Artikel

Besatzungs-Soziologie - Demonstration in DonezkGesellschaft

Soziologie der Besatzung: Wie verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung in den besetzten Territorien des Donbas

Wie sich die gesellschaftlichen Einstellungen in den besetzten Teilen des Donbas verändern, ist eine schwere Frage. Denn die Arbeit von Soziologen ist dort praktisch unmöglich, aus welchem Grund fast keine repräsentativen Daten vorliegen. Jedoch wurden vor kurzem Ergebnisse einer vom IFAK-Institut durchgeführten und vom Ministerium für Informationspolitik in Auftrag gegebenen Umfrage veröffentlicht. Den Experten gelang es, 600 Leute zu befragen und erhielten dadurch eine Kenntnis von der dortigen Stimmungslage.

Tschernobylrückkehrer Leonid Petrowytsch RyndjukGesellschaft

Stille und der Gesang von Nachtigallen: Das Leben eines 86-jährigen Rückkehrers in Tschornobyl

32 Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschornobyl wird diese Stadt immer noch als „Geisterstadt“ bezeichnet. Gerade wohnen hier schichtweise ungefähr dreitausend Mitarbeiter der Verwaltung der Sperrzone, Rettungskräfte und Polizisten. Außer ihnen ließen sich in der Stadt hundert Selbstansiedler nieder. Sie regen sich wegen der Touristen nicht auf. Die Stille bedrückt sie nicht. Sie fühlen sich behaglich in der unberührten Natur, welche die verlassenen Häuser und Straßen allmählich zerstört – mittlerweile gehen ganze Straßen im Dickicht verloren.

Lager auf der Lyssa HoraGesellschaft

Die Geschichte mit dem Roma-Lager: Brandstiftung, Skandal, was kommt als nächstes?

Früher glaubten die Menschen, die Welt sei ohne Sklaverei unmöglich. Die Juden lebten lange Zeit in Isolation, in einem Ghetto, und es schien, anders kann es nicht sein. Endlich haben Ukrainer in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass Unmögliches möglich ist – vielleicht. Endlich findet bereits die Integration der Roma statt: Von 200.000 Roma in der Ukraine lernt und arbeitet die Mehrheit. Die Integration findet statt, aber sie muss auch die Ärmsten, sie am meisten isoliert sind, erfassen.

Ewige Flamme am Grab des Unbekannten SoldatenMeinungen & Analysen

Großer Nicht-Vaterländischer Krieg

Als Erbe der UdSSR blieb uns ein außerordentlich begrenztes und primitives Bild des Weltgebäudes. Es erlaubte uns nicht uns eine adäquate Vorstellung des menschlichen Universums zu machen, den wahren Platz für die Ukraine auf der Weltkarte zu finden, die ukrainischen Erfahrungen mit fremden zu vergleichen, andere Länder und andere Menschen mit anderen Geschichten zu verstehen. Aber jetzt, in der Epoche der Globalisierung und der offenen Informationsgesellschaft, haben wir alle Chancen das Verpasste nachzuholen.

Auf der Suche nach der verlorenen VergangenheitMeinungen & Analysen

Auf der Suche nach der verlorenen Vergangenheit

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, der kontrolliert auch die Zukunft“. Dieses Orwellsche Zitat paraphrasierend, kann das Credo der aktiven Ukrainer wie folgt formuliert werden: „Wer in der Wahl der Vergangenheit frei ist, ist auch frei in der Wahl der Zukunft.“

Europatag in CharkiwGesellschaft

Das Schweigen der Charkiwer: Die Region hat sich von Russland abgewendet, bislang aber noch keinen Gefallen an Europa gefunden

Auf einer fiktiven Karte zur europäischen Integration in der Ukraine wäre Charkiw die Stadt, die zwei bisweilen unvereinbare Erscheinungen vereint. Einerseits ist die Stadt der äußerste Vorposten, der sich im Jahre 2014 gegen die hybriden Attacken aus Russland stellte, andererseits eine attraktive Stadt auch für Russen, die in großen Zahlen nach Charkiw auf Urlaub oder zum Einkaufen kommen, besonders auf den Barabaschowa-Markt. Sie ist eine aufstrebende Stadt, mit Universitäten, Bildungseinrichtungen und einer Intelligenzija samt intellektueller Tradition, von Jurij Scheweljow bis Serhij Zhadan, und gleichzeitig postsowjetisch-industriell.

Fotomontage: Pawlo Klimkin mit der englischen Ausgabe des KobsarsMeinungen & Analysen

Die Spreu von der Latynka trennen: Wie vernünftige Ideen unter Gedankenviren untergehen und warum das passiert

Vom Kyrillischen zum Lateinischen übergehen, die Staatsflagge umdrehen mit dem Blauen nach unten und dem Gelben nach oben, die alte Version der Hymne zurückholen, sich offiziell umbenennen von Ukraine zu Kiewer Rus. Ähnliche Initiativen – mehr oder weniger extravagant – kann man bis ins Unendliche aufzählen. Bei jeder gibt es einen Kreis ergebener Anhänger, die unermüdlich Petitionen formulieren, Briefe an die Redaktion der Massenmedien, Blogs auf Facebook schreiben, Broschüren herausgeben, und manchmal sogar ganze Bücher.

Parlamentskapelle 6Politik

«Unbekannte Werchowna Rada»: sündhaft und heilig

Im vierten Artikel aus dem Zyklus „Unbekannte Werchowna Rada“ der Internet-Zeitung LB.ua wird erzählt und gezeigt, wie die Parlamentsabgeordneten unmittelbar im Parlamentsgebäude Sünden abbeten, sich fein machen und Arbeit mit Pediküre und Fußmassage vereinbaren.

Nicht-LämmerMeinungen & Analysen

Das Schweigen der Nicht-Lämmer

Was ich gerne vom Präsidenten, den Patriarchen, Abgeordneten, Meinungsführern und Wakartschuk anstatt der Banalitäten im Stil von Coelho hören würde. Von den einflussreichen Ukrainern kann man erfahren, dass man etwas ändern muss. Dass es nicht so weiter gehen kann. Dass es höchste Zeit ist, auf neue Weise zu leben. Dass sie für alles Gute und gegen alles Böse sind. Und darüber, dass sie in der EU und in den USA unterstützt werden. Besonders in den USA, und besonders werden voraussichtliche Präsidentschaftskandidaten unterstützt. Hingegen wenn eine Konfliktsituation heranreift: seien es Proteste der Inhaber von PKWs mit EU-Kennzeichen vor der Werchowna Rada, ...

Aktuelle Umfrage

„Slawa Ukrajini! - Herojam Slawa!“ (Ruhm der Ukraine! - Den Helden Ruhm!) ist ...
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Karikaturen

Andrij Makarenko: Medwedtschuk

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Leserkommentare

«Ich finde den Kommentar des Übersetzers nicht ganz glücklich, da er dazu einlädt, Dinge zu "vereinfachen". Ob die Antwort...»

«Würden sich die Menschen der Ukraine doch auf die Machnobewegung besinnen, die ganze Welt könnte Hoffnung schöpfen. Der...»

«WAS soll denn an dem was der Autor geschrieben hat unfassbar sein? Ich lese da keinen Widerspruch. Wenn du eine solche Phrase...»

«Danke für Ihre Darstellung der Hintergründe der Vertriebenen Gesetze und für die Einordnung der Russlanddeutschen. Es...»

«Schloss Pidhirzi ... DAS Märchenschloss .... so wie ich es mir als Kind immer vorgestellt habe. Verwunschen .... Dornröschen...»

«es war keine gute geste sondern der "vertriebenen gesetz" ermöglichte den russlanddeutschen nach deutschland zu kommen..zum...»

«Weiß nichts über die anderen westlichen Reproduktionskliniken, aber meine Ehefrau und ich haben eine Erfahrung in dem Kinderwunschzentrum...»

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