Timoschenko gegen Änderung der geltenden Gasverträge


Die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, gestattet niemandem die ukrainisch-russischen Gasverträge zu ändern, die am 19. Januar 2009 auf zehn Jahre abgeschlossen wurden.

Dies erklärte sie in einem Fernsehinterview mit dem Kanal ICTV am Sonntag.

Die Premierin betonte, dass die Verträge von den politischen Kräften und hohen Politikern kritisiert und deren Änderung gefordert wird, die RosUkrEnergo in den Gasmarkt zurückholen wollen.

“Ich denke, dass der Grund dafür, dass sie den Vertrag kritisieren, darin liegt, dass sowohl die hohen Vertreter des Landes an der Macht, als auch die in der Opposition sich auf Rechnung von RosUkrEnergo gehalten haben. Sie haben von der Sache her auf Kosten dieser Finanzressourcen gelebt und daher können sie mir dies (den Ausschluss von RosUkrEnergo) nicht verzeihen und schimpfen auf den Vertrag, dabei eine geringe Hoffnung habend, dass das alte korrupte Regime im Gasbereich zurückkehrt und den hohen Politikern die Möglichkeit gibt, am Erdgas zu verdienen. Doch das wird nicht passieren”, versicherte Timoschenko.

“Heute sind die Leute, die RosUkrEnergo personifizieren – mit Firtasch und seinem Team – in Wahrheit die Hand des Präsident. Das ist RosUkrEnergo auch wirklich. Und daher fordern alle die Änderung der Verträge, um an die Stelle den Mittler zu stellen, der bis vor Kurzem für die Politiker gemolken wurde. Und daher, denke ich, dass der im Jahre 2009 unterzeichnete [Vertrag] ein wirklicher Sieg der Ukraine auf zehn Jahre im voraus ist”, erklärte Julia Timoschenko.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 239

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