FacebookXVKontakteTelegramWhatsAppViber

Acht Fragen zur Festnahme des Chefredakteurs von Strana.ua Igor Guschwa

0 Kommentare

Igor Guschwa bei der Hausdurchsuchung bei Strana.ua
Am Donnerstag, den 22. Juni, wurde in den Räumen der Internetzeitung Strana.ua eine Hausdurchsuchung vorgenommen, die von Donnerstag 21:00 Uhr bis zum Freitagmorgen dauerte. Gegen vier Uhr morgens nahm die Polizei den Chefredakteur der Website Igor Guschwa fest. Gerade befindet er sich in Untersuchungshaft und wann der Gerichtstermin anberaumt wird, ist unbekannt (Die Gerichtsverhandlung zur Festlegung der Vorbeugemaßnahmen fand heute statt. Guschwa wurde für zwei Monate in Untersuchungshaft genommen und die Kaution auf umgerechnet 18.760 Euro festgesetzt. A.d.Ü.).

Zum vorliegenden Moment haben Vertreter aller zentralen Rechtspflegeorgane, die mit der Angelegenheit Igor Guschwas beschäftigt sind, viele Erklärungen bezüglich der Einzelheiten des Verfahrens gemacht, von denen viele einander widersprechen, was von unabgestimmten Positionen in der Sache gegen den Chefredakteur von Strana zeugt.

Daher hat sich Strana entschlossen in einem Artikel alles zu sammeln, was über den nächtlichen Coup der Sicherheitsorgane und die Festnahme Igor Guschwas bekannt ist.

Was ist geschehen?

Am Donnerstag, gegen neun Uhr abends drangen unbekannte Personen in das Bürogebäude im Zentrum Kiews ein, in dem die Redaktion der Website Strana.ua sich befindet, blockierten den zentralen Eingang der Räume und besetzten das Büro der Redaktion. Die Rechtsschützer verlasen den Mitarbeitern einen gerichtlichen Durchsuchungsbeschluss und stellten sich den Worten des Chefredakteurs Igor Guschwa als Mitarbeiter der Nationalen Polizei vor. Der genannte Grund des Besuchs: angebliche Erpressung von Geld durch Igor Guschwa vom Parlamentsabgeordneten der Radikalen Partei Dmitrij Linko für die Nichtveröffentlichung von kritischem Material über ihn. Doch danach differieren die Versionen der handelnden Personen.

Was sagt der Abgeordnete Linko?

Linko kommentierte anfänglich verwirrend, doch später sicherer, dass von ihm Geld erpresst wurde. Am Donnerstagabend schrieb er auf seiner Facebook-Seite, dass bei ihm Ende März Drohungen eingingen, dass die Redaktion von Strana.ua angeblich beabsichtigt kompromittierendes Material über ihn persönlich und die Radikale Partei zu veröffentlichen.

„Später begannen Versuche der Forderung von Geld und der Erpressung bezüglich der Nichtveröffentlichung dieser Materialien. Auf derartige Weise wollten die Agenten des Kremls mich als Politiker ‚an den Haken‘ nehmen“, schrieb Linko. „Beinahe drei Monate fixierten die Rechtsschutzorgane alle Versuche der Geldforderungen. Gestern wurde der Hauptbote des Kremls Guschwa beim Erhalt der ersten Tranche von 10.000 Dollar auf frischer Tat ertappt. Das Geld wurde persönlich bei ihm beschlagnahmt.“

Auf Nachfragen von Journalisten verschiedener Massenmedien gab Linko keine Einzelheiten über das kompromittierende Material preis, mit dem man ihn angeblich erpressen wollte, sich dabei auf das Ermittlungsgeheimnis berufend. „Ich kann sagen, dass Chefredakteur Igor Guschwa, der Chefredakteur von Strana.ua, persönlich an der Erpressung beteiligt war“, sagte Linko heute in der Werchowna Rada.

Was sagt Guschwa?

Igor Guschwas Worten nach wurde das Strafverfahren gegen die Website gefälscht und es nach einer kritischen Publikation über den Abgeordneten aus der Fraktion der Radikalen Partei, Dmitrij Linko, eingeleitet. Wir führen seine Erklärung vollständig an.

„Noch Mitte April wurde mir gesagt, dass gegen mich ein Verfahren wegen Erpressung von irgendeinem Parlamentsabgeordneten eingeleitet wurde. Ich habe mich damals über diese Information gewundert, da es so etwas nicht einmal annähernd gab. Doch Ende April ging bei mir das Angebot ein von der Website für eine große Summe mehrere Artikel über Ljaschko (Oleg Ljaschko, Chef der Radikalen Partei, A.d.Ü.) zu entfernen. Ich habe das Angebot zurückgewiesen.

Mitte Mai kam man wieder auf mich mit einem derartigen Vorschlag zu, doch wollten sie konkret einen Artikel entfernen – über den Konflikt von Ilja Kiwa und einen Parlamentsabgeordneten der Radikalen Partei Ljaschkos mit dem Familiennamen Linko. Es wurden 20 000 Dollar geboten. Ich habe das erneut zurückgewiesen.

Zusätzlich habe ich eins und eins zusammenrechnend zu der Zeit begriffen, dass es eine Falle ist. Seitdem habe ich weder von Linko noch von Ljaschko Angebote bekommen. Bis hin zum 22. Juni, als gewisse Leute sich als Polizei vorstellten und in unsere Redaktion eindrangen. Sie haben ein gewisses Dokument verlesen, das sie ‚Gerichtsbeschluss‘ nannten und das, wie sie nachher zugaben, wertlos war (daher wurde die Durchsuchung nicht nach diesem vorgenommen).

