Linguistische Probleme bei Verhandlungen in Moskau


Der Stellvertreter des Leiters des Präsidialamtes, Alexander Tschalyj, klärte über linguistische Schwierigkeiten bei den Diskussionen der ukrainischen und der russischen Delegation, die im Verlaufe der Verhandlungen über die Gaslieferungen in Moskau auftauchten, auf.

“Die linguistische Diplomatie hatte ihren Platz.”, sagte Tschalyj.

Seinen Worten nach, konnten sich die Seiten nicht in der Frage einigen, ob in den Dokumenten die Wortgruppe “w Ukrainu” oder “na Ukrainu”, beides heißt in die Ukraine, geschrieben wird.

Dabei bestand die ukrainische Delegation auf der ersten Variante und die russische auf der zweiten.

Tschalyj merkte an, dass am Ende sich beide Seiten dafür entschieden haben, die oben genannte Wortgruppe zu vermeiden.

“Wir haben Formulierungen gefunden und sind von der Nutzung dieser Phrasen weggekommen. Dies ist ein wohldefinierter Kompromiss”, sagte er.

Tschalyj unterstrich, dass die linguistischen Diskussionen keinen negativen Einfluss auf die Ergebnisse der Verhandlungen der beiden Delegationen hatten.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 153

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