Luzenko spricht sich für Luxussteuer aus


Der Minister für Innere Angelegenheiten der Ukraine, Jurij Luzenko, erklärte, dass man in der Ukraine eine Steuer für Luxux(-güter) einführen muss.

Dies verkündete er im Programm “Swoboda/Freiheit” beim Sender Inter.

“Die Ukraine ist abhängig geworden von der weltweiten Finanzkrise. Der erste Vorschlag, der von der Regierung und vielen Politikern kam, war: ‘Man muss die Banken retten’. Das ist richtig, da die Banken die Gefäße sind, worin sich das ‘Blut’ der ukrainischen Wirtschaft bewegt, die für Unternehmer und die Menschen notwendig sind.”, erklärte Luzenko.

“Die Partei der Regionen hat eine Alternative vorgeschlagen – die großen Industrieunternehmen vom Staat unterstützen zu lassen – den realen Sektor der Wirtschaft. Das ist ebenso richtig, da dort die Menschen arbeiten. Das sind ‘die Arme und Beine’ unserer Wirtschaft”, setzte er fort.

“Doch dabei haben wir etwas nicht besprochen. Das die Banken und die Mehrzahl der großen Unternehmen im privaten Eigentum von Menschen sind, die aus diesen Banken und Unternehmen Milliardeneinnahmen erzielt haben. Und heute übergeben sie ihre Probleme an den Staat und selbst wohnen sie in Palästen, manche bereits in Schlössern, mit ihren Jachten, ihren Flugzeugen, ihren kolossalen Grundstücken und anderern Immobilien.”, sagte Luzenko.

“Daher denke ich, dass eben jetzt das Parlament sich zur Einführung eines Gesetzes zur Steuerbelastung von Luxusobjekten einigen kann.”, erklärte Luzenko.

Seinen Worten nach, sollen Reiche mehr in der Krisensituation zahlen, zumal man dies in allen zivilisierten Staaten der Welt tut.

Wie mitgeteilt wurde, haben 2007 Mitglieder der Fraktion “Gerechtes Russland” in die Duma einen Gesetzesentwurf eingebracht, der eine Steuer auf Luxus einrichtete.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 276

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