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

In diesem ‚Dokument‘ wurden sowohl Linko als auch die 20.000 Dollar erwähnt. Warum sie kamen? Offensichtlich hatten sie es satt darauf zu warten, wann ich beginne irgendwas von Linko zu ‚erpressen‘ und entschlossen sich zu handeln (die Sache lief ja bereits seit April, schade das zu verwerfen). Allgemein ist diese ganze Geschichte eine vorher geplante Provokation gegen mich und gegen Strana. Wie jede Provokation ist sie zum Scheitern verurteilt. Wir stehen das durch! Bleiben sie bei uns“, sagte Igor Guschwa.

Eine indirekte Bestätigung der Version von Guschwa stellte der Chefredakteur der Website Korrespondent.net, Maxim Minin, bereit. „Er (Guschwa) erklärte, dass sie bei Ljaschko im April/Mai Kontakt zu ihm suchten. Bei Korrespondent.net rief man gerade in diesen Tagen von der Radikalen Partei an und versuchte aus alter Bekanntschaft die Telefonnummer des Chefredakteurs von Strana zu bekommen. Und jetzt stellen wir uns vor, dass Guschwa von ihnen Geld bereits seit März forderte, wie man es beim Innenministerium sagt. Er forderte es so, dass die Opfer schon im Mai nicht mehr in Verbindung mit dem Erpresser treten konnten“, schrieb er.

Um was für einen Text handelt es sich?

Dmitrij Linko ist nicht der populärste Abgeordnete der Werchowna Rada, daher gab es nicht sehr viele Nachrichten über ihn bei Strana.ua.

Eine der letzten ist vom 12. April, der, Linkos Worten nach, nicht gepostet wurde, denn er gab ja das Geld. Jedoch ist er auf der Seite. In dieser Veröffentlichung geht die Rede von einer Aktion vor dem Innenministerium, die, den Worten des Beraters des Ministers (Kiwa), von Abgeordneten der Radikalen Partei, darunter Linko, unterstützt wurde.

„Als sich vor dem Gebäude des Innenministeriums Menschen mit Plakaten versammelten, bin ich zu den Protestierenden rausgegangen. Sie sagten mir vor laufenden Kameras für einen Mann erniedrigende Dinge. Nannten mich Köter, Missgeburt. Als sie auf ein Plakat „Stab der Volksrepublik Donezk“ schrieben und dieses an die Außenwand des Ministeriums klebten, hat mich das endgültig aus der Haut fahren lassen. Ich habe diese Burschen gefunden und ihnen die Ohren lang gezogen. Und sogleich kamen Leute Oleg Ljaschkos zur Unterstützung an, darunter der Parlamentsabgeordnete Dmitrij Linko und sein offizieller Assistent Alexej Koschewez, der mit diesen Leuten redete, die mit einer Spraydose das Schild des Ministeriums bemalten. Demnach, wie sie sich unterhielten, wurde klar, unter welcher Schirmherrschaft die bestellten Versammlungen vor dem Innenministerium ablaufen …“, erklärte Kiwa Strana.

Von der Vorbereitung irgendwelcher Artikel, die den Parlamentsabgeordneten Linko kompromittieren würden, ist der Redaktion von Strana.ua nichts bekannt.

Wessen wird Guschwa beschuldigt?

Der offiziellen Information nach wurde der Chefredakteur von Strana nach Absatz 2, Paragraf 208 festgenommen.

„Gemäß der Verdachtsmitteilung wird Guschwa verdächtigt ein Verbrechen nach Absatz 3 Paragraf 189 des Strafgesetzbuches der Ukraine verübt zu haben, was Erpressung bedeutet“, kommentierte Anwalt Andrej Smirnow.

Außerdem wird mitgeteilt, dass ebenso ein Mittelsmann festgenommen wurde, der angeblich das Geld von Linko an Guschwa übergab. Wie die Anwälte Guschwas mitteilen, ist der Name dieses Menschen Filipkowskij A.O.

Welche Beweise der Schuld Guschwas gibt es?

Noch gestern Abend (22. Juni, A.d.Ü) beeilte sich Generalstaatsanwalt Jurij Luzenko auf seiner Facebook-Seite die Verhaftung des Chefredakteurs von Strana zu verkünden.

Den täglichen oder wöchentlichen Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben!

„Er wurde faktisch um 21:30 Uhr festgenommen, doch das juristische Festnahmeprotokoll wurde erst heute um 13:30 Uhr erstellt. Faktisch wurde er widerrechtlich bis zum Mittag des heutigen Tages festgehalten“, kommentiert Anwalt Smirnow.

Zusätzlich erklärte Jurij Luzenko, dass die Generalstaatsanwaltschaft Foto- und Videobeweise der Erpressung durch Guschwa hat.

Tatsächlich kam es bei der Präsentation eben dieser Beweise bei Luzenko zu Unregelmäßigkeiten. Am Freitag gab der Generalstaatsanwalt aus diesem Anlass eine Pressekonferenz. Seine Pressesprecherin Larissa Sargan zeigte über einen Projektor zwei Videoaufzeichnungen, in denen, so versprach der Generalstaatsanwalt, die Fakten der Erpressung dokumentiert sind. Jedoch lief nicht alles wie gewünscht.

Es zeigte sich, dass dem breiten Publikum irgendwelche „nicht die Videos“ gezeigt wurden und der Generalstaatsanwalt ist nicht auf dem Laufenden der Vorgänge und versteht nur unzureichend, über welche Videos er verfügt.

In den Aufzeichnungen ist zu sehen, wie Guschwa im Restaurant neben irgendeinem Mann sitzt. Sie unterhalten sich. Jedoch ist weder die Erpressung noch irgendein anderes Verbrechen auf Video festgehalