"Naftogas Ukrainy" kann die Versorgung der Slowakei scheinbar technisch nicht in die Tat umsetzen


Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” kann technisch die Liefervariante für die Slowakei, welche am 14. Januar von “Gasprom” vorgeschlagen wurde, nicht realisieren.

Wie UNIAN vom Leiter der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit bei “Naftogas Ukrainy”, Walentin Semljanskij, mitgeteilt wurde, kamen Spezialisten von “Naftogas” zu diesem Schluss.

“Die vorgeschlagene Variante kann technisch nicht umgesetzt werden. Der Vorschlag zum Vollzug einer Austauschoperation funktioniert nicht, da die Gasmengen zu klein sind … Wir müssen so oder so den Osten und den Süden der Ukraine von der Gasversorgung abschneiden”, erklärte Semljanskij.

Er unterstrich, dass über die Gasmesstation “Sudsha” (Kursker Oblast, Russland) die Ukraine die Lieferung von Gas an die Slowakei nicht verwirklichen kann.

Wie UNIAN gestern mitteilte, erklärte gestern der Leiter von “Gasprom”, Alexej Miller, dass “Gasprom” eine Austauschoperation bei Gas mit der Ukraine umsetzen kann, um die Verbraucher der Slowakei zu versorgen.

“Der Vorschlag, der von Seiten des Premieministers der Slowakei gemacht wurde, ist vollständig realisierbar. Die Rede geht von einer Austauschoperatione, wo ‘Gasprom’ Gas für den Binnenverbrauch der Ukraine liefert, 20 Mio. Kubikmeter, und die Ukraine liefert diese aus den unterirdischen Speichern an die westlichen Grenzen für die Verbraucher der Slowakei”, sagte der Leiter von “Gasprom”.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 217

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