Artikel

Meinungen & Analysen

Moderne Mythologie

So wird es auch in Russland passieren. Dass da Platz für einen Alexander Dugin oder einen Strelkow-Girkin sein wird, glaube ich eher nicht.

Michail Saakawschwili und David Sakwarelidse beim YES-ForumPolitik

Land der Träumer: Vom naiven Glauben der Ukrainer an einen mechanischen Export von Reformen

Die völlige Umverteilung der Macht war eine der Hauptforderungen des Maidans. Genau darum, um den Anfragen der Gesellschaft zu entsprechen, fanden 2014 vorzeitige Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Im Zuge des revolutionären Aufstandes und, was nicht weniger wichtig ist, unter den Bedingungen der hybriden russischen Aggression errangen die demokratischen proukrainischen und proeuropäischen Kräfte den Sieg, die früher gerade so die relative Mehrheit hatten und mit dem ziemlich einflussreichen porussischen Lager in der Form der Partei der Regionen und ihrer kommunistischen Satelliten konkurrierten.

Olesja Ostrowska-LjutaInterview

Olesja Ostrowska-Ljuta: Dem Kunst-Arsenal ist es zu wenig, nur Schönes und Angenehmes zu zeigen

Olesja Ostrowska-Ljuta leitet bereits mehr als vier Monate das „Kunst-Arsenal“. Davor wirkte sie im Rinat-Achmetow-Fond „Entwicklung der Ukraine“, in der Stiftung „Zentrum für Gegenwartskunst“ [der Soros-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Mohyla-Akademie], aber auch als stellvertretende Kultusministerin. Die Ausstellungen „Ephemeroide“ [Vorübergehende] und „Horizont der Ereignisse“, die im „Kunst-Arsenal“ laufen und bereits am 27. November enden, waren die ersten Großprojekte nach der Ernennung Olesjas zur Direktorin.

Machno-Friedensmarsch in LwiwMeinungen & Analysen

Lohnt es sich Machno zu Ehren zu marschieren? Gedanken zu dem Gerangel in Lwiw

„Wir rufen euch auf, sich dem Marsch zum Gedenken an den revolutionären Kampf des ukrainischen Volkes und seines berühmten Anführers Nestor Machno anzuschließen.“ So haben sich die Organisatoren des „Friedensmarsches“, welcher am 6. November in Lwiw stattfinden sollte, an die Bewohner der Stadt gewandt. Aus bekannten Gründen kam es jedoch nicht dazu, gleichwohl aber blieben einige Fragen offen. Es ist interessant, wie aufrichtig die Veranstalter des Marsches Machno ihre Ehre erweisen wollten. Oder kann es sein, dass der Geburtstag von Nestor Iwanowytsch nur als Vorwand dienen sollte, die Veranstaltung dem 99. Jahrestag der Oktoberrevolution „unterzuschieben“? Natürlich ist das eine rhetorische Frage. Aber ob Nestor Machno einen Platz im Pantheon der ukrainischen Helden verdient hat – darüber lässt sich in der Tat nachdenken.

Maidan Kyjiw Januar 2014Gesellschaft

Auf dem Maidan habe ich unsere polnische Geschichte besser verstanden. Bekannte Polen erinnern sich an den ukrainischen Euromaidan

Am 21. November 2013 begannen im Zentrum Kyjiws jene Vorgänge, die später „Revolution der Würde“ oder Euromaidan genannt wurden. An den Protestaktionen, die zum Niederschießen des friedlichen Aufstandes und zur Flucht des Präsidenten Wiktor Janukowytsch führten, nahmen außer den Ukrainern Vertreter anderer Nationalitäten teil. Wir haben die Erinnerungen von Polen aufgenommen, die aus beruflichen oder privaten Gründen während der Revolution der Würde auf dem Maidan waren.

Motorola (Arsen Pawlow) mit MaschinengewehrMeinungen & Analysen

Motorola – Ein Nekrolog ohne Trauer: Zum Tod eines Autowäschers

Trotz ihrer unverhohlenen Ergebenheit dem Bösen gegenüber haben die Regisseure des Projektes Donbass so etwas wie Humor. Der Tod des Terroristen Motorola – des Russen Arsen Pawlow – ist ein klares Signal an all jene, die hofften, das Glück zwischen den Abraumhalden der Gruben des Donbass zu finden. Die Glocken des Kremls schlagen zwölf: Ein Dreispänner verjagt ein Rudel Ratten, die Kutsche verwandelt sich in einen Kürbis und die Uniform des Offiziers ins speckige Camouflage mit den Zeichen einer nicht-existenten Armee. Das Märchenland „Noworossija (Neurussland)“, in dem die Träume lebten, wird zum unbrüderlichen Grab für all jene, welche dem letzten Grabredner glaubten.

Wladimir Putin und Sergej AksjonowPolitik

Putin, Henitschesk und das Gas

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in diesem Jahr schon zum zweiten Mal vor der Kamera die Rolle des Wohltäters für die ukrainische Kleinstadt Henitschesk eingenommen. Erneut gab Putin dem Präsidenten der Republik Krim Sergej Aksjonow die Erlaubnis, Henitschesk mit Gas zu versorgen. Dies ist allerdings keine Geschichte von Edelmut – sondern von Räuberei.

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Leserkommentare

Russia Good in Das Ende des Donbass

«Die Ost Ukraine ist die reichste Region in der Ukraine, wer ist hier der dumme und Rückständig? Das ist ein herber Verlust...»

«Kollega und Horst ihr seid einfach nur dumm und könnt nicht auf Arguemente antworten, deine Karte ist auch Falsch mit der...»

«In Ihrem Bericht fehlt, wie Herr Achmetow zu seinem Reichtum kam und es fehlt auch wie er es täglich vermehrtß?!! Mit welchen...»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Haha ich glaube meine bildung in sachen Wirtschaft übersteigt ihren Hauptschulabschluss»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Das ich den Kapitalismus nicht verstehe, halte ich für ein gerücht. Wenn sie wüssten hahahhaaha»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Ja nordkorea ist riesig, es ist so riesig, gigantisch, ich habe noch nie so ein riesenland gesehen. Bald wird Russland zum...»

«Einer der Hauptabnehmer dürfte Storaenso sein und das Holz über Tschechien (bahn) nach Österreich - Waldhausen bei Zwettl,...»

KOLLEGGA mit 131 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 55 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 23 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 20 Kommentaren

Anatole mit 17 Kommentaren

Jusstice For All mit 17 Kommentaren

franzmaurer mit 16 Kommentaren

E Siemon mit 16 Kommentaren

stefan 75 mit 15 Kommentaren