Die Rada arbeitet wieder


Der Vorsitzende der Werchowna Rada, Arsenij Jazenjuk, eröffnete heute die Parlamentssitzung. Im Sitzungssaal waren 446 (von 450) Abgeordneten registriert. Die Werchowna Rada legte fest, dass die Entscheidung über einen NATO Beitritt in einem allukrainischen Referendum getroffen wird.

Jazenjuk erklärte, dass heute in der Werchowna Rada ein Protokoll des gegenseitigen Einverständnisses unterzeichnet wurde. Dabei merkte er an, dass die Fraktionsvorsitzenden noch einige Anmerkungen zum Einverständnisprotokoll ausgesprochen haben.

Zur gleichen Zeit tritt, seinen Worten nach, das Protokoll nach der Annahme der Anordnung in Bezug auf die NATO in Kraft. Jazenjuk bewertete gleichzeitig die Tatsache positiv, dass das Parlament seine Arbeit wieder aufgenommen hat.

“Dies ist am Ende doch noch zustande gekommen”, sagte er.

Als erste Entscheidung bestimmte die Werchowna Rada, dass die Entscheidung zum Beitritt der Ukraine in die NATO aufgrund der Resultate eines allukrainischen Referendums getroffen wird, welches auf aufgrund einer Volksinitiative, gemäß dem Gesetz “Über allukrainische Referenden”, durchgeführt wird.

Für die Annahme einer solchen Anordnungen stimmten 248 Abgeordnete der Rada bei notwendigen 226.

Die Fraktion der Kommunistischen Partei der Ukraine enthielt sich geschlossen. Für die Anordnung stimmten 175 Abgeordnete der Fraktion der Partei der Regionen, 34 vom Block Julia Timoschenko, 19 Abgeordnete vom Block Unsere Ukraine – Nationale Selbstverteidigung und 20 Abgeordnete vom Block Litwin.

Die Anordnung sieht gleichzeitig vor, dass der Parlamentssprecher den Generalsekretär der NATO über die Entscheidung informiert.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 229

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Mit dem Thema verbundene Stichworte: