Tymoschenko-Prozess: Journalisten wird der Zutritt zum Gericht verweigert


Journalisten und Teilnehmer der Prozesse gegen Julia Tymoschenko und Jurij Luzenko werden nicht in das Petschersker Bezirksgericht in Kiew gelassen.

Gegen 9 Uhr bildete sich an den Türen des Petschersker Gerichts eine riesige Journalistenschlange.

Um 9:30 Uhr wurde den Journalisten mitgeteilt, dass der Saal, in dem die Verhandlung der Tymoschenko-Sache stattfindet, bereits voll ist.

Derweil wurden Journalisten auch nicht in den Saal gelassen, in dem die Angelegenheit Luzenko behandelt wird.

Nach halbstündigem Anstehen gelangten der Anwalt Luzenkos, Ihor Fomin, und Staatsanwalt Sintschenko in den Gerichtssaal gelangen.

Um 10 Uhr wurde Tymoschenko über einen speziell eingerichteten Korridor in das Gericht gelassen.

Als sie zum Gerichtssaal ging, skandierten junge Leute in schwarzen T-Shirts: “Julia Wolodymyriwna, beweisen Sie ihre Unschuld vor Gericht!”.

Derweil baten Vertreter des Blockes Julia Tymoschenko darum nicht auf die Provokationen einzugehen.

Vor dem Gericht finden zwei Versammlungen statt – eine der Anhänger und eine der Gegner der Ex-Premierin.

Quelle: Ukrajinska Prawda
“Українська правда”

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 164

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