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Das Schweigen Kiews und die Ukraine-Strategie Bidens

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Das Präsidenbüro ist gerade besorgt, dass es bis jetzt keinen direkten telefonischen Kontakt zwischen Wladimir Selenski und dem Präsidenten der USA, Joe Biden, gegeben hat. Währenddessen antworten sie in den USA darauf so: Das Weiße Haus erarbeite eine umfassende Ukraine-Strategie, man arbeite im Hintergrund an Vorbereitungen für ein Gespräch. Kiew, das derartige Signale gehört hat, unterläuft ein äußert schwerwiegender Fehler: Es denkt immer noch über den Anruf, über dessen Kontext, aber nicht über eine vorzubereitende Strategie nach. Das alles zeigt, dass sie in der Bankowaja [Präsidentensitz in Kiew] immer noch nicht verstanden haben, wie die Amerikaner Verhandlungen führen.

Über Tage hat eine Gruppe amerikanischer Analytiker aus den Reihen ehemaliger Diplomaten eine Ukraine-Strategie für die Biden-Administration vorbereitet. In dem Dokument geht es darum, wie der jetzige Chef des Weißen Hauses Beziehungen zu der ihm unbekannten Führung unseres Landes aufbauen soll.

In dem Plan werden viele für Kiew positive Sachen in Aussicht gestellt: die aktive Teilnahme der USA an der Beilegung der Kriegshandlungen im Donbass, die Hochstufung der Ukraine zu einem Hauptpartner der USA außerhalb der Nato, die Zuweisung von mehr Geldern für Verteidigungsausgaben, die Unterstützung der „Krim-Plattform“, die Einführung einer konsequenten Sanktionspolitik gegenüber Russland. Besondere Beachtung erfährt die Situation der Ukraine im Inneren. Hierbei ist besonders der Vorschlag bemerkenswert, einen amerikanischen Sonderbeauftragten für die Frage von Reformen in der Ukraine zu berufen und das Anknüpfen amerikanischer Investitionen an die Erfüllung eben jener Reformen.

Es ist offensichtlich, dass die Biden-Administration unterschiedliche Varianten von Strategie-Papieren in Bezug auf die Ukraine erarbeitet hat. Was die Frage der Ukraine betrifft, so gibt es in den USA genügend Spezialisten dafür, aus den Reihen der Administration selbst, des Nationalen Sicherheitsrats, des Außenministeriums, der Geheimdienste, des Pentagons sowie eigenständiger Analyse-Institute. Hier analysiert man alles: konkret den russisch-ukrainischen Krieg, die innenpolitische Lage in der Ukraine selbst und an ihren Grenzen, die Situation in der Schwarzmeer- und teils der Mittelmeer-Region, die Positionen Deutschlands und Frankreichs und einiger weiterer europäischer Staaten. All das erzählt davon, dass sie im Weißen Haus im Hintergrund ein Strategie-Papier in Bezug auf unser Land erarbeiten.

Schlecht nur, dass sie es ohne die Ukraine erarbeiten. Das ist unser Hauptproblem.

Jeder, der einmal mit Amerikanern zu tun hatte, weiß, dass man ihre vorbereiteten Positionen nur bis zu dem Moment ins Wanken bringen kann, bis sie sich mit ihrem finalen Dokument an den Verhandlungstisch setzen. Wenn Sie es bis zu dieser Etappe der Unterhandlungen, Strategien und Absprachen nicht geschafft haben, Korrekturen dorthinein zu bringen, dann werden Sie es zu 99 Prozent danach auch nicht mehr schaffen. Die Amerikaner werden lächeln, Sie loben, Ihnen Komplimente machen, aber von ihren Positionen niemals mehr abrücken.

Wenn wir also hören, dass der Präsident der USA und sein Apparat an einer Ukraine-Strategie arbeiteten, dass sich das Weiße Haus ernsthaft auf ein Telefonat mit Präsident Selenskij vorbereitet, kann das nur bedeuten, dass sich Kiew in die Unterhandlungen einbringen muss (und tatsächlich besser gestern als morgen).

Die außenpolitische Führung unseres Landes müsste mit ihren Kollegen in den USA in Kommunikation treten, besonders mit jenen, die das Weiße Haus beraten. Alle Analyse-Institute der Vereinigten Staaten sind bereit für Diskussionen, mehr noch, dort beantwortet man immer jede Anfrage.

Kiew hatte die Chance, seine Position an die Ohren hochrangiger amerikanischer Beamter heranzutragen, vor der Zeit und bis zu dem Moment, in dem die Amerikaner ihre Strategie finalisieren und zu Verhandlungen übergehen, wo sie sagen: Kinder, ihr seid super, aber das Spiel wird ausschließlich nach unseren Regeln gespielt werden.

Hinzukommt, dass man nicht vergessen darf, dass im Verlauf der letzten 80 Jahre, mindestens, das Umfeld eines jeden amerikanischen Präsidenten, wenn es auf die Karte des östlichen Europas sieht, miteinbezieht, wie sich Moskau im Falle tiefgreifender Veränderungen in der Region verhalten wird. Und auch jetzt werden sie nach dem Kreml schauen. Etwas weniger, aber sie werden es tun. Und sie werden auch Analysten hinzuziehen, die auf Russland orientiert sind. Aber die Russische Föderation ihrerseits bezieht auch Lobbyisten mit ein und bemüht sich, alles dafür zu tun, dass die Ukraine-Strategie weniger radikal – vom Standpunkt der russischen Sicherheitsinteressen – ausfällt.

All dieses spricht dafür, dass Kiew seine Vorstellungen ausarbeiten muss und versuchen muss, diese in den endgültigen Plan der amerikanischen Seite einzubringen. Im anderen Fall könnten wir eine Strategie bekommen, die uns am Ende nicht hilft. Wir könnten eine Vorlage erhalten, die sich schon nicht mehr ändern lässt. Und dann hat jedes Telefonat mit der amerikanischen Administration praktischen schon keinen Wert mehr.

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9. März 2021 // Alexander Demtschenko

Quelle: LB.ua

Übersetzerin:    — Wörter: 752

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“