Oleh Skrypka 1

Oleh Skrypka: "Für Leute, die Ukrainisch nicht lernen können, muss ein Ghetto geschaffen werden"

Oleh Skrypka ist ein Veteran der ukrainischen Rock-Szene. Seine Gruppe Wopli Widopljassowa wird dieses Jahr 31. Um seine Solomusikprojekte und ebenso seine Produzenten- und Festivalprojekte aufzuzählen, reichen kaum die Finger beider Hände. Während der Winterschule für Journalistik der Ukrajinska Prawda ergab sich ein offenes Interview mit Skrypka. Er erzählte aus dem Backstagebereich von „Holos Krajiny“, seiner Position zu Quoten im Radio und erläuterte, warum er eine große Kollektion ukrainischer Musik wegwarf. Wir führen die markantesten Zitate an.

geschäftsführende Gesundheitsministerin Uljana SuprunMeinungen & Analysen

Gnadenlose Revolutionäre

Manchmal möchte ich aufhören. Einfach aufhören und nicht mehr mit dem Kopf gegen die unzerstörbare Wand aus Zynismus und Gleichgültigkeit der Machthaber rennen. Damals, in meiner Jugendzeit, war alles einfacher. Es gab einen klaren, brutalen Feind. Er hatte einen Namen: der totalitäre imperiale Staat. Er war allmächtig und per definitionem schrecklich, und mit ihm brauchte man nicht zu streiten. Es gab nur eine einzige Möglichkeit. Widerstand.

Artikel

Oleh Skrypka 1Interview

Oleh Skrypka: "Für Leute, die Ukrainisch nicht lernen können, muss ein Ghetto geschaffen werden"

Oleh Skrypka ist ein Veteran der ukrainischen Rock-Szene. Seine Gruppe Wopli Widopljassowa wird dieses Jahr 31. Um seine Solomusikprojekte und ebenso seine Produzenten- und Festivalprojekte aufzuzählen, reichen kaum die Finger beider Hände. Während der Winterschule für Journalistik der Ukrajinska Prawda ergab sich ein offenes Interview mit Skrypka. Er erzählte aus dem Backstagebereich von „Holos Krajiny“, seiner Position zu Quoten im Radio und erläuterte, warum er eine große Kollektion ukrainischer Musik wegwarf. Wir führen die markantesten Zitate an.

geschäftsführende Gesundheitsministerin Uljana SuprunMeinungen & Analysen

Gnadenlose Revolutionäre

Manchmal möchte ich aufhören. Einfach aufhören und nicht mehr mit dem Kopf gegen die unzerstörbare Wand aus Zynismus und Gleichgültigkeit der Machthaber rennen. Damals, in meiner Jugendzeit, war alles einfacher. Es gab einen klaren, brutalen Feind. Er hatte einen Namen: der totalitäre imperiale Staat. Er war allmächtig und per definitionem schrecklich, und mit ihm brauchte man nicht zu streiten. Es gab nur eine einzige Möglichkeit. Widerstand.

Nasa-Satellitenfoto der Halbinsel Krim (gemeinfrei)Politik

Die Krim: Drei Jahre unter russischer Kontrolle

Die Bewohner der Halbinsel, die die Ukraine unterstützen, verbinden voraussagbar die alltäglichen Probleme mit dem Übergang der Krim unter russische Kontrolle. Aber sie können ihre Position nicht offen verlautbaren. Die anderen Krim-Bewohner, die sich über den russischen Status der Republik freuten, sind bereit, die „vorübergehenden Schwierigkeiten“ geduldig zu ertragen. Es ist naiv zu behaupten, dass alltägliche Probleme sie dazu bringen, ihre Meinung zu ändern.

Petro Poroschenko - zynischer BanderaMeinungen & Analysen

Der Staat, der zum Vaterland wurde

„Wenn der Staat etwas von dir braucht, dann nennt er sich Vaterland“. Im postsowjetischen Raum hat sich der Aphorismus des Schweizers Friedrich Dürrenmatt eben in dieser, leicht umformulierten Form, eingelebt.

Saubermachen in Pokrowsk (Krasnoarmejsk)Gesellschaft

Pokrowsk: wie das Sowjetische zum Mondänen wird

Pokrowsk, Krasnoarmejsk (Krassik), Postyschewo, Grischino – es geht immer um „das westliche Tor des Donbass“; schon vom Kommunismus befreit und im Status einer Stadt bestätigt, aber noch nicht ganz von seinem Sowjetisch-Sein getrennt.

Wassyl Rassewytsch - ukrainische AnarchieMeinungen & Analysen

Die unzerstörte ukrainische Anarchie: Fluch oder Rettung?

