Geheimdienst überprüfte Tätigkeit der "Widrodshennja" Stiftung


Der SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine) überprüfte die Zusammenarbeit des Internationalen Fonds “Widrodshennja/Renaissance” mit gesellschaftlichen Organisationen in der Oblast Kiew.

Darüber informierte am Montag der geschäftsführende Direktor der Stiftung, Jewhen Bystryzkyj.

“An einige gesellschaftliche Organisationen der Oblast Kiew, die Projekte umsetzen, die vom Fond “Widrodshennja” finanziert werden, wandten sich Mitarbeiter des SBU mit einer Anfrage zu Informationen über Ziele und Aufgaben der Projekte, deren finanziellen Bestandteile und der Einschätzungen des Einflusses auf die Wahlkampfsituation in der Ukraine”, teilte er mit.

“Soweit nicht ein einziges der Projekte politische Bestandteile hat, endete damit auch das Treffen”, fügte er hinzu.

Derweil unterstrich Bystryzkyj, dass “die Stiftung gemäß ihrem Statut kein Recht hat die Initiativen irgendeiner politischen Partei zu unterstützen”.

Der Fonds richtet die Aufmerksamkeit ebenfalls darauf, dass er während der Wahlen “niemals Initiativen, die auf etwas anderes als Fairness und freie Willensbekundung abzielten, unterstützt hat”.

“Falls wir gesellschaftliche Organisationen während der Wahlen im Herbst 2010 unterstützen werden, dann wird diese Unterstützung eben auf solche außerparteiliche Initiativen ausgerichtet sein”, unterstrich Bystryzkyj.

“Wenn der SBU seine eigenen Kräfte, die auf Kosten der Wähler und Steuerzahler entstehen, darauf verwenden würde, um die Fairness der Wahlen, die Nichtnutzung von administrativen Ressourcen wirklich zu garantieren, dann könnten solche Fonds, wie der unsere, die freigewordenen Mittel wesentlich nützlicher in die Entwicklung einer offenen, nicht korrumpierten und demokratischen Gesellschaft stecken”, unterstrich er ebenfalls.

Bekanntlich ist der amerikanische Philantroph und Geschäftsmann George Soros Gründer des Internationalen Fonds “Widrodshennja”.

Quelle:
Ukrainskaja Prawda
Widrodshennja

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 260

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