"Gasprom" verspricht keine Strafzahlungen von "Naftogas" zu fordern


Die OAO (Offene Aktiengesellschaft) “Gasprom” wird gegen “Naftogas Ukrainy” “aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation” in der Ukraine keine Strafsanktionen verhängen. Dies verkündete der Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden des russischen Konzerns, Alexander Medwedjew.

Wie die ukrainische BBC mitteilt, betonte der Konzernangestellte, dass “Gasprom” dazu aber über den Vertrag das Recht hätte. Russland hofft seinen Worten nach darauf, dass die Ukraine die Bezahlung des russischen Gases “gemäß Vertrag” vollständig gewährleistet.

Vorher hatte die Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, erklärt, dass die Ukraine an Russland keine Strafen für Minderentnahmen von Erdgas zahlen wird. “Es existiert eine feste Vereinbarung mit dem Premierminister Russlands, dass wir am Jahresende einen Akt über den Erhalt von Erdgas für die Ukraine unterzeichnen werden, in dem die Erdgasmengen festgehalten werden, die wir erhalten haben und das es keinerlei Strafsanktionen geben wird. Das ist eine feste Vereinbarung mit dem Premierminister Russlands. Er hat mich bislang noch nicht im Stich gelassen, wenn wir uns einigten und ich bemühe mich ebenfalls mein Wort zu halten und denke, dass alles absolut gut werden wird”, sagte die Regierungschefin.

Quellen:
Liga Businessinform
BBC-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 191

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Mit dem Thema verbundene Stichworte: