FacebookXVKontakteTelegramWhatsAppViber

Wie Lemken und Bojken ihre Gemeinde im Donbass bauen

0 Kommentare
griechisch-katholische Kirche in Swaniwka, Gebiet Donezk

„Ich wusste nicht einmal, wohin wir fahren. Wir wurden in die Güterwagen geladen. Zuerst wurden junge Leute zur Baustelle gebracht. Ich erinnere mich, es gab drei Züge von uns… Und dann kamen andere Dorfeinwohner“, erzählt die 81-jährige Julia auf dem Weg von der Kirche.

Sie wurde in Liskowate geboren (bis 1951 – ein Dorf im Gebiet Drohobytsch, gehört mittlerweile zum Kreis Bieszczady, Wojewodschaft Podkarpackie (Karpatenvorland) der Republik Polen, hrsg.), lebt aber seit mehr als 65 Jahren in Swaniwka, Oblast Donezk.

1951 wurden im Rahmen des Gebietsaustausches zwischen der UdSSR und Polen alle Bewohner von Liskowate, wo Lemken und Bojken wohnten, in die Oblast Donezk umgesiedelt, während in das Dorf Polen aus der Ukrainischen SSR gebracht wurden.

„Ich ging damals noch in die Schule. Wir wurden von dorthin mit ganzen Familien abgeholt, man gab uns hier Häuser mit zwei Zimmern.

Ein Dorf wurde irgendwo in die Nähe von Mariupol umgesiedelt, unser Dorf war sehr groß, deswegen wurde es beim Umzug in drei geteilt – Swaniwka, Werchnokamjanske und Rosdoliwka“, – erinnert sich Julia.

alte Frauen in Swaniwka

Die Dörfer sind circa 35 Kilometer von der Frontlinie der Antiterroroperation entfernt. Die Gemeinde hat über 3.000 Einwohner. Von dem Regionszentrum- Bachmut – kann man hierher mit dem Bus und mit dem Zug kommen.

Aus den Karpaten in die Steppe

Die Menschen wollten nicht umziehen, aber sie waren gezwungen, ihre Häuser und all die Dinge, die nicht mit in den Zug genommen werden konnten, zu verlassen und umzusiedeln.

„Obwohl es ein stalinistisches, ein banditisches, ein terroristisches Regime war, haben sie nichtsdestotrotz alles gut organisiert – sie stellten uns einen Zug zu Verfügung, brachten uns zum Zug, transportierten alles.

Dann gaben sie allen sogenannte Umsiedlungsausweise und stellten etwas Geld zur Verfügung. Zwei Familien bekamen einen Wagen, wo man alles, sogar eine Kuh, mit Ausnahme von Hühnern und Katzen laden konnte“, – erzählt einer der aktivsten Einwohner von Swaniwka, ein sozialer Aktivist, Gründer des „LEMKO-Zentrums“ und Leiter der öffentlichen Organisation „Spadschtschyna!“ (Erbe, A.d.R.) Andrij Tymtschak.

Lemko-Zentrum Andrij Tymtschak

Andrij hat vier Kinder. Seine Eltern wurden 1951 auch hierher umgesiedelt. Andrij selbst wurde bereits in Swaniwka geboren.

Im Wohnzimmer seines Hauses gibt es zwei Flaggen – eine blau-gelbe und eine rot-schwarze, die ganze Bibliothek pro-ukrainischer Bücher wurde hier geschaffen. Er ist überrascht, wenn ich darauf hinweise, dass in Swaniwka alle Ukrainisch sprechen.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

„Und was ist so interessant daran, welche Sprache sollen wir sonst sprechen? Wir leben ja in der Ukraine!“, antwortet er rhetorisch.

Aus den Geschichten seiner Eltern erinnert er sich daran, wie schwierig es für die Umgesiedelten war, sich an das andere Klima zu gewöhnen.

„Die Menschen fuhren mehrere Wochen in Güterwagen in die Oblast Donezk. Und wenn es im Sommer in den Karpaten oft regnet, die Luftfeuchtigkeit hoch, die Luft sauber ist, dann war es dort, wo sie kamen, mehr als 30 Grad Hitze.

Leute versteckten sich in Kellern. Es war unmöglich, nachmittags auf die Straße zu gehen, aber man musste in den Kolchos arbeiten gehen.

