann man erst in fünf Tagen vom Zahlungsausfall, als vollendete Tatsache, reden – diese Zeit wird für die formelle Lösung der Probleme mit den Inhabern vorgesehen. Die Tatsache des Scheiterns der Zahlungen wirkt sich auf die Verteuerung der folgenden Kreditaufnahmen nicht nur für “Naftogas”, sondern für die Ukraine im Ganzen aus.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 01.10.2009
Die internationale Ratingagentur senkte das langfristige Kreditrating von “C” auf “RD”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 24.09.2009
Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings hat das langfristige Rating für den Zahlungsausfall des Emittenten in ausländischer und Landeswährung der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” von CC auf C gesenkt. Dies ist einer Mitteilung von Fitch zu entnehmen. Die Aussicht für das Rating liegt bei “negativ”.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 23.09.2009
Die Verhandlungen über die Restrukturierung der Eurobondverbindlichkeiten von “Naftogas Ukrainy” sind auf den Oktober verschoben worden, obgleich die Tilgungsfrist für 0,5 Mrd. Dollar am 30. September ausläuft.
Weiterlesen ...Politik // Sonntag, 20.09.2009
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, erklärte, dass man das Gasabkommen zwischen der Ukraine und Russland “in jedem Moment” ändern kann.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Montag, 14.09.2009
„Gridlock as usual“: so könnte man die zurückliegende Woche im politischen Kiew beschreiben. Das Land befindet sich im Wahlkampf, das Parlament ist blockiert, die Wirtschaft steckt in einer tiefen Rezession und außenpolitisch steht es unter starkem Druck aus Russland
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 11.09.2009
Wie man gestern bei “Gasprom” mitteilte, steigt der Gaspreis für die Ukraine im IV. Quartal auf 205-210$ pro tausend Kubikmeter. Das sind 32$ mehr, als Anfang des Jahres bei der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” geplant wurde. Die Verluste des Unternehmens aufgrund des unerwarteten Preisanstieges betragen 450 Mio. $, was zu Verlusten bei der Jahresendabrechnung führt. In der entstandenen Situation könnte das Ministerkabinett die einzukaufende Gasmenge in Russland bedeutend reduzieren, doch dafür müsste die Regierung “Gasprom” bei einer Reihe anderer Fragen entgegenkommen, betonen Experten.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 08.09.2009
Die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, erklärte, dass es zwischen der Ukraine und Russland keinerlei Unstimmigkeiten beim Vertrag über die Lieferung und den Transit russischen Erdgases gibt.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 08.09.2009
Der Präsident Russlands, Dmitrij Medwedjew, hat “Gasprom” verboten der Ukraine eine nächste Vorauszahlung für den Transit russischen Gases zu zahlen. Kiew unterstrich im Gegenzug, dass das Geld derzeit nicht so nötig ist, dabei die Möglichkeit der Beendigung des Gaskaufes für die unterirdischen Gasspeicher verkündend. Doch bald muss die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” Kredite über 1,5 Mrd. $ refinanzieren und “Gasprom” hat die Situation genutzt, um erneut an das Recht “Naftogas” zu Strafzahlungen zu zwingen zu erinnern.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 02.09.2009
Im Verlaufe des gestrigen Treffens in Gdansk einigten sich die Premierminister Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Julia Timoschenko, auf gegenseitige Zugeständnisse im Gasbereich. Wladimir Putin stimmte dem zu, dass Kiew nur für das verbrauchte Gas zahlen wird. Im Austausch dafür stimmte Timoschenko, den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, zu, Moskau in der Frage der Transitgebühren für Gas entgegenzukommen und russischen Unternehmen vorteilhafte Verträge im Bereich der Atomenergie anzubieten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 08.08.2009
Die internationale Ratingagentur Moody’s Investors Service senkte das Unternehmensrating für Kredite in Fremdwährung, sowie das Ausfall- und Verschuldungsrating der Aktiengesellschaft “Naftohas” von “Caa1” auf “Caa2”. Darüber hinaus hatte die Agentur eine weitere Senkung des Ratings in Aussicht gestellt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 05.08.2009
Die Ukraine hat Euroobligationen über 500 Mio. $ vollständig und vorfristig zurückgezahlt und damit die Frage über eine mögliche Zahlungsunfähigkeit des Landes in diesem Jahr geschlossen. Die ausländischen Kreditgeber zu bezahlen, vermochte Kiew dank der dritten Tranche des IWF Kredites in Höhe von 3,3 Mrd. $. Jetzt werden die Investoren die Tilgung der Eurobonds von “Naftogas” und der UkrEximBank über 750 Mio. $ im September verfolgen, wonach sich die Ratings des Landes erhöhen, meinen Experten.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.08.2009
Die staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” hat bei der russischen “Gasprom” für das im Juli gelieferte Gas bezahlt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 03.08.2009
Internationale Banken stimmten der Gewährung von Krediten an die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” zu. Am Freitag verkündete die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung ihre Absicht dem Unternehmen für die laufenden Abrechnungen einen Kredit in Höhe von 750 Mio. $, die Europäische Investitionsbank 450 Mio. $ für die Modernisierung des Gastransportsystems und die Weltbank weitere 500 Mio. $ für “das Ziel der weiteren Entwicklung” zu gewähren. Diese Mittel verbessern den Finanzzustand des Unternehmens, jedoch erhält die NAK bis Ende des Jahres nur ein Fünftel dieser Summe und für den Gaskauf müssen wenigsten weitere 300 Mio. $ aufgetrieben werden, sagen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 28.07.2009
Die Anweisung der Regierung eine Umschuldung/Restrukturierung der Auslandsschulden der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” durchzuführen, führte zum Fall der Notierungen der Eurobonds um 8% auf 82 Punkte. Analysten sind sich sicher, dass dies nicht die untere Grenze ist, sie könnten bis auf 50 Punkte sinken. Das führt seinerseits zu einem Absinken der Notierungen aller Eurobonds ukrainischer Emittenten, einem Abfluss von Portfolioinvestitionen und einem Anstieg der Kreditzinsen für ukrainische Unternehmen.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 21.07.2009
Das Ministerkabinett der Ukraine empfahl der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy”, der Nationalen Kommission zur Regulierung des Elektroenergiemarktes (NKRE), dem Energieministerium, dem Wirtschaftsministerium und dem Finanzministerium bis September diesen Jahres der Regierung, Empfehlungen bezüglich einer Änderung der Erdgaspreise für die Bevölkerung von 1. Oktober 2009 an vorzulegen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 21.07.2009
Europäische Banken haben verkündet, dass sie der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” nicht die Mittel geben werden, die für den Gaskauf notwendig sind, falls das Unternehmen nicht auf die Subventionierung des Brennstoffverkaufes für die kommunalen Energieversorger verzichtet. Eine Reform des einheimischen Systems der Wärmeversorgung ist notwendig, doch könnte dies eine Verdoppelung der Tarife für Heizung und Warmwasser für die Bevölkerung nach sich ziehen, warnen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 13.07.2009
Die Ukraine hat dem Internationalen Währungsfonds versprochen den Gaspreis für die Bevölkerung zu erhöhen. Bei der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” sagt man, dass sich die Tarife innerhalb eines Jahres verdoppeln könnten. In diesem Falle würde die Gasförderung im Lande rentabel werden, doch mit dem Preisanstieg erhöhen sich auch die Verbindlichkeiten der Verbraucher, warnen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 10.07.2009
Der Internationale Währungsfonds senkte die Prognose für das BIP der Ukraine von 8% auf 14% im Jahr 2009, anstelle der früher angekündigten Revision der Prognose von 8% auf 12%.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 07.07.2009
Gestern verkündete Premierministerin Julia Timoschenko, dass die Ukraine beabsichtigt in nächster Zeit in die unterirdischen Gasspeicher Gas für 5 Mrd. $ zu pumpen, da im zweiten Halbjahr im Markt ein äußerst niedriger Preis für den Brennstoff erwartet wird. Bei “Gasprom” seinerseits, verkündet man, dass der Gaspreis im nächsten Jahr für die Ukraine sogar niedriger sein könnte, als in diesem. Dabei gehen Experten davon aus, dass die Ukraine gezwungen sein wird, Rekordmengen des Brennstoffes hineinzupumpen, um Strafsanktionen und eine Wiederholung des Gaskrieges zu vermeiden.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 06.07.2009
Die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” hat vollständig bei der OAO (Offenen Aktiengesellschaft) “Gasprom” für das im Juni diesen Jahres gelieferte russische Gas bezahlt.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 25.06.2009
Die Ukraine hat keine Probleme mit der Befüllung der unterirdischen Gasspeicher, wie es vorher verkündet wurde, teilte gestern Premierministerin Julia Timoschenko mit. Die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” hat in den Speichern 19,2 Mrd. Kubikmeter angesammelt und für die Heizsaison, sowie für die unterbrechungsfreie Versorgung Europas, sind insgesamt weitere 7,6 Mrd. Kubikmeter Gas notwendig. Auf diese Weise ist der Kredit in Höhe von 4,2 Mrd. $, den das Unternehmen bei europäischen Finanzorganisationen angeblich für die Gasbefüllung der unterirdischen Speicher anzuwerben versucht, tatsächlich ausschließlich für die Erfüllung des Vertrages mit “Gasprom” notwendig.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 23.06.2009
Gestern fand im Hauptbüro des monopolartigen Betreibers des ukrainischen Erdöltransportsystems der OAO (Offenen Aktiengesellschaft) “UkrTransNafta” ein Versuch des gewaltsamen Wechsels der Leitung des Unternehmens statt. Der von der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” ernannte kommissarische Vorstandsvorsitzende Alexandr Lasorko besetzte mit Hilfe paramilitärischer Wachleute das Hauptbüro. Jedoch weigerte sich der Vorstandsvorsitzende von “UkrTransNafta”, Igor Kirjuschin, dessen Vollmachten anzuerkennen und sich mit der Gerichtsentscheidung über die Rücknahme der Ernennung des neuen Amtsinhabers bewaffnend, verbarrikadierte er sich in einem der Gebäude des Unternehmens. Experten betonen, dass der Konflikt eine Folge des Kampfes der “Privat” Gruppe um die Kontrolle über das Erdöltransportsystem des Landes ist.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 22.06.2009
Die Ukraine überschreitet systematisch den im Vertrag festgelegten Umfang vom russischen Gas und hat bis jetzt noch keinen Lieferungsplan vom Gas für den Juni verabschiedet.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 22.06.2009
Am Freitag hatte Premierministerin Julia Timoschenko erklärt, dass sich die Gaspreise beginnend mit nächstem Jahr für Industriekunden quartalsweise ändern werden. Produzenten gehen davon aus, dass die Initiative der Regierung ihre Produktion konkurrenzfähiger auf den Weltmärkten machen wird. Und Experten betonen, dass unter den sich einstellenden Bedingungen die Industriellen versuchen würden, Gas in unterirdischen Speichern in den Zeiten zu sammeln, wenn es billiger ist, was zur Reform des gesamten Gasmarktes und einer Revision der Vereinbarung mit “Gasprom” führen könnte.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Freitag, 19.06.2009
Tymoschenko ist strikt dagegen die Tarife im Jahr 2009 zu erhöhen. Das ist auch verständlich – die Präsidentschaftswahlen nähern sich… Sie möchte keine transparenten Vereinbarungen treffen, weil sie damit die Verluste aus den im Januar abgeschlossenen Verträgen anerkennt.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 13.06.2009
Zahlungsschwierigkeiten in Kiew: Die energiepolitischen Auseinandersetzungen zwischen Rußland und der Ukraine schwelen weiter.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 12.06.2009
Die Regierung entschied das Stammkapital der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” um das 4,4-fache über die Einbringung von Hrywnja-Staatsanleihen zu erhöhen, welche das Unternehmen für die Tilgung von Krediten bei der Oschtschadbank und der UkrEximBank verwendet. Weiter werden diese Obligationen an die Zentralbank verkauft, die diese auf Kosten von ungedeckten Emissionen tilgt. Übrigens gehen Experten davon aus, dass die finanzielle Situation von “Naftogas” durch diese Operationen nicht verbessert wird. Und die ungedeckte Emission könnte das Inflationstempo im Lande erhöhen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 11.06.2009
Die Zentralbank verzögert die Refinanzierung der Oschtschadbank, die ihr bei der Ausgabe des Kredites an “Naftogas Ukrainy” versprochen wurde. Wie Delo (Nr. 89 vom 09.06.2009) mitteilte, hatte das Staatsunternehmen 3,8 Mrd. Hrywnja (ca. 355 Mio. €) zur Bezahlung des im Mai importierten Gases erhalten. Das fand danach statt, wie Präsident Wiktor Juschtschenko sich an die NBU (Nationalbank der Ukraine) mit der Forderung zur Refinanzierung der Staatsbank wandte.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 11.06.2009
Präsident Wiktor Juschtschenko besteht auf der Ausarbeitung eines nationalen Programmes zur finanziellen Gesundung des Unternehmens “Naftogas Ukrainy” bis 21. Juni.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 10.06.2009
Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, vermochten es die Unternehmen der “Industrieunion Donbass/Industrialnyj Sojus Donbass”, die unter der Kontrolle von Sergej Taruta und Witalij Gajduk stehen, ungeachtet der Schulden in Höhe von fast 400 Mio. Hrywnja (ca. 37,7 Mio. €), eine Aufrechterhaltung der Gaslieferungen zu erreichen. Experten sehen dies als gefährlichen Präzedenzfall, da früher Unternehmen bereits für bedeutend geringere Zahlungsrückstände abgeschalten wurden. Jetzt können auch andere Verbraucher eine Stundung fordern.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 10.06.2009
Die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, dementiert die Äußerung des Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, darüber, dass die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” für die Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen gegenüber der russischen OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” emittierte Mittel in Höhe von 3,8 Mrd. Hrywnja (ca. 358 Mio. €) genutzt hat.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 05.06.2009
Für die Abrechnung des Maigases bei Gasprom wird offiziell kein neues Geld “gedruckt”.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 05.06.2009
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, traf die Entscheidung 3,8 Mrd. Hrywnja (ca. 355 Mio. €) zur Abrechnung des im Mai erhaltenen russischen Gas im Laufe einer Stunde zu überweisen. Darüber informierte er heute auf der Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung. “Ich hatte keinen anderen Ausweg, als heute die Entscheidung zur Ausgabe der Ressourcen zu treffen und innerhalb einer Stunde wird die Zahlung für das Gas erfolgen”, betonte der Präsident.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Sonntag, 31.05.2009
Voraussichtlich im Januar wird es in Kiew einen neuen Präsidenten geben
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 29.05.2009
Anstatt eine eigene Infrastruktur neuer Gasspeicher auszubauen, kann die EU in die Gasspeicherinfrastruktur in der Ukraine investieren, wenn das ukrainische Unternehmen in ein Gas speicherndes und ein Gas lieferndes Unternehmen geteilt bzw. getrennt wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 27.05.2009
Die Regierung wird sich Mühe geben, die termingerechte Abrechnung der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftohas Ukrainy” für das Erdgas zu gewährleisten, das im Mai geliefert wird.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Montag, 25.05.2009
Wirtschaft am Boden, Banken klamm: Kiew kann Rechnungen für Energieträger nicht mehr pünktlich zahlen. Neuauflage des »Gaskriegs« mit Moskau droht
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Samstag, 23.05.2009
Das Unternehmen “RosUkrEnergo” hat die Summe seiner Geldforderungen gegenüber “Naftogas” im Rahmen des Prozesses beim Stockholmer Schiedsgericht verkündet.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 22.05.2009
Ungeachtet der Krise konnte die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” den Gewinn im ersten Quartal verdreifachen. Die Verbesserung der Finanzwerte werden mit dem Erhalt der Kontrolle über die Gaslieferungen an Industriekunden in Verbindung gesetzt. Derweil betonen Experten, dass ohne den Erhalt eines Aufschubes bei der Steuerzahlung der Gewinnanstieg nicht so hoch ausgefallen wäre.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 30.04.2009
Premierministerin Julia Timoschenko hat gestern Russland dazu eingeladen, “an der Modernisierung und Rekonstruktion des Gastransportsystems der Ukraine teilzunehmen”. Im Austausch hat Kiew bereits von Moskau das Versprechen erhalten keine Strafen für nicht entnommenes Gas zu erheben und für den Transit im voraus zu zahlen. Dieses Geld erlaubt es “Naftogas Ukrainy” für das Gas im April gelieferte Gas zu zahlen und ebenfalls die unterirdischen Gasspeicher zu befüllen.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 29.04.2009
Heute diskutiert Premierministerin Julia Timoschenko mit dem russischen Regierungschef, Wladimir Putin, ein neues Abkommen zwischen den Regierungen, welches eine Erweiterung der Kapazitäten des ukrainischen Gastransportsystems (GTS) vorsieht. Den Angaben der Branchenministerien der Ukraine und Russlands nach, geht die Rede über den gemeinsamen Bau neuer Gasleitungen. Allerdings ist man bei den Gasmonopolisten beider Länder davon überzeugt, dass die Modernisierung des gesamten GTS mehr Sinn macht.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 16.04.2009
“Gasprom” hat “Naftogas Ukrainy” keine Rechnung für nichtentnommenes Gas im März gestellt. Darüber wurde die Nachrichtenagentur “RBK-Ukraina“ von einem Vertreter des russischen Unternehmens informiert, der die Informationen zur Erhebung von Ansprüchen in Höhe von 500 Mio. $ gegenüber der ukrainischen Seite kommentierte.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 13.04.2009
