Kein Importstop für ukrainisches Sonnenblumenöl


Die Eurokommission wird den Import von Sonnenblumenöl aus der Ukraine nicht verbieten, doch beabsichtigt sie die Qualitätskontrolle der Produkte zu verstärken.

“Ein vollständiges Verbot wird es nicht geben. Wir reden von Maßnahmen und Bedingungen, welche sehr hart sein werden. Die Kontrolle über den Import wird wesentlich forderungsreicher.”, erklärte der Vertreter Eurokommission.

Gestern gab die Ukraine der Europäischen Union alle notwendigen Garantien in Bezug auf die Reinheit von Sonnenblumenöl.

Am 21. Mai teilte die Vertreterin der Eurokommission, Nina Papudalaki???, mit, dass die Eurokommission alle möglichen Maßnahmen gegen den Import ukrainischen Speiseöls in Betracht zieht.

Vorher konfiszierte Griechenland eine große Lieferung von aus der Ukraine importierten Pflanzenöl.

Wie mitgeteilt wurde, informierte am 4. Mai die Sprecherin des Bundesamts für Gesundheit der Schweiz, Sabina Müller, darüber, dass in der Schweiz ebenfalls verschmutztes Sonnenblumenöl aus der Ukraine entdeckt wurde, wobei ein Teil bereits verkauft war.

Am 28. April teilte der Vertreter der Eurokommission, Michael Mann, mit, dass zuerst in Frankreich Erdölbestandteile in Sonnenblumenöl ukrainischen Ursprungs gefudnen wurden, wonach diese Meldung über das Warnsystem der EU – PAPEX – verbreitet wurde.

“All dieses Öl wurde vom Markt genommen.”, sagte er und merkte an, dass die Eurokommission darauf hofft, diese Frage mit Vertretern der ukrainischen Regierung zu diskutieren.

Am 30. April erklärte der erste Vize-Premierminister der Ukraine, Alexander Turtschinow, dass die Konfiskation des ukrainischen Speiseöls in einigen europäischen Ländern in Verbindung mit dem Auftauchen unredlicher Konkurrenz steht.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 240

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