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Acht Parteien unterzeichnen Unterstützungsaufruf für Timoschenko

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Heute haben in Kiew acht demokratische politische Kräfte, die in der Werchowna Rada vertreten sind, eine gemeinsame Erklärung zur vereinten Unterstützung der gemeinsamen Kandidatin Julia Timoschenko bei den Präsidentschaftswahlen unterzeichnet, die ebenfalls einen Aufruf an die ukrainischen Bürger enthält bei den Wahlen diese Kandidatin zu unterstützen.

Wie UNIAN berichtet, unterzeichneten diese Erklärung die Vorsitzenden der Partei der Vaterlandsverteidiger (Jurij Karmasin), der Europäischen Partei der Ukraine (Nikolaj Katerintschuk), der „Nationalen Selbstverteidigung“ (Jurij Luzenko), der Partei „Reformen und Ordnung“ (Sergej Sobolew), der Christlich-Demokratischen Union (Wladimir Stretowitsch), der Volksbewegung der Ukraine (Boris Tarasjuk), der Allukrainischen Vereinigung „Vaterland“ (Nikolaj Tomenko) und der Ukrainischen Sozialdemokratischen Partei (Jelena Schustik).

Im Dokument heißt es: „Jetzt strebt das antiukrainische Team eine Revanche an. Bei den Präsidentschaftswahlen drängen Kräfte an die Macht, für die das ukrainische Wesen selbst feindlich ist … Besonders bedauerlich wurde für uns in diesem Wahlkampf das Verhalten von Wiktor Juschtschenko, der sich als technischer Kandidat für Wiktor Janukowitsch erwies. In offiziellen Dokumenten der Partei der Regionen sind Thesen zum Amtsstatus der russischen Sprache, dem Einheitlichen Wirtschaftsraum (mit Kasachstan, Russland und Weißrussland d.Ü), dem Gaskonsortium (bezieht sich auf die Verwaltung des Gastransportsystems durch Russland und die Europäische Union) und der ‘rechtmäßigen’ Einheitskirche, die unukrainischen Interessen untergeordnet ist, enthalten“.

Die Autoren des Dokuments sind überzeugt davon, dass es für die Ukraine eine Schande vor der ganzen Welt wird, wenn ein Mensch zum vierten Präsidenten der Ukraine wird, der zweifach verurteilt wurde und sein ganzes Leben lang „die Angewohnheiten und die Kultur der sogenannten Zone“ beibehalten hat.

„Es ist schwer vorstellbar“, heißt es in der Erklärung, “dass zum obersten Kommandierenden in unserem Staat ein Mann wird, der nicht nur nicht einen Tag in der Armee gedient hat, sondern gänzlich entgegengesetzte Schulen des Lebens durchlaufen hat“.

Ausgehend davon wenden sich die Unterzeichnenden an das Volk der Ukraine und stellen die rhetorische Frage: „Kann eine intellektuelle Nation wirklich von einem ‘Proffessor’ gelenkt werden, der nicht einmal ein Grundverständnis von der Staatsverwaltung hat?“.Der Überzeugung der Beteiligten nach, muss sich jeder Ukrainer deutlich bewusst sein, dass die Wahlen zu ignorieren, heißt antistaatliche Kräfte zu unterstützen und nicht zur Wahl zu gehen, heißt persönlich Wiktor Janukowitsch zu unterstützen.

Sie rufen ebenfalls die Wähler dazu auf den Rat der „Gutmeinenden“ zu ignorieren, in der ersten Runde gegen alle und in der zweiten Runde gegen beide Kandidaten zu stimmen.

“Heute ist bereits allen klar“, wird in der Erklärung unterstrichen, „dass in die zweite Runde Janukowitsch und Timoschenko kommen. Nur sie ist fähig ihm Konkurrenz zu bieten und die Machtübernahme in der Ukraine durch antistaatliche Kräfte zu stoppen. Doch dafür, um die Ukraine zu retten, hat Julia Wladimirowna unsere gemeinsame Hilfe äußerst notwendig“. Eben deswegen sind die Autoren des Dokuments überzeugt davon, dass alle vernünftigen Menschen an der Abstimmung teil nehmen müssen.

Die Erklärung kommentierend, merkte Nikolaj Tomenko an, dass die Entstehung der Idee von dem „milde ausgedrückt unangemessenem Verhalten des Präsidenten der Ukraine und der Mehrzahl der Kandidaten hervorgerufen wurde, die sich selbst als nationaldemokratische Kräfte positionieren“. Den Worten Tomenkos nach ist diese Erklärung eine gleichzeitige Botschaft und ein Aufruf an andere demokratische Kräfte, damit sie sich zwischen der ersten und der zweiten Tour der Präsidentschaftswahlen festlegen, wie sie weiter vorgehen werden, „damit sie danach den Kopf nicht in den Sand stecken und nicht dazu aufrufen nicht abzustimmen und überhaupt nicht zur Wahl zu gehen“.

Außerdem sagte Tomenko, dass die anderen demokratischen Kräfte diese Erklärung, ihr heutiges und weiteres Vorgehen analysieren und über ihre eigene politische Zukunft nachdenken sollen.

Jurij Luzenko seinerseits hob hervor, dass dieser Schritt der acht Politkräfte ein gewisses Beispiel für andere demokratische Kräfte darstellt, die im Parlament vertreten sind, wie man vorgehen muss. „Wir hoffen darauf, dass sie sich nach der ersten Runde uns anschließen werden und die Hauptsache ist, dass sich uns alle vernünftigen Menschen der Ukraine anschließen“, sagte er.

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Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 638

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