Der Gaskrieg zwischen Russland und Turkmenistan wirkte sich auch auf die Ukraine aus. Ungeachtet dessen, dass heute die Reparatur der Gasleitung Mittelasien-Zentrum abgeschlossen wird, bleibt die Senkung des Einkaufs turkmenischen Erdgases um 90% durch Russland, dessen Hauptverbraucher die Ukraine darstellt, bislang in Kraft. “Gasprom” hat sich für den Fall rückversichert, falls Turkmenistan die Wiederaufnahme der Durchleitung erreicht – der russische Monopolist verkündete “Naftogas” Strafsanktionen für die Gasmindereinnahmen im März, die bis zu 530 Mio. $ betragen können.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 07.04.2009
Die Ukraine hat für das im März verbrauchte Gas bei “Gasprom” abgerechnet.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 24.03.2009
Die außerordentliche Aktionärsversammlung der Bank “Finansy ta Kredit” fasste heute den Beschluss dem Staat und Investoren 50%+1 Aktie der Bank zu übergeben, teilte heute der Pressedienst der Bank mit.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 24.03.2009
Der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden von “Gasprom”, Walerij Golubjew, erklärte gestern, dass der Gaspreis für die Ukraine im II. Quartal 280 $ pro tausend Kubikmeter betragen wird, was 10 $ mehr sind als vorher angenommen wurde. Höchstwahrscheinlich wird der Preis auch im II. Halbjahr steigen, fügen Informanten des “Kommersant-Ukraine“ beim Monopolisten hinzu, was das Erreichen des mittleren Jahrespreises von 228$ für tausend Kubikmeter gefährdet. Bei “Gasprom” erklärt man dies mit der Verteuerung der Energieträger auf dem Weltmarkt. Übrigens, Berater von Premierministerin Julia Timoschenko gehen davon aus, dass es für diese Ankündigungen keine Grundlagen gibt.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 23.03.2009
Die russische Delegation, die auf der internationalen Investitionskonferenz zu Fragen der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems anwesend war, verließ das Forum nach der Ankündigung der Zeremonie der Unterzeichnung der gemeinsamen Abschlussdeklaration.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 23.03.2009
Der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” gelang es das letzte Jahr mit einem Gewinn von 11,6 Mrd. Hrywnja (ca. 1,05 Mrd. €) gegenüber Verlusten in 2007 von 12,8 Mrd. Hrywnja (damals ca. 1,7 Mrd. €) abzuschließen. Diese starke Verbesserung der Finanzwerte des Unternehmens erklärt man mit einem Aufschub bei der Steuerzahlung. Doch Marktteilnehmer verbinden die Erhöhung der Gewinne damit, dass die NAK 11 Mrd. Kubikmeter Gas verkauft hat, die “UkrGas-Energo” und “UkrNafta” gehören, ohne bei diesen Unternehmen abzurechnen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 23.03.2009
Heute findet in Brüssel die Investitionskonferenz zum Thema der Modernisierung des ukrainischen Gastransportsystems (GTS) statt, an derem Ende die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” einen Kredit von 2,5 Mrd. $ erhalten soll. Dem “Kommersant-Ukraine“ liegen Dokumente vor, die bestätigen, dass für den Erhalt dieser Mittel, die Ukraine eine Reihe von Pflichten bei der Reformierung der Gastransportbranche auf sich genommen hat. Es wird erwartet, dass die Kredite zu niedrigen Zinsen vergeben werden, im Bereich des LIBOR +1%, dabei soll der Hauptteil der Mittel in die Rekonstruktion der Kompressorstationen gehen. Im Ganzen werden die Arbeiten zur Modernisierung des GTS sich wenigstens bis in Jahr 2016 ziehen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 16.03.2009
Die Kreditverbindlichkeiten der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” übersteigen 34,5 Mrd. Hrywnja (ca. 3,29 Mrd. €). Zwei Drittel dieser Summe muss der Monopolist bereits bis Ende des Jahres 2009 zurückzahlen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 16.03.2009
Das Präsidialamt hat sich entschieden 4,62 Mrd. $ für die Modernisierung des Gastransportsystems der Ukraine (GTS) in Form von Krediten von europäischen Gasunternehmen anzuwerben. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, beabsichtigt sich die ukrainische Delegation mit diesem Ansinnen am 23. März an die Gasunternehmen in Brüssel auf der Konferenz, welche das Präsidialamt gemeinsam mit der Europäischen Kommission durchführt, zu wenden. Im Gegenzug beabsichtigt “Gasprom”, welches ebenfalls auf eine Beteiligung an der Modernisierung des ukrainischen GTS Anspruch erhebt, auf dem Gipfel mit einem Alternativvorschlag an die Investoren aufzutreten – die Gasleitung “Jushnij Potok/South Stream” in Umgehung der Ukraine zu finanzieren.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 12.03.2009
Im Jahr 2009 sollen die Einnahmen der Nationalen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” die Ausgaben um 2,4 Mrd. Hrywnja übersteigen (ca. 229 Mio. €), heißt es im gestern bestätigten Finanzplan des Monopolisten. Dieses optimistische Budget einzuführen, gelang nur auf Kosten des Ausschlusses von Ausgaben für den Kauf von Gas für die Heizsaison. “Naftogas” hat dafür keine Mittel. Die Regierung hofft diese von “Gasprom” oder der Weltbank zu borgen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 11.03.2009
Der Streit um die 11 Mrd. Kubikmeter Gas zwischen RosUkrEnergo (RUE) und der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” wird vor internationalen Gerichten entschieden. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, wandte sich gestern der Schweizer Händler mit einer Klage an das Stockholmer Schiedsgericht, die Rückgabe der 11 Mrd. Kubikmeter Gas oder die Kompensation des Wertes fordernd. Die Durchsetzung der Entscheidung des internationalen Gerichtes in der Ukraine wird schwer werden. Aber der Streit mit RUE zwang das Kabinett bereits dazu, andere Quellen für technologisches Gas zu suchen – dieses könnten jetzt europäische Erdöl/-gasfirmen an “Naftogas” verkaufen.
Weiterlesen ...Politik // Samstag, 07.03.2009
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, geht davon aus, dass die Versuche dem Unternehmen “RosUkrEnergo” Gas wegzunehmen zu riesigen internationalen Strafen führen können.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 06.03.2009
Gestern haben Mitarbeiter des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) im Rahmen der Ermittlungen zum Strafverfahren zur ungesetzlichen Verzollung von 11 Mrd. Kubikmeter Erdgas versucht in die Zentrale von “UkrTransGas” – einem Tochterunternehmen von “Naftogas Ukrainy” – einzudringen. Doch sie wurden von Abgeordneten des Blockes Julia Timoschenko (BJuT) nicht durchgelassen. Gestern wurde aus der Haft einer der Leiter einer der Abteilungen des Regionalzolls für Energie des Staatlichen Zolldienstes, Taras Schepitko, entlassen, welcher der ungesetzlichen Verzollung von 6,3 Mrd. Kubikmeter Gas verdächtigt wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 05.03.2009
“Naftogas Ukrainy” hat “Gasprom” vollständig für das verbrauchte Gas im Februar 2009 bezahlt. Dies teilte RBK-Ukraina der Pressesprecher von “Naftogas” Walentin Semljanskij mit.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 05.03.2009
Die OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” erhielt von der NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” 310 Mio. Dollar für das im Februar 2009 erhaltene Gas. Es bleiben noch 50 Mio. Dollar zu zahlen.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 05.03.2009
Der Konflikt in Bezug auf die Zugehörigkeit von 11 Mrd. Kubikmeter Gas, welche in ukrainische Gasspeicher von dem Unternehmen RosUkrEnergo gepumpt wurden, hat eine neue Ebene erreicht. Am Dienstag spät abends nahm der Sicherheitsdienst/Geheimdienst den Stellvertreter des Leiters einer der Abteilungen des Regionalen Zolls für Energie, Taras Schepitko, fest, welcher der ungesetzlichen Verzollung von 6,3 Mrd. Kubikmeter Gas zum Vorteil der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” verdächtigt wird. Gestern tagsüber erschienen Ermittler des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) in Begleitung von Kämpfern der Spezialabteilung “Alpha” im Sitz der NAK “Naftogas Ukrainy” für die Beschlagnahmung von Dokumenten. Zur gleichen Zeit stand in der Werchowna Rada der Erste Stellvertreter des Leiters des SBU, Walerij Choroschkowskij, den Abgeordneten Rede und Antwort, auf Forderung der Fraktion des Blockes Julia Timoschenko im Parlament erscheinend.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 26.02.2009
Am 8. März könnte “Gasprom” erneut die Gaslieferungen in die Ukraine kürzen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat am Dienstag der Vorstand des russischen Monopolisten eine Entscheidung darüber getroffen, dass das Gas
gesperrt wird, falls bis zu diesem Datum die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” nicht für das im Februar verbrauchte Gas bezahlt. Bei “Naftogas” hofft man, dass die notwendige Summe – mehr als 360 Mio. $ – fristgemäß zusammenkommt. Bei der Zentralbank hat man erklärt, dass der Kauf der für die Abrechnung notwendigen Summen an Devisen am Freitag stattfindet. Es ist nicht ausgeschlossen, dass man dafür erneut zu Krediten von Staatsbanken greifen muss, vermuten Experten.
Wirtschaft // Freitag, 20.02.2009
Nur einen Monat nach der Unterzeichnung des langfristigen Vertrages zwischen der OAO (Offenen Aktiengesellschaft) “Gasprom” und der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” tauchten erneut Probleme bei der Abrechnung für das gelieferte Gas auf. Dem ukrainischen Monopolisten reichen aufgrund der nicht rechtzeitigen Zahlungen der Verbraucher die Mittel einfach nicht aus. Wenn zum 7. März “Naftogas” nicht die notwendigen Mittel überweist, dann wird die Gesellschaft zu hundertprozentigen Vorzahlungen verpflichtet werden. Dies kann “Naftogas” sich nicht erlauben und daher braucht das Unternehmen neue Geldquellen, betonen Experten.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 05.02.2009
Die Regierung beabsichtigt ein Insolvenzverfahren in Bezug die OblGas und OblEnergos einzuleiten, die Schulden gegenüber der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” und dem Staatsunternehmen “Energorynok” haben. Dafür ist geplant ein Gesetz zu ändern, welches den Bankrott von Unternehmen des Wärmeenergiekomplexes verbietet. Im Fall der Verabschiedung des vorgeschlagenen Gesetzesentwurfes können die Unternehmen auch von privaten Kreditgebern in den Bankrott getrieben werden. Das kann zu einem neuen Umbau des Energiemarktes und des Verlustes der letzten beim Staat gebliebenen Aktiva aus dem Energiemarkt und dem Gasbereich führen, warnen Marktteilnehmer.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 03.02.2009
Gestern wurde dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt, auf welche Weise es dem Ministerialkabinett angeblich gelang den Einnahmenplan des Staatshaushaltes zu erfüllen. Den Informationen des “Kommersant-Ukraine“ nach, hatte das Finanzministerium im Januar seine Finanzpläne geändert und von der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” die Bezahlung von 1,8 Mrd. Grywnja (ca. 171 Mio. €) an überfälligen Schulden erreicht. Doch sogar wenn dieses Schema zugrunde gelegt wird, hat die Regierung den Einnahmenplan des allgemeinen Teiles des Haushaltes um 14% verfehlt. Experten sind sich sicher, dass die Manipulationen der Haushaltsdaten sich nicht länger als einige Monate hinziehen können, wonach die Regierung, die ihr Budget nicht zwangsverwalten will, erneut Druck auf die Zentralbank ausüben wird, eine zusätzliche Emission an Grywnja fordernd.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 26.01.2009
Die vorläufige Dauer der Behandlung des Vorstandsvorsitzenden der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, in der Klinik “Feofanija” beträgt etwa zwei bis drei Wochen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 23.01.2009
Der Leiter von “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, befindet sich nach einer schweren Operation am Herzen auf der Intensivstation.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 21.01.2009
„Dank der Beibehaltung des Preisniveaus von 2008 für den Gastransport, hat es die Ukraine geschafft, den Preis für das technische Gas um 25$ zu reduzieren“.
Medienzuständige des Sekretariates des Ministerkabinetts der Ukraine gaben UNIAN bekannt, dass die Premierministerin der Ukraine Julija Tymoschenko mit dieser Ankündigung die heutige Regierungssitzung eröffnete.
Sie berichtete, dass für das „technische“ Gas, das für den Transport des russischen Gases nach Europa nötig ist, die Ukraine im Jahr 2009 153,9$/1000 Kubikmeter bezahlen wird, wobei der Preis in 2008 179,5$ betrug. Die Premierministerin erklärte, dass die anderen transportierenden Länder einen 2,9-mal teureren (im Vergleich mit der Ukraine) Preis für das technische Gas in 2009 bezahlen werden.
Politik // Dienstag, 20.01.2009
Der Gaskrieg wurde formal beendet. “Gasprom” und die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” unterzeichneten einen langfristigen Vertrag für die Jahre 2009-2019. Der mittlere Jahrespreis für Gas für die Ukraine soll im Rahmen dessen 235-250$ pro tausend Kubikmeter betragen. Eben jenen Preis schlug “Gasprom” der Ukraine noch am 31. Dezember 2008 vor. Die Lieferung von Gas nach Europa soll im Laufe von 36 Stunden begonnen werden.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 16.01.2009
Die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, beabsichtigt nicht die Frage der Wiederaufnahme des Transits von Erdgas nach Europa mit der Wiederaufnahme der Lieferungen des Brennstoffes an die Ukraine zu verbinden.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 16.01.2009
Heute, am 16. Januar, warnte das Unternehmen “Gas Ukrainy” Kiewenergo vor dem Beginn der Prozedur der Einschränkung der Gasversorgung.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 16.01.2009
Auf der gestrigen Sitzung der zeitweiligen Untersuchungskommission zu Fragen der Versorgung der Verbraucher mit Gas wurde der Bericht des Leiters der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Olega Dubina, angehört. Den Resultaten des Treffens nach erklärte die Leiterin der Kommission, Inna Bogoslowskaja (Partei der Regionen), dass alle Möglichkeiten auf Unternehmensebene zur Führung der Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland bezüglich des Preises für Gas und die Kosten des Transits erschöpft sind.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 15.01.2009
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” kann technisch die Liefervariante für die Slowakei, welche am 14. Januar von “Gasprom” vorgeschlagen wurde, nicht realisieren.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 15.01.2009
Die Ukraine kann den Transit russischen Gases nicht wieder aufnehmen, solange kein technischer Vertrag über dessen Transport unterzeichnet ist.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 14.01.2009
Die russische “Gasprom” untersucht die Möglichkeit die Möglichkeit der Lieferung von Gas in die Ukraine, falls die ukrainische Seite die Gasversorgung der Slowakei aus eigenen unterirdischen Gasspeichern in analoger Höhe sicherstellt.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 14.01.2009
Die Vertreter von “Naftogas Ukrainy” sind zu jeder Zeit bereit, zu Verhandlungen mit “Gasprom” zu fliegen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 14.01.2009
Der Gaskonflikt zwischen der Ukraine und Russland führte zum Stillstand chemischer Unternehmen. Die von “Naftogas Ukrainy” eingerichteten Gaslieferlimits erlauben es Unternehmen nicht zu arbeiten, obgleich an der Schwelle zur Frühjahrsaussaat die Nachfrage nach Mineraldünger in der Welt angestiegen ist. Die zukünftige Wiederaufnahme der Branchentätigkeit wird von den Preisen für Gas abhängen: bei Kosten von mehr als 200$ für tausend Kubikmeter und den aktuellen Preisen für Ammoniak wird dessen Produktion unrentabel.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 14.01.2009
Wiktor Juschtschenko entschied sich die Informationslücke der Ukrainer zu den Gründen des Gaskonfliktes zu füllen und führte gestern eine außerordentliche Pressekonferenz durch, die dieser Frage gewidmet war. Unterstellend, dass sich hinter der Unterbrechung der Lieferung russischen Gases der Wunsch den Bau der “Nord Stream” Pipeline verbirgt, beschuldigte der Präsident der Ukraine Russland der Organisation der Krise aufgrund politischer Motive.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 13.01.2009
“Gasprom” ist nicht verpflichtet dazu, mit der Ukraine die Transitroute für Gas nach Europa abzustimmen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 13.01.2009
Nachdem Russland die Gaslieferungen nach Europa gestoppt hat, wurde das Fehlen von Energieressourcen ein Thema auf dem internationalen Niveau. Wer ist an dem russisch-ukrainischen Gaskonflikt, unter dem heute ganz Europa leidet, schuld? Wie können sich die Ereignisse auf das ukrainische Gastransportsystem auswirken? Können die realisierten Gasleitungsprojekte „Nord Stream“ und „South Stream“ die Ukraine vom Markt verdrängen? Kann die Ukraine es sich leisten, die Preise für den Gastransport noch mal zu überlegen? Mit diesen Fragen wandte sich UNIAN an Experten und bekam folgende Antworten zu hören.
Weiterlesen ...Politik // Sonntag, 11.01.2009
Nach der Vereinbahrung zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko, dem tschechischen EU-Ratsvorsitzenden, der Eurokommission und der Russischen Föderation, wird eine gemeinsame Expertengruppe für die Beobachtung des Transportes des russischen Gases zu den europäischen Kunden zusammengestellt. Ziel der Vereinbahrung ist es, den Prozess des Gastransportes durch das ukrainische Territorium zu erneuern.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Samstag, 10.01.2009
Der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Wladimir Trikolitsch, erklärte, dass vom 1. Januar 2009 an gerechnet, die russische “Gasprom” “Naftogas Ukrainy” etwa 75 Mio. Kubikmeter Gas schuldet, welche die ukrainische Seite aus ihren eigenen Speichern für die Gewährleistung des Erdgastransits nach Europa verwendete.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 09.01.2009
Der Erste Stellvertreter des Kiewer Bürgermeisters, Anatolij Golubtschenko, wandte sich an den Ersten Vizepremierminister der Ukraine, die Staatsreserve und das Ministerium für Fragen außerordentlicher Situationen mit der Bitte eine Konferenz des Stabes für außerordentliche Situationen durchzuführen und der hauptstädtischen Regierung die Erlaubnis zur Nutzung von 78.000 t Masut (Destillationsrückstand des Erdöls) aus der Staatsreserve zu geben, welches im Verlaufe des Jahres 2009 zurückgegeben werden soll.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 09.01.2009
Der Vorstandsvorsitzende der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, und der Vorstandsvorsitzende von “Gasprom”, Alexej Miller, setzen zur Zeit ihre Verhandlungen zur Lieferung und dem Transit von Gas in Moskau fort.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 08.01.2009
Die Ukrainische Delegation stellte den europäischen Vertretern alle Informationen zur Situation der Einstellung der Gaslieferungen für den Transport in die Länder der Europäischen Union durch “Gasprom” zur Verfügung.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 08.01.2009
Der Vorstandsvorsitzende der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, und der Vorstandsvorsitzende der russischen “Gasprom”, Alexej Miller, führten in Brüssel ein bilaterales Treffen durch, im Verlaufe dessen die Zusammenarbeit beider Unternehmen diskutiert wurde.
Weiterlesen ...Meinungen & Analysen // Donnerstag, 08.01.2009
Die Lösung des Gasproblems zwischen Russland und der Ukraine ist noch lange nicht in Sicht. Es wurde kein Kompromiss gefunden, die Gaslieferung wurde gestoppt, die Verhandlungen wurden unterbrochen.
Nervöse Beobachter und Experten aus Europa diskutieren Ihre Eindrücke über das diesjährige Déjà-vu-Erlebnis, was die Gaslieferungen angeht. Allerdings nicht ohne Grund…
Wirtschaft // Freitag, 19.12.2008
Ungeachtet der mehrfachen Drohungen den Gaspreis für die Ukraine mehr als zu verdoppeln – auf 400$ für die tausend Kubikmeter, gab “Gasprom” gestern zu, dass der Preis für Europa insgesamt 260-300$ betragen wird und folglich für die Ukraine 230-270$. Auf diese Weise hat der russische Monopolist den einzigen Einflusshebel auf “Naftogas” in der Frage der Schuldzahlung verloren – bis gestern wurden von 2,9 Mrd. $ lediglich 800 Mio. $ bezahlt. Übrigens erhöht dies die Wahrscheinlichkeit dafür, dass RosUkrEnergo auch im nächsten Jahr Gas in die Ukraine liefern wird.
Weiterlesen ...Gesellschaft // Sonntag, 14.12.2008
Das Unternehmen “Kiewenergo”, welches Kiew mit Wärme und Elektroenergie versorgt, beabsichtigt bis zum 16. Dezember die Warmwasserversorgung für Kiewer Wohnungen vollständig wieder herzustellen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 12.12.2008
Kiewenergo hat gestern begonnen das linke Dneprufer und Teile des rechten von der Wärmeversorgung abzutrennen.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 09.12.2008
Der ehemalige Vorsitzende der Werchowna Rada, das Mitglied der Fraktion des Blockes “Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung”, Arsenij Jazenjuk, prognostiziert einen Gaspreis von etwa 250 Dollar pro tausend Kubikmeter im Jahr 2009.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 02.12.2008
“Naftogas” gelang es den gegenseitigen Beziehungen zu “Gasprom” die Anspannungen zu nehmen. Zum gestrigen Tag überwies die ukrainische Seite 300 Mio. $ von den zum 1. Dezember zur Tilgung versprochenen 500 Mio. $ für Gas, welches im September (in die Ukraine) gepumpt wurde. Dies führte im Übrigen nicht nicht zu scharfen Äußerungen seitens “Gasproms”, der Monopolist erklärte lediglich, dass er eine Begleichung der Schulden in voller Höhe – 2,4 Mrd. $ – bis zum 1. Januar 2009 erwartet. Experten gehen davon aus, dass die Bereitschaft “Gasproms” zu friedlichen Verhandlungen sich mit dessen Wunsch, auf beliebigem Wege die Sicherheit der Gaslieferungen nach Europa zu gewährleisten, erklärt.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 24.11.2008
Die Ukraine und Russland haben einen neuen Gaskrieg begonnen. Als Antwort auf die Drohung Moskaus die Gaspreise zu erhöhen, forderte Präsident Wiktor Juschtschenko am Freitag von der Regierung alle Schulden gegenüber “Gasprom” zu tilgen und danach zu Marktbeziehungen mit Moskau in Fragen der Miete der Objekte der Schwarzmeerflotte auf der Krim, der Gastransittarife und der Tarife der Zwischenlagerung von Erdgas überzugehen. Bei einem negativen Ausgang der Konfrontation beim Gaskampf, könnte die Ukraine, nach Berechnungen des “Kommersant-Ukraine“, dazu gezwungen sein “Gasprom” bis zu 7 Mrd. $ mehr zu zahlen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 21.11.2008
Gestern wurde bekannt, dass am Mittwoch, aufgrund der Verringerung des Gasdrucks, eine Notabschaltung eines der zwei Blöcke des Heizkraftwerkes 6 und eines der vier Blöcke des Heizkraftwerkes 5 in Kiew vorgenommen wurde. Im Ergebnis fiel die Temperatur in 5.000 Wohnhäusern spürbar. Dies steht in Verbindung mit den Zahlungsrückständen “Kiewenergos” gegenüber dem Tochterunternehmen der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” – “UkrTransGas” – für den Verbrauch von Gas, welche 166 Mio. Grywnja (ca. 22,1 Mio. Euro) erreicht haben. Die Kiewer Stadtverwaltung schuldete “Kiewenergo” fast 400 Mio. Grywnja (ca. 54 Mio. Euro) an Kompensationen für die Lieferung von Wärme für die Bevölkerung. Doch der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden der Stadtverwaltung, Anatolij Golubtschenko, verspricht nur einen Teil der Schulden zu bezahlen.
Weiterlesen ...Politik // Freitag, 21.11.2008
Der Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, gab der Regierung fünf Tag für eine Lösung der Frage der Gasschulden gegenüber Russland.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 21.11.2008
“Gasprom” und “Naftogas” haben unterschiedliche Ansichten zur Summe der Schulden für Erdgas. Der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von “Naftogas Ukrainy”, Wladimir Trikolitsch, erklärte gestern, dass die Zahlungsverpflichtungen gegenüber RosUkrEnergo 1,27 Mrd. $ betragen. Doch der Vorstandsvorsitzende von “Gasprom”, Alexej Miller, bewertete diese Verpflichtungen mit 2,4 Mrd. $, anmerkend, dass der Monopolist die unverzügliche Rückzahlung erreichen wird. Experten sind überzeugt: in der nächsten Zeit kann “Naftogas” die Schulden gegenüber “Gasprom” nicht begleichen, was zu einem bedeutenden Anstieg des Gaspreises für die Ukraine führen wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 19.11.2008
Gestern schlug “Gasprom” , im Verlaufe der nächsten Runde der Verhandlungen zwischen der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” und dem russischen Monopolisten, der Ukraine eine Vorgehensweise für die Tilgung der Gasschulden vor, die sich auf 2,4 Mrd. $ belaufen. “Gasprom” ist bereit die Schuld auf Rechnung der Mittel zu tilgen, die bis März 2010 “Naftogas” aus dem Transit für russisches Gas erhalten soll. Übrigens sind sich Experten sicher, dass dieser Vorschlag für “Naftogas” nicht von Vorteil ist – das Unternehmen verliert auf diese Weise Umlaufmittel, was dessen finanzielle Lage erheblich verschlechtert.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 03.11.2008
Der Preis für russisches Gas für die Ukraine kann bei 230-250$ für die 1.000 Kubikmeter liegen – was um 22-28% höher ist als der momentan geltende. Auf Kosten der Preiserhöhung der Ukraine will “Gasprom” den bei den Lieferungen nach Europa entgangenen Gewinn kompensieren: am Freitag hatte der russische Gasmonopolist zum ersten Mal offiziell eine Preissenkung für die Länder der Europäischen Union verkündet.
Weiterlesen ...Politik // Samstag, 25.10.2008
An der Schwelle der finalen Verhandlungen zwischen “Gasprom” und “Naftogas Ukrainy” unterzeichneten die Leiter der Unternehmen ein neues Abkommen, welches keine Orientierung auf einen Gaspreis gab. In dem neuen Dokument wird lediglich der Übergang zu direkten Verträgen zwischen den Unternehmen und ein endgültiger Ausstieg aus dem Schema mit RosUkrEnergo bestätigt.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 02.10.2008
Bei den heutigen Verhandlungen planen die Häupter der ukrainischen und der russischen Regierungen in Moskau einen Schlusspunkt unter den Gaskonflikt zwischen den beiden Staaten zu setzen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, wurden für dieses Treffen Dokumente vorbereitet, in denen der Übergang zu direkten Gaslieferungen von “Gasprom” an “Naftogas Ukrainy” und der Beginn der Zusammenarbeit der beiden Seiten beim Re-Export von Kohlenwasserstoffen nach Europa deklariert wird. Im Übrigen soll die Ukraine im Austausch darauf einem Übergang zu Marktpreisen und einer Anerkennung der Schulden in Höhe von 1,8 Mrd. $ zustimmen. Eine Unterzeichnung dieser Abkommen ist vor allem der russischen Seite von Nutzen, betonen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 23.09.2008
Gestern wurde im Präsidialamt verkündet, dass die Mehrzahl der Oblaste des Landes nicht bereit sind für die Heizsaison. Kohlemangel, Unklarheit bei den Eigentumsrechten für Gas, welches in den unterirdischen Speichern angespart wurde und die Instabilität bei den Arbeitsbedingungen der erdölverarbeitenden Unternehmen bedingen einen Mangel an Treibstoff, der für die kommunalen Energieversorger und die Kraftwerke geliefert werden muss. Um die Probleme mit der Treibstofflieferung zu lösen, sind Reformen der kommunalen Energieversorgungsunternehmen, eine Privatisierung der Schachte und in kurzfristiger Perspektive die Einführung von protektionistischen Maßnahmen für den Erdölproduktmarkt nötig, sind sich Experten sicher.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 15.09.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” sucht eine Möglichkeit zu direkten Verträgen mit “Gasprom” für die von Erdgas in die Ukraine zu kommen. Am Donnerstag führten der ukrainische und der russische Monopolist Verhandlungen mit der Deutschen Bank durch, im Laufe derer der Bank vorgeschlagen wurde als Garant für die direkten Lieferungen zwischen den Staaten aufzutreten. In diesem Falle muss “Naftogas Ukrainy” die zusätzlichen Ausgaben tragen – etwa 7-8% der Gaskosten, betonen Marktteilnehmer.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 08.09.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” hat “Gasprom” vorgeschlagen das Gas, welches sich in den unterirdischen Gaslagerstätten von “UkrGas-Energo” befindet, zwischen den Aktionären des Unternehmens aufzuteilen. Auf diese Weise versucht “Naftogas” die notwendige Bezahlung der bereits entnommenen sechs Mrd. Kubikmeter Brennstoff zu vermeiden. Bei “Gasprom” untersucht man den Vorschlag von “Naftogas”. Doch Experten nennen den Vorschlag “Naftogas” sowohl für “Gasprom” als auch für Dmitrij Firtasch, der Anteile an “UkrGas-Energo” besitzt, unrentabel.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 11.08.2008
Die Regierung Julia Timoschenko ist bereit auf die Rechte am Besitz der strittigen 18,6% der Aktien des ukraino-tatarischen Ölunternehmens, der Geschlossenen Aktiengesellschaft “UkrTatNafta”, zu verzichten. Am Freitag, ungeachtet des gewonnen Verfahrens beim Schiedsgericht in Kiew, schlugen Vertreter des Ministerialkabinetts vor, mit der tatarischen Seite einen Vergleich abzuschließen. Letztere besteht darauf, dass verbindliche Bedingungen die Rückgabe der 18,6% der Aktien und die Schuldenzahlung in Höhe von 2,6 Mrd. Grywnja (ca. 356 Mio. €) sind. Doch das Kabinett fordert die Ernennung eines ihm loyalen Managements und den Aufkauf des strittigen Aktienpakets, dessen Wert Experten mit 280-300 Mio. $ bewerten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 04.08.2008
Die Regierung hat die Tatsache zugegeben unrechtmäßig 1,3 Mrd. m³ Gas in diesem Jahr entnommen zu haben und veranlasste dieses bis Freitag RosUkrEnergo (RUE) zurückzugeben. Dies geschah danach, als “Gasprom” sich weigerte Verhandlungen über langfristige Verträge mit der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” bis zu Durchführung vollständiger gegenseitiger Abrechnungen mit RUE zu führen. Auf diese Weise wurde der Ukraine die Möglichkeit genommen für sich einen gleitenden Anstieg der Preise für Brennstoffe im nächsten Jahr zu gewährleisten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 21.07.2008
“Gasprom” forderte von “Naftogas Ukrainy” die Entnahme russischen Gases über der per Vertrag vereinbarten Mengen einzustellen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat Kiew zusätzliche Mengen des Brennstoffes angesammelt, um im nächsten Jahr, im Falle dessen, dass “Gasprom” die Drohung wahr macht den Preis von 179,5$ auf 400$ pro tausend Kubikmeter anzuheben, weniger für Gas zu zahlen. Beim Energieausschuss der Werchowna Rada geht man davon aus, dass die Ukraine auf diese Weise auf die Vorbereitung “Gasproms” zur Preiserhöhung und einer möglichen Gegenreaktion reagierte; der russische Monopolist begann bereits damit zusätzliche Ressourcen in den europäischen Gaslagern zu sammeln.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 17.06.2008
Die Ukraine warnt davor, dass sie im Falle einer Preiserhöhung für Erdgas durch Russland entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen wird. Am Freitag erklärte der stellvertretende Leiter des Präsidialamtes, Alexandr Tschalyj, dass, wenn der Preis für Gas scharf steigt, die Ukraine die Tarife für dessen Transit und die Aufbewahrung in den unterirdischen Speichern erhöhen wird. In diesem Fall kann “Naftogas” die Einkünfte um 2,15 Mrd. $ im Jahr erhöhen. Doch verlieren wird dabei die ukrainische Industrie – der wiederholte Preisanstieg kann zu einer richtigen Katastrophe für ganze Branchen werden, warnen Experten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 13.06.2008
Das Unternehmen E.ON Ruhrgas Austria AG (Österreich) ist interessiert an der Investition in die Modernisierung und Rekonstruktion des ukrainischen Gastransportsystems.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 03.06.2008
Die “Tochter” der russischen “Gasprom” “Gasprom Sbyt Ukraina” hat mit ihrer Expansion auf dem ukrainischen Erdgasmarkt begonnen. Gestern verkündete sie die Unterzeichnung von Verträgen mit 30 der größten ukrainischen Gasverbraucher. Die Zusammenarbeit mit “Gasprom” ist lukrativer, da es den Brennstoff um 35$ billiger als die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” verkauft. Jetzt kann “Naftogas” nur noch auf die Belieferung von kleineren Verbrauchern über das Netz eigener Händler zählen, sind sich Experten sicher.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 02.06.2008
Eine Verteuerung des Erdgases wird in nächster Zeit nicht nur die Industrie verspüren, sondern auch die Bevölkerung. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, wird sich die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” bereits zum Ende der Woche an die Staatliche Regulierungskommission für Elektroenergie mit dem Vorschlag wenden, die Tarife für die Abgabe von Brennstoffen an die regionalen Energieversorger um 35 – 50% zu erhöhen. Dies führt zu einer Erhöhung der Gastarife für die Endverbraucher von 4,5 – 10%. Die Industrie tritt gegen diese Initiative ein. Doch Experten gehen davon aus, dass der Anstieg der Tarife nicht aufzuhalten ist, denn deren momentanes Niveau gestattet es nicht die Ausgaben zu decken.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 30.05.2008
Die Ukraine hat die Schulden gegenüber Russland für das in diesem Jahr verbrauchte Erdgas getilgt, was die Möglichkeit eröffnet Verhandlungen über den Abschluss eines langfristigen Vertrages auf der Basis von direkten Lieferungen zu beginnen. Übrigens ist man bei “Gasprom” bereit das Verkaufsschema nur im Fall von Vorauszahlungen von ukrainischer Seite für den zu liefernden Treibstoff zu ändern. Experten erwarten, dass die Verhandlungen zu dieser Frage sich wenigstens bis Herbst hinziehen werden, wenn “Naftogas Ukrainy” gezwungen sein wird, Zugeständnisse aufgrund der beginnenden Heizsaison zu machen.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 06.05.2008
Premierministerin Julia Timoschenko ist beunruhigt über das niedrige Zahlungsniveau der Regionen für die Lieferung von Erdgas. Dies erklärte sie bei der Eröffnung einer diesem Problem gewidmeten Konferenz.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 17.04.2008
Die Konkurrenz zwischen dem Präsidenten Wiktor Juschtschenko und der Premierministerin Julia Timoschenko ist zu einer offenen Konfrontation übergegangen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat die Staatliche Zollbehörde ein Strafverfahren aufgrund der Einfuhr von 5,515 Mrd. Kubikmeter Gas eingeleitet, damit faktisch das gegenüber der Regierung loyale Management der “Naftogas Ukrainy” beschuldigend. Diese Beschuldigungen sind vollständig berechtigt, sagen Experten. Doch die Tatsache, das sie erst zwei Monate nach der Lieferung erhoben wurden, kann davon zeugen, dass die Entscheidung einen politischen Hintergrund haben.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 15.04.2008
Bis Ende des Jahres wird die Bevölkerung 21-35% mehr für Gas bezahlen müssen. In der gestern veröffentlichten Anordnung der Regierung empfiehlt man der Nationalen Kommission zur Regulierung des Elektroenergiemarktes monatlich den Preis für den Energieträger um 3-5% zu erhöhen, was zu einem Gaspreis für die Bevölkerung von 38-42 Kopeken (ca. 5 Cent) für den Kubikmeter führt. Bei der Kommission hat man bereits erklärt, dass man bereit ist die Forderung zu erfüllen.
Auf diese Weise kann die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” bis zu 400 Mio. $ zusätzliche Gewinne erarbeiten. Experten reden davon, dass die Preiserhöhung für Gas die Inflation weiter erhöhen wird, welche am Jahresende 18% erreichen kann.
Wirtschaft // Montag, 14.04.2008
“Gasprom” hat die Beibehaltung des Mittlers in Person der RosUkrEnergo (RUE) beim Schema der Gaslieferungen in die Ukraine erreicht. Bis Ende des Jahres verkauft das Unternehmen der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” 50 Mrd. m³ Gas zum Preis von 179,5$ je tausend Kubikmeter. Unterdessen baut “Naftogas” seine Anteile auf dem Binnenmarkt aus – am Freitag wurde der Vertragsabschluss mit 90 großen Unternehmen des Landes verkündet.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 09.04.2008
Gestern wurde eine neues Tochterunternehmen der russischen “Gasprom” in der Ukraine registriert. Bereits morgen soll die Gesellschaft mit beschränkter Haftung “Gasprom Sbyt Ukraina” die Lizenz zum Verkauf von bis zu 7,5 Mrd. m³ Gas im Land erhalten. Dies ist eine der Schlüsselbedingungen für die friedliche Gaseinigung zwischen der Ukraine und Russland. Doch bei damit wird der Konflikt wohl nicht enden, denn beide Seiten haben sich bislang noch nicht geeinigt wie mit der Frage der Tilgung von 2 Mrd. $ Schulden durch “Naftogas” umgegangen wird.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 07.04.2008
Am Freitag hat das größte Erdölunternehmen der Ukraine “UkrNafta” den Verkauf von Treibstoff wieder aufgenommen. Am gleichen Tag informierte das Antimonopolkomitee über die Aufnahme eines Verfahrens gegen die “UkrNafta” und einige andere Marktteilnehmer wegen Anzeichen von Monopolmissbrauchs. Dies gab Beobachtern Grund zu der Annahme, dass die Entscheidung “UkrNaftas” aufgrund von staatlichem Druck erfolgte. Und obgleich, ihrer Meinung nach, auf diese Weise kein Einfluss auf andere, weitaus kleinere, Unternehmen, die trotzdem bis zu 40% Marktanteil besitzen, genommen werden kann, kann man jetzt davon reden, dass einer der Hauptgründe für die Frühlingsteuerung beseitigt wurde. Zusätzlich begann der Weltmarktpreis für Erdöl zu sinken (sic) und damit kann man eine Stabilisierung der Situation erwarten.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 04.04.2008
Das österreichische Erdöl-/Erdgasunternehmen OMV baut seine Anwesenheit im Schelf am Schwarzen Meer aus. Gestern wurde bekannt, dass die zur OMV gehörende BlackSea Oil & Gas AG mit der “Tschernomorneftegas” eine Vereinbarung abschließt über die gemeinsame Erkundung von Öl und Gas im Schelf. Unter Einbeziehung von früheren Investitionen der OMV bei der Erschließung von Lagerstätten, erscheint das Unternehmen als größter Entwickler von Öl-Gaslagerstätten im Schelf des Schwarzen Meeres.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 27.03.2008
Gestern wurde die Ursache für den Fall des Dollarkurses auf dem Interbankenmarkt bis zu einer Marke von 4,82 Grywnja/$ bekannt. Bei der Zentralbank wurde dem “Kommersant-Ukraine“ mitgeteilt, dass die Regierung “UkrGas-Energo” nicht erlaubt hat Valuta/Dollar auf dem Interbankenmarkt zu kaufen, was zu einer “Marktverzerrung” aufgrund des Nichteingangs von bedeutenden Mengen erwarteter Grywnja führte. Im Übrigen, befreite sich die Zentralbank am Dienstag aus dieser Situation, indem sie der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” erlaubte Valuta/Dollar zu kaufen. Im Endeffekt kehrte der Dollarkurs am Dienstag zu den gewohnten 5 Grywnja/$ auf dem Interbankenmarkt zurück. Experten gehen davon aus, dass die Regierung Julia Timoschenkos, “UkrGas-Energo” aus dem Abrechnungsschema für Gas auf dem ukrainischen Markt ausschließend, nebenbei versuchte ein zweites Ziel zu erreichen – eine künstliche Aufwertung der Grywnja.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 20.03.2008
Gestern wurde bekannt, dass das Oberste Gericht alle Entscheidungen der unteren Gerichtsinstanzen zurücknahm, mit denen die Gesetzeskonformität des Kaufes von 18,6% der Aktien der Geschlossenen Aktiengesellschaft “UkrTatNafta” durch Strukturen des erdölverarbeitenden Werkes – der Offenen Aktiengesellschaft “TatNeft” bestätigt wurden. Premierministerin Julia Timoschenko bewertete dies als Anerkennung des Rechtes des Staates auf 61,6% der Aktien von “UkrTatNafta”. Im Übrigen, der Meinung anderer Aktionäre nach, bedeutet die Entscheidung des Gerichtes, dass der Streit erneut von niedrigeren Instanzen untersucht werden soll. Experten merken an, dass in diesem Fall das Recht des Staates auf das strittige Paket angefochten werden kann.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 14.03.2008
Der Vorstandsvorsitzende von “Gasprom”, Alexej Miller, und der Vorstandsvorsitzende von “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, unterschrieben eine Vereinbarung über die Entwicklung der Beziehungen im Gasbereich, gemäß der die Ukraine in 2008 Gas zum Preis von 179,5$ für die 1.000 m³ erhält.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 12.03.2008
“Gasprom”, “Kasmunajgas”, “Uskbekneftegas” und “Turkmengas” verkündeten gestern offiziell den Übergang zu europäischen Preisen beim Kauf von Gas in den zentralasiatischen Ländern ab 2009. Eine Preisformel gibt es bislang noch nicht, daher ist es noch zu früh über die Einzelheiten zu sprechen. Doch die Vertreter Turkmeniens beabsichtigen die Einkaufspreise von 130-150$ für die 1.000 m³ in 2008 auf 250-270$ in 2009 anzuheben. Experten merken an, dass die Erklärung am Vortag der nächsten Verhandlungsrunde mit der Ukraine gemacht wurde, was bedeutet, dass Kiew nirgendwo mehr billiges Gas beziehen kann.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 11.03.2008
Die Ukraine stimmte dem Preis von 321$ für die 1.000 m³ Erdgas für das im Januar-Februar 2008 genutzte russische Gas zu. Die Verhandlungen über den Preis des Brennstoffes in den restlichen Monaten des Jahres beginnen am Mittwoch. Doch bei “Gasprom” erklärt man bereits, dass die abgeschlossene Vereinbarung von der Fähigkeit der Ukraine zeugt, Gas zu europäischen Preisen zu kaufen. In diesem Fall wird sich eine paradoxe Situation auf dem Markt einstellen: Neben “Naftogas”, welches das teure Gas erhält, gibt es auf dem Markt noch einen weiteren Lieferanten – “UkrGas-Energo” -, der einen Vertrag über den Kauf von Brennstoffen um mehr als 40 % niedriger besitzt – 179,5$ für die 1.000 m³.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.03.2008
Der offizielle Vertreter von “Gasprom”, Sergej Kuprijanow, erklärte, dass die Verhandlungen mit “Naftogas Ukrainy” erfolgreich verlaufen sind. “Naftogas” bestätigte den Fakt der Vereinbarungen.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.03.2008
Gestern hat “Gasprom” die Gaslieferung an die Ukraine um weitere 25% gekürzt. Auf diese Weise reagierte der russische Monopolist auf die Weigerung der ukrainischen Regierung die Schulden für bereits geliefertes Gas zu bezahlen und zukünftige Verträge abzuschließen. Der erneute Gaskonflikt, welcher bereits von den Staatsoberhäuptern gelöst schien, kann zu einer Unterbrechung der Gaslieferungen nach Europa führen.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 03.03.2008
Die Offene Aktiengesellschaft “Gasprom” übergab heute der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” ein neues Vertragsprojekt zur Entwicklung der russisch-ukrainischen Beziehungen im Gasbereich.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 27.02.2008
“Gasprom” droht erneut mit einer Verringerung der Gaslieferungen an die Ukraine – vom 3. März an. Grund für die erneuten Spannungen in den Gasbeziehungen zwischen Moskau und Kiew wurde die Verzögerung der Bezahlung der Schulden der Ukraine und deren Unwillen die von den Präsidenten der beiden Länder erreichten Vereinbarungen zu erfüllen: Premierministerin Julia Timoschenko weigert sich “Gasprom” auf den Binnenmarkt des Landes zu lassen. Gestern Abend verkündete das Ministerialkabinett die vollständige Bezahlung der Schulden von 2007. Doch die Strukturen “Gasproms” bestätigen lediglich den Erhalt von 280 Mio. $.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 26.02.2008
Gestern stellte der Eigentümer des größten Tankstellennetzes der Ukraine – “UkrNafta” – den Verkauf von Treibstoff ein. Als Grund nannte man bei der Firma das unvollständige Gesetz über Angebote für Käufe für staatliche Mittel. Doch Marktteilnehmer verbinden die Verkaufsunterbrechung für Erdölprodukte mit der Verringerung der verarbeiteten Volumina bei dem Hauptkraftstofflieferanten für die Tankstellen von “UkrNafta” der Geschlossenen Aktiengesellschaft “Ukrtatnafta”. Die Unterbrechung des Kraftstoffverkaufs an 563 Tankstellen des Unternehmens kann, der Meinung von Experten nach, zu einem Preiswachstum für Erdölprodukte im Land von 12-15% führen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Freitag, 15.02.2008
“Gasprom” und die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” konnten die neue Vereinbarung für die Gaslieferung in die Ukraine nicht bekräftigen. Die Verhandlungen sind verschoben worden und wurden auf die Ebene der Stellvertreter der Vorstandsvorsitzenden verlegt. Wie sich herausstellte, ließ der am Dienstag verkündete Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine beim Gas, noch eine Reihe von ungeklärten Fragen offen. Dennoch wurden der Ukraine bereits neue Fristen gesetzt. Ein neues Schema der Lieferungen muss bis zum 1. April ausgearbeitet werden und die Bezahlung der 1 Mrd. $ bis zum 14. März erfolgen. Andernfalls besteht wieder die Frage der Kürzung der Gaslieferungen.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 14.02.2008
Gestern wurde bekannt, welche Kompensation der Mitbesitzer von RosUkrEnergo, Dmitrij Firtasch, für den Verlust der Möglichkeit Gas in die Ukraine zu liefern, erhält. Sein Unternehmen erhielt die Exklusivrechte mittelasiatisches Gas in die Länder Osteuropas zu exportieren, was, den Einschätzungen von Experten nach, dem Unternehmen zwischen 500 Mio. und 1,3 Mrd. $ im Jahr einbringt.
Weiterlesen ...Politik // Dienstag, 12.02.2008
In Moskau wurde das Treffen des Präsidenten der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, mit dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, mit einem Gespräch unter vier Augen beendet.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 11.02.2008
Kiew erkannte gestern die Existenz von Gasschulden gegenüber Moskau an. Wie dem Kommersant-Ukraine
bekannt wurde, schlägt “Naftogas Ukrainy” vor, die Zahlungsverpflichtungen mit Hilfe eines Kredites der Deutschen Bank, unter der Bedingung des Abschlusses direkter Verträge mit “Gasprom” für den Kauf von Erdgas zum Preis von 179,5$ pro tausend Kubikmeter, zu begleichen. Beim russischen Monopolisten bezeichnet man die vorgeschlagene Variante als unannehmbar. Beide Seiten haben Möglichkeiten den Konflikt in die Länge zu ziehen. Die Ukraine plant im Falle einer Abschaltung, Gas aus den unterirdischen Lagern zu entnehmen, was bedeutet, dass die europäischen Kunden von “Gasprom” nicht unter einer Abschaltung leiden werden.
Wirtschaft // Freitag, 08.02.2008
Im Gaskrieg zwischen Russland und der Ukraine hat eine Periode der aktiven Kriegshandlungen begonnen. In Antwort auf den Schritt der Premierministerin Julia Timoschenko bei der Liquidierung der geltenden Lieferschema für Gas versprach “Gasprom” für den Tag vor dem für den 12. Februar anberaumten Besuch Wiktor Juschtschenkos die Gaslieferungen in die Ukraine zu unterbrechen. Dies wird nicht stattfinden, wenn Kiew die Garantie zu Zahlung der Schulden in Höhe von 1,5 Mrd. $ abgibt. Der russische Monopolist warnte die Europäische Union vor einem Schaden durch höhere Gewalt. Julia Timoschenko versprach “alle Probleme zu lösen“, dabei nicht präzisierend, welche sie meint. Im Herbst wurde ein ähnlich Konflikt innerhalb von wenigen Tagen entschieden, doch damals wurde die ukrainische Regierung von Wiktor Janukowitsch angeführt.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Mittwoch, 06.02.2008
Die staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” gab offen zu, dass sie den kommunalen Energieversorgern Gas liefert, welches ungesetzlich bei “UkrGas-Energo” (UGE) entnommen wurde. Bei “Naftogas” plant man dieses später zu bezahlen, dabei darauf bestehend, die Abrechnung nicht mit UGE sondern direkt mit dem Lieferanten RosUkrEnergo abzuwickeln. Solche Abrechnungen sind vom Prinzip her möglich, doch die Eigentümer des Gases bestätigen, dass Verhandlungen über den Abschluss neuer Verträge erst nach der Bezahlung von Strafzinsen für die Regelbrechung möglich werden.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Dienstag, 05.02.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” gibt nicht auf zusätzliche Erdgasmengen für den Import zu finden. Wie dem Kommersant-Ukraine: bekannt wurde, plant das Unternehmen Verhandlungen mit Turkmenistan und Usbekistan über den Aufkauf von 5 Mrd. m³ Gas, bestimmt für RosUkrEnergo, zu führen. Markteilnehmer gehen davon aus, dass die Chancen für den Vertragsabschluss nicht sehr hoch sind, doch würde der direkte Kauf von 5 Mrd. m³ es erlauben das gesamte Schema der Brennstofflieferung für die Ukraine zu ändern.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 04.02.2008
Am Freitag fand eine Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung (RNSV), den Problemen der wirtschaftlichen und energetischen Sicherheit gewidmet, statt. Im Detail wurde die Strategie der staatlichen Eingriffe auf dem Gasmarkt diskutiert. Am Sonnabend erklärte Premierministerin Julia Timoschenko, dass der RNSV sich dafür aussprach auf die Dienstleistungen von RosUkrEnergo zu verzichten. Zur gleichen Zeit bestätigen Informanten des Kommersant-Ukraine im Präsidialamt, dass eine solche Entscheidung nicht getroffen wurde, dabei jedoch einem Verzicht auf das Monopol von “UkrGas-Energo” zustimmend.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Donnerstag, 31.01.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” verbot, im Falle vorliegender Schulden, gegenüber den regionalen Energieversorgern und den Gebietsgaslieferanten Erdgas abzurechnen. Beim Unternehmen erklärte man, dass man auf diese Weise eine höhere Zahlungsquote bei den Konsumenten erreichen will. Doch Marktteilnehmer gehen davon aus, dass auf diese Art “Naftogas Ukrainy” die Verantwortung für ungerechtfertigte Entnahmen vor der “UkrGas-Energo” auf die Endverbraucher umlegen will und prognostizieren, dass diese Handlung des Monopolisten nur das Volumen der Zahlungsverpflichtungen der regionalen Energieversorger und der Gebietsgasunternehmen erhöht.
Weiterlesen ...Wirtschaft // Montag, 14.01.2008
Die Regierung Julia Timoschenko begann die Position des Monopollieferanten für Gas an Industriekunden das Joint-Venture “UkrGas-Energo” (UGE) zu schwächen. Von Anfang des Jahres an ist das Gasvolumen begrenzt, welches der Lieferant den Konsumenten zu unregulierten Tarifen verkaufen kann. Am Freitag verpflichtete die Leitung der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukraine” die Gastransportfirmen keine weiteren Verträge mit UGE über den Transport von Gas abzuschließen. Jetzt sollen die Verträge für die Lieferung an die Verbraucher nur mit “Ukrtransgas” und den Gebietsgasfirmen geschlossen werden. Die Verbraucher gehen davon aus, dass die Anordnung nicht in ihrem Interesse abgesegnet wurde.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 17.12.2007
Die Europäische Kommission wird Umgehungspipelines unterstützen, wenn die Ukraine in die Modernisierung ihres Gastransportsystems nicht 2,5 Mrd. € investiert, welche für die Aufrechterhaltung des bisherigen Transportvolumens notwendig sind. Bei Nichterfüllung der Forderung der Europäischen Union droht der Ukraine der Verlust von 40-50% des bisher transportierten Gasvolumens im Transit. Für die Anwerbung derart großer Investitionsmittel muss die Ukraine entweder die Steuern für “Ukrtransgas” senken oder das Gastransportsystem der Leitung eines Gastransportkonsortiums übergeben, denken Experten.
Weiterlesen ...Politik // Donnerstag, 06.12.2007
Die designierte Premierministerin Julia Timoschenko erklärte gestern, dass die Gaspreise für die Ukraine im nächsten Jahr überhöht sind und korrigiert werden müssen. Dies kann man darüber erreichen, indem man “Gasprom” das Recht entzieht das über das Territorium der Ukraine transportierte Gas an europäische Verbraucher zu verkaufen oder man vereinbart die Funktionen des Gasvermittlers “RosUkrEnergo” der staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukraine” zu übergeben. Bei “Gasprom” wurde dem Kommersant-Ukraine mitgeteilt, dass Gespräche über beliebige Zugeständnisse nur möglich sind unter der Bedingung der Abgabe von Anteilen am ukrainischen Transportsystems an Russland.
Weiterlesen ...Politik // Mittwoch, 05.12.2007
“Gasprom” stimmte den Bedingungen für die Lieferung von Gas an die Ukraine in 2008 zu. Der Preis wird von 130$ auf 179,5$ für die 1000 m³ erhöht. Die Ukraine muss zusätzliche 2,71 Mrd.$ zahlen, nur 156 Mio.$ werden durch die Verrechnung der Transitkosten für Gas gegenüber “Gasprom” bezahlt werden müssen. Die Preiserhöhung für den Treibstoff erklärt sich mit dem Anstieg der vereinbarten Preise mit Turkmenistan und den erwarteten neuen Preisen mit Kasachstan und Usbekistan. Darüber hinaus gehen Industrielle davon aus, dass das neue Gaspreisniveau unkritisch ist – die am meisten davon abhängigen Unternehmen der Chemieindustrie werden die Preise für ihre Produkte erhöhen.
Weiterlesen ...Politik // Montag, 03.09.2007
Am Freitag erklärte der Außenminister Arsenij Jazenjuk zum ersten Mal, dass er die Erdölpipeline Odessa-Brody unbedingt durch eine internationalen Firma verwalten lassen will, die in der Lage ist diese mit Öl zu versorgen und den Absatz des Öls sicherstellen kann. Doch dafür ist es notwendig, das bereits von der “Werchowna Rada” angenommene Gesetz, eingebracht von der Vorsitzenden von BJuT Julia Timoschenko, welches eine beliebige Übertragung von Pipelines an ausländische Unternehmen verbietet. Womit die Verwaltung, die Vergabe von Konzessionen oder die Vermietung gemeint sind. Die Initiative von Arsenij Jazenjuk wird sowohl bei “Unsere Ukraine” als auch in der “Partei der Regionen” unterstützt, dagegen tritt lediglich BJuT auf.
Weiterlesen ...Gesellschaft // Montag, 07.05.2007
Im Boguslawer Rajon der Kiewer Oblast ereignete sich heute eine Explosion an der Gaspipeline “Urengoj – Pomaruij – Uschgorod” der Firma “Ukrtransgas”.
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