Meinungen & Analysen // Montag, 04.07.2011
Während er um seine eigene Machterhaltung kämpft, bestimmt Wiktor Janukowitsch die geopolitische Wahl der Ukraine. Zu dieser Schlussfolgerung könnte man gelangen, wenn man das Simultanspiel des Hausherrn der Bankowaja auf den russischen, europäischen, amerikanischen und chinesischen Spieltischen beobachtet. Darüber hinaus findet das für Janukowitsch außerordentlich wichtige Spiel auf dem innenpolitischen Spieltisch statt, in dessen Zusammenhang die Rufe „Hau ab“ laut Umfragen immer deutlicher werden. Eine ernsthafte Auseinandersetzung über die Positionen auf den Spieltischen folgt allerdings in einer der nächsten Ausgaben. Im Interesse Janukowitschs sollten die Spielergebnisse so lang wie möglich Richtung Remis hinausgezögert werden. Jedoch können sämtliche Pläne nach einer offensichtlichen Niederlage in einer einzigen der Partien zusammenstürzen. Deshalb sprechen wir heute über das Treffen mit dem Premierminister der Russischen Föderation, Wladimir Putin.
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Wirtschaft // Freitag, 27.08.2010
Bei „Naftogas“ hat man mit RosUkrEnergo ein Rückgabeschema für die 12 Mrd. Kubikmeter Erdgas abgestimmt. Das Unternehmen beabsichtigt den Brennstoff sofort danach zu erstatten, wie das Urteil des Stockholmer Schiedsgerichts von der Berufungsinstanz bestätigt wird. Das Schema gestattet es der Ukraine sich auf die Heizsaison vorzubereiten und den Aktionären von RosUkrEnergo (RUE) 1,89 Mrd. $ einzunehmen.
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Wirtschaft // Freitag, 26.03.2010
Gestern fanden in Moskau Verhandlungen zwischen Premierminister Nikolaj Asarow und dem Vorsitzenden der Regierung Russlands, Wladimir Putin, zu Fragen der Senkung des Gaspreises für die Ukraine statt. Konkrete Abmachungen erreichten die Seiten nicht, jedoch erklärte man bei „Gasprom“, dass eine Senkung der Gaspreise von der Erhöhung der Importmenge abhängt. Die Ukraine könnte mehr importieren, als im Vertrag vorgesehen, wenn man ihr erlaubt das Gas zu reexportieren, sagen Experten.
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Meinungen & Analysen // Samstag, 23.05.2009
Das Unternehmen “RosUkrEnergo” hat die Summe seiner Geldforderungen gegenüber “Naftogas” im Rahmen des Prozesses beim Stockholmer Schiedsgericht verkündet.
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Wirtschaft // Montag, 23.03.2009
Der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” gelang es das letzte Jahr mit einem Gewinn von 11,6 Mrd. Hrywnja (ca. 1,05 Mrd. €) gegenüber Verlusten in 2007 von 12,8 Mrd. Hrywnja (damals ca. 1,7 Mrd. €) abzuschließen. Diese starke Verbesserung der Finanzwerte des Unternehmens erklärt man mit einem Aufschub bei der Steuerzahlung. Doch Marktteilnehmer verbinden die Erhöhung der Gewinne damit, dass die NAK 11 Mrd. Kubikmeter Gas verkauft hat, die “UkrGas-Energo” und “UkrNafta” gehören, ohne bei diesen Unternehmen abzurechnen.
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Wirtschaft // Dienstag, 23.09.2008
Gestern wurde im Präsidialamt verkündet, dass die Mehrzahl der Oblaste des Landes nicht bereit sind für die Heizsaison. Kohlemangel, Unklarheit bei den Eigentumsrechten für Gas, welches in den unterirdischen Speichern angespart wurde und die Instabilität bei den Arbeitsbedingungen der erdölverarbeitenden Unternehmen bedingen einen Mangel an Treibstoff, der für die kommunalen Energieversorger und die Kraftwerke geliefert werden muss. Um die Probleme mit der Treibstofflieferung zu lösen, sind Reformen der kommunalen Energieversorgungsunternehmen, eine Privatisierung der Schachte und in kurzfristiger Perspektive die Einführung von protektionistischen Maßnahmen für den Erdölproduktmarkt nötig, sind sich Experten sicher.
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Wirtschaft // Montag, 08.09.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” hat “Gasprom” vorgeschlagen das Gas, welches sich in den unterirdischen Gaslagerstätten von “UkrGas-Energo” befindet, zwischen den Aktionären des Unternehmens aufzuteilen. Auf diese Weise versucht “Naftogas” die notwendige Bezahlung der bereits entnommenen sechs Mrd. Kubikmeter Brennstoff zu vermeiden. Bei “Gasprom” untersucht man den Vorschlag von “Naftogas”. Doch Experten nennen den Vorschlag “Naftogas” sowohl für “Gasprom” als auch für Dmitrij Firtasch, der Anteile an “UkrGas-Energo” besitzt, unrentabel.
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Wirtschaft // Montag, 04.08.2008
Die Regierung hat die Tatsache zugegeben unrechtmäßig 1,3 Mrd. m³ Gas in diesem Jahr entnommen zu haben und veranlasste dieses bis Freitag RosUkrEnergo (RUE) zurückzugeben. Dies geschah danach, als “Gasprom” sich weigerte Verhandlungen über langfristige Verträge mit der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” bis zu Durchführung vollständiger gegenseitiger Abrechnungen mit RUE zu führen. Auf diese Weise wurde der Ukraine die Möglichkeit genommen für sich einen gleitenden Anstieg der Preise für Brennstoffe im nächsten Jahr zu gewährleisten.
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Wirtschaft // Montag, 21.07.2008
“Gasprom” forderte von “Naftogas Ukrainy” die Entnahme russischen Gases über der per Vertrag vereinbarten Mengen einzustellen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat Kiew zusätzliche Mengen des Brennstoffes angesammelt, um im nächsten Jahr, im Falle dessen, dass “Gasprom” die Drohung wahr macht den Preis von 179,5$ auf 400$ pro tausend Kubikmeter anzuheben, weniger für Gas zu zahlen. Beim Energieausschuss der Werchowna Rada geht man davon aus, dass die Ukraine auf diese Weise auf die Vorbereitung “Gasproms” zur Preiserhöhung und einer möglichen Gegenreaktion reagierte; der russische Monopolist begann bereits damit zusätzliche Ressourcen in den europäischen Gaslagern zu sammeln.
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Wirtschaft // Dienstag, 03.06.2008
Die “Tochter” der russischen “Gasprom” “Gasprom Sbyt Ukraina” hat mit ihrer Expansion auf dem ukrainischen Erdgasmarkt begonnen. Gestern verkündete sie die Unterzeichnung von Verträgen mit 30 der größten ukrainischen Gasverbraucher. Die Zusammenarbeit mit “Gasprom” ist lukrativer, da es den Brennstoff um 35$ billiger als die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” verkauft. Jetzt kann “Naftogas” nur noch auf die Belieferung von kleineren Verbrauchern über das Netz eigener Händler zählen, sind sich Experten sicher.
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Politik // Donnerstag, 17.04.2008
Die Konkurrenz zwischen dem Präsidenten Wiktor Juschtschenko und der Premierministerin Julia Timoschenko ist zu einer offenen Konfrontation übergegangen. Wie dem “Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, hat die Staatliche Zollbehörde ein Strafverfahren aufgrund der Einfuhr von 5,515 Mrd. Kubikmeter Gas eingeleitet, damit faktisch das gegenüber der Regierung loyale Management der “Naftogas Ukrainy” beschuldigend. Diese Beschuldigungen sind vollständig berechtigt, sagen Experten. Doch die Tatsache, das sie erst zwei Monate nach der Lieferung erhoben wurden, kann davon zeugen, dass die Entscheidung einen politischen Hintergrund haben.
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Wirtschaft // Mittwoch, 09.04.2008
Gestern wurde eine neues Tochterunternehmen der russischen “Gasprom” in der Ukraine registriert. Bereits morgen soll die Gesellschaft mit beschränkter Haftung “Gasprom Sbyt Ukraina” die Lizenz zum Verkauf von bis zu 7,5 Mrd. m³ Gas im Land erhalten. Dies ist eine der Schlüsselbedingungen für die friedliche Gaseinigung zwischen der Ukraine und Russland. Doch bei damit wird der Konflikt wohl nicht enden, denn beide Seiten haben sich bislang noch nicht geeinigt wie mit der Frage der Tilgung von 2 Mrd. $ Schulden durch “Naftogas” umgegangen wird.
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Wirtschaft // Donnerstag, 27.03.2008
Gestern wurde die Ursache für den Fall des Dollarkurses auf dem Interbankenmarkt bis zu einer Marke von 4,82 Grywnja/$ bekannt. Bei der Zentralbank wurde dem “Kommersant-Ukraine“ mitgeteilt, dass die Regierung “UkrGas-Energo” nicht erlaubt hat Valuta/Dollar auf dem Interbankenmarkt zu kaufen, was zu einer “Marktverzerrung” aufgrund des Nichteingangs von bedeutenden Mengen erwarteter Grywnja führte. Im Übrigen, befreite sich die Zentralbank am Dienstag aus dieser Situation, indem sie der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” erlaubte Valuta/Dollar zu kaufen. Im Endeffekt kehrte der Dollarkurs am Dienstag zu den gewohnten 5 Grywnja/$ auf dem Interbankenmarkt zurück. Experten gehen davon aus, dass die Regierung Julia Timoschenkos, “UkrGas-Energo” aus dem Abrechnungsschema für Gas auf dem ukrainischen Markt ausschließend, nebenbei versuchte ein zweites Ziel zu erreichen – eine künstliche Aufwertung der Grywnja.
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Wirtschaft // Freitag, 14.03.2008
Der Vorstandsvorsitzende von “Gasprom”, Alexej Miller, und der Vorstandsvorsitzende von “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, unterschrieben eine Vereinbarung über die Entwicklung der Beziehungen im Gasbereich, gemäß der die Ukraine in 2008 Gas zum Preis von 179,5$ für die 1.000 m³ erhält.
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Wirtschaft // Mittwoch, 12.03.2008
“Gasprom”, “Kasmunajgas”, “Uskbekneftegas” und “Turkmengas” verkündeten gestern offiziell den Übergang zu europäischen Preisen beim Kauf von Gas in den zentralasiatischen Ländern ab 2009. Eine Preisformel gibt es bislang noch nicht, daher ist es noch zu früh über die Einzelheiten zu sprechen. Doch die Vertreter Turkmeniens beabsichtigen die Einkaufspreise von 130-150$ für die 1.000 m³ in 2008 auf 250-270$ in 2009 anzuheben. Experten merken an, dass die Erklärung am Vortag der nächsten Verhandlungsrunde mit der Ukraine gemacht wurde, was bedeutet, dass Kiew nirgendwo mehr billiges Gas beziehen kann.
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Politik // Dienstag, 11.03.2008
Die Ukraine stimmte dem Preis von 321$ für die 1.000 m³ Erdgas für das im Januar-Februar 2008 genutzte russische Gas zu. Die Verhandlungen über den Preis des Brennstoffes in den restlichen Monaten des Jahres beginnen am Mittwoch. Doch bei “Gasprom” erklärt man bereits, dass die abgeschlossene Vereinbarung von der Fähigkeit der Ukraine zeugt, Gas zu europäischen Preisen zu kaufen. In diesem Fall wird sich eine paradoxe Situation auf dem Markt einstellen: Neben “Naftogas”, welches das teure Gas erhält, gibt es auf dem Markt noch einen weiteren Lieferanten – “UkrGas-Energo” -, der einen Vertrag über den Kauf von Brennstoffen um mehr als 40 % niedriger besitzt – 179,5$ für die 1.000 m³.
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Politik // Mittwoch, 27.02.2008
“Gasprom” droht erneut mit einer Verringerung der Gaslieferungen an die Ukraine – vom 3. März an. Grund für die erneuten Spannungen in den Gasbeziehungen zwischen Moskau und Kiew wurde die Verzögerung der Bezahlung der Schulden der Ukraine und deren Unwillen die von den Präsidenten der beiden Länder erreichten Vereinbarungen zu erfüllen: Premierministerin Julia Timoschenko weigert sich “Gasprom” auf den Binnenmarkt des Landes zu lassen. Gestern Abend verkündete das Ministerialkabinett die vollständige Bezahlung der Schulden von 2007. Doch die Strukturen “Gasproms” bestätigen lediglich den Erhalt von 280 Mio. $.
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Wirtschaft // Freitag, 15.02.2008
“Gasprom” und die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” konnten die neue Vereinbarung für die Gaslieferung in die Ukraine nicht bekräftigen. Die Verhandlungen sind verschoben worden und wurden auf die Ebene der Stellvertreter der Vorstandsvorsitzenden verlegt. Wie sich herausstellte, ließ der am Dienstag verkündete Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine beim Gas, noch eine Reihe von ungeklärten Fragen offen. Dennoch wurden der Ukraine bereits neue Fristen gesetzt. Ein neues Schema der Lieferungen muss bis zum 1. April ausgearbeitet werden und die Bezahlung der 1 Mrd. $ bis zum 14. März erfolgen. Andernfalls besteht wieder die Frage der Kürzung der Gaslieferungen.
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Politik // Montag, 11.02.2008
Die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, lässt die Anwesenheit des Unternehmens RosUkrEnergo auf dem ukrainischen Markt, als Mittler für eine Übergangsperiode bis zur Unterzeichnung von direkten Verträgen mit der Russischen Föderation für die Lieferung von Erdgas, zu.
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Politik // Montag, 11.02.2008
Kiew erkannte gestern die Existenz von Gasschulden gegenüber Moskau an. Wie dem Kommersant-Ukraine
bekannt wurde, schlägt “Naftogas Ukrainy” vor, die Zahlungsverpflichtungen mit Hilfe eines Kredites der Deutschen Bank, unter der Bedingung des Abschlusses direkter Verträge mit “Gasprom” für den Kauf von Erdgas zum Preis von 179,5$ pro tausend Kubikmeter, zu begleichen. Beim russischen Monopolisten bezeichnet man die vorgeschlagene Variante als unannehmbar. Beide Seiten haben Möglichkeiten den Konflikt in die Länge zu ziehen. Die Ukraine plant im Falle einer Abschaltung, Gas aus den unterirdischen Lagern zu entnehmen, was bedeutet, dass die europäischen Kunden von “Gasprom” nicht unter einer Abschaltung leiden werden.
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Politik // Sonntag, 10.02.2008
Der erste Vize-Premier der Russischen Föderation, Sergej Iwanow, erklärte, dass im Fall der Unterbrechung der Lieferungen russischen Gases an die Ukraine, die europäischen Verbraucher nicht leiden werden.
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Wirtschaft // Freitag, 08.02.2008
Im Gaskrieg zwischen Russland und der Ukraine hat eine Periode der aktiven Kriegshandlungen begonnen. In Antwort auf den Schritt der Premierministerin Julia Timoschenko bei der Liquidierung der geltenden Lieferschema für Gas versprach “Gasprom” für den Tag vor dem für den 12. Februar anberaumten Besuch Wiktor Juschtschenkos die Gaslieferungen in die Ukraine zu unterbrechen. Dies wird nicht stattfinden, wenn Kiew die Garantie zu Zahlung der Schulden in Höhe von 1,5 Mrd. $ abgibt. Der russische Monopolist warnte die Europäische Union vor einem Schaden durch höhere Gewalt. Julia Timoschenko versprach “alle Probleme zu lösen“, dabei nicht präzisierend, welche sie meint. Im Herbst wurde ein ähnlich Konflikt innerhalb von wenigen Tagen entschieden, doch damals wurde die ukrainische Regierung von Wiktor Janukowitsch angeführt.
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Wirtschaft // Mittwoch, 06.02.2008
Die staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” gab offen zu, dass sie den kommunalen Energieversorgern Gas liefert, welches ungesetzlich bei “UkrGas-Energo” (UGE) entnommen wurde. Bei “Naftogas” plant man dieses später zu bezahlen, dabei darauf bestehend, die Abrechnung nicht mit UGE sondern direkt mit dem Lieferanten RosUkrEnergo abzuwickeln. Solche Abrechnungen sind vom Prinzip her möglich, doch die Eigentümer des Gases bestätigen, dass Verhandlungen über den Abschluss neuer Verträge erst nach der Bezahlung von Strafzinsen für die Regelbrechung möglich werden.
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Politik // Montag, 04.02.2008
Am Freitag fand eine Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung (RNSV), den Problemen der wirtschaftlichen und energetischen Sicherheit gewidmet, statt. Im Detail wurde die Strategie der staatlichen Eingriffe auf dem Gasmarkt diskutiert. Am Sonnabend erklärte Premierministerin Julia Timoschenko, dass der RNSV sich dafür aussprach auf die Dienstleistungen von RosUkrEnergo zu verzichten. Zur gleichen Zeit bestätigen Informanten des Kommersant-Ukraine im Präsidialamt, dass eine solche Entscheidung nicht getroffen wurde, dabei jedoch einem Verzicht auf das Monopol von “UkrGas-Energo” zustimmend.
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Wirtschaft // Donnerstag, 31.01.2008
Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” verbot, im Falle vorliegender Schulden, gegenüber den regionalen Energieversorgern und den Gebietsgaslieferanten Erdgas abzurechnen. Beim Unternehmen erklärte man, dass man auf diese Weise eine höhere Zahlungsquote bei den Konsumenten erreichen will. Doch Marktteilnehmer gehen davon aus, dass auf diese Art “Naftogas Ukrainy” die Verantwortung für ungerechtfertigte Entnahmen vor der “UkrGas-Energo” auf die Endverbraucher umlegen will und prognostizieren, dass diese Handlung des Monopolisten nur das Volumen der Zahlungsverpflichtungen der regionalen Energieversorger und der Gebietsgasunternehmen erhöht.
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Wirtschaft // Montag, 14.01.2008
Die Regierung Julia Timoschenko begann die Position des Monopollieferanten für Gas an Industriekunden das Joint-Venture “UkrGas-Energo” (UGE) zu schwächen. Von Anfang des Jahres an ist das Gasvolumen begrenzt, welches der Lieferant den Konsumenten zu unregulierten Tarifen verkaufen kann. Am Freitag verpflichtete die Leitung der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukraine” die Gastransportfirmen keine weiteren Verträge mit UGE über den Transport von Gas abzuschließen. Jetzt sollen die Verträge für die Lieferung an die Verbraucher nur mit “Ukrtransgas” und den Gebietsgasfirmen geschlossen werden. Die Verbraucher gehen davon aus, dass die Anordnung nicht in ihrem Interesse abgesegnet wurde.
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Politik // Donnerstag, 06.12.2007
Die designierte Premierministerin Julia Timoschenko erklärte gestern, dass die Gaspreise für die Ukraine im nächsten Jahr überhöht sind und korrigiert werden müssen. Dies kann man darüber erreichen, indem man “Gasprom” das Recht entzieht das über das Territorium der Ukraine transportierte Gas an europäische Verbraucher zu verkaufen oder man vereinbart die Funktionen des Gasvermittlers “RosUkrEnergo” der staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukraine” zu übergeben. Bei “Gasprom” wurde dem Kommersant-Ukraine mitgeteilt, dass Gespräche über beliebige Zugeständnisse nur möglich sind unter der Bedingung der Abgabe von Anteilen am ukrainischen Transportsystems an Russland.
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Wirtschaft // Donnerstag, 01.11.2007
Wie der Pressedienst von RosUkrEnergo mitteilt, hat die Firma UkrGas-Energo alle Schulden bei dem Gaslieferanten RosUkrEnergo bezahlt.
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