Umfrage: Ukrainer wollen etwa 2.500 Hrywnja an den Feiertagen um den Jahreswechsel ausgeben


In diesem Jahr plant der durchschnittliche Ukraine für die Neujahrs- und Weihnachtsfeiern etwa 2.500 Hrynwja (ca. 208 €) auszugeben, was 14% (ca. 300 Hrynwnja) mehr ist als im letzten Jahr.

Wie UNIAN berichtet, verkündete diese Daten der Manager des Unternehmens Deloitte, Alexander Tscherinko, auf einer Pressekonferenz.

Seinen Worten nach, planen die Ukraine von der Gesamtsumme 1.200 Hrywnja (ca. 120 €) für Geschenke, 850 Hrywnja (ca. 70,8 €) für den Festtagstisch und 450 Hrywnja (ca. 37,5 €) für Vergnügungen auszugeben. Dabei verringert sich der durchschnittliche Wert von Geschenken.

Gemäß der Untersuchung, beabsichtigen 41% die Ausgaben für Geschenke zu erhöhen, 31% geben eben soviel wie im Vorjahr aus, 28% möchten weniger ausgeben.

Tscherinko betonte, dass die Erhöhung der Ausgaben durch die jungen und wohlhabenden Ukrainer erfolgt.

Wie der Partner von Deloitte, die Leiterin der Gruppe für die Arbeit mit Unternehmen des Einzelhandels, Wiktorija Tschornol, fallen in die Top-4 der am meisten erwarteten Geschenke, welche die Ukrainer zu den Neujahrsfeiertagen erwarten, Geld (50%), Notebook (36%), Kosmetik/Parfüm (35%) und Bücher (34%).

Gleichzeitig beabsichtigen die Umfrageteilnehmer Kosmetik/Parfüm (51%), Einrichtungsschmuck (39%), Konfekt (35%), Bücher (31%), Kleidung/Schuhe (30%) und nur 28% Geld zu verschenken. Dabei sind Geschenkgutschein in der Ukraine nicht sehr gefragt.

Tschornowol betonte, dass die Ukrainer durch die Finanzkrise von Spontankäufen absehen, praktische und nützliche Geschenke (76%) bevorzugend. Dabei werden einheimische Waren bevorzugt. Kinder und Jugendliche müssen dabei am meisten zurückstecken, die sich Notebooks und Mobiltelefone wünschen.

Deloitte nach, planen Ukrainer Geschenke in Supermärkten (52%), auf Märkten (51%), in spezialisierten Geschäften (49%), in kleine Geschäfte (48%) und Hypermärkten (30%) zu kaufen. Dabei berücksichtigen die Ukrainer bei der Wahl des Einkaufsortes neben dem Verhältnis von Preis zu Qualität (95%), auch die Maßnahmen zum Schutz vor der “Schweinegrippe” (63%).

Wie ein weiterer Partner von Deloitte anmerkte, haben 74% in ihrer eigenen finanziellen Situation den Einfluss der Finanzkrise gespürt (2008 – 48%). Insbesondere betonen 59% der Ukraine eine Verringerung ihrer Kaufkraft, 28% der Befragten können auf dem Niveau des Vorjahres Ausgaben tätigen und 14% können mehr ausgeben. Dabei sind sich 40% sicher, im nächsten Jahr noch beschäftigt zu sein.

Weiter wurde hinzugefügt, dass 42% der Ukraine nach dem Ende der Krise mehr ausgeben wollen, 53% genauso viel und 5% wollen weniger ausgeben.

Der Vizepräsident für Marketing der Fozzy Group, Michail Dudnik, hob hervor, dass die Erwartungen an die Verkäufe in diesem Jahr vor den Feiertagen und an diesen (Dezember-Januar) “zurückhaltend-optimistisch” sind. Er fügte hinzu, dass normalerweise die Verkäufe im Dezember um 50% über der Verkaufsmengen in den Vormonaten liegen.

Die Untersuchung der Käuferstimmung vor den Neujahrs- und Weihnachtsfeiertagen 2009/2010 wird von Deloitte in der Ukraine zum zweiten Mal durchgeführt. Die Umfrage wurde über im September und der ersten Oktoberwoche über das Internet durchgeführt. An der Umfrage nahmen 700 Personen zwischen 18 und 65 Jahren teil, die in Charkow, Kiew, Lwiw, Odessa, Nikolajew, Dnepropetrowsk, Donezk und Sumy leben.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 483

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