Es gibt in den Karpaten fast keinen Wind, und hier gab es oft trockenen Wind, die Waldplantagen waren noch nicht da – die Steppenläufer rollten. Manchmal kamen sie zusammen und erreichten drei Meter im Durchmesser“, erzählt Andrij.

Davor wurde eine Brigade junger Leute von den Grenzgebieten in die Oblast Donezk geschickt, um Häuser für diejenigen zu bauen, die hierher kamen.

Es wurden Holzhäuser gebaut – Flechtwerkwände aus Schwartenholz (zweiklassige unbeschnittene Bretter) und Ton unter einem Strohdach, und in eine Hütte, 6×7 Meter groß, wurden drei oder vier Familien einquartiert.

„Es wurde erzählt, dass diese Häuser im Frühling zu sprießen begannen. Das Korn, das im Stroh war, wurde nass und wand sich durch die Wände in den Häusern.

Dann gewöhnten sich die Menschen ein und begannen, ihre eigenen Häuser zu bauen“, sagt der Aktivist.

Häuser im Donezker Gebiet

Die Häuser, die Lemken und Bojken bauten, unterschieden sich wesentlich von denen der Einheimischen – sie waren aus Ziegeln, größer. Sogar jetzt heben sie sich von anderen Dörfern in der Oblast Donezk ab. Das bemerken alle, die nach Swaniwka oder Werchnokamjanske kommen.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

„Wir haben uns daran gewöhnt und achten nicht darauf. Die Armeeangehörigen, die zu uns aus der Westukraine kamen, und davor in anderen Dörfern in der Oblast Luhansk und Donezk waren, sagen, dass sie solche Dörfer noch nicht gesehen haben. Die Umsiedler haben dennoch ihren Beitrag eingebracht“, sagt der Vorsitzende der Gemeinde von Swaniwka Oleksandr Bilyzkyj.

„Ich merke das nicht, ich bin daran gewöhnt, weil ich hier aufgewachsen bin, doch alle Leute, die hierher kommen, sagen, dass wir hier ungewöhnliche Häuser haben.

Es wurde nun begonnen, massiv zu bauen, und 1990 gab es in den umliegenden Dörfern kleine Häuser, aber die Umsiedler aus der Westukraine bauten große Häuser.

Viele beneideten diese Schönheit, und die Menschen konnten einfach ihre Häuser mit Holz sowie mit Schnitzerei schmücken, indem sie jeden Ziegel hart abarbeiteten“, macht Andrij Tymtschak darauf aufmerksam.

Oleksandr Bilyzkyj

Eigene Kirche und Traditionen

Sofort nachdem die Ukraine unabhängig wurde, wurde in Swaniwka eine griechisch-katholische Kapelle gebaut.

Im Laufe der Zeit sammelten die Bewohner des Dorfes Geld und bauten eine große Kirche. Das Gebäude ist bereits fertig, aber innen nicht komplett verziert.

Am Sonntagmorgen wird hier der Gottesdienst abgehalten. Der Priester liest die Parabel, dass es nicht notwendig sei, arm zu sein, um Gottes Liebe zu verdienen, dass es gut sei, reich zu sein.

Beim Gottesdienst in der Kirche gibt es ältere Menschen, junge Menschen sowie sehr kleine Kinder. Der Gottesdienst ist auf Ukrainisch und endet mit einem Gebet für die Ukraine mit den Worten „Unser Gott, der große, der einzige, behüte uns die Ukraine“.

Die Bewohner von Swaniwka pflegen die gleichen Traditionen wie in ihrer kleinen Heimat – sie gehen in die Kirche, kommunizieren auf Ukrainisch.

„Wissen Sie, wir sprechen so, wie wir zu Hause sprachen. Ich kann und verstehe Russisch, wir lernten es in der Schule, aber sprechen kann ich es nicht … Besser Ukrainisch“, sagt die Bewohnerin von Swaniwka Halyna auf dem Weg von der Kirche.

Die Wahlergebnisse bei den Wahlen zeigen den klaren Unterschied im Wahlverhalten der Einwohner von Swaniwka und Werchnokamjanske. Die Unterstützung der proukrainischen Kandidaten war hier immer beträchtlich höher als in der gesamten Oblast Donezk.

So erhielt bei den Parlamentswahlen im Jahr 2014 über 40 Prozent der Stimmen in Werchnjokamjanske und mehr als 25 Prozent in Swaniwka der Vertreter der Partei „Swoboda“ (ukrainische rechtsradikale nationalistische Partei, A.d.Ü.) Andrij Losa.

Für proukrainische politische Kräfte – den Block Petro Poroschenko „Solidarität“ und „Narodnyj Front“ (Volksfront) stimmte in diesen beiden Dörfern 40 Prozent der Wähler, während die durchschnittliche Höhe der Unterstützung im Kreis Bachmut und allgemein in der Oblast Donezk weniger als 15 Prozent betrug.

Bushaltestelle in Swaniwka

Donezker Krippenspiel

Die Umsiedler aus den Karpaten brachten in die Oblast Donezk nicht nur ukrainische Sprache und Traditionen des alltäglichen Lebens, sondern auch ihre Weihnachtstheateraufführung – das Wertep/Krippenspiel.

Zuerst gab es sie nur in Swaniwka, und später begann sie in der Oblast Donezk und darüber hinaus zu reisen.

„Ich nahm seit der vierten Klasse am Wertep-Theater teil. In der Tat war es eine gleichartige Aufführung. An solchem Spieltheater nahm ich jedes Jahr teil, bis ich circa 30 wurde. Später begann ich, Kinder zu trainieren. Die Uniform nähte jeder für sich selbst…“, sagt Andrij Tymtschak.

Er erzählte, dass im Jahr 1988 zum ersten Mal neue Kostüme organisiert genäht wurden. Dann versammelten sich Leute, die über 50 Jahre alt waren.

Zum zweiten Mal wurden 2011 Kostüme genäht – Andrij und seine Frau entwarfen das Projekt „Club der Kinderfreizeit: Ukrainische Feste und Traditionen“ für den Internationalen Fonds „Widrodschennja/Renaissance“ und gewannen ein Stipendium. Für dieses Geld kauften sie guten Stoff.

Sternsinger - Krippenspiel in Swaniwka

„Seit 2011 begannen wir, unser Wertep außerhalb von Swaniwka darzustellen. Zunächst fuhren wir durch das Gebiet.

Meine Frau Julia und ich entschieden uns, das Wertep denjenigen zu zeigen, die es nicht sehen können – den Kindern von Internaten, Schulen, „Häusern des Kleinen“ – so wurde die Idee der Wohltätigkeitsaktion „Weihnachtliches Krippenspieltheater für alle im Donbass“ geboren.

Dank diesem Projekt fuhren wir dieses Jahr nach Lwiw, traten in der Dominikanerkirche bei der „Welyka Koljada“ (allukrainischem Festival der Weihnachtschöre „Großes Sternsingen“, A.d.Ü.) auf, erzählt Andrij Tymtschak.

Ungefähr seit dieser Zeit begann das Wertep sich zu transformieren.

Andrij glaubt, dass das Wertep – eine Art der Kommunikation mit der Welt sei, und er muss den Veränderungen in der Gesellschaft entsprechen.

„Wenn man älter wird, beginnt man zu verstehen, dass wenn man das Wertep in das „Haus des Kleinen“ bringt, und Herodes sagt: „Alle Kinder unter drei Jahre werden getöten „, dann haben die Kinder Angst.

Ich habe dann verstanden, dass man etwas ändern muss, und schrieb buchstäblich in 45 Minuten den neuen Text für das Wertep, während ich mit dem Zug von Bachmut nach Swaniwka fuhr“, – sagt Andrij Tymtschak.

Diese Version des Wertep gefiel den Teilnehmern so sehr, dass sie dann immer wieder erschien. Die nächste Version des Wertep wurde für Soldaten der Antiterroroperation geschrieben.

„Wenn die Ukraine sich entwickelt, dann sollte sie sich ändern“, glaubt Andrij Tymtschak.

Krippenspiel in Swaniwka

„Lemko-Zentrum“

Vor einigen Jahren begannen die Bewohner von Swaniwka, sich aktiver für ihre Herkunft zu interessieren. Es war dann, dass die Medien zu sagen begannen, dass in der Oblast Donezk Lemken und Bojken wohnen.

Laut Andrij Tymtschak, waren alle Leute, die 1951 nach Swaniwka umgesiedelt wurden – entweder Lemken oder Bojken.

„Nur sehr wenige Leute identifizieren sich stolz mit Lemken, aber es gibt solche. Wir hatten eine Großmutter, die vor dem Tod sagte: „Vergesst nicht, dass wir Lemken sind.“

Der Mensch lebte das Leben durch und konnte sich nicht als Lemko entdecken, aber wenn er stirbt und das seinen Kindern sagt, dann wissen das dankbare Kinder und werden damit leben.

Ich werde bald 50 Jahre alt und bis vor kurzem, sagen wir, noch vor zwei Jahren, sprach man über dieses Thema überhaupt nicht. Und als der Krieg im Donbass ausbrach, schlug ich meiner Frau vor zu zeigen, dass im Donbass keine Russen, sondern Ukrainer, einschließlich Lemken und Bojken leben“, sagt er.

Derzeit führen Andrij und seine Frau Julia (Leiterin der NGO „Tschariwni Runy/Magische Ruhnen“) die Idee des „Lemko-Zentrums“ ins Leben ein – das ist das ökologische jugendliche Lemko-Kultur- und Bildungsinnovationszentrum. Es befindet sich direkt auf dem Hof der Familie Tymtschak.

„Wir beschäftigen sich sowohl mit Workshops für Handwerk als auch mit Schulungen zu Projektmanagement, mit Kultur- und Bildungskartierung, mit der Umsetzung innovativer Technologien, mit dem Mülltrennen, alternativen Energiequellen,“ grünem „Tourismus, wir vermitteln die Informationen über die Reform der Dezentralisierung der Bevölkerung unserer Gemeinde, wir schreiben die Entwicklungsstrategie der Gemeinde von Swaniwka“, sagt Julia Tymtschak.

Basteln im Lemko-Zentrum

Geplant ist, eine Kunstschule und ein Kinderzimmer im LEMKO-Zentrum zu eröffnen, eine Webseite und Gemeinschaftszeitungen zu schaffen. Es besteht auch die Idee, ein innovatives Jugendzentrum auf der Basis des Kulturhauses von Swaniwka zu schaffen.

Julia Tymtschak erzählt, dass in diesem Jahr das Team von „Tschariwni Runy“ mehr als 50 Zuschussanträge einreichte, und bereits in 11 von ihnen gewann.

Das „LEMKO-Zentrum“ wird in die Richtung der Entdeckung des Vergessenen arbeiten“, sagt Andrij.

„Ostern ist im Frühling. Aber Schtschedriwky (ukrainische Volkslieder, die zum orthodoxen Neujahrsfest gesungen werden und in welchen man den Familien Reichtum, Wohlstand, reiche Ernte etc. wünscht; von ukrainisch schtschedryj – „großzügig“, A.d.Ü.) sollten auch im Frühling gesungen werden – „Schtschedryk, Schtschedryk, Schtschedriwotschka, letila lastiwotschka“ (bekanntes ukrainisches Lied, das vom ukrainischen Komponisten Mykola Leontowytsch komponiert wurde, erzählt über die Geschichte einer Schwalbe, die einem Mann viel Gutes für das nächste Jahr prophezeit, A.d.Ü.). Doch lastiwotschky (die Schwalben) fliegen nicht im Winter. Wir müssen Stereotype brechen und dieses Thema aufgreifen. Genau zur Zeit der Wesnjanky (alte slawische rituelle Lieder, die mit dem Beginn des Frühlings und der nahenden Frühlingsfeldarbeiten verbunden sind; von ukrainisch Wesna – „Frühling“, A.d.Ü.) sollte dieser Schtschedryk gesungen werden.“

Eigene territoriale Gemeinden

In diesem Jahr gewannen die Einwohner von Swaniwka und Werchnokamjanske das Recht auf ihre eigene Gemeinde.

Die Dörfer, wo Lemken und Bojken leben, sollten mit dem nahe gelegenen Ort Siwersk verbunden werden. Allerdings wollten die Bewohner sich in ihre eigene Gemeinde vereinigen, was die Gebietsverwaltung Donezk verweigerte.

Wie die stellvertretende Leiterin des Departments für Innenpolitik der Gebietsverwaltung Ljudmyla Bytschenko damals erklärte, haben die zwei Dörfer, die „rebellisch“ wurden, weder menschliche noch finanzielle Ressourcen, um eine wohlhabende vereinigte territoriale Gemeinde zu schaffen.

„Seid Ihr Separatisten, dass Ihr Euch abgrenzen wollt?“, erstaunte sie dann mit ihrer Antwort die „rebellischen“ Menschen.

Dann kamen mehr als 100 Einwohner von Swaniwka und Werchnokamjanske zu einer Demonstration nach Kramatorsk bei der Gebietsverwaltung Donezk. Und drei Tage nach der Demonstration erhielten sie doch eine lang erwartete positive Zustimmung der Gebietsverwaltung, auf welche die Bewohner anderthalb Jahre warteten.

Die Gebietsverwaltung war gezwungen, Zugeständnisse zu machen. Und im Oktober fanden in der Gemeinde von Swaniwka die Wahlen statt, bei denen Oleksandr Bilyzkyj gewann, der zuvor als stellvertretender Dorfbürgermeister gearbeitet hatte.

Er ist überzeugt, dass die Vereinigte territoriale Gemeinde von Swaniwka nicht nur kulturell und organisatorisch, sondern auch finanziell fähig ist.

„Das Budget der Gemeinde wuchs deutlich. Früher betrug das Budget von Swaniwka 1,3 Mio. Hrywnja (ohne Steuern auf das Einkommen natürlicher Personen). Im Zusammenhang mit der Bildung der Gemeinde wird es rund 15 Millionen Hrywnja von zwei Dorfräten betragen“, sagt der Vorsitzende der Vereinigten territorialen Gemeinde von Swaniwka.

Er fügte auch hinzu, dass die Gebietsverwaltung einen Beschluss zur Änderung des Perspektivenplans vorbereitet, der direkte Zwischenhaushaltsbeziehungen mit dem Staat eröffnet. Dadurch kann man legale Zuschüsse für Bildung und Medizin für die Gemeinschaft erhalten.

Auch werden hier die Entwicklungsmöglichkeiten auf Kosten von Zuschüssen aktiv genutzt.

Mit Unterstützung der US-Agentur für internationale Entwicklung plant die USAID den Bau einer kleinen Milchfabrik für die Gemeinde im Dorf Werchnokamjanske.

„Auf einer der Sitzungen schlugen wir Andrij und Julia Tymtschak vor, sich freiwillig mit Zuschüssen zugunsten der Gemeinschaft zu beschäftigen.

Das konnten weder ich noch andere Bewohner des Dorfes tun, und sie hatten damit mehr zu tun und verstanden diese Fragen.

Sie stimmten zu und gewannen für das Dorf einen Zuschuss von USAID über fast 7 Millionen Hrywnja für den Bau einer Milchfabrik. Dies ist eines der größten Projekte, und sie schreiben viele von ihnen“, sagt der Dorfbürgermeister Oleksandr Bilyzkyj.

Ein weiteres Förderprojekt auf Initiative der lokalen Bevölkerung ist die Schaffung eines Museums im Kulturhaus von Swaniwka. Das Museum wird sehr symbolisch „Einheit der Ukraine“ genannt.

Es werden zwei Kulturen gezeigt – die Menschen, die vor 66 Jahren aus der Westukraine kamen, und die, die hier in den letzten 700 Jahren gelebt haben.

13. Dezember 2017 // Wolodymyr Rychlizkyj, Bewegung „Starke Gemeinden“

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzerin:   Roksoliana Stasenko — Wörter: 2386

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Bluesky, Facebook, Google News, Mastodon, Telegram, X (ehemals Twitter), VK, RSS und täglich oder wöchentlich per E-Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.0/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Kommentare

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Werden die von Trump eingeleiteten Friedensgespräche erfolgreich sein?
Ja!
18% / 24 Teilnehmer
Nein!
40% / 55 Teilnehmer
Es wird erst gar nicht zu Verhandlungen kommen!
16% / 22 Teilnehmer
Welche Friedensgespräche?
22% / 30 Teilnehmer
Weiß nicht ...
4% / 6 Teilnehmer
Stimmen insgesamt: 137
Abstimmen
Frühere Umfragen
Kiewer/Kyjiwer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew/Kyjiw

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)15 °C  Ushhorod17 °C  
Lwiw (Lemberg)14 °C  Iwano-Frankiwsk15 °C  
Rachiw13 °C  Jassinja13 °C  
Ternopil14 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)15 °C  
Luzk14 °C  Riwne14 °C  
Chmelnyzkyj14 °C  Winnyzja14 °C  
Schytomyr12 °C  Tschernihiw (Tschernigow)15 °C  
Tscherkassy18 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)20 °C  
Poltawa16 °C  Sumy16 °C  
Odessa20 °C  Mykolajiw (Nikolajew)20 °C  
Cherson19 °C  Charkiw (Charkow)19 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)20 °C  Saporischschja (Saporoschje)20 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)19 °C  Donezk20 °C  
Luhansk (Lugansk)19 °C  Simferopol18 °C  
Sewastopol22 °C  Jalta20 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Passt nicht ganz in diesen Thread, bin dieses Mal über Ungarn in die Ukraine eingereist. Grenzübergang Berehove/Luschanka, ich war das einzigste Auto, bin in 20 Minuten durch beide Kontrollen gekommen....“

