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Meinungen & Analysen

Bayerns Wirtschaftsinteressen, Russlands Neoimperialismus und die Souveränität der Ukraine: Unterstützt München die westliche Osteuropapolitik?

Wie kann der Westen helfen, den sogenannten „Ukraine-Konflikt“ zu lösen? In den vergangenen Monaten häufen sich in Deutschland die Sorgen, dass auch eine verspätete Erfüllung der (ohnehin mehrfach gebrochenen) Minsker Abkommen vom September 2014 und Februar 2015, obgleich an die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland geknüpft, nie geschehen wird. Zwar gibt es seit dem 1. September 2016 einen neuen Anlauf zur Durchsetzung wenigstens einer Waffenruhe in der Ostukraine, und es ist seitdem zu einer relativen Beruhigung der noch im August extrem angespannten Lage zu kommen. Doch wird weiter an der Konfliktlinie zwischen den prorussischen Separatisten sowie Söldnern und Soldaten aus Russland einerseits und der ukrainischen Armee andererseits täglich geschossen.

Meinungen & Analysen

Putin nach Aleppo: Die deutsche Ukrainediskussion 2014 im Lichte von Russlands Syrienpolitik 2016

Die Kaltblütigkeit des Kremls bei der Bombardierung Aleppos und die Ungerührtheit, mit der Moskau jüngst unter anderem deutsche Vorschläge zur Rettung der Zivilbevölkerung der Stadt abwiegelte, hat das ohnehin angeschlagene Image Putins in Deutschland nochmals beschädigt. Angesichts des zunehmenden Vertrauensverlusts der Deutschen zum Kremlchef gibt es nur noch wenige deutsche Beobachter, die für die heutige russische Führung offen Partei ergreifen.

Flagge der KrimtatarenMeinungen & Analysen

Krimtataren in der Ukraine: Wie ist es, zweieinhalb Jahre ohne Heimat durchzuhalten?

Als ein Staat und ein „frisch erschienener“ Spieler auf der geopolitischen Bühne erlebt die Ukraine heutzutage eine echt schwierige Zeit, voll von Unsicherheit, Bedrohungen, Armut und dem Versuch zu überleben. Die Tatsache, dass wir einen Krieg haben und ein Teil des ukrainischen Territoriums von Russland okkupiert wurde, ist weltweit bekannt und anerkannt. Aber, wie die Erfahrung zeigt, ist das ausländische Verständnis der aktuellen Lage in der Ukraine meistens ziemlich oberflächlich.

Krim-Floß in der Nacht in KiewInterview

Gegen den Strom: Die ukrainische Künstlerin Marija Kulikowska über ihre Aktion „Floß Krim“ und Solidarität mit Vertriebenen

Die von der Krim stammende ukrainische Künstlerin Marija (Mascha) Kulikowska ist bekannt für ihre tief reflektierten und mutigen Performances, die mitunter an politischen Aktivismus grenzen. Im Juli 2014, während der Kunstbiennale Manifesta in Sankt Petersburg, legte sie sich auf die Eingangstreppe zu einem Gebäude der Eremitage und deckte sich mit der ukrainischen Fahne zu – aus Protest gegen die Aggression Russlands in der Ukraine. Im Mai 2015 wusch sie die Flagge der Krim im Fluss Moskwa in Moskau aus – somit protestierte sie gegen die Besetzung der Halbinsel durch Russland und Menschenrechtsverletzungen auf der Krim.

Lagekarte 17. September 2016Meinungen & Analysen

Zwei Jahre Minsker Abkommen. Oder: Wie der Donbass zur „Gräte im Halse“ des Kremls wurde

In der jetzigen Form sind die „LDNR“ und der Krieg im Donbass für den Kreml die sprichwörtliche „im Halse steckengebliebene Gräte“: Denn die okkupierten Gebiete mit der leidenden ukrainischen Bevölkerung müssen finanziell unterstützt werden, und Moskau muss zudem enorme reputatorische und finanzielle (Sanktionen) Einbußen auf der internationalen Bühne hinnehmen.

Schule nicht für alleGesellschaft

Schule nicht für alle

Der erste September ist nicht für alle ein Feiertag. Außerhalb des Bildungssystems verbleiben wie schon immer Kinder mit komplexen Entwicklungsstörungen. Sie brauchen Zentren, Spezialisten, individuelle Zugänge, aber die Hauptsache ist Sozialisation. Ihre Eltern sagen: „Inklusion ist in der Ukraine nur für die Massenschule vorgesehen.“ Und nicht alle haben die Kraft und Möglichkeit, sich selbständig mit ihrem Kind zu beschäftigen.

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Leserkommentare

«Wissen heisst Macht;nichts wissen macht auch nichts... Gell,Genosse Alex? http://de.rbth.com/wirtschaft/...»

«http://de.rbth.com/wirtschaft/... Und die Russischen Verbraucher wollen die mindere Qualität russischen Ursprungs nicht...»

«"Importosamischenie" bedeutet,für die Hälfte der westlichen Qualität den doppelten Preis zu zahlen. https://www.welt.de/wirtschaft......»

«""Silentium est Aureum" Beherzigen sie das...»

«Wow,sie haben Bilder gesehen... Auf denen ist natürlich alles sauber,gelle? :-) Und was man nicht sehen kann,das ist auch...»

«Sokrates sagte eins: "Es ist keine Schande nichts zu wissen,wohl aber,nichts lernen zu wollen" Es gab also 450 v. Chr. schon...»

«Eben nicht;es gibt in Russland außer Kohle und Gas NICHTS was der Westen gebrauchen kann. Bei ihnen ist der Wunsch der Vater...»

KOLLEGGA mit 118 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 45 Kommentaren

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