Artikel

Oma mit ukrainischer FlaggeMeinungen & Analysen

Unsere Wurzeln

Nach wie vor wählen wir die Schlechtesten. Marodeure und Zyniker mit schlimmster Vergangenheit, die sich heutzutage Bisnesmeny nennen. Ich würde wirklich gerne schreiben: und mit schlimmster Zukunft! Aber das wird es nicht geben. Es wird weder soziale Ruhe noch sozialen Komfort bei uns geben. Wir ziehen ein Paket mit zwei Kilogramm Buchweizen der Hoffnung auf die Zukunft vor. Wir sind Realisten, immer noch zwiedenkende Realisten.

Regiment Asow - Nationaler KorpusMeinungen & Analysen

Nationaler Korpus: Ein Marsch nach nirgendwohin - Über die politischen Perspektiven der Asow-Partei

Vor kurzem ist auf der ultrarechten Flanke der ukrainischen Politik ein weiterer Spieler aufgetaucht – der Asow-Anführer Andrij Bilezkij präsentierte die Partei „Nationaler Korpus“. Den Eintritt der Asow-Kämpfer in die große Politik nahm die Öffentlichkeit mit Interesse auf. In der letzten Zeit war in nationalen Kreisen ganz offenbar Stillstand zu beobachten. Und ist Asow – das größte und erfolgreichste Freiwilligenbataillon – nicht besonders prädestiniert, seine Strukturen von der Front ins Hinterland auszubreiten? Kein Wunder, dass man dem Nationalen Korpus bereits eine große politische Zukunft prognostiziert. Dennoch, es gibt alle Gründe, anzunehmen, dass der Nationale Korpus nur die Reihe der ewig an der Fünfprozenthürde scheiternden politischen Parteien vervollständigt.

„Bestattungen sind hier strengstens untersagt“Meinungen & Analysen

Die Opferzahl des Holodomor: Wissenschaft oder Ideologie?

Auf Initiative des Nationalmuseums „Gedenkstätte für die Opfer des Holodomor“, zweier akademischer Institute und einiger zivilgesellschaftlicher Organisationen hat am 4. Oktober 2016 in Kyjiw eine Konferenz stattgefunden. Deren Ergebnissen wurden in einer Resolution verabschiedet und diese am 5. Oktober 2016 auf der Facebook-Seite der Gedenkstätte veröffentlicht, sowie einem breiten Publikum aus Wissenschaft und Gesellschaft in gedruckter Form zur Verfügung gestellt.

Hungeropfer in CharkiwMeinungen & Analysen

1932–1933: zwischen sieben und zehn Millionen Opfer

Als man sich Hitler nach dessen Machtergreifung Anfang 1933 in der Sowjetunion gerade erst begann näher anzuschauen, genossen die deutschen Diplomaten noch Vertrauen bei den bolschewistischen Beamten. Letztere wurde deshalb zu den Informationsquellen über die Zahl der Holodomoropfer 1932-1933 in der Ukraine, was auch in Dokumenten des politischen Archivs des deutschen Außenministeriums festgehalten wurde – zwischen 7 und 10 Millionen.

Anastassija PugatschInterview

Theatre of Displaced People: Zwischen Kunst, Sozialarbeit und Therapie. Ein Gespräch mit der Teilnehmerin des Theaters Anastassija Pugatsch

Von der Kunst um der Kunst willen hält man nicht viel im Theatre of Displaced People. Diese ungewöhnliche Kiewer Bühne, die vor einem Jahr vom deutschen Regisseur Georg Genoux, der Dramatikerin Natalja Woroschbyt und dem Kriegspsychologen Olexij Karatschynskyj ins Leben gerufen wurde, war von Anfang an als Projekt an der Schnittstelle zwischen Kunst, Sozialarbeit und Kunsttherapie gedacht.

Altenheim Pjotr FjodorowitschGesellschaft

„Von Kiew ist es nicht weit, aber Besuch bekommen wir keinen.“

Das gemeinsame Sozialprojekt von ‘Westi’ (Nachrichten) und ‘Reportjor’ mit dem Ziel, Rentnern in Altersheimen Hilfe anzubieten, geht weiter. Einmal im Monat fahren unsere Korrespondenten heraus in verschiedene Städte, um mit eigenen Augen zu sehen, wie die einsamen Alten leben, was sie benötigen, wovon sie träumen. Wir hoffen, dass sich unserem Projekt diejenigen anschließen, denen das Schicksal der Menschen, die ihren Lebensabend innerhalb staatlicher Mauern verbringen müssen, nicht egal ist.

Meinungen & Analysen

Wie kann eine weitere Eskalation in der Ukraine und Syrien verhindert werden? Ein EU-Embargo auf Ölimporte aus Russland

Die derzeitige Debatte um Putins und Assads Bombardierung von Zivilisten in Aleppo hat eine bereits zwei Jahre alte Diskussion um eine Einschränkung europäischer Energieimporte aus Russland wiederaufleben lassen. Das wichtigste nichtmilitärische Druckmittel gegen Moskauer außenpolitisches Abenteuertum war bereits im Sommer 2014 in der westlichen Debatte um die verdeckte russische Intervention in der Ostukraine aufgetaucht, damals jedoch politisch unbeachtet geblieben. Der damalige EU-Energiekommissar Günther Oettinger hatte den Einsatz von Energieimportsanktionen gegenüber Russland mehrfach ausgeschlossen. Eine Beschränkung der enormen westlichen Energieimporte der EU aus Sibirien stellt jedoch den wohl längsten potenziellen Hebel des Westens gegenüber dem Kreml dar. Eine signifikante Kürzung bzw. sogar Einstellung der monatlichen europäischen Einfuhren russischen Rohöls wäre für den Westen zwar ebenfalls mit Einbußen verbunden. Sie wären jedoch für die EU verkraftbar, während sie das russische Regime in enorme Schwierigkeiten bringen würden.

Meinungen & Analysen

Wie bedeutsam wird Russland als EU-Handelspartner nach Aufhebung der Wirtschaftssanktionen sein?

In den zurückliegenden Monaten haben eine ganze Reihe von EU-Politikern und Wirtschaftsvertretern – nicht zuletzt aus Deutschland – zu einer teilweisen oder vollständigen Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Moskau aufgerufen. Meist bleibt in diesen Appellen allerdings unklar, ob der Kreml Bedingungen erfüllen muss und, falls ja, welche, um in den Genuss dieser oder jener Erleichterung zu kommen. Damit stehen solche Aufrufe im Widerspruch zur offiziellen Position des Europäischen Rates, welcher 2014 die einmütige Auffassung der 28 EU-Mitgliedsstaaten ausdrückte, dass die Aufhebung der Wirtschaftssanktionen an eine „vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens“ und somit an einen vollständigen Abzug russischer Truppen, Söldner, Berater und Freiwilliger aus dem ukrainischen Donezbecken gekoppelt ist.

Mark Rutte stimmt über die Ukraine-Assoziierung abPolitik

Die Niederlande bereiten den endgültigen Verzicht auf die Assoziierung mit der Ukraine vor. Was wird mit dem Abkommen?

Ende voriger Woche fand der Gipfel der Europäischen Union statt. Über ihn wurde in der Ukraine nicht wenig geschrieben, denn eben hier diskutierten die Führer der EU die Verlängerung der antirussischen Sanktionen und die Forderung einzelner Staaten blockierte neue Beschränkungen für die Russische Föderation. Zudem fand am Vorabend in Berlin der erste Gipfel des „Normandie-Formats“ 2016 statt.

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Leserkommentare

«In Ihrem Bericht fehlt, wie Herr Achmetow zu seinem Reichtum kam und es fehlt auch wie er es täglich vermehrtß?!! Mit welchen...»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Haha ich glaube meine bildung in sachen Wirtschaft übersteigt ihren Hauptschulabschluss»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Das ich den Kapitalismus nicht verstehe, halte ich für ein gerücht. Wenn sie wüssten hahahhaaha»

Alex Alexandrewitsch in Die Krim im Tausch gegen alles

«Ja nordkorea ist riesig, es ist so riesig, gigantisch, ich habe noch nie so ein riesenland gesehen. Bald wird Russland zum...»

«Einer der Hauptabnehmer dürfte Storaenso sein und das Holz über Tschechien (bahn) nach Österreich - Waldhausen bei Zwettl,...»

«Das ist leider ein "Friedensplan", der keine Chance zur Verwirklichung hat. Und das liegt vor allem an Punkt oder Schritt...»

«Richtig, normaler ukr. Bürger ist Spielball u. Opfer geostrategischer Spielchen der EU-USA !»

KOLLEGGA mit 131 Kommentaren

Alex Alexandrewitsch mit 55 Kommentaren

Torsten Lange mit 24 Kommentaren

Wolfgang Krause mit 23 Kommentaren

Christos Papaioannou mit 20 Kommentaren

Anatole mit 17 Kommentaren

Jusstice For All mit 17 Kommentaren

franzmaurer mit 16 Kommentaren

E Siemon mit 16 Kommentaren

stefan 75 mit 15 Kommentaren