Bild muss Gegendarstellung von Luzenkos Sohn veröffentlichen


Das Landgericht Berlin entschied die Internetausgabe der “Bild” zur Veröffentlichung einer Gegendarstellung zu zwingen, die von Alexander/Olexandr Luzenko, Sohn des Innenministers der Ukraine Jurij Luzenko, verfasst wird.

Dies wurde UNIAN von Luzenkos Anwalt, Gennadi Lewinski, mitgeteilt.

“Vom Gericht wurde eine Entscheidung in Bezug auf die Internetausgabe von ‘Bild’ getroffen, in der diese verpflichtet wird eine Gegendarstellung zu veröffentlichen”, sagte der Anwalt.

Er fügte hinzu, dass die Seite eine Gegendarstellung veröffentlichen muss, die von Alexander Luzenko geschrieben wurde.

Der Anwalt hat keine anderen Details präsentiert, betonend, dass er bislang keinen schriftlichen Gerichtsentscheid erhalten hat, doch am Montag damit rechnet.

Am 5. Mai hatte die “Bild” Zeitung berichtet, dass Luzenko mit seinem Sohn am 4. Mai einen halben Tag in der Polizeidienststelle des Flughafens Frankfurt am Main zubrachten. Den Angaben der Zeitung nach, wurden diese in trunkenen Zustand nach einem Streit mit Polizisten festgehalten.

Am 12. Mai hatte Luzenko erklärt, dass die deutsche Polizei ihn und seinen Sohn ohne Grund festgehalten habe, da sie nüchtern waren, doch er reicht seinen Rücktritt ein, um die Situation im Innenministerium nicht zu destabilisieren.

Der Sohn der Ministers entschied sich gegen die “Bild” zu klagen. Er fordert eine Gegendarstellung der Informationen zur angeblichen Trunkenheit auf dem Flughafen von Frankfurt.

Quelle: UNIAN

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 217

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