FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Blauhelme in der Donezker Steppe

0 Kommentare

Beschwichtigen heißt, ein Krokodil zu füttern, in der Hoffnung, dass es einen zuletzt frisst – Winston Churchill

Kyjiw unternahm einen weiteren Schritt zum Einfrieren des Konflikts im Donbass. Faktisch geht es dabei um eine politische sowie wirtschaftliche Abtrennung der Territorien, welche zurzeit unter der Kontrolle der Aufständischen stehen.

Bei der letzten Sicherheitsrats-Sitzung am 18. Februar wurde die Notwendigkeit einer UN-Friedensmission unter dem Mandat des UNO-Sicherheitsrates in der Ukraine beschlossen. Nach der Meinung der Abgeordneten sollen die Blauhelmtruppen die Kontrolle der Kontaktlinie zwischen ukrainischen Streitkräften und Aufständischen sowie die Kontrolle an den Abschnitten der ukrainisch-russischen Grenze übernehmen, die zurzeit durch Separatisten kontrolliert werden.

Nach der Meinung des Präsidenten sei eine Polizeimission der EU basierend auf einem UN-Mandat aktuell das beste Format für die Ukraine. Seinerseits hatte Pawlo Klimkin die Hoffnung geäußert, dass, sollte eine gemeinsame Friedensmission im Rahmen der EU und der UNO im Osten der Ukraine bewilligt werden, der Anteil der EU dabei überwiegen würde.

Vor einigen Wochen sprach sich Kyjiw allerdings gegen jeglichen Einsatz von Friedensmissionstruppen in der Ukraine aus, eine UN-Friedensmission inbegriffen. Bei der Münchener Sicherheitskonferenz beantwortete Petro Poroschenko eine Frage einer russischen Journalistin mit den Worten, dass „wir keine Friedenstruppeneinsätze nötig haben“. Zu der Zeit beruhte diese Einstellung Kyjiws auf einer Reihe von Gründen. Um einige davon zu nennen.

Als Erstes wäre die Wahrscheinlichkeit eines russischen Einsatzes bei einer UN- Friedensmission im Osten der Ukraine zu nennen. Russland ist ein Aggressor und unmittelbarer Teilnehmer des bewaffneten Konflikts. Es ist somit naiv zu glauben, dass russische Soldaten im Rahmen einer Friedensmission unvoreingenommen handeln würden. Mit Sicherheit stünden die Blauhelme der UNO unter der Kontrolle Moskaus.

Zweitens bedeutet ein UNO-Truppeneinsatz keine wirkliche Konfliktlösung, sondern lediglich die Einfrierung des Konflikts. Dabei verliert die Zentralregierung die Kontrolle über die Territorien, welche durch Aufständische kontrolliert werden. In Endeffekt bedeutet dies den Verlust der Souveränität. So kam es seinerzeit in Abchasien, Südossetien sowie Transnistrien. Auch wenn diese Gebilde formell gesehen international weiterhin nicht anerkannt werden, de facto sind sie bereits unabhängige Staaten.

Ein weiterer Grund wäre, dass Kyjiw bei einem Blauhelmeinsatz einige Verpflichtungen eingehen müsste und dabei jegliche Möglichkeit verlöre Kampfhandlungen durchzuführen, um die Kontrolle über die Territorien wieder zu erlangen, die zurzeit von den Separatisten sowie der russischen Armee beherrscht werden. Widrigenfalls würde die Ukraine vor der internationalen Gemeinschaft als Verantwortlicher für eine weitere Konflikteskalation da stehen. Währenddessen würden die Separatisten zusammen mit Moskau weiterhin uneingeschränkt in den Süden und nach Westen vorrücken können.

Soweit uns bekannt ist, wurde in Minsk das Thema einer Friedensmission in der Ukraine nicht besprochen. Angeblich kam es zu der Frage in direkten Gesprächen unter den Staatsführern. So erwähnte Außenminister Frank-Walter Steinmeier, dass diese Frage beim Treffen der Staatsführer von Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland angesprochen sei. Seinerseits versicherte der außenpolitische Chefberater Poroschenkos, Walerij Tschalyj, dass bei dem Treffen im Minsk Wladimir Putin sich nicht gegen eine Friedensmission in der Ukraine aussprach.

Nun gibt der Präsident Mittwochabends den Entschluss bekannt, die EU sowie die UNO um die Entsendung einer Friedensmission in die Ukraine zu bitten. Wo liegen denn die Gründe für so einen radikalen Sinneswandel bei der ukrainischen Staatsführung? Unsere gut informierten Gesprächspartner sind einhellig der Meinung, dass die Gründe in „Debalzewe“ zu suchen seien.

Nichteinhaltung des Minsker Abkommens seitens der Separatisten und der Russen in puncto Einstellung der Kampfhandlungen, Einnahme weiterer Territorien durch Aufständische, Unfähigkeit der OSZE-Mission (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, OSZE) die vereinbarte Einstellung der Kampfhandlungen zu überwachen und zu bestätigen haben dazu geführt, dass nun die Frage einer Friedensmission auf die Tagesordnung trat. In Kyjiw wurden im Schnelltempo die unterschiedlichen Arten einer Friedensmission abgewogen um das schleichende Vorrücken der Rebellen in den Westen des Landes zu stoppen, die Eskalation abzuschwächen und den Konflikt weniger intensiv zu machen.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Einer der entscheidenden Momente bei einer Friedensmission für die Ukraine wäre, dass die Russen der Friedensmission komplett wegbleiben müssen. Aus den zur Auswahl stehenden Arten einer Friedensmission im Rahmen verschiedener Organisationen – der UNO, der OSZE, der NATO und der EU- entschloss sich Kyjiw für eine Polizeimission der EU. Dafür spricht nach der Meinung der ukrainischen Staatsführung einiges.

Bei einer EU-Friedensmission ist jegliche Teilnahme Russlands ausgeschlossen. Deswegen ist es sehr unwahrscheinlich, trotz schwachen Optimismus des Ständigen Vertreters der Ukraine bei der UNO Jurij Serhejew, dass Russland im Sicherheitsrat nichts gegen eine EU-Friedensmission einzuwenden haben würde. Moskau will keine Friedenstruppen auf den Territorien sehen, welche unter der Kontrolle prorussischer Separatisten stehen, da ihnen dadurch die Hände gebunden sein würden. Allerdings ist für eine EU-Friedensmission keine Einwilligung des Sicherheitsrates der UNO nötig. Ein Konsensusbeschluss des Rates der EU würde vollkommen ausreichen.

Übrigens hatte eben der Rat der EU vergangenen Sommer die Entsendung einer speziellen Beratungsmission der EU in die Ukraine zur Unterstützung der Reformen des zivilen Sicherheitssektors initiiert. Die Mission besteht aus zivilen Vertretern der Polizei und des Justizsystems, welche uns bei der Ausarbeitung einer Sicherheitsstrategie sowie zügiger Umsetzung der Reformen in diesem Bereich unterstützen sollen.

Die EU-Länder würden sicherlich vorziehen, wenn die EU-Friedensmission auf einem Mandat der UNO beruhen würde, da somit die rechtliche Begründung geplanter Friedensmission in einem Konflikt verstärkt wäre. Nichtsdestoweniger hat die EU bereits zweimal eine Friedensmission ohne ein UNO-Mandat durchgeführt, und zwar in Mazedonien im Jahr 2003 und in Libyen im Jahr 2011.

Ein sehr wichtiger Punkt für Kyjiw ist dabei, dass nach der einschlägigen Beschlussfassung des Rates der EU bis zum Entsenden der Blauhelmtruppen ungefähr drei Monate vergehen würden. Im Falle einer UN-Friedensmission könnte der ganze Prozess ein halbes Jahr in Anspruch nehmen. Sechs Monate für die Ukraine ist aber eine viel zu lange Zeit, bald kommt der Frühling und mit ihm werden die Rebellen wieder richtig aktiv agieren.

Eine EU-Friedensmission passt Moskau ganz und gar nicht. Deswegen war Moskaus Reaktion auf die Beschlussfassung des Sicherheitsrates ziemlich nervös. Ähnlich reagierten die Marionetten des Kremls- die Vertreter der „Volksrepubliken“.

Nach der starken Überzeugung russischer Diplomaten und prorussischer Rebellen, mit dem Vorhaben eine Friedensmission in den Osten des Landes zu holen und die Blauhelme entlang der ukrainisch-russischen Grenze aufzustellen gefährdet die ukrainische Staatsführung das Minsker Abkommen. Klar, das Moskau nach allen Kräften versuchen wird mit Hilfe seiner Gleichgesinnten in Europa die Entscheidung des Rates der EU über eine Friedensmission in der Ukraine zu blockieren.

Zugegeben, beim Anblick der ängstlichen Europäer ist es sehr schwer zu glauben, dass deutsche, spanische oder italienische Polizisten sich in den Osten der Ukraine begeben würden, um dort in der heißen Phase des Konflikts ihr eigenes Leben zu riskieren. In der Regel werden Blauhelme erst dann aktiv, wenn die Kampfhandlungen bereits beendet sind und alle Beteiligten sich für eine politische Konfliktlösung ausgesprochen haben.

Andererseits halten sich zurzeit die EU-Blauhelmtruppen in Somalia, der Zentralafrikanischen Republik und Mali auf. Stehen sie etwa Europa in geografischer, geschichtlicher, kultureller und Werthinsicht näher als die Ukraine?

Nach unseren Informationen sprachen sich diese Woche in einem Telefongespräch mit Petro Poroschenko Angela Merkel und François Hollande nicht gegen eine Friedensmission in der Ukraine aus. Allerdings scheint die erste offizielle Stellungnahme Berlins und Brüssels diesbezüglich nicht gerade hoffnungsstiftend zu sein.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Frank-Walter Steinmayer meint, dass einer Friedensmission eine stabile Waffenruhe voraussetzen würde. Der EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen Johannes Hahn ist der Meinung, dass in dieser Sache nicht überstürzt gehandelt werden solle: „Wir sind der Meinung, dass in dieser Zeit die Implementierung des Minsker Abkommens vorrangig sein soll. Präsidenten Poroschenko wurde bereits über unsere Einstellung unterrichtet“, so Hahn. Obgleich sogar unser friedliebender Präsident bereits erklärte, dass unsere Partner in Europa endlich aufhören sollen, die Augen vor der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu verschließen.

Eine EU-Friedensmission ist nur in dem Fall sinnvoll, wenn alle Beteiligten des Konflikts damit einverstanden sind. Ob die Werchowna Rada (Ukrainisches Parlament) sich an die UNO und die EU mit der Bitte um die Entsendung einer Friedensmission in die Ukraine wendet, hängt von dem einschlägigen Beschluss unserer westlichen Hauptpartner ab.

Aktuell erarbeitet Kyjiw die Vorschläge zum Mandat einer EU-Polizeimission. Es ist nicht klar, welche Form das Mandat haben würde, anscheinend weiß dies die ukrainische Staatsführung auch nicht wirklich.

Einige von unseren Gesprächspartnern aus den oberen Machtetagen meinen, dass es einen Kampfeinsatz zur Friedens- und Sicherheitssicherung geben würde. Die anderen meinen aber, dass es um eine zivile Mission geht. Darin enthaltene Unterschiede sind sehr wesentlich. Bei einem Kampfeinsatz besteht die Aufgabe der Blauhelme darin, die Konfliktseiten auseinander zu bringen. Dagegen würde eine zivile Mission faktisch die Funktion einer Special Monitoring Mission der OSZE übernehmen, um die Einhaltung des Minsker Abkommens zu überwachen. Walerij Tschalyj sagte in einem Interview dem Sender 5. Kanal, dass eine Friedensmission die Lage in den umkämpften Gebieten überwachen würde. Die eigentliche Frage dabei ist, ob eine EU-Polizeimission effektiver als die Special Monitoring Mission der OSZE sein würde.

Einer unserer Gesprächspartner merkte an, dass das Mandat der EU-Friedensmission bei Bedarf im Laufe der Zeit geändert werden könne.

Eine weitere entscheidende Frage ist, wo wird der Verantwortungsbereich einer Friedensmission liegen? In Kyjiw ist man der Meinung, dass die Blauhelmtruppen sowohl entlang der Linie der Kampfhandlungen als auch entlang der nicht kontrollierten Grenzabschnitte der russisch-ukrainischen Grenze tätig sein sollen.

Nach der Meinung Kyjiws, wenn der Westen nun für eine gewaltfreie Konfliktlösung eintritt, dann sollte er zumindest ein Teil der Verantwortung auf sich nehmen, um den „Minsker Prozess zu retten und das Abkommen umzusetzen“. Unter anderem dadurch, dass er die Kontrolle der ukrainisch-russischen Grenze übernehme. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die EU bereit ist, Blauhelmtruppen entlang der ukrainisch-russischen Grenze aufzustellen.

Außerdem sind die Chancen äußerst gering, dass die Separatisten die Friedenstruppen auf den Territorien dulden würden, welche nicht unter der Kontrolle Kyjiws stehen. Sonst würden die Beobachter mitbekommen, wie russische Soldaten und Freiwillige sowie Militärtechnik aus Russland die Grenze passieren. Seien wir realistisch: die Separatisten erlaubten der Special Monitoring Mission der OSZE keinen Zutritt zum Ort Debalzewe, erst recht würden sie keinem den Zutritt zur ukrainisch-russischen Grenze gewähren.

In Anbetracht dessen scheint die Aufstellung der Blauhelmtruppen an der Linie der Kampfhandlungen ein realistisches Szenario zu sein. So wird eine Pufferzone zwischen den gegnerischen Territorien geschaffen.

Eine Friedensmission garantiert kein Beenden der Kampfhandlungen. Aber dadurch wird ukrainische Armee an dem Vorrücken in den Osten des Landes gehindert, ihrerseits würde sie die prorussischen Separatisten an deren Vorrücken in den Westen der Ukraine hindern. Eine Friedensmission würde nicht nur zu einem Bestandteil der Einfrierung des Konflikts für mehrere Jahre sein, sondern wäre ein Schritt zum wirtschaftlichen und politischen Lostrennen der Territorien, die aktuell nicht unter der Kontrolle der ukrainischen Staatsführung stehen.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Dem Anschein nach ist Kyjiw zu einer solchen Entwicklung der Ereignisse psychologisch beinahe bereit.

Womöglich ist die Einfrierung des Konflikts zurzeit nicht das schlechteste Szenario für die Ukraine. Trotz des Nordzypern-Konflikts hat die Republik Zypern es geschafft, eine erfolgreiche Reisebranche zu entwickeln, sowie die EU-Mitgliedschaft zu erlangen. Seit Beginn des bewaffneten Konflikts war die Politik der EU auf die Einfrierung des Konflikts gerichtet. Europa möchte zumindest den Anschein der Stabilität in der Ukraine und einer Konfliktlösung in der Donbass-Region haben. Allerdings schmieden die „Großmeister“ in Kreml ihre eigenen geopolitischen Pläne.

20. Februar 2015 // Wolodymyr Krawtschenko

Quelle: Dserkalo Tyshnja

Übersetzerin:   Ljudmyla Synelnyk — Wörter: 1845

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 4.8/7 (bei 4 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Wer hat Interesse an einer Eskalation in der Ostukraine? (Mehrfachantwort möglich)
Russland
16% / 79 Teilnehmer
die USA
28% / 143 Teilnehmer
der „kollektive Westen“
19% / 94 Teilnehmer
Kyjiw / Kiew
20% / 99 Teilnehmer
die Separatisten in Donezk und Luhansk / Lugansk
8% / 39 Teilnehmer
die Medien
5% / 26 Teilnehmer
„Ukraine-Experten“
3% / 16 Teilnehmer
Weiß nicht ...
2% / 10 Teilnehmer
Stimmen insgesamt: 506
Abstimmen
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)28 °C  Ushhorod24 °C  
Lwiw (Lemberg)18 °C  Iwano-Frankiwsk20 °C  
Rachiw23 °C  Jassinja19 °C  
Ternopil21 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)23 °C  
Luzk25 °C  Riwne25 °C  
Chmelnyzkyj22 °C  Winnyzja25 °C  
Schytomyr22 °C  Tschernihiw (Tschernigow)24 °C  
Tscherkassy24 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)23 °C  
Poltawa23 °C  Sumy23 °C  
Odessa27 °C  Mykolajiw (Nikolajew)27 °C  
Cherson27 °C  Charkiw (Charkow)27 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)25 °C  Saporischschja (Saporoschje)27 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)23 °C  Donezk24 °C  
Luhansk (Lugansk)23 °C  Simferopol23 °C  
Sewastopol22 °C  Jalta24 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Das es technisch nicht geht ist ja wohl Unfug. Den Teil südlich Moldau haben sie ja auch dran obwohl der auch sozusagen als Zipfel am Land "hängt"“

„Hallo beisammen, wie ist denn momentan die Situation, um mit dem Auto via Polen und Ukraine auf die Krim zu fahren? Wir haben BRD Reisepässe und würden uns ein Touristenvisum für Russland besorgen....“

„Man liest das der Bahnhofsvorplatz wohl seit 2019 etwa neu gemacht wird. Denke mal von da fahren auch die Fernbusse ab, oder? Da liest man auch von sogar unterirdischen Langzeitparkplätzen. Keine Ahnung...“

„Hallo, ich bin heute morgen in Charkiv gelandet. Bei der Passkontrolle ging es super schnell. Ich hatte meinen PCR-Test dabei (ohne eindeutigen Code oder QR-Code). Der Test wurde sofort akzeptiert. Dann...“

„Hallo, Ich denke, mit den Tips komme ich weiter. Nochmal Danke an Alle. Gruß aus dem Allgäu flieger09“

„Ach in Galati war ich auch, da fährt man doch mit Fähre über die Donau. Letzte Mal in Lviv hatte das Hotel gar kein Parkplatz. Kommt davon wenn man nahe zum Zentrum wohnen will. Da setzte sich der Page...“

„Hallo, Danke Euch Beiden: Ich denke, das ist ein guter Tip. Mir selbst wäre nur der Parkplatz am Flughafen Lwiw eingefallen. Grüße aus dem Allgäu“

„Danke für die vielen verschiedenen Antworten. Ich werde jetzt die Anmeldung und meinen Personalausweis übersetzen und dem ukrainischen Sachbearbeiter vorlegen, mit der Bitte zu prüfen ob diese Unterlagen...“

„Ich habe eine 2 Jahre alte Abmeldung und einen Personalausweis mit dem Eintrag, dass ich keine Wohnung in Deutschland habe. Screenshot_20210616-160428_Gallery.jpg“

„Du hast doch bereits eine Abmeldebescheinigung, die ist vermutlich schon ca. 2 Jahre alt, Du kannst unmöglich einen Personalausweis haben, ohne deutsche Adresse, ohne in Deutschland komplett abgemeldet...“

„Ich verstehe nur nicht warum die Ukraine davon ausgeht, daß ich in Deutschland gemeldet bin. Meine angeheiratete Familie lebt in der Ukraine. Ich bin deutscher Staatsbürger mit einem deutschen Personalausweis...“

„Vielen Dank für die Tipps. Ich habe die Abmeldebescheinigung und in meinem deutschen Personalausweis steht drin "kein Wohnsitz in Deutschland". Ich werde mir jetzt in Deutschland eine Wohnung suchen und...“

„Wenn ich den Kommentar von Herrn Ahrens lese, rät er die Abmeldebescheinigung vorzulegen, er schreibt nicht, dass diese aus 2021 sein muss! Da Du in Deutschland keinen Wohnsitz mehr hast, müsste die...“

„Ich stimme vollkommen zu. funktioniert -100%“

„Gestern sah ich einen Bericht auf YOUTUBE über eine Auswandererfamilie (2 Erwachsene, 2 Jugendliche und ein Kleinkind), die nach Rußland wollten. In Lettland wurden sie von der Polizei angehalten......“

„Ich stelle mein Auto schon mal in guten bewachten Hotelparkplätzen ab. Das klappte immer mit einem 20 Euro Schein.“

„Der Normalfall ist eben, dass man irgendwo in der Welt einen gemeldeten Wohnsitz hat. Melde Dich doch bei irgendeinem Bekannten in Deutschland an. Dann bekommst Du einen Meldeschein und/oder Personalausweis...“

„Hallo Frank, Danke für deinen Beitrag. Ich fahre zwar kein Luxusauto, aber doch einen noch schönen BMW und einfach das Auto für ein paar Tage an die Straße zu stellen, das will ich nicht. Vielleicht...“

„Mit Bus ist doch komplizierter als mit Auto. Wenn du kein Luxusauto fährst kannst das auch einfach auf die Straße stellen, so schnell klaut das keiner. Aber in Lviv sollte es genug bewachte Plätze geben....“

„Das heißt also, ich muss mir in Deutschland eine Wohnung suchen. Die Meldebescheinigung hier in der Ukraine vorlegen und dann die Wohnung in Deutschland wieder kündigen, wenn das Verfahren in der Ukraine...“

„Der Staatliche Migrationsdienst will Informationen über den Wohnsitz des Ausländers im Ausland. Das sowas vorhanden ist, davon geht man in der Regel aus. Wenn der Antragsteller in Deutschland nicht angemeldet...“

„Sehr geehrte Damen und Herren, Vielleicht kann mir jemand behilflich sein. Ich bin im November 2 Jahre verheiratet und wir leben seit 2 Jahren in der Ukraine. Heute habe ich mir die Vorgaben geholt, welche...“

„Danke Dir, Bernd, Euch auch. Natürlich lernt man einen Menschen erst nach längerer Zeit richtig kennen. Auch wächst im Normalfall die Liebe von Jahr zu Jahr immer mehr, aber individuell für uns beide...“

„Soweit es mich betrifft, es müssen gewisse Dinge passen, auch bei einer Heirat direkt in Deutschland, wären die Notwendigkeiten erfüllt sein müssen, Prüfung der Scheinehe ist immer eine Option. Also...“

„Suche Ein Neuer meldet sich mit einer Bitte: Weiß jemand, wo man ein Auto in Lwiw für ca. 1 Woche sicher abstellen kann.( Natürlich auch gegen Bezahlung.) Ich möchte von dort weiter nach Odessa und...“

„Liebe Forumgemeinde, hier mein "Erlebnisbericht" zu diesem Thema... 1. Durch ihre Cousine, ich war damals mit ihr liirt , lernte ich meine spätere ukrainische Frau in "OK" (russischer Gegenpart zu Facebook)...“

„Ich sag mal so, es widerspricht sich etwas in sich, falls der Monat verstreicht, ist die Entscheidung zur Ausbürgerung obsolet, d.h. für mich man bleibt Ukrainerin. Dann müsste man ja sonst keine Maßnahmen...“

„Hallo Herr Ahrens, ich schätze selbstverständlich Ihre Einschätzung als erfahrener Jurist. Der nachfolgende Text, der bereits mal in diesem Forum veröffentlicht wurde, irritiert mich. Insbesondere...“

„Wie gesagt ist die Ausbürgerung als Verwaltungsakt erst mit der Übergabe der Bescheinigung über die Entlassung abgeschlossen. Diese Ausbürgerungsbescheinigung kann man aber erst erhalten, nachdem man...“

„Danke für Ihre Antwort Herr Ahrens. Genau der Punkt wird massiv anders vom Konsulat kommuniziert. Ihre Einschätzung hilft uns natürlich nur, wenn der besagte Brief z.B. 2 Tage vor dem Urlaub ankommt....“

„Also das Ausbürgerungsverfahren dauert in der Regel Länger als ein Jahr. Wenn die Entscheidung über die Entlassung aus der ukr.Staatsangehörigkeit getroffen ist, bekommt man per Post einen Brief mit...“

„Ja, die Einbürgerungszusicherung liegt vor. Aber laut Ausländeramt werden alle Unterlagen abermals geprüft nach Abgabe der Entlassungsurkunde. Das dauert wohl! Und na ja, wir waren ja immerhin so schlau...“

„Mein Gedankengang war, mit der Entlassungsurkunde zum Bürgeramt, normalerweise wird ja dann der deutsche Personalausweis und der Reisepass beantragt, das dauert dann ein bisschen, mein letzter Reisepass...“

„Hallo Bernd, vielen Dank für die ausführliche Antwort. In diesem Forum wurde auch schon mal zum Thema Ausbürgerung geschrieben. Genauso wie es da steht, so wurde aus mündlich aus dem Konsulat kommuniziert....“

„Hallo Pilotos13, grundsätzlich kann ich Dir zur eigentlichen Frage keine zuverlässige Antwort geben, ungeschickt ist die Flugreise, da man ein Dokument braucht, mit dem PKW wäre ich einfach losgefahren....“

„Hallo zusammen! Meine Frau hat bereits vor ca. 1,5 Jahren den Antrag auf Entlassung aus der Ukrainischer Staatsbürgerschaft gestellt. Die Verzögerung bei der Bearbeitung, die ja eigentlich nicht länger...“

„na das wird doch immer besser, zumindest in Bezug auf die Ukraine. Und die in UA begnügen sich also künftig auch mit dem Schnelltest statt des überteuerten PCR? Sehr erfreuliche Entwicklungen, muss...“