Tschernowezkij verliert vor Gericht gegen Luzenko


Das Gericht des Schewtschenkoer Rajons in Kiew wies die Klage des Hauptstadtbürgermeisters, Leonid Tschernowezkij, gegen den Innenminister Jurij Luzenko und die Zeitung “Po Kiewskij” zur Verteidigung der Ehre, der Würde und der Berufsehre und zum Widerruf zweifelhafter Informationen zurück.

Wie der Pressedienst der “Nationalen Selbstverteidigung” meldete, beschloss das Gericht dies am Freitag, den 4. Juli.

In seiner Klage forderte Tschernowezkij den Widerruf von Informationen, welche im Artikel Jurij Luzenkos “Ich möchte Neuwahlen zum Bürgermeister von Kiew organisieren” enthalten waren, welcher am 6. September 2007 in der Zeitung “Po Kiewskij” veröffentlicht wurde.

Insbesondere forderte der Bürgermeister das Dementi der folgenden Fragmente des Textes:

“Faktisch übergibt Herr Tschernowezkij Kiew zugereisten Clans …”

“Heute werden sie (KiewEnergoHolding und die Bank Chreschtschatyk) in private Hände gegeben, zu, meiner Meinung nach, ungesetzlichen Bedingungen.”

“… mir liegt ein Brief vor, in dem Tschernowezkij einige Tage vor den Wahlen 2006 den Präsidenten bittet von mir, damals als Innenminister, zu fordern, keine Pressekonferenz aufgrund des ‘Elita’(-Zentr) … wenigstens bis zum 26. März einzuberufen.”

Am 3. Juni verkündete Tschernowezkij die Entscheidung seine Anzeige bei der Generalstaatsanwaltschaft aufgrund des Zwischenfalls mit dem Innenminister Jurij Luzenko zurückzuziehen, welcher nach der Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung im Januar diesen Jahres geschah.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 223

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