„Und ja, Lutsk war schon mehrfach "unter Feuer " das Leben geht weiter, am Montag war Riwne dran, im Grunde gleich neben an, aber ich lasse mir mein Hirn nicht von Putin... F..., das ist mein Wiederstand!“

„Tanken ist kein Problem... Westukraine ist das komplett safe, Lwiw... oder unterwegs... kein Problem, morgen tanke ich in Lutsk wieder voll, kein Problem Bisher hatte ich keine Einschränkungen, bin aber...“

„Wasserstandsmeldung. In Lwiw habe ich eine tolle Nacht im Hotel verbracht, inkl. Restaurantbesuch, hab tief geschlafen und bin gut erholt aufgewacht. War dann heute nochmals Golf spielen, unweit von Lwiw......“

„"Toll und sicher in der Westukraine" ? - Das mag vielleicht noch für das unmittelbare Grenzgebiet um Mukatschewo gelten. Aber gerade Luzk ist doch schon mehrfach mit großen Luftschlägen angegriffen...“

„Flixbus fährt ab Kiew mir Umsteigen komplett Deutschland oder private Busse, das klappt auch oder " blablacar" App Mitfahrgelegenheit. Mache ich schon seit über 10 Jahren, da werden sicher Fahrten angeboten“

„Wiederum, vielleicht sitzt sie schon in D im Aufnahme..." Lager" und hat Langeweile und braucht Geld und Ablenkung...“

„Kollege, die sitzt in einen Bus und fährt nach D. Das ist so was von unseriös... lass Dich doch nicht verarschen.“

„Luhansk... wieder so ne "Geschichte "“

„Die Frage ist wo? In der Ukraine oder in Deutschland? In D geht es ein bisschen länger, so 4 bis 6 Wochen, aber sehr seriös und zuverlässig. Generalkonsulat in München und deren Außenstelle. 05.2025...“

„Nun, ich bin schon wieder in der Ukraine im Urlaub..., jaaa, das geht! Hängt natürlich etwas von der " Gegend " ab, wo man "abhängt". War gestern in Mukatschewo und in Irschawa (Zakarpatska). Bin heute...“

„Ich sehe gerade, das ich mich mit dem Bus Ticket vertan habe. Es sind 4600 Hrywnja, ca 100€“

„Also könnte sie nicht einfach mit ihrer ukrainische ID-Karte und dem Bus Ticket (siehe #2) für ca 250 Hrxwnja ( ca. 5,50€) die Reise durchführen?“

„Ergänzend der Hinweis: Falls Sie eine ukrainische ID-Karte (Modell 2015) besitzen, gilt diese bis zum 23.2.2026 als Passersatz. Sollten Sie uns glaubhaft nachweisen können, dass Sie keinen Reisepass...“

„Hey zusammen, ich habe soetwas ähnliches. Die Frau wohnt ebenfalls in charkiv und möchte nach Deutschland ausreisen. Sie besitzt aber keinen Reisepass. Ich denke das es sich um eine Betrugsmasche handelt....“

„Gibt es in der Ukraine inzwischen SWIFT? Habe eine UA… Kontonummer bekommen.“

„Guten Morgen, Ich bin in diesem Forum zufällig über die Information gestoßen, dass es offenbar Dienstleister gibt, die gegen Gebühr einen Reisepass für Ukrainer innerhalb von zehn Tagen ausstellen...“

„Das Geld soll schon in die Ukraine gehen. Aber nicht auf den Namen des Passes. Den sie mir gezeigt hat und mit Betreff GIFT. Konto gehört angeblich ihrer Mutter, die eines besitzt weil sie Rente bekommt....“

„Die Masche ist wohl wieder im Vormarsch. Gab doch erst letzte Woche so eine komische Anfrage. In welches Land soll denn das Geld gehen?“

„Liebe Forumsgemeinschaft, Ich hoffe auf eure Erfahrung und unvoreingenommen Urteilskraft. Ich habe über eine Partnerbörse eine ukrainische Grundschullehrerin kennen gelernt, die nach eigener Aussage...“

„Nächste Woche geht es durch den Kongress, Mehrheit ist vorhanden Saudi-Arabie hat auch schon die Produktion hochgefahren.: sagt schon eimal: Hasta la Vista, Putina.....“

„@Frank..., da wirst Du vermutlich nicht Unrecht haben! Züge fahren jedenfalls nach Kiew, auch von Kharkiv aus, eine Ukrainerin findet das selbst auch sehr viel schneller, da sie der Landessprache mächtig...“

„Habe gedient, allerdings hat es nur zum Obergfreiten gereicht, als Wehrdienstleistender die " Krönung", aber klar doch UA = Ukraine. Ich denke, da hat sich jemand nur einen Spaß gemacht. Panzer sind...“

„Soll das ein Witz sein? Die Dame aus Charkiv weis nicht wie sie nach Kyjiw kommt? Klingt doch wieder mal nach jemand der dir das Geld aus der Tasche ziehen will.“

„Ich benötige einmal Euer Schwarmwissen: Für den Besuch einer Bekannten aus Charkiv nach Hannover suche ich gerade nach Möglichkeiten der Reisemöglichkeit. Meines Wissens fahren Busse auf der Route...“

„Johannes: "Bedeutet UA = Unteroffiziersanwärter?" Natürlich nicht, UA = Autokennzeichen der UKRAINE. Meine Güte in welcher Welt lebst Du eigentlich ??“

„..... Naja als die Leos damals geliefert wurden war ja wohl eine Offensive angesagt. Denke mal das wurde ein totaler Fehlschlag, wurde auch nicht weiter kommuniziert. ..... Doch, es wurde schon kommuniziert....“

„Dann verstehe ich das Problem nicht. Die paar Gegenstände einmalig aufzulisten dürfte doch nicht schwerfallen, hier geht's doch auch ? Aber vielleicht findet sich tatsächlich noch eine fundierte Antwort.“

„Es ist das erstere: ich sende ein paar persönliche Gegenstände (die mir gehören und für mich bestimmt sind) an mich in die Ukraine. Es ist ein Paket.“

„"Private Sendung" meint eine gelegentliche Versendung an einen bestimmten privaten Adressaten zur persönlichen Verwendung ? Oder handelt es sich um größere Mengen zur Weiterverteilung,, sog. "private...“

„@tombi ach je Du armer Tropf Gute Manieren sind unbezahlbar, das weiß doch jedes Kind! Fest steht, ich habe gute Manieren und Du nicht und Du tombi kannst Dir keine kaufen. Es spricht schon Bände über...“

„Ich habe eine Frage bezüglich der Zollerklärung (CN22) für persönliche Gebrauchsgegenstände: Ich möchte einige persönliche Gegenstände von Deutschland nach Lviv (mit Nowa Posta) verschicken. Es...“

„@tombi Grüß Dich, immer noch nichts dazugelernt? Wolltest doch wegbleiben? Würde mich wundern, wenn Du mit Deinen schlechten Manieren hier noch länger verweilen darfst! Na, Deine sind ja auch nicht...“

„@tombi Grüß Dich, immer noch nichts dazugelernt? Wolltest doch wegbleiben? Würde mich wundern, wenn Du mit Deinen schlechten Manieren hier noch länger verweilen darfst!“

„aha, hofft man also.... man, ich kann ja den Lavrov bereits bis hierhin sabbern hören.... Mal eine Frage an die Forumsleitung: wessen Moral wollt ihr eigentlich mit diesen Fakes untergraben und Was zahlt...“

„Chief Rabbi of Ukraine Moshe Azman - Time to fight Hey, der Rabbi kann ja richtig rocken: iframe Der lässt ja richtig die NaZi-Riege in Moskau in Fetzen reissen..... geil“

„Bedeutet UA = Unteroffiziersanwärter? Jedenfalls hat mir Bernd eine sehr gute Antwort über die Schwachstellen der Leopard-Panzer gegeben. Die Sache mit der relativ massiv und stabilen Trennwand zwischen...“

„Yeep Frank, so war es. Auch der Leo ist keine Wunderwaffe. Drohnen greifen von oben an, dort wurde bei allen Kampfpanzermodell an Panzerung gespart, mußte nie geschützt werden. Jedenfalls hält die Front...“

„Was soll das werden? Spielst du im Sandkasten Panzerkrieg? Damalss die 70 km Fahrzeugkolonne der Russen vor Kyiv wurde einfach aufgerieben. Da ist nix mit nebeneinander fahren. Das war eine Strasse durch...“

„Awarija hat uns mitgeteilt, dass es heute für den Preis von hundert €uro Spielzeugdrohnen gäbe, mit der ein Panzer vernichtet werden könne. Könnte mit einer solchen Drohne auch ein Leopard II oder...“

„Und warum zählst das jetzt auf? Panzer dürften keine Rolle mehr spielen. Um die 10.000 von den Russen sollen zerstört worden sein. Unbemerkt kann sich eine grössere Anzahl auch nicht mehr ansammeln....“

„Einen reinen Bewegungskrieg gibt es nicht. Falls es den Verteidigern gelingt, die feindlichen Angriffsverbände in einigen Abschnitten aufzuhalten, kann daraus ein Stellungskrieg entstehen. Zur Verteidigung...“

„Panzer sind im modernen Krieg Dinos, zu schwerfällig, zu verwundbar, zu teuer. Jede 100€-Spielzeugdrohne kann so einen millionenschweren Koloß binnen Sekunden vernichten. Die Russen setzen sich inzwischen...“

„..... Sind solche gewaltigen Panzer-Operationen, die im Sommer 1941 real vollzogen worden sind, in der Gegenwart nicht mehr möglich? Damals hatte man auch mit riesigen Bomberschwärmen angegriffen. Das...“

„Eine Anmerkung zur Kriegsgeschichte: sind die Erkenntnisse aus dem Zweiten Weltkrieg heute technisch überholt? Als Student hörte ich in militärhistorischen Vorlesungen in Deutschland ungefähr Folgendes:...“

„@lev dann wünsche ich Dir eine gute Reise, es war sehr schön in LVIV, muss unbedingt nochmals so eine Rundreise machen. Ich habe so wundervolle Menschen kennengelernt, ich bin zutiefst beeindruckt! Es...“

„Danke Bernd für deine Eindrücke. Ich fahre Ende Mai wieder für mehrere Wochen nach Lviv. Nicht um Urlaub zu machen, sondern in unsere Wohnung. Hatte sie ja vor dem Krieg, aufwendig saniert und möchte...“

„Hallo liebe Forengemeinde und Mitleser, ich bin gerade auf einem Kurztripp durch die Ukraine. Es ist wunderschön wieder hier zu sein. Es fehlen die Touristen, gestern habe ich einen persönlichen und...“

„Kurzer Bericht, hab dann doch den Wachwechsel erwischt, bei den Polen ging dann bestimmt 45 Minuten gar nix. Und dann wurde in zwei Schüben eingelassen, ich finde, dann ging es in einem guten Tempo voran....“

„Bin jetzt da, 10 PKW vor mir, das ist akzeptabel, ist ja auch der 1.Mai. Bin zufrieden mit der Situation. @Frank Fahre immer noch ein schwarzes Auto... kennst doch meine Erfahrung mit der Polizei in UA...Kaffeebraun...“

„Probier doch einfach. Wenn der offen ist doch alles ok. Bin da glaube mal zurück drüber gefahren. War dann nur eine ewige Kurverei bis zur A4. Bin da aber eh erstmal bis Krakau. Kann natürlich auch...“

„Schade, dass es keine Info´s zu Zosin gibt, wer aber noch was weiß, bitte schreiben, ich fahre jetzt in 30 Minuten los und kann immer noch in ca. 10h bei einem Stopp nochmals nachlesen. Google Maps schickt...“

„Diesen Grenzübergang hatte ich schon auf dem Schirm, kenne ihn nur noch nicht. Kann jemand noch etwas zu Zosin sagen, wäre ja auch machbar oder lieber nicht? Vielen Dank Bernhard.“

„Hallo Bernd Es hängt etwas davon ab, wohin Du in Ukraine fahren möchtest. So wie es scheint möchtest Du (wie ich normalerweise) in Richtung Kiew fahren. Ich benütze deshalb seit Jahren den Übergang...“

„Ergänzend, möchte nach Luzk fahren, ist ja sicherlich nicht uninteressant für einen Ratschlag.“

„Möchte morgen über Nacht in die Ukraine fahren und plane die Ankunft an der Grenze sehr früh am Morgen. Fahre entweder über Polen oder ggf. über Tschechien, je nachdem was google maps empfiehlt. Normalerweise...“