Korruption in der Ukraine

Verraten und verkauft

Wer von Russland nicht reden will, sollte von der „Korruption in der Ukraine“ schweigen

Pjotr Poroschenko bei seiner Inauguration mit AmtssiegelMeinungen & Analysen

Held einer anderen Zeit

Am 25. Mai 2014 fanden in der Ukraine vorgezogene Präsidentschaftswahlen statt. Der parteilose Kandidat Petro Poroschenko errang den vorausgesagten Sieg, indem er fast 55 Prozent der Stimmen holte. Mittlerweile geben Soziologen Petro Olexijowytsch nur noch 5,5 Prozent und räumen ihm praktisch keinerlei Chance im zweiten Wahlgang ein

Besatzungs-Soziologie - Demonstration in DonezkGesellschaft

Soziologie der Besatzung: Wie verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung in den besetzten Territorien des Donbas

Wie sich die gesellschaftlichen Einstellungen in den besetzten Teilen des Donbas verändern, ist eine schwere Frage. Denn die Arbeit von Soziologen ist dort praktisch unmöglich, aus welchem Grund fast keine repräsentativen Daten vorliegen. Jedoch wurden vor kurzem Ergebnisse einer vom IFAK-Institut durchgeführten und vom Ministerium für Informationspolitik in Auftrag gegebenen Umfrage veröffentlicht. Den Experten gelang es, 600 Leute zu befragen und erhielten dadurch eine Kenntnis von der dortigen Stimmungslage.

Artikel

Hitler und Stalin beim SchachPolitik

Autoritäre Diktatur: Warum wächst die Nachfrage nach einer "starken Hand" in der Ukraine?

Unordnung, Streit und Bruderzwist im „Terrarium der Gleichgesinnten“ sind im politischen Leben der Ukraine zu alltäglichen Erscheinungen geworden, und mit dem unermüdlichen Näherrücken der Wahlen wird der Grad der Spannung nur zunehmen. Mit Blick auf all das, und das nicht nur seit einem Jahr, ist die Gesellschaft, gelinde gesagt, nicht begeistert von der Aktivität der ukrainischen Politkaste. Die meisten Politiker und Staatsbediensteten der ersten Liga haben enorme Ablehnungswerte, die weit über das Maß an Vertrauen in ihnen hinausgehen.

SBU-ZirkusMeinungen & Analysen

Babtschenko-Farce: Ich fürchte mich nicht

Ja, am Freitagabend wurde ich zum (Geheimdienst) SBU vorgeladen. Wie auch viele andere meiner Kollegen. In Verbindung mit der Sache Babtschenko und der berüchtigten Liste von 30, oder auch 47. Es kam so, dass ich nicht hin konnte. Später, von den Vorgängen beim Treffen erfahrend, widmete ich die nächsten Tage der Analyse des Geschehenen. Und traf für mich folgende Entscheidung: Ich werde nirgendwohin gehen, nichts unterschreiben und keinen Personenschutz in Anspruch nehmen. An einer Farce nehme ich nicht teil.

Pjotr Poroschenko bei seiner Inauguration mit AmtssiegelMeinungen & Analysen

Held einer anderen Zeit

Am 25. Mai 2014 fanden in der Ukraine vorgezogene Präsidentschaftswahlen statt. Der parteilose Kandidat Petro Poroschenko errang den vorausgesagten Sieg, indem er fast 55 Prozent der Stimmen holte. Mittlerweile geben Soziologen Petro Olexijowytsch nur noch 5,5 Prozent und räumen ihm praktisch keinerlei Chance im zweiten Wahlgang ein

Ukraine = Israel 2.0?Meinungen & Analysen

Israel 2.0

Am 14. Mai 1948 tauchte der israelische Staat auf der Weltkarte auf. Ein einzigartiges Land, dessen Bürger zugleich als Vorkämpfer, Architekten und Krieger agierten. Siebzig Jahre später ist dieses Land für viele von uns eine Quelle der Inspiration und ein Nachahmungsbeispiel. Wenn wir von einer Transformation der Ukraine in ein neues Israel 2.0 träumen wollen, müssen wir geeignete Analogien finden.

Zeitschrift KontinentMeinungen & Analysen

Der Schatten der Zensur

Ich habe nicht für die Unabhängigkeit der Ukraine gekämpft. Ich habe nicht versucht, aus der UdSSR auszureisen. Ich wusste von den Häftlingen in den politischen Lagern, habe von der Führung meines Landes aber nicht ihre Entlassung in die Freiheit gefordert. Ja, ich war zutiefst beunruhigt darüber, dass in der UdSSR mein zukünftiger Beruf – der des Psychiaters – für harte Repressalien an psychisch gesunden Menschen benutzt wurde. Trotzdem habe ich nicht das Gegengutachten über den sowjetischen General Grigorenko unterschrieben, der zum wiederholten Male in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen wurde. Ich hatte Angst, ich wollte nicht ins Gefängnis.

Petro Poroschenko - Hurensohn. Quelle: president.gov.uaMeinungen & Analysen

Der eigene Hurensohn

Es gibt Situationen, die einen zwingen, sich mit dem Bösen zu versöhnen, weil es das eigene und kleinere ist. Es gibt Situationen, die einen kompromisslosen Kampf gegen das Böse erfordern, selbst wenn es das Eigene ist. Aber auf jeden Fall ist es notwendig, sich nüchtern dem eigenen Bösen zu stellen und dann eine den Umständen angemessene Wahl zu treffen. Die Fähigkeit, sich mit dem eigenen Hurensohn auseinanderzusetzen – ist eine nicht weniger wichtige Eigenschaft der Unabhängigkeit, als das nationale Pantheon der Helden oder eine einheitliche Landeskirche.

Besatzungs-Soziologie - Demonstration in DonezkGesellschaft

Soziologie der Besatzung: Wie verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung in den besetzten Territorien des Donbas

Wie sich die gesellschaftlichen Einstellungen in den besetzten Teilen des Donbas verändern, ist eine schwere Frage. Denn die Arbeit von Soziologen ist dort praktisch unmöglich, aus welchem Grund fast keine repräsentativen Daten vorliegen. Jedoch wurden vor kurzem Ergebnisse einer vom IFAK-Institut durchgeführten und vom Ministerium für Informationspolitik in Auftrag gegebenen Umfrage veröffentlicht. Den Experten gelang es, 600 Leute zu befragen und erhielten dadurch eine Kenntnis von der dortigen Stimmungslage.

Tschernobylrückkehrer Leonid Petrowytsch RyndjukGesellschaft

Stille und der Gesang von Nachtigallen: Das Leben eines 86-jährigen Rückkehrers in Tschornobyl

32 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschornobyl wird diese Stadt immer noch als „Geisterstadt“ bezeichnet. Gerade wohnen hier schichtweise ungefähr dreitausend Mitarbeiter der Verwaltung der Sperrzone, Rettungskräfte und Polizisten. Außer ihnen ließen sich in der Stadt hundert Selbstansiedler nieder. Sie regen sich wegen der Touristen nicht auf. Die Stille bedrückt sie nicht. Sie fühlen sich behaglich in der unberührten Natur, welche die verlassenen Häuser und Straßen allmählich zerstört – mittlerweile gehen ganze Straßen im Dickicht verloren.

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Andrij Makarenko: Medwedtschuk

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Leserkommentare

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

«Schloss Pidhirzi ... DAS Märchenschloss .... so wie ich es mir als Kind immer vorgestellt habe. Verwunschen .... Dornröschen...»

«es war keine gute geste sondern der "vertriebenen gesetz" ermöglichte den russlanddeutschen nach deutschland zu kommen..zum...»

«Weiß nichts über die anderen westlichen Reproduktionskliniken, aber meine Ehefrau und ich haben eine Erfahrung in dem Kinderwunschzentrum...»

«Putin katapultiert sich alleine mit seiner Außenpolitik ins Abseits. Solange das so ist braucht man über ander unwichtige...»

«"Nach dieser Philosophie wird das Schicksal eines Menschen im Moment seiner Geburt festgelegt. Wirst du als Junge geboren,...»

KOLLEGGA mit 150 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 60 Kommentaren

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Wolfgang Krause mit 28 Kommentaren

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Poposhenko mit 17 Kommentaren

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Jusstice For All mit 17 Kommentaren