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Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Gaskonflikt hörte sich den Bericht Oleg Dubinas an

Auf der gestrigen Sitzung der zeitweiligen Untersuchungskommission zu Fragen der Versorgung der Verbraucher mit Gas wurde der Bericht des Leiters der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Olega Dubina, angehört. Den Resultaten des Treffens nach erklärte die Leiterin der Kommission, Inna Bogoslowskaja (Partei der Regionen), dass alle Möglichkeiten auf Unternehmensebene zur Führung der Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland bezüglich des Preises für Gas und die Kosten des Transits erschöpft sind.

Gestern fand in der Werchowna Rada die zweite Sitzung der zeitweiligen Untersuchungskommission (ZUK) zu Fragen der Untersuchung der Situation der Funktion des Gastranstransportsystems und der Versorgung der Verbraucher mit Gas statt. Die Kommission wurde am 13. Januar gebildet (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 14. Januar) und bereits am nächsten Tag fand deren erste Sitzung statt (siehe gestriger “Kommersant-Ukraine“). Damals entschieden die Mitglieder der ZUK sich dafür, dass, um auf die Frage zu antworten, wer Schuld daran hat, dass für die Ukraine kein Einkaufspreis für Gas und dessen Transit zustande kam, es für sie notwendig ist, sich mit allen Amtträgern zu treffen, die für die Gasverhandlungen verantwortlich sind. Gestern fand das erste der geplanten Treffen statt – die Mitglieder des ZUK hörten in nichtöffentlicher Sitzung den Bericht des Leiter der Staatlichen Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, an. “Wir haben alle Erklärungen bezüglich der Ereignisse der Jahre 2008-2009 im System ‘Naftogas’ erhalten. Die Schlussfolgerung der Kommission: die Unternehmensmöglichkeiten für die Fortsetzung der Verhandlungen auf dem Gasmarkt sind erschöpft. Sie können nur auf Regierungs- oder Präsidentenebene fortgesetzt werden”, zog die Leiterin der Komission, Inna Bogoslowskaja, Bilanz.

Oleg Dubina, auf die Fragen der Journalisten antwortend, war nicht redselig: er merkte lediglich an, dass “es nicht richtig ist in der Winterzeit die Lieferung von Gas nach Europa und in die Ukraine zu unterbrechen”. Und aus dem von Bogoslowskaja gesagten folgte, dass die Behörde Oleg Dubinas nicht schuld ist an dem Scheitern der Verhandlungen. “Aus der heutigen Sitzung kann ich persönlich folgenden Schluss ziehen, dass unser Präsident und unsere Premierin besser schweigen sollten”, sagte den Journalisten die Leiterin der ZUK. “Am 31. Dezember endeten die Verhandlungen mit ‘Gasprom’ bei einem Kompromiss: 235$ für das Gas und 1,8$ für den Transit. Oleg Dubina war gezwungen Moskau zu verlassen. Um 23:30 Uhr erstattete er gegenüber dem Präsidenten und der Premierin Bericht über die Situation, und bereits um 2 Uhr nachts erhielten wir ihre (Wiktor Juschtschenkos und Julia Timoschenkos) gemeinsame Erklärung, dass die Bedingungen der Ukraine 201$ pro tausend Kubikmeter Gas und 2$ für den Transit sind. Das beendete alle Unternehmensgespräche”.

??“Und wer hat in dem Fall Oleg Dubina die Anweisung gegeben aus den Verhandlungen auszusteigen?, fragte der “Kommersant-Ukraine“ nach.

“Herr Dubina wies die Information darüber zurück, dass er eine direkte Anweisung von Seiten des Präsidenten oder der Premierin erhalten hat”, antwortete Bogoslowskaja. “Er stellte die Ereignisse folgendermaßen dar. Es fanden die Verhandlungen statt. Danach verließ Herr Miller (der Vorstandsvorsitzende der Offenen Aktiengesellschaft ‘Gasprom’, Alexej Miller) das Zimmer beim Punkt von 235$ pro tausend Kubikmeter und 1,8$ für den Transit. Danach kehrte er zurück und sagte, dass die Position Russlands – 250$ pro tausend Kubikmeter und 1,7$ für den Transit ist. Daraufhin brach Herr Dubina die Verhandlungen ab und verließ Moskau.”

Sergej Golownjow

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 563

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