Eine funktionierende Armee aufrechtzuerhalten, die Otamanenherschaft zu vermeiden, eine Spaltung des Landes zu verhindern, sich vor einer äußeren Aggression und der Ausbreitung des hiervon inspirierten Separatismus zu schützen, das waren die zentralen Herausforderungen für die neue Zentralregierung in Kiew. Den Beteiligten an der Revolution der Würde, während derer Blut geflossen war und nach welcher der ukrainische Staat eine direkte Aggression seitens des Nachbarn erfuhr, schien es, dass eine Rückkehr zu den alten Mustern nicht mehr kommen wird, und dass sich in der ukrainischen Gesellschaft keine Zyniker mehr finden lassen, die ein System aufrechterhalten wollen, dessen Bekämpfung mit Menschenleben bezahlt wurde. Der ukrainische Staat sollte erneut eine Staatsmacht der Ukrainer werden (im umfassenden Sinne dieses Wortes) und für die Ukrainer.

Meinungen & Analysen

Proteste in Belarus und Russland. Warum schweigt die ukrainische „Revolutionsregierung“?

Am 25. und 26. März kam es in Belarus und Russland zu Protestaktionen, die wie üblich mit der Verhaftung von Aktivisten ihren Abschluss gefunden haben. Was bedeuten die Proteste in Russland und Belarus? Wozu könnten sie führen? Warum beziehen die ukrainischen Regierungsvertreter keine Position zu ihnen? Diese Fragen hat „vgolos“ mit drei internationalen Experten erörtert: den Diplomaten Oleksander Chara und Bohdan Jaremenko, sowie dem Politologen und Leiter des Zentrum für angewandte politische Studien „Penta“ Wolodymyr Fessenko.

Wolodymyr Hrojsman und Jean-Claude Juncker in BrüsselPolitik

600 Millionen Euro statt Reformen: EU-Hilfe die der Ukraine schaden kann

In den kommenden Wochen kommt in der Ukraine die zweite Tranche der Makrofinanzhilfe der EU in Höhe von 600 Millionen Euro an. Doch die Umstände der Bereitstellung dieser Mittel lassen zweifeln, was hier überwiegt: das Schlechte oder das Gute. Denn Kiew hat die schärfsten Forderungen nicht erfüllt, die für den Erhalt dieser Hilfe notwendig sind.

Minsker SackgassePolitik

Die Minsker Sackgasse

Vor drei Jahren annektierte Russland die Krim, danach stieß es separatistische Bewegungen in den südöstlichen Regionen der Ukraine an. Der Kreml förderte damals das Projekt „Neurussland“, das acht ukrainische Oblaste umfassen sollte, von Charkiw im Osten bis Odessa im Süden. Das Szenario ließ sich jedoch nicht realisieren. Den Ukrainern gelang es durch ihren Einsatz in Armee, Freiwilligenbataillonen und einer breiten Freiwilligenbewegung die großangelegte russische Aggression zu stoppen.

Julia SamoilowaMeinungen & Analysen

Samoylova, go home - Warum es nicht wert ist, die Sängerin nach Kyjiw zu lassen

Im letzten Jahr erinnerten wir die Welt von der Eurovision Song Contest-Bühne an die Annexion der Krim und die Verbrechen der Besatzer gegen die Krimtataren. Nun versucht auch Moskau den Wettbewerb zu benutzen, um der Ukraine eine zynische Provokation zu bereiten. In Kyjiw wägt man klar ab auf der Suche nach einem optimalen Ausweg aus der Situation. Sich auf sie einzulassen ist jedoch diesmal der beste Weg, um auf die Provokation zu reagieren.

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Leserkommentare

«Und schon wieder schafft es Genosse Alexandrewitsch,auch nur einen korrekten deutschen Satz zu formulieren. Immer wieder...»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Okay, korruptesind ein problem. Aber was haben paar tausend jugendliche schon zu melden? Es ist nicht die Ukraine wo sie...»

«Das, was Sie da behaupten, ist reine Propaganda, typisch russisch verlogen. In jedem Fall ist das, was Sie da von sich geben,...»

«Und jetzt rudert VV ganz schön zurück: http://korrespondent.net/sh...»

«Schön dass hier Sprachrassisten Platz gegeben wird.»

«Frühestens 12. Juni, wenn alles weiter nach Zeitplan läuft.»

KOLLEGGA mit 142 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 59 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 23 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 20 Kommentaren

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Jusstice For All mit 17 Kommentaren

franzmaurer mit 16 Kommentaren

E Siemon mit 16 Kommentaren

stefan 75 mit 15 Kommentaren