Der Mord an dem Premierminister und Innenminister des Russischen Reiches Stolypin im Opernhaus in Kiew habe den Lauf der Geschichte verändert. Bis heute sind viele russische Historiker und Politiker dieser Meinung. Wenn er überlebt hätte, hätte es keinen Ersten Weltkrieg, keine Revolution, keinen Lenin, keinen Stalin gegeben…Mit einem Wort: Alles wäre gut. Der ukrainische Bildungsminister Dmitrij Tabatschnik, dessen Buch „Убийство Столыпина“ (zu deutsch Mord an Stolypin) von einem Verlag in Charkow im letzten Jahr herausgegeben wurde, ist derselben Ansicht.