Weltbankvertreter fordert höhere Gaspreise für die Bevölkerung


Die Weltbank betont die Notwendigkeit einer Erhöhung der Tarife für Energieressourcen für die ukrainische Bevölkerung.

Dies sagte der Vizepräsident der Weltbank für Fragen Europas und Zentralasiens, Philippe le Houérou, bei seinem Treffen mit Premierministerin Julia Timoschenko.

“Wir denken ebenfalls, dass die Ukraine viel Geld mithilfe von Energiesparmaßnahmen sparen kann und der Weg dazu ist eine Erhöhung der Tarife, denn die Bevölkerung muss sehen, dass diese Ressource etwas kostet”, sagte er. Le Houérou betonte, dass die Weltbank bereits seit langer Zeit mit der Ukraine im Energiebereich zusammen arbeitet und drückte seine Überzeugung aus, dass diese Zusammenarbeit effektiv zunehmen wird. Außerdem merkte er an, dass die Ukraine besondere Aufmerksamkeit der Reform der Wirtschaft widmen sollte, damit sie nach dem Ende der Weltwirtschaftskrise alle Möglichkeiten nutzen kann, die sich dann eröffnen.

Die Erhöhung der Gastarife für die Bevölkerung ist eine der Bedingungen bei der Kreditvergabe des Internationalen Währungsfonds und ebenfalls für die Kredite zur Befüllung der unterirdischen Gasspeicher gewesen.

Außerdem verpflichtete sich die Regierung, gemäß des Memorandums mit dem IWF, von 2010 an eine quartalsweise Anpassung der Preise durchzuführen.

Quelle: Ukrajinski Nowyny

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 182

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