Timoschenko drängt weiterhin auf ein Fernsehduell


Premierministerin Julia Timoschenko meint, dass davon, ob es ein Fernsehduell zwischen den beiden Kandidaten geben wird, der Ausgang der Wahlen abhängt.

“Wenn es (Fernseh-)Debatten geben wird, dann wird es keinen Unterschied von 1-2% (zwischen den beiden Kandidaten bei den Abstimmungsresultaten) geben. Ich denke, dass der Unterschied sehr spürbar sein wird, zwischen dem der gewinnt und dem der nicht gewinnt”, sagte Timoschenko in einem Interview mit dem Fernsehsender “1+1”, berichtet der Pressedienst der Premierin.

“Ich denke, dass wir es überhaupt nötig haben, dass der gesamte Wahlprozess demokratisch, ehrlich, auf Wettbewerb beruhend ist und dafür, dass es keinen Unterschied von einigen wenigen Stimmen gibt, muss man die Bedingungen des Gesetzes zu den Präsidentschaftswahlen umsetzen, die übrigens eine weltweite demokratische Praxis darstellen, dass beide Präsidentschaftskandidaten zu Debatten antreten”, erläuterte sie.

“Ich garantiere, dass ich kommen werde”, fügte Timoschenko hinzu.

Ihrer Meinung nach wird der Abstand zwischen den beiden Kandidaten im zweiten Wahlgang zum Nutzen der europäischen, demokratischen und gerechten Entwicklung des Landes werden. Weiter von der Wahrscheinlichkeit von Gerichtsstreitigkeiten nach den Wahlen redend, erklärte Timoschenko: “Ich bin überzeugt davon, dass die Wahlen mit einem überzeugenden Resultat enden, einem überzeugenden Sieg der Ukraine und es gibt keinen Grund für Stress”.

Wiktor Janukowitsch hatte mehrfach erklärt, dass er keine Fernsehdebatten mit seiner Gegnerin, der amtierenden Premierministerin Julia Timoschenko, abhalten wird.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 232

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