Auf der Krim wurde Saakaschwili mit Hitler gleichgesetzt


Etwa 50 Gegner der Kriegshandlungen in Südossetien beschuldigten den Präsidenten Michail Saakaschwili der Aggression gegen friedliche Einwohner und verbrannten Fotografien von ihm bei einer Versammlung in Simferopol.

“Wir beginnen eine Reihe von Massenaktionen, welche zeigen sollen, dass die Einwohner der Krim nicht die offizielle Position der Ukraine zu den Vorgängen in Südossetien teilen. Wir sind gegen den blutigen Krieg, welcher vom aggressiven Regime Saakaschwili ausgelöst wurde.”, teilte RIA Novosti einer der Organisatoren der Versammlung, der Anführer der Organisation “Nationalnyj Front Sewastopol-Krim-Rossija/Nationale Front Sewastopol-Krim-Russland” Sergej Schuwajnikow, mit.

Die Teilnehmer der Versammlung hielten Transparente mit Losungen wie: “Saakaschwili, stell den blutigen Krieg in Südossetien ein! Beende den Krieg!”, schwenkten Flaggen Russlands und der Krim und hatten sich Trauerbänder umgebunden. Die Versammelten skandierten: “Russland, wir sind mit Dir; Abchasien, Ossetien, Krim, Schande für Saakaschwili.”

Die Gegner der kriegerischen Handlungen verbrannten einige Plakate mit paarweisen Fotografien von Michail Saakaschwili und Adolf Hitler.

“Wenn man nach Dutzenden von ossetischen Ortschaften urteilt, die nach dem Prinzip der ‘verbrannten Erde’ vernichtet wurden, dann unterscheiden sich die gewaltsamen Handlungen des aktuellen georgischen Regimes, welches von dem ‘Demokraten’ Saakaschwili errichtet wurde, in nichts von denen des faschistischen.”, heißt es in dem Beschluss, der von den Versammlungsteilnehmern gefasst wurde.

Wie mitgeteilt wurde, hatte im Januar der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) ein Strafverfahren aufgrund des Fakts des Aufrufes zur Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine durch Vertreter der Vereinigung “Nationale Front Sewastopol-Krim-Russland” eingeleitet.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 259

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