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Regierung Timoschenko setzt auf Biogas

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Gestern billigte das Kabinett den Gesetzesentwurf, der Steuerbefreiungen für die Unternehmen vorsieht, welche in der Produktion und Umsetzung von Alternativenergien engagiert sind. Außerdem sieht das Dokument Ermäßigungen für die Hersteller und Importeure von spezieller Ausrüstung vor.

Die Steuerbefreiung wird für eine Frist von zehn Jahren eingeführt – bis zum 1. Januar 2019. Insbesondere beabsichtigt die Regierung die Unternehmen von der Gewinnsteuer zu befreien, welche alternative Energien verwirklichen. Im Fall der Bestätigung des Entwurfs in der Werchowna Rada werden diesen Unternehmen Abschreibungen in Höhe von 50% des in der Bilanz angesetzten Wertes erlaubt. Die Hersteller und Importeure von alternativen Treibstoffarten möchte das Kabinett von der Umsatzsteuer befreien. Außerdem werden diese Unternehmen keine Steuer auf Biotreibstoff bis zum 1. Januar 2014 zahlen (es wurde vorgeschlagen diese Abgabe proportional dem Bestand von Biokomponenten im Treibstoff zu erheben). Importeure werden ebenfalls von der Zahlung der einheitlichen Zollabgabe befreit.

In der Regierung erwartet man, dass diese Maßnahmen zu einer Stimulierung der Produktion von Quellen für alternative Energien durch ukrainische Unternehmen für den Eigenbedarf führt. Beispielsweise könnten eine Produktion von Biotreibstoff Landwirte einrichten, die über Rohstoffe dafür im Überfluss verfügen. “Eine Verabschiedung des Gesetzesentwurfes stachelt die Produktion von Biotreibstoffen und die Verarbeitung der Abfallprodukte an”, sagt der Generaldirektor der Tschernigower Agrarfirma “Romanowskoje”, Anatolij Pendus. “Wir planen eine Biogasanlage mit einer Kapazität von mehr als 5 Mio. Kubikmeter Biogas im Jahr bis zum Ende des Jahres zu starten”.

Auf die Ansätze der Regierung reagierte man bereits beim Schacht namens Sassjadko. Das Unternehmen besitzt eine Landwirtschaft, auf deren Territorium man die Errichtung einer Produktionsstätte für Biogas aus Biomasse mit einer Kapazität von 200 Tonnen am Tag in der zweiten Hälfte des Jahres 2009 plant. Biogas zu produzieren versucht man auch bei “Stirol”. “Bislang haben wir den benötigten Effekt noch nicht erzielt, doch wir kehren zum Projekt in diesem Jahr zurück”, sagte Nikolaj Jankowskij, Leiter des Aufsichtsrates des Konzernes der Zeitung “Delo”.

Natalja Stezun

Quelle: Delo

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 330

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