"Finansy ta Kredit" bietet sich dem Staat an


Die außerordentliche Aktionärsversammlung der Bank “Finansy ta Kredit” fasste heute den Beschluss dem Staat und Investoren 50%+1 Aktie der Bank zu übergeben, teilte heute der Pressedienst der Bank mit.

Den Worten des Vorstandsvorsitzenden der Bank “Finansy ta Kredit”, Wladimir Chlywnjuk, nach, “ist die Frage der Beteiligung des Staates am Kapital der Bank wichtig für deren erfolgreiche Tätigkeit und die Umsetzung der entworfenen Pläne”.

Eine endgültige Entscheidung zur Beteiligung des Staates am Aktionärskapital der Bank wird vom Ministerkabinett der Ukraine nach der Vorbringung eines entsprechenden Beschlusses zur Notwendigkeit der Kapitalerhöhung der Bank über die Zentralbank der Ukraine.

Auf diese Weise wurde die Bank “Finansy ta Kredit” zum dritten ukrainischen Finanzinstitut, welches dem Staat eine Beteiligung am Aktionärskapital angeboten hat. Den ersten Vorschlag machten die Aktionäre der “Rodovid Bank” auf ihrer Versammlung am 26. Februar. Am 13. März traten die Aktionäre der “UkrGasBank” mit einer analogen Erklärung auf.

Die Bank “Finansy ta Kredit” wurde 1991 gegründet. Die Aktiva der Bank beliefen sich am 1. Januar 2009 auf 18.439 Mrd. Hrywnja. 2008 machte die Bank einen Reingewinn von 142,59 Mio. Hrywnja.

Hauptaktionäre der Bank “Finansy ta Kredit” sind zum 24. März 2009 die SAO (Geschlossene Aktiengesellschaft) F&C Realty (46,67%), die OOO (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) “Askanija” (48,88%) und die NAK (Nationale Aktiengesellschaft) “Naftogas Ukrainy” (0,63%). Die Bank wird vom ukrainischen Geschäftsmann Konstantin Shewago kontrolliert, dessen Bruder – Oleg – dem Aufsichtsrat des Finanzinstitutes vorsitzt.

Quelle: RBK-Ukraina

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 263

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