FacebookXVKontakteTelegramWhatsAppViber

„Die Entführung des Jahrhunderts“: Was wir über Richter Tschaus wissen

0 Kommentare

Die Entführung des Jahrhunderts - Nikolai (Mykola) Tschaus

Vor knapp vier Monaten wurde Mykola Tschaus, der skandalöse ehemalige Richter des Stadtbezirks Dnipro der Stadt Kyjiw, in der Republik Moldau von drei Personen entführt, von denen zwei wahrscheinlich derzeitige Mitarbeiter des Hauptnachrichtendiensts des ukrainischen Verteidigungsministeriums sind.

Doch am 30. Juli fand man ihn im Dorf Masuriwka im Gebiet Winnyzja. Danach traten zwei Strafverfolgungsbehörden – SBU [Sicherheitsdienst der Ukraine] und NABU [Nationales Anti-Korruptions-Büro der Ukraine] – in eine offene Konfrontation, um das Recht Tschaus festzunehmen.

LB.ua erzählt, wer Mykola Tschaus ist, wer ihn entführt hat und aus welchem Grund und wieso wegen des korrupten Richters ein internationaler Skandal begann.

Dreckig und halbnackt

Am 3. April dieses Jahres wurde der ehemalige Richter Mykola Tschaus moldauischen Medien zufolge von drei Unbekannten in Chișinău entführt. Fast vier Monate später kam er anscheinend selbst zum Dorfrat von Masuriwka, das sich unweit der ukrainisch-moldauischen Grenze befindet.

Der Aussage des Bürgermeisters des Dorfes Waleryj Hrunkiwskyj nach war Tschaus beinahe unbekleidet und erzählte, dass man ihn entführt habe. Die Einheimischen gaben ihm zu essen und zu trinken.

„Er kam in Shorts an – ganz schmutzig war er – und mit nacktem Oberkörper. Wir haben ihm zu essen gegeben, weil er Hunger hatte“, erzählte Hrunkiwskyj.

Ex-Richter Nikolai (Mykola) Tschaus

Die Polizisten, die in Masuriwka eintrafen, stellten klar, dass sie vom Dorfvorsteher eine Benachrichtigung über den Aufenthaltsort von Tschaus erhalten haben. Danach trafen SBU-Mitarbeiter vor Ort ein und brachten ihn nach Kyjiw. Das bestätigte der Anwalt des Ex-Richters Rostyslaw Krawez beim Fernsehsender „Prjamyj“.

„Es wurde angemerkt, dass man ihn zum SBU nach Kyjiw bringt. Doch die NABU-Ermittler wussten das bereits“, sagte der Anwalt.

Gleichzeitig betonte der Anwalt, er wisse momentan nicht, nach welchem Paragrafen Tschaus angeklagt werde; die Situation kann sich also drastisch ändern.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

„Dann wird ihn höchstwahrscheinlich der SBU herbringen, und abhängig davon, welche Artikel des Strafgesetzbuches man in Betracht zieht … Heute kann ich nur davon ausgehen, dass er für die Entscheidung über die Sicherungshaft prinzipiell vor das Antikorruptionsgericht gebracht werden sollte“, erklärte Rostyslaw Krawez.

Er merkte an, dass eine Gerichtsverhandlung bezüglich Tschaus trotz Zeitmangel sogar heute noch stattfinden könnte, jedoch schließt der Anwalt nicht aus, dass die Verhandlung auf morgen verschoben wird. [Für Tschaus wurde am 4. August vom Antikorruptionsgericht Hausarrest angeordnet. A.d.R.]

Das Nationale Antikorruptionsbüro selbst behauptet, dass sie mit Stand 15:30 Uhr niemand kontaktiert habe.

Anschließend veröffentlichte der Pressedienst des Antikorruptionsbüros Aufnahmen seiner Mitarbeiter, wie diese den Konvoi des SBU verfolgten, wobei in einem der Autos Richter Tschaus befördert wurde.

In dem Video ist zu sehen, wie während der Fahrt durch die Straßen Kyjiws Undercover-Autos aus dem Konvoi NABU-Dienstwagen blockierten und sie daran hinderten, sich den Fahrzeugen an der Spitze des Konvois zu nähern. Nachdem Beamte des NABU das Gelände der Geheimdienstverwaltung betreten hatten, wurden sie von den Sicherheitskräften abgeblockt.

Wer ist Tschaus?

Die Biografie von Mykola Tschaus ist einer Verfilmung würdig. In der Ukraine war er in eine Vielzahl an Skandalen, aufsehenerregende Anschuldigungen und mehrere Strafverfahren verwickelt.

Insbesondere verurteilte er als Richter des Bezirksgerichts Dnipro in Kyjiw Aktivisten des AutoMaidan und nahm den Menschen ihre Rechte, die an Protesten gegen das Regime von Wiktor Janukowytsch teilnahmen.

Eine der politisch prominentesten Episoden – und die wichtigste, um zu verstehen, was gerade passiert – ereignete sich am 28. Dezember 2015, als Tschaus entschied Hennadij Korban, den ehemaligen Stellvertreter von Ihor Kolomojskyj in seiner Zeit als Leiter der Verwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk, zu verhaften. Korban belegte später vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dass die Handlungen der Ukraine in dieser Episode mit „Folter oder unmenschlicher Behandlung“ gleichzusetzen waren.

Man versuchte, den Richter zu belangen, aber scheiterte daran. Obwohl eine Sonderkommission zu dem Schluss kam, dass Tschaus seinen Eid verletzt hatte und er entlassen werden muss, weigerte sich der Oberste Justizrat, den Richter zu entlassen.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

Auch wurde er nicht aus dem Dienst entfernt, obwohl er unter das Lustrationsgesetz [Nach dem Umsturz 2014 erlassenes Gesetz, vorgeblich zur Säuberung des Staatsdienstes von Janukowytschgetreuen und KGB-Mitarbeitern. A.d.R.] fällt.

Im August 2016 geriet Tschaus erneut ins Visier der Strafverfolgungsbehörden – man beschuldigte ihn, Bestechungsgeld von 150.000 US-Dollar erpresst und erhalten zu haben. Mitarbeiter des Nationalen Antikorruptionsbüros fanden im Garten des Richters Geld, das in Einmachgläsern vergraben war.

Doppelte Entführung und Videoappell

Nach Moldau gelangte Tschaus auch auf illegale Weise. Das Antikorruptionsbüro leitete im Juli 2019 ein Verfahren gegen Personen ein, die dem Skandalrichter dabei halfen, das Territorium der Ukraine zu verlassen.

Insbesondere im Gerichtsdokument, das von Slidstvo.info veröffentlicht wurde, ging es um die mögliche Beteiligung der damaligen Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts des Präsidenten, vor allem auch seines ehemaligen Leiters Jurij Fedorow, eines Mitarbeiters der Hauptnachrichtendienststelle des Verteidigungsministeriums und zweier Anwälte – Andrij Smyrnow (derzeit stellvertretender Leiter des Büros des Präsidenten) und Kim Weremijtschuk.

In dem Dokument steht auch geschrieben, dass der ehemalige Petro-Poroschenko-Block-Abgeordnete Olexander Hranowskyj in Tschaus Fluchtplan verwickelt war. Seine genaue Rolle bei der Entscheidung wird hingegen nicht beschrieben.

Nach Angaben des NABU brachte man Mykola Tschaus zum Wohnkomplex „Alpijskyj“, der sich in der Nähe des Zentrums der Hauptstadt befindet. Dies geschah einen Tag, nachdem der Richter wegen Bestechung entlarvt worden war. Dann war der Richter angeblich in Obhut eines Mitarbeiters des Geheimdienstes, doch jener „übergab“ Tschaus an einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des Präsidenten, der den Richter auch ungehindert zum Flughaften „Schuljany“ brachte, da sie dort einen Sonderzugang hatten. Zu diesem Zeitpunkt wurde offiziell nach Tschaus gefahndet.

Aus der Ukraine flog Mykola Tschaus mit den Dokumenten eines moldauischen Staatsbürgers mit dem Nachnamen Turku, der am Vortag aus Chişinău in Kyjiw angekommen war. Nach Angaben des Antikorruptionsbüros übergab dieser Mann an der Grenze seinen Auslandsreisepass und blieb in der Hauptstadt der Ukraine. Und der Richter verwendete sein Dokument, da die Männer einander ähnlich sahen. Mit welcher Absicht sich der moldauische Bürger dazu bereit erklärt hat, an dieser Operation zu beteiligen, ist nicht bekannt.

Im Frühjahr 2017 stellte sich Tschaus der Polizei in Moldau und beantragte politisches Asyl, doch das wurde ihm verweigert. Die Ukraine forderte die Auslieferung und im Herbst 2019 teilte das moldauische Außenministerium mit, dass sich die Auslieferung angeblich aufgrund von Reformen des Justizsystems im Land verzögern werde. Und am 22. September 2020 berichtet die Antikorruptionsstaatsanwaltschaft, dass Tschaus die Weigerung des damaligen moldauischen Präsidenten Igor Dodon, ihm politisches Asyl zu gewähren, angefochten habe.

Unbestätigten Angaben zufolge sollte die Moldau den Ex-Richter schon innerhalb weniger Monate an die Ukraine ausgeliefert werden. Doch jemand in der Ukraine entschied, dass Tschaus bereits gebraucht wurde.

Laut seinem Anwalt Julijan Balan wurde Mykola Tschaus am 3. April von „einer Gruppe unbekannter bewaffneter Männer“ im Zentrum von Chişinău entführt. Die Polizei der Hauptstadt bestätigte die Entführung ebenfalls. Nach Angaben des Pressesprechers geschah dies unweit eines Wohngebäudes im Zentrum der Stadt.

Investigativjournalisten aus der Ukraine („Slidstvo.info“) und Moldau (RISE Moldova) erhielten Passkopien von zehn Männern, die von der moldauischen Polizei auf eine Beteiligung an der möglichen Entführung des Richters hin überprüft werden. Den Journalisten zufolge sind sie allesamt Bürger der Ukraine, mindestens zwei von ihnen stehen in unmittelbarer Verbindung mit dem Hauptnachrichtendienst des Verteidigungsministeriums und ein weiterer ist ein entlassener Polizist der Nationalpolizei. Die Hauptdirektion der Nachrichtendienste des Verteidigungsministeriums bezeichnete diese Information als eine Provokation der russischen Geheimdienste.

Im Mai dieses Jahres berichtete Mykola Tschaus im Telegram-Kanal „TschausUA Nykolaj Tschaus“, dass bei ihm alles gut sei und man versuche, über seine Entführung zu spekulieren. Auch sagte er, dass ihm mit der Hinrichtung gedroht wird.

Internationaler Skandal

Vorwürfe, dass die Ukraine an der Entführung von Tschaus durch bewaffnete Männer im Zentrum von Chişinău beteiligt war, waren zunächst nur von der prorussischen Sozialistischen Partei Moldau zu hören, was die Zweifel an dieser Version sogar unter den Journalisten vor Ort bloß bestärkte.

Und angesichts dessen, dass der Ex-Richter bald legal in die Heimat geschickt werden sollte, wurde die Logik hinter diesen Aktionen infrage gestellt. Erheblich realistischer erschien beispielsweise die Version einer inszenierten Entführung. Darüber hinaus wurden diese Ereignisse von der Präsidentin der Republik Moldau [Maia Sandu] sofort offiziell angezweifelt.

Jedoch schlossen moldauische Strafverfolgungsbeamte die Option einer Inszenierung sehr schnell aus und sagten, dass Tschaus tatsächlich in die Ukraine gebracht wurde und es ihnen gelungen war, einen der Angreifer festzunehmen. Darüber hinaus bestritten die moldauischen Behörden nicht die anonyme Weitergabe von Informationen darüber, dass Tschaus die Moldau im Kofferraum eines Toyota RAV4 der ukrainischen Botschaft in Chişinău verlassen habe. Der Diplomatenstatus des Autos habe ihm erlaubt, Kontrollen an der Grenze zu umgehen, deutete man im Innenministerium an.

Das ukrainische Außenministerium erklärte, dass unser Staat in die Situation mit der Entführung von Richter Mykola Tschaus nicht verwickelt ist, und Minister Kuleba kontaktierte darum seinen moldauischen Kollegen telefonisch. Jedoch glaubte man in Chişinău den Beteuerungen der Ukraine nicht.

Nach Angaben der Jewropejska Prawda sind die moldauischen Ermittler davon überzeugt, dass der Militärattaché Serhij Smetanjuk unmittelbar an der Evakuierung des entführten Ex-Richters beteiligt gewesen sein soll. In seinem SUV, den der Grenzschutz beim Grenzübertritt nicht kontrollieren durfte, soll Tschau eben angeblich in die Ukraine transportiert worden sein.

Präsidentin Maia Sandu versuchte noch in den ersten Tagen nach der Entführung einige Male, Wolodymyr Selenskyj zu kontaktieren, um einen Weg aus der Krise zu finden – aber jener fand keine Zeit für ein Gespräch.

Die Situation führte beinahe zu einer innenpolitischen Krise in der Moldau. Abgeordnete der prorussischen Partei PSRM [Partei der Sozialisten der Republik Moldau, A. d. Ü.] bezichtigten Sandu, an der Entführung beteiligt zu sein. Woraufhin diese versprach, sie zu verklagen.

Wie die Rückkehr Tschaus‘ die Ukraine beeinflusst

Bei der Präsidentschaftsdebatte sagte Wolodymyr Selenskyj Petro Poroschenko, dass er sein Urteilsspruch sein wird. Aber zu solch einem Urteil könnte darüber hinaus für jeden von ihnen Ex-Richter Mykola Tschaus werden.

Laut dem ehemaligen Stellvertreter und derzeitigem Mitglied des Aufsichtsrats von Ukrsalisnyzja [ukrainische Eisenbahngesellschaft, A. d. Ü.] Serhij Leschtschenko (oft verteidigt und erklärt er öffentlich das Vorgehen der aktuellen Regierung) könnte der Ex-Richter ein hochkarätiger Zeuge gegen den ehemaligen Präsidenten der Ukraine sein.

Andererseits werfen schon die Entführung Tschaus‘ aus dem Territorium Moldaus und die nachfolgenden Ereignisse viele Fragen zur derzeitigen Regierung auf. Antworten auf die Frage, wer den Befehl gab, den Ex-Richter aus Moldau zu entführen, auf wessen Befehl hin sie ihn rechtswidrig auf dem Territorium der Ukraine festhielten (und mit welchen Methoden man auf Tschaus zu dieser Zeit Einfluss nahm), warum die Beamten des SBU sich – wie man beim NABU versicherte – entgegen den gesetzlichen Vorgaben der Kriminalbeamten des Büros weigerten, den Verdächtigen an sie auszuliefern, können der derzeitigen Regierung ernsthafte Probleme bereiten.

31. Juli 2021 // Andrij Olenin

Quelle: LB.ua

Übersetzerin:   Agnes Poitschek — Wörter: 1731

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Bluesky, Facebook, Google News, Mastodon, Telegram, X (ehemals Twitter), VK, RSS und täglich oder wöchentlich per E-Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 6.3/7 (bei 3 abgegebenen Bewertungen)

Kommentare

Neueste Beiträge

Kiewer/Kyjiwer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew/Kyjiw

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)3 °C  Ushhorod4 °C  
Lwiw (Lemberg)3 °C  Iwano-Frankiwsk4 °C  
Rachiw0 °C  Jassinja1 °C  
Ternopil3 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)4 °C  
Luzk3 °C  Riwne3 °C  
Chmelnyzkyj3 °C  Winnyzja2 °C  
Schytomyr1 °C  Tschernihiw (Tschernigow)0 °C  
Tscherkassy1 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)1 °C  
Poltawa-1 °C  Sumy-1 °C  
Odessa3 °C  Mykolajiw (Nikolajew)2 °C  
Cherson3 °C  Charkiw (Charkow)-2 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)0 °C  Saporischschja (Saporoschje)1 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)0 °C  Donezk0 °C  
Luhansk (Lugansk)0 °C  Simferopol1 °C  
Sewastopol3 °C  Jalta3 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Gestern Freitagnacht auf Samstag, 2 Uhr Kiewzeit, habe ich bei Zosin/Ustyluh ins Klo gegriffen, ca. 12 bis 15 PKW und pro Einlas nur 5 PKW..., der weitere Ablauf bei den Polen, unerträglich langsam, das...“

„Meine derzeitige Ein- und Ausreisestrategie sieht wie folgt aus, Einreise am Grenzübergang in Ustyluh, zuletzt beide Grenzen in 18 Minuten passiert, Lichtgeschwindigkeit. 1 Uhr in der Nacht (Kiewzeit)...“

„..... Mir liegen von meinen Eltern unterzeichnete Generalvollmachten in deutscher Sprache vor. ..... Grundsätzlich wirst du mit Vollmachten in deutscher Sprache bei einem ukrainischen Konsulat nicht weit...“

„2016? Das Konsulat ist doch in Hamburg. Warum rufst dort nicht an?“

„Sehr geehrte Damen und Herren, meine Eltern sind ukrainische Staatsbürger und leben seit 2008 mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, genauer gesagt in Hamburg. Im Juni 2016 läuft...“

„Hallo an ALLE, ich vermute meine Beteiligung hier entspricht nicht meinen Erwartungen und Hoffnungen. Mein Anliegen war in Erfahrung zu bringen,was ich beachten muss,wenn ich mit einer ukrainischen Frau...“

„Das sind Untermenschen, normale Menschen verhalten sich anders. Slava Ukraine Nachricht von Moderator Handrij volontaer45 wurde für diesen Beitrag verwarnt. Nazisprache ist hier unerwünscht! Un|ter|mensch,...“

„Hallo Lev, habe das im Internet gefunden, Probleme ist wohl die Grenzkontrolle ohne EU Pass, dann wird es eine Warterei von 2h..., Mein Browser hat mir das automatisch auf Deutsch übersetzt.“

„Hat eventuell jemand hier im Forum, Erfahrung mit der neuen Zugverbindung und dem Umstieg in Przemyel ?“

„Zuletzt war ich zweimal kurz hintereinander in Ustyluh/Zosin im Röntgenapparat (Polen), kostet halt jedes Mal auch noch ca. 15 - 20 Minuten..., das nervt. Nach Kiew würde ich ebenfalls die "nördliche"...“

„Kowel-Sarnyj-Korosten-Kiew, weil wesentlich weniger Verkehr als die A4-Route im Süden. Ach die Strecke kann man normal fahren? Da ist nur der Grenzübergang Dorohusk nicht möglich.“

„Das hat sich spätestens erledigt seitdem "die Russen" ein Teil der Russen von damals hinterhältig überfallen hat. Und ein Teil der Russen von damals über "den Russen" von heute genauso denkt. Heisst...“

„In diesem Zusammenhang würde mich ja Mal interessieren welche Rolle E-Autos in UA unter den derzeit herrschenden Bedingungen spielen ?“

„Gerade wir als Deutsche sollten uns jetzt hüten wieder in alte verhängnisvolle Denkmuster gegenüber "den Russen" zu verfallen !“

„Ja das könnte passen. Der stand da mitten im Wald auf der Strasse mit der Kalaschnikow um den Hals. Da waren es noch paar km bis zur Grenze. Hatte da nur den EU-Pass gezeigt, hat er mich durch gewunken....“

„Bin erst 2025 das erste Mal bei Uhryniv über die Grenze, der Blockposten ist Schätzungsweise 7 Kilometer von der Grenze weg. Ansonsten lässt sich noch vermuten ggf. Gibt da was in der Nähe, dass gerne...“

„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn. Uhryniv .... Ist das nicht der wo Armeeposten...“

„"RESPEKT " ist vermutlich das "Fremdwort" schlechthin für einen Russen. Meine Erwartungshaltung wurde " leider " nicht enttäuscht, faschistisches Russenpack, ist bleibt was es ist, ein Haufen voller...“

„Wieso Respekt? Werden die Russenfaschisten mit Absicht gemacht haben - wie kann man auch die Feiertage wie im Westen nutzen ....“

„Ja, das ist interessant, eigentlich sollen ja mit unter, Männer vor der Annäherung zur Grenze abgehalten werden und natürlich dann die Flucht außer Landes. Du hast recht, im Sommer hatte ich in Astey...“

„War über die Feiertage in der Ukraine in Luzk bei der Familie, die Russen sind schon blöde Arschlöcher, Luzk als Stadt zählt meiner Ansicht nach auch eher noch zu den ruhigeren Plätzen im Kriegsgebiet,...“

„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn.“

„Grenzübergang Urgyniw - Dolgobytschuw Wollte in der Nacht von Samstag 3.1.26 auf Sonntag 4.1.26 am Grenzübergang Urgyniw um ca 2 Uhr ausreisen, daraus wurde aber nichts, da wir am "Blockposten" - Kontrollpunkt...“

„Was wohl die Russen davon halten, dass die Ukrainer beinahe schon nach belieben jede Raffinerie erfolgreich angreifen können, Putins Residenz aber so derartig gut gesichert ist, sodass sie angeblich 91...“

„Was wohl die Ausgebombten aus Dnipro oder die Bauern im Kursker Gebiet denken wenn sie erfahren würden daß sich ihre Kriegsherren selbst gegenseitig nur mit Samthandschuhen anfassen ?“

„Also bisher habe ich nichts davon gelesen dass es entsprechende Angriffe gab. Letztes Jahr gab es mal ein Ziel in der Nähe vom Präsidentenpalast. ... denke mal das läuft auf Gegenseitigkeit hinaus...“

„Mal ganz abgesehen davon daß dieses behauptete Ereignis vermutlich nur als Vorwand konstruiert wurde um sich vor ernsthaften Friedensverhandlungen drücken zu können: Putin scheint wohl ein schlechter...“

Newsletter jeden Morgen

Sie möchten täglich über Neuigkeiten auf der Seite benachrichtigt werden? Dann ist vielleicht ein Kurzüberblick mit den wichtigsten Beiträgen der vergangenen 24 Stunden für Sie interessant. Der Versand erfolgt jeden Tag 6.00 Uhr morgens.




Nach dem Eintrag Ihrer E-Mailadresse erhalten Sie eine E-Mail zum Bestätigen Ihrer Adresse und können dann die Eintragung abschließen (so genanntes "Double Opt-In-Verfahren"). Ihre E-Mailadresse wird dabei nur auf unserem Server in Deutschland gespeichert und nicht an Dritte übermittelt.