In Kiew versuchte die Frauengruppe „Femen“ sich am Freitag den Protesten gegen die Verurteilung der Putin-Gegnerinnen „Pussy Riot“ anzuschließen. Als Mittel ihres Protests gegen die russisch-orthodoxe Kirche Moskauer Patriarchats wählten sie das Umsägen eines Kreuzes im Zentrum von Kiew, unweit des Maidans.
Janukowitsch erfährt jetzt, wie kalt und dickfällig man sein muss, um eine Politik a la Putin durchhalten zu können. Der Ukraine fehlt für den russischen Weg schlicht und einfach die Kraft, denn eigentlich ist das Land ein Fall für die internationale Sozialhilfe.
Heute, am 31. Mai, fand auf dem Bahnhof in Kiew eine Solodemonstration von FEMEN unter dem Motto “SurroGADstwo” gegen die ukrainische Surrogate-Motherhood/Leihmutterschafts-Industrie statt.
Studentinnen der hauptstädtischen Hochschulen, Mitglieder der Frauenbewegung “Femen” und Vertreter des ukrainischen Showbusiness kamen auf dem Kreschtschatik mit dem Ziel zusammen, die Aufmerksamkeit der Regierung, der Öffentlichkeit und der Presse auf das Problem der aktiven Entwicklung des illegalen Sex-Tourismus in der Ukraine zu lenken, welcher bedrohliche Maßstäbe anzunehmen droht.