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Machno-Friedensmarsch in LwiwMeinungen & Analysen

Lohnt es sich Machno zu Ehren zu marschieren? Gedanken zu dem Gerangel in Lwiw

„Wir rufen euch auf, sich dem Marsch zum Gedenken an den revolutionären Kampf des ukrainischen Volkes und seines berühmten Anführers Nestor Machno anzuschließen.“ So haben sich die Organisatoren des „Friedensmarsches“, welcher am 6. November in Lwiw stattfinden sollte, an die Bewohner der Stadt gewandt. Aus bekannten Gründen kam es jedoch nicht dazu, gleichwohl aber blieben einige Fragen offen. Es ist interessant, wie aufrichtig die Veranstalter des Marsches Machno ihre Ehre erweisen wollten. Oder kann es sein, dass der Geburtstag von Nestor Iwanowytsch nur als Vorwand dienen sollte, die Veranstaltung dem 99. Jahrestag der Oktoberrevolution „unterzuschieben“? Natürlich ist das eine rhetorische Frage. Aber ob Nestor Machno einen Platz im Pantheon der ukrainischen Helden verdient hat – darüber lässt sich in der Tat nachdenken.

Maidan Kyjiw Januar 2014Gesellschaft

Auf dem Maidan habe ich unsere polnische Geschichte besser verstanden. Bekannte Polen erinnern sich an den ukrainischen Euromaidan

Am 21. November 2013 begannen im Zentrum Kyjiws jene Vorgänge, die später „Revolution der Würde“ oder Euromaidan genannt wurden. An den Protestaktionen, die zum Niederschießen des friedlichen Aufstandes und zur Flucht des Präsidenten Wiktor Janukowytsch führten, nahmen außer den Ukrainern Vertreter anderer Nationalitäten teil. Wir haben die Erinnerungen von Polen aufgenommen, die aus beruflichen oder privaten Gründen während der Revolution der Würde auf dem Maidan waren.

Motorola (Arsen Pawlow) mit MaschinengewehrMeinungen & Analysen

Motorola – Ein Nekrolog ohne Trauer: Zum Tod eines Autowäschers

Trotz ihrer unverhohlenen Ergebenheit dem Bösen gegenüber haben die Regisseure des Projektes Donbass so etwas wie Humor. Der Tod des Terroristen Motorola – des Russen Arsen Pawlow – ist ein klares Signal an all jene, die hofften, das Glück zwischen den Abraumhalden der Gruben des Donbass zu finden. Die Glocken des Kremls schlagen zwölf: Ein Dreispänner verjagt ein Rudel Ratten, die Kutsche verwandelt sich in einen Kürbis und die Uniform des Offiziers ins speckige Camouflage mit den Zeichen einer nicht-existenten Armee. Das Märchenland „Noworossija (Neurussland)“, in dem die Träume lebten, wird zum unbrüderlichen Grab für all jene, welche dem letzten Grabredner glaubten.

Wladimir Putin und Sergej AksjonowPolitik

Putin, Henitschesk und das Gas

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in diesem Jahr schon zum zweiten Mal vor der Kamera die Rolle des Wohltäters für die ukrainische Kleinstadt Henitschesk eingenommen. Erneut gab Putin dem Präsidenten der Republik Krim Sergej Aksjonow die Erlaubnis, Henitschesk mit Gas zu versorgen. Dies ist allerdings keine Geschichte von Edelmut – sondern von Räuberei.

Warten auf den ukrainischen TrumpMeinungen & Analysen

Warten auf den „ukrainischen“ Trump - Wenn die Ukrainer wieder nach Gefühl wählen werden

Die USA können sich einen Trump leisten, für die Ukraine wäre er ein zu hohes Risiko. Die aktuellen politischen Tendenzen zeugen davon, dass wir mit einem wie Trump konfrontiert werden könnten. Es ist wichtig dabei, solche aktuell marginalen, aber lauten Politiker nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Vielleicht wird einer von ihnen der nächste Präsident oder Ministerpräsident der Ukraine sein.

Myroslaw MarynowytschInterview

Myroslaw Marynowytsch: Lassen Sie uns die Regeln des Spiels ändern und erfolgreich sein, andernfalls zerreißen uns die bolschewistischen Stimmungen

Vom 10. bis 11. November fand in Lwiw die internationale Zusammenkunft der Dissidenten und das II. Krim-Forum statt. Die Veranstaltungen gedenken des 40. Jahrestages der Bildung der Helsinki-Gruppe, einer Vereinigung ukrainischer Menschenrechtsaktivisten, die gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Sowjetunion kämpften. LB.ua sprach über die Zusammenkunft der Dissidenten mit ihrem Organisatoren, dem Mitbegründer der Helsinki-Gruppe, dem Dissidenten und Prorektor der Ukrainischen Katholischen Universität Myroslaw Marynowytsch.

Oma mit ukrainischer FlaggeMeinungen & Analysen

Unsere Wurzeln

Nach wie vor wählen wir die Schlechtesten. Marodeure und Zyniker mit schlimmster Vergangenheit, die sich heutzutage Bisnesmeny nennen. Ich würde wirklich gerne schreiben: und mit schlimmster Zukunft! Aber das wird es nicht geben. Es wird weder soziale Ruhe noch sozialen Komfort bei uns geben. Wir ziehen ein Paket mit zwei Kilogramm Buchweizen der Hoffnung auf die Zukunft vor. Wir sind Realisten, immer noch zwiedenkende Realisten.

Regiment Asow - Nationaler KorpusMeinungen & Analysen

Nationaler Korpus: Ein Marsch nach nirgendwohin - Über die politischen Perspektiven der Asow-Partei

Vor kurzem ist auf der ultrarechten Flanke der ukrainischen Politik ein weiterer Spieler aufgetaucht – der Asow-Anführer Andrij Bilezkij präsentierte die Partei „Nationaler Korpus“. Den Eintritt der Asow-Kämpfer in die große Politik nahm die Öffentlichkeit mit Interesse auf. In der letzten Zeit war in nationalen Kreisen ganz offenbar Stillstand zu beobachten. Und ist Asow – das größte und erfolgreichste Freiwilligenbataillon – nicht besonders prädestiniert, seine Strukturen von der Front ins Hinterland auszubreiten? Kein Wunder, dass man dem Nationalen Korpus bereits eine große politische Zukunft prognostiziert. Dennoch, es gibt alle Gründe, anzunehmen, dass der Nationale Korpus nur die Reihe der ewig an der Fünfprozenthürde scheiternden politischen Parteien vervollständigt.

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Leserkommentare

«Eie? Esotheriker? Krin? leered? authark? Um an einer Diskussion halbwegs normal teilnehmen zu können sollten sie die Grundzüge...»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Eie gesagt Korruption ist ein problem dem langsam angegangen werden kann. An Ihrer komma setzung, kann man die deutsche sprache...»

«Und schon wieder schafft es Genosse Alexandrewitsch,auch nur einen korrekten deutschen Satz zu formulieren. Immer wieder...»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Okay, korruptesind ein problem. Aber was haben paar tausend jugendliche schon zu melden? Es ist nicht die Ukraine wo sie...»

«Das, was Sie da behaupten, ist reine Propaganda, typisch russisch verlogen. In jedem Fall ist das, was Sie da von sich geben,...»

«Und jetzt rudert VV ganz schön zurück: http://korrespondent.net/sh...»

«Schön dass hier Sprachrassisten Platz gegeben wird.»

KOLLEGGA mit 143 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 60 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 23 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 20 Kommentaren

Anatole mit 17 Kommentaren

Jusstice For All mit 17 Kommentaren

franzmaurer mit 16 Kommentaren

E Siemon mit 16 Kommentaren

stefan 75 mit 15 Kommentaren