FacebookTwitterVKontakteTelegramWhatsAppViber

Ukraine ohne Alternativen

„Je näher man der Scylla ist, desto harmloser erscheint die Charybdis“, schrieb der englische Literat Arthur Koestler, ein Zeuge der großen, ideologischen Schlachten des XX. Jahrhunderts.

Je stärker der Druck auf Janukowitsch wird, desto lauter schallen die Schmähreden an die Adresse der „Protyvsychi (_Gegen-alle-Stimmer)“, die sich weigerten, das weniger Böse in Person Julia Timoschenkos zu unterstützen.

Haben sich die heutigen Regimegegner etwa geirrt, als sie nicht für Timoschenko gestimmt haben? Es gibt keine einheitliche Antwort auf diese Frage und es kann sie auch nicht geben, insofern das Verständnis vom mehr oder weniger Bösen hinreichend subjektiv ist. Das Entscheidende ist, die Risiken richtig zu bewerten, welche mit deinen persönlichen Prioritäten zusammenhängen.

Einige Vertreter des national-demokratischen Lagers haben sich heftig verrechnet. Sie waren überzeugt, dass der Führer der Partei der Regionen, ähnlich dem Beispiel Kutschmas 1994, seine russophilen Wähler verprellen und die humanitäre Politik die tatsächlichen Veränderungen nicht überstehen können würde.

Alles entwickelte sich genau im Gegenteil: Die Führungsmannschaft überspielt die wirtschaftlichen Misserfolge an der humanitären Front. Die Attacke der Russifikatoren wurde zum Schock für Frau Sabuschko (ukrainische Schriftstellerin, die dazu aufrief „Gegen alle“ zu stimmen) und ihre Gefolgsleute.

Der Eine von ihnen gibt seine Fehler gesenkten Hauptes zu, der Andere schweigt sich peinlich aus; in die Patsche sind aber die Einen wie die Anderen geraten. Denn die Anhänger Timoschenkos können ihnen mit vollem Recht ins Gesicht sagen: „Unter Julia hätte es so was nicht gegeben!“.

Allerdings stellten die national orientierten „Protyvsychi“, angeführt von Oksana Stefanowna (Sabuschko), nur einen kleinen Teil derer, die Janukowitsch zum Trotz nicht für Timoschenko stimmten.

Der Gefangene der sprachlichen, historischen und religiösen Probleme, welcher im Koordinatensystem „Ukraine – Anti-Ukraine“ lebt, kann sich nur schwer mit dem Gedanken anfreunden, dass seine Landsleute andere Prioritäten haben, wie zum Beispiel Sozial- und Wirtschaftspolitik oder der Kampf gegen die Korruption.

Die vorhandenen Unterschiede zwischen Janukowitsch und Timoschenko übersehend, haben sich tausende Ukrainer geweigert, für die Favoriten im Präsidentenrennen zu stimmen: die Einen bevorzugten die letzte Spalte des Wahlzettels, die Anderen haben die Wahl überhaupt ignoriert.

Eben jene, und nicht Sabuschko und Co., haben den Ausgang der Wahlen entschieden. Es stellt sich die Frage, warum sich diese Bürger über ihre heutige Lage beklagen sollten?

Warum sollten Menschen, denen humanitäre Fetische gleichgültig sind, Timoschenko auf Grundlage des kleineren Übels unterstützen? Um der verletzten Intelligenz, die so sehr um die nationale Wiedergeburt bemüht ist, genehm zu sein?

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Wenn man den humanitären Sektor einmal ausklammern würde, wäre ein grundlegender Unterschied zwischen Janukowitsch und einem hypothetischen Regime Timoschenko tatsächlich kaum auszumachen.

Größenwahn und strategische Blindheit, Führerkult und eine korrumpierte Umgebung, Inkompetenz und Gesetzesübertretungen haben die Ukraine in Koexistenz in ihre heutige Lage geführt. Die Unausweichlichkeit aber ist das eigentlich traurige unserer Situation.

Es gab bei uns keine Alternativen zum präsidialen Autoritarismus. Nur naive Menschen können sich mit leeren Mantras wie „Janukowitsch ist nicht mehr so wie früher!“, „Die Ukrainer haben den Maidan durchlebt und erlauben niemandem, die Macht zu usurpieren!“ oder „Der Westen macht so was nicht mit!“ trösten.

Die Stabilität der Demokratie entwickelt sich nicht durch den guten Willen konkreter Politiker, nicht durch Meinungen aus dem Ausland und auch nicht durch die Zahl der Revolutionäre im Geiste. Demokratie – das sind exakte Spielregeln, und ihr Hauptwächter –das furchtlose und starke Gesetz!

Besäßen wir eine unabhängige, richterliche Macht, hätten die Regionalen keine solche Koalition zusammenzimmern und Janukowitsch die Vollmachten Kutschmas zurückgeben können. Aber das Rechtschaos, welches in der Ukraine herrscht, hat unsere vergängliche Demokratie völlig schutzlos gegenüber einem jeden starken Politiker gemacht, ob das nun Janukowitsch oder Timoschenko ist.

Eine weitergehende Zerstörung des Rechtssystems war ebenso unausweichlich. Machthaber, die aktiv Rechtsnormen übertreten, sind ein sehr schlechtes Zeichen. Aber eins ist noch schlimmer: Die Opponenten der Machthaber können nur schwerlich an die Gesetzlichkeit appellieren, weil sie diese Gesetzlichkeit selbst eifrig für ihre politischen Ziele geopfert haben.

Alles und Jeder ist von rechtlichem Nihilismus durchdrungen: Weißblaue und Orangene, Führer und Gefolgsleute, Staatsmänner und stille Philister. Die Mehrheit der Ukrainer hat sich längst damit abgefunden, dass das Recht des Stärkeren über die Stärke des Rechts triumphiert; es begeistert nur eben nicht alle, dass sich die „Donezker“ als stärkste erwiesen haben.

Unter solchen Umständen wird die rechtliche Willkür wie eine Schneelawine wachsen. Jeder neue Fall wird als Absolution für zukünftige Gesetzlosigkeiten verstanden.

Die psychologische Barriere, die Kutschma noch zwang, gewisse Normen des rechtlichen Anstands zu wahren, wurde schon unter Juschtschenko erfolgreich überwunden.

Gestern hat man die Gesetzbücher mit einem Dietrich geöffnet, heute knackt man sie unzeremoniell mit der Brechstange.

Unseren Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Als ebenso alternativlos erwies sich auch die Rückkehr der Ukraine in die russische Einflusssphäre. Wir haben den Zug in NATO und EU verpasst und der komfortable, euro-atlantische Express ist ohne uns abgefahren.

Auf der Welt herrscht eine neue geopolitische Realität, die bequemen Schemen der neunziger Jahre funktionieren nicht mehr und die Pragmatiker aus Washington und Brüssel rechneten die Ukraine zum alten Ballast, den man besser abwirft.

Unser Land steht dem energischen Nachbarn im Osten nun allein gegenüber, und wer immer der nächste Herr auf der Bankowaja (Sitz des Präsidenten) wird, wir wären zur raschen „Finnlandisierung“ verurteilt. Nun ja, auch in Finnland kann man nicht schlecht leben, wenn man seinen Urho Kekkonen hat – einen virtuosen Meister des diplomatischen Spiels. Die ukrainischen Staatsmänner eignen sich allerdings kaum für eine so verantwortungsvolle Rolle.

Schließlich noch ein unabwendbarer Schlag – die weitergehende Verschlechterung der sozial-ökonomischen Situation. Der Gürtel muss wieder enger geschnallt werden. Die populistische Attraktion hat sich erschöpft.

Im Laufe vieler Jahre haben die hiesigen Führer den Wählerfisch bestochen, aber niemand hat daran gedacht, sich eine Angel zuzulegen. Jetzt haben wir weder das Eine noch das Andere.

Nur einer bestimmten Seite die Schuld am heutigen Elend zu geben, wäre unsinnig: In den glücklichen Jahren vor der Krise haben es sowohl der jetzige Präsident als auch die jetzige Oppositionsführerin bis auf den Premierministerposten geschafft. Beide führten eine ähnlich kurzsichtige Politik – unter vollkommener Zustimmung der eigenen Wählerschaft.

Die ukrainische Führung ist daran gewöhnt, auf die helfende Hand aus dem Ausland zu hoffen. Aber heute arbeitet die globale Konjunktur gegen die Ukraine und wir können ihr keine adäquaten Spieler entgegenstellen.

Die Regionalen versichern dem Volk, dass an allem die orangenen Kanaillen Schuld wären und das Leben sich bald normalisieren würde. Ein hübsches Märchen. Die Opposition überzeugt ihre Mitbürger, dass an allem die Donezker Halunken Schuld wären und die Lage des Landes sich weiter verschlechtern würde, wenn man Janukowitsch nicht aus dem Amt brächte.

Das ist eine Schauergeschichte, aber die erbarmungslose Realität ist noch viel fürchterlicher.

Die Hauptprobleme der Ukraine werden durch vollkommen objektive Faktoren bestimmt und mit jedem Jahr bleiben unserer Elite weniger Möglichkeiten, die Situation zu beeinflussen.

Weltweite, ökonomische Rezession, geopolitische Veränderungen und natürlicher Verschleiß der sowjetischen Infrastruktur schränken die Ukraine in ihrer Manövrierfähigkeit wesentlich ein. Es wird immer schwieriger, dass langsame Abgleiten in den Abgrund zu verhindern, immer schwieriger, einen rettenden Ausweg zu finden.

Die wachsenden Herausforderungen und Bedrohungen verlangen von der Führungsmannschaft höchste Professionalität, aber in der Praxis verschlimmern Egoismus und Talentlosigkeit der Machthaber die ohnehin schon nicht einfache Lage der Ukraine weiter.

Die strenge Wirklichkeit nimmt unserem Land eine Alternative nach der anderen. Die Chancen auf Veränderungen verringern sich stetig, aber die ukrainische Elite vergibt diese so leichtsinnig und ungeschickt, als ob die Anzahl der Versuche unbegrenzt wäre.

Die Stunde, an der die letzte Chance verschenkt wird, ist nicht fern und dann werden wir alle – vom einfachen Bürger bis zum Präsidenten mit diktatorischen Vollmachten – zu hilflosen Statisten.
Aber das verstehen die Menschen, welche sich für die Herrscher der Ukraine halten, wohl kaum.

08. Oktober 2010 // Michail Dubinjanskij

Quelle: Ukrainskaja Prawda

Übersetzer:   Stefan Mahnke — Wörter: 1252

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Telegram, Twitter, VK, Facebook, RSS und per Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.0/7 (bei 2 abgegebenen Bewertungen)

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Ist die Vereinbarung zwischen den USA und Deutschland zu Nord Stream 2 wirklich gut für die Ukraine, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am 22. Juli meinte?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)27 °C  Ushhorod27 °C  
Lwiw (Lemberg)27 °C  Iwano-Frankiwsk25 °C  
Rachiw26 °C  Jassinja27 °C  
Ternopil26 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)26 °C  
Luzk29 °C  Riwne27 °C  
Chmelnyzkyj27 °C  Winnyzja27 °C  
Schytomyr27 °C  Tschernihiw (Tschernigow)28 °C  
Tscherkassy27 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)28 °C  
Poltawa29 °C  Sumy28 °C  
Odessa30 °C  Mykolajiw (Nikolajew)28 °C  
Cherson29 °C  Charkiw (Charkow)29 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)29 °C  Saporischschja (Saporoschje)28 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)28 °C  Donezk28 °C  
Luhansk (Lugansk)29 °C  Simferopol30 °C  
Sewastopol27 °C  Jalta28 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Hallo Ihr Lieben, Anfang September möchten wir mit Lada Niva, Dachzelt und Hund 2 Wochen in die Karpaten fahren. Kann mir jemand sagen oder einen verbindlichen Link nennen, welche Anforderungen der Hund...“

„Dann glaub du mal weiter dem ÖR und Co. Ich denke, sogar so Leute wie @mbert sind inzwischen bezüglich Ukraine allgemein nüchterner geworden, ein @Handrij und paar weitere waren schon immer deutlich...“

„Dann glaub du mal weiter dem ÖR und Co. Ich denke, sogar so Leute wie @mbert sind inzwischen bezüglich Ukraine allgemein nüchterner geworden, ein @Handrij und paar weitere waren schon immer deutlich...“

„Tagesschau, aber seriöse Berichterstattung! Etwas Gutes kostet Geld, das weiß doch jeder. Daher liegt mein Vertrauen was die Berichterstattung angeht, bei der Tagesschau und nicht bei Deiner persönlichen...“

„...Man könne nicht länger so tun, als gäbe es die Waffenruhe noch, sagt er. Doch der aktuelle ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält an ihr fest - in der Hoffnung, dass sie Schlimmeres verhindert....“

„da sie Kriege, als nützliches Mittel zum Zeck akzeptieren, ist eine Diskussion mit ihnen völlig sinnlos. Sämtliche Kriege waren und sind Verbrechen. Die Verursacher oder Betreiber, kurz die Verantwortlichen...“

„Lieber Herr Zwick, da sie Kriege, als nützliches Mittel zum Zeck akzeptieren, ist eine Diskussion mit ihnen völlig sinnlos. Sämtliche Kriege waren und sind Verbrechen. Die Verursacher oder Betreiber,...“

„Hallo Frank, ich gebe Dir Recht, aus meiner Sicht, sollte man unter Berücksichtigung des Co2 Ausstoßes die Atomkraft so schnell nicht abschaffen, wenn überhaupt ganz, auch wenn dann an anderer Stelle...“

„Willkommen im Club... Nur gut, daß mir meine Frau, wenn sie gute Laune hat, die Haare schneidet. so spare ich 15,-€... Ok, im Ernst, wenn Stress ist, dann gehe ich meiner Frau aus dem Weg und es herrscht...“

„Nein, die Befürchtung ist, dass sie die nächsten 3 Jahre nicht mehr aus der Ukraine raus dürfe... Dieser Floh wurde ihr einfach eingesetzt. Na Ukraini vso moschna... Immerhin piepst meine Frau schon...“

„Du meinst sicherlich. daß Deine Frau die nächsten 3 Jahre nicht in die Ukraine darf...?!?! Sie hat doch sicherlich einen Niederlassungsantrag gestellt und diesen erhalten? Sie ist somit berechtigt, in...“

„Ich halt das alles für Quatsch. Gas als Ausweg (auch wenn es mehr oder weniger nur vorübergehend ist) für Atom und Kohle ist doch der größte Humbug welchen man anstellen kann. Gut NS2 hat ja nicht...“

„Geopolitik hin- oder her, für niemanden von uns ist es wünschenswert, dass irgend ein Despot einen Krieg in Mitteleuropa anzettelt und das ist das erste Ziel, dass es zu verhindern gilt. Und nun wird...“

„In vielem stimme ich Dir zu. Nur werde ich nicht müde zu wiederholen, dass viele Konflikte im Zusammenhang mit der Geopolitik betrachtet werden müssen. Mächtige Länder beeinflussen hier vieles und...“

„Frau Merkel ist unsere deutsche Bundeskanzlerin und muss zuerst unserer Interessen vertreten. Als führendes Industrieland in Europa, sind wir von zuverlässigen Gaslieferungen abhängig. Diese Gas-Lieferungen...“

„Zuerst bekommt man ein relativ, rechtloses Visum. Mit diesem eröffnet man sich dann die erste Aufenthaltsbestrebung. Und genau hierfür braucht dann man die Geburtsurkunde. Übersetzt ins deutsche, von...“

„Freut mich, dass wir der Sache näher gekommen sind. Coronaseits sind wir beide durchgeimpft. Das war auch der Hauptgrund, bevor wir überhaupt fahren. Okay, das wäre alles passe. Selbst wenn die Strafe...“

„Ja kenn ich zur Genüge. Ukrainische Frauen können stur wie ein Ochse sein, selbst wenn sie eindeutig im Unrecht sind... Ob mein Tipp wirklich was taugt, weiß ich nicht. Wir hatten noch nicht das Vergnügen,...“

„Nun, meine Frage wäre : Mit welcher "Strafe/Maßnahme" ist in der UA zu rechnen, wenn man als ukr. Staatsbürger mit einem seit 3 Monaten abgelaufenem Pass in die Ukraine reist, um diesen zu erneuern....“

„Was mich wundert ist das es dort so üble Straßen aber dann auch zum Teil ausgezeichnete Straßen gibt welche besser wie in unseren Städten im Ruhrgebiet sind. Ein Land der Gegensätze... Es wird halt...“

„Auf die Konsulate oder die Botschaft der Ukraine hier in Hamburg, bzw., Deutschland ist kein Verlass. Telefonisch bekommst Du eh keinen an die Stippe und auf eine Antwort per Mail habe ich, erst Letztens,...“

„Nur gut, daß ich gesetzlich versichert bin... Meine Frau konnte ich da schnell als familienversichert aufnehmen...“

„Grundsätzlich lässt sich der Pass auf jedem Generalkonsulat pder Botschaft der Ukraine erneuern, wo ist eigentlich das Problem? Gehen Aufschlag kann man eine 'sofortige" Bearbeitung erhalten. Ich würde...“

„Es ist seit 36 Jahren mein Business und somit mein "Lieblingsthema". Wenn Deine Frau bleibt, kann es auf eine private Krankenversicherung hinauslaufen, ggf. hat sie aber eine Arbeitsstelle, es reicht ja...“

„Heute Morgen auf der Autobahn zum Flughafen ein Stau von 10 Minuten direkt vor der Ausfahrt zum Flughafen Borsipil. Genau da, wird von zwei Spuren in der Baustelle auf eine zusammengeführt und dann eben...“

„Hallo Postmann, dann hat es ja geklappt. Unterschätze die Ukraine nicht, zumindest im Raum Kiew tippe ich, hättest Du den Reifen bekommen, es gibt wirklich alle Automarken vor Ort und nicht jeder vor...“

„Keine Ahnung, wir werden sehen... Haben erst einmal in Lemberg für 9 Tage eine Wohnung gemietet. Dann gehts weiter nach Odessa...“

„Ja, das ist wirklich lecker da, stimmt Die Preise sind auch sehr gut, viel Zeugs für Veganer. Da scheinen sich überwiegend Leute unter 30 aufzuhalten in den 3 Locations nebeneinander. Das Kaffee links...“

„Wie klein die Welt ist, bei G2 war ich auch schon. Nicht zur Wagenwäsche. Im gleichen Gebäude rechts davon im Whai Thai Asian Bistro.“

„So liebe Freunde, ich bin mittlerweile wohlbehalten wieder in Deutschland angekommen. Es war ein Erlebnis, aber noch einmal würde ich mit diesem Wagen nicht nach Kiew fahren, aber der Wagen ist auch ein...“

„Hallo, bin neu hier. Slovene, in der BRD geboren und lebe dort auch schon seit Geburt. Seit 25 Jahren mit meiner Ukrainka verheiratet und in der BRD lebend. EU Niederlassungsrecht. So, jetzt ist ihr Reisepass...“

„Vielen Dank Bernd...das hört sich super an...der Aufenthalt meiner Frau soll natürlich nicht begrenzt sein (jedenfalls noch nicht ) aber dafür haben die bei der Hanse Merkur sicher auch eine Lösung....“

„Bis zum 20. August erscheint mir machbar zu sein, sprich wieder beidseitig befahrbar, ob alles fertig sein wird..., da machen das wirklich gründlich, also Leitplanken neu, alle Laternenmasten weggeflext,...“

„Abschluss des Vertrages vor Einreise oder soforr danach. Bitte msl nachlesen. Vor Einreise ist ja sicherlich sinnvoll.“

„Hallo Aust, für den Aufenthalt Deiner Frau un Deutschland, steht Dir auch die "Incomming" Krankenversicherung der Hanse Merkur zur Verfügung, dort gab es zuletzt einen Tarif für 99 Euro im Monat. Die...“

„Ich war nie für Nordstream und zwar aus umweltpolitischen Gründe! Den Kompromiss halte ich für gut, denn auch die Ukraine sollte mehr auf erneuerbare Energie umstellen, dazu gehört eigentlich auch,...“

„das hört sich sehr fundiert an Handrij, vielen Dank dafür...mit den Infos kann man schon mal loslegen zu recherchieren. Meine Frau (die noch in Charkiw lebt) hat gar kein Vertrauen zu den ukrainischen...“