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Petro Poroschenko - Hurensohn. Quelle: president.gov.uaMeinungen & Analysen0 Kommentare

Der eigene Hurensohn

Es gibt Situationen, die einen zwingen, sich mit dem Bösen zu versöhnen, weil es das eigene und kleinere ist. Es gibt Situationen, die einen kompromisslosen Kampf gegen das Böse erfordern, selbst wenn es das Eigene ist. Aber auf jeden Fall ist es notwendig, sich nüchtern dem eigenen Bösen zu stellen und dann eine den Umständen angemessene Wahl zu treffen. Die Fähigkeit, sich mit dem eigenen Hurensohn auseinanderzusetzen – ist eine nicht weniger wichtige Eigenschaft der Unabhängigkeit, als das nationale Pantheon der Helden oder eine einheitliche Landeskirche.

Besatzungs-Soziologie - Demonstration in DonezkGesellschaft0 Kommentare

Soziologie der Besatzung: Wie verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung in den besetzten Territorien des Donbas

Wie sich die gesellschaftlichen Einstellungen in den besetzten Teilen des Donbas verändern, ist eine schwere Frage. Denn die Arbeit von Soziologen ist dort praktisch unmöglich, aus welchem Grund fast keine repräsentativen Daten vorliegen. Jedoch wurden vor kurzem Ergebnisse einer vom IFAK-Institut durchgeführten und vom Ministerium für Informationspolitik in Auftrag gegebenen Umfrage veröffentlicht. Den Experten gelang es, 600 Leute zu befragen und erhielten dadurch eine Kenntnis von der dortigen Stimmungslage.

Tschernobylrückkehrer Leonid Petrowytsch RyndjukGesellschaft0 Kommentare

Stille und der Gesang von Nachtigallen: Das Leben eines 86-jährigen Rückkehrers in Tschornobyl

32 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschornobyl wird diese Stadt immer noch als „Geisterstadt“ bezeichnet. Gerade wohnen hier schichtweise ungefähr dreitausend Mitarbeiter der Verwaltung der Sperrzone, Rettungskräfte und Polizisten. Außer ihnen ließen sich in der Stadt hundert Selbstansiedler nieder. Sie regen sich wegen der Touristen nicht auf. Die Stille bedrückt sie nicht. Sie fühlen sich behaglich in der unberührten Natur, welche die verlassenen Häuser und Straßen allmählich zerstört – mittlerweile gehen ganze Straßen im Dickicht verloren.

Lager auf der Lyssa HoraGesellschaft0 Kommentare

Die Geschichte mit dem Roma-Lager: Brandstiftung, Skandal, was kommt als nächstes?

Früher glaubten die Menschen, die Welt sei ohne Sklaverei unmöglich. Die Juden lebten lange Zeit in Isolation, in einem Ghetto, und es schien, anders kann es nicht sein. Endlich haben Ukrainer in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass Unmögliches möglich ist – vielleicht. Endlich findet bereits die Integration der Roma statt: Von 200.000 Roma in der Ukraine lernt und arbeitet die Mehrheit. Die Integration findet statt, aber sie muss auch die Ärmsten, sie am meisten isoliert sind, erfassen.

Ewige Flamme am Grab des Unbekannten SoldatenMeinungen & Analysen0 Kommentare

Großer Nicht-Vaterländischer Krieg

Als Erbe der UdSSR blieb uns ein außerordentlich begrenztes und primitives Bild des Weltgebäudes. Es erlaubte uns nicht uns eine adäquate Vorstellung des menschlichen Universums zu machen, den wahren Platz für die Ukraine auf der Weltkarte zu finden, die ukrainischen Erfahrungen mit fremden zu vergleichen, andere Länder und andere Menschen mit anderen Geschichten zu verstehen. Aber jetzt, in der Epoche der Globalisierung und der offenen Informationsgesellschaft, haben wir alle Chancen das Verpasste nachzuholen.

Europatag in CharkiwGesellschaft0 Kommentare

Das Schweigen der Charkiwer: Die Region hat sich von Russland abgewendet, bislang aber noch keinen Gefallen an Europa gefunden

Auf einer fiktiven Karte zur europäischen Integration in der Ukraine wäre Charkiw die Stadt, die zwei bisweilen unvereinbare Erscheinungen vereint. Einerseits ist die Stadt der äußerste Vorposten, der sich im Jahre 2014 gegen die hybriden Attacken aus Russland stellte, andererseits eine attraktive Stadt auch für Russen, die in großen Zahlen nach Charkiw auf Urlaub oder zum Einkaufen kommen, besonders auf den Barabaschowa-Markt. Sie ist eine aufstrebende Stadt, mit Universitäten, Bildungseinrichtungen und einer Intelligenzija samt intellektueller Tradition, von Jurij Scheweljow bis Serhij Zhadan, und gleichzeitig postsowjetisch-industriell.

Fotomontage: Pawlo Klimkin mit der englischen Ausgabe des KobsarsMeinungen & Analysen0 Kommentare

Die Spreu von der Latynka trennen: Wie vernünftige Ideen unter Gedankenviren untergehen und warum das passiert

Vom Kyrillischen zum Lateinischen übergehen, die Staatsflagge umdrehen mit dem Blauen nach unten und dem Gelben nach oben, die alte Version der Hymne zurückholen, sich offiziell umbenennen von Ukraine zu Kiewer Rus. Ähnliche Initiativen – mehr oder weniger extravagant – kann man bis ins Unendliche aufzählen. Bei jeder gibt es einen Kreis ergebener Anhänger, die unermüdlich Petitionen formulieren, Briefe an die Redaktion der Massenmedien, Blogs auf Facebook schreiben, Broschüren herausgeben, und manchmal sogar ganze Bücher.

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Andrij Makarenko: Selenskyj lässt den Dschinn aus der Flasche

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Forumsdiskussionen

„Noch paar Tage in der Mediathek "Eine Kindheit an der Kriegsfront in der Ostukraine: Der Dokumentarfilm von Simon Lereng Wilmont erzählt ein Jahr im Leben des zehnjährigen Ukrainers Oleg, dessen kindliche...“

„Christoph durfte ich dieses Jahr kennen lernen. War angenehme Diskussion. Man kann ihm regelmäßig montags in Poltawa im Dominik (bei Gogol-Theater, nicht die Schokoladenfabrik, вул. Соборна...“

„Bekannte meinen das du ins Ausland ein Kind bis 5 Jahre nur dann adoptieren kannst wenn es krank/behindert ist. So war eine Aussage von 2017 von ... Wenn du bei facebook bist kann ich dir dort auch einen...“

„Vielen Dank Handrij, Deine Antworten sind immer nah am Geschehen. Inzwischen finde ich auch immer weniger Gründe unter der Matratze zu sparen;-)“

„LB.ua ? Interessant. Levij Bereg - Linkes Ufer ... vom Fluss Dnipro. Und was befindet sich am Rechten Ufer vom Fluss Dnipro ? Richtig, die Ukraine. Und am Linken Ufer ? Auch richtig, Kleinrussland. Was...“

„Hallo zusammen, meine ukrainische Frau und ich überlegen ein ukrainisches Kind zu adoptieren. Nach vielen Recherchen über google landet man immer wieder auf Seiten, wie soll ich sagen, die nicht ganz...“

„Ukraine ist da wo die griechisch-katholische Kirche ist. Zuerst der Geist dann der Rest. Erst wenn die griechisch-katholische Kirche in der "Ukraine" mehr als 25 Millionen Mitglieder hat, dann kann die...“

„Darf ich fragen weshalb Du nicht zufrieden bist? Meine Frau hat nun auch ein Eurokonto bei der Raiffeisen Aval. Bisher gab es keine Probleme.“

„Ein Auto ist für mich nur ein Gebrauchsgegenstand, das ist doch nicht schön Wärst mal von der Straße runter gefahren hoch ins Gebirge. Danach ist dein Unterboden arg läderiert und unten führt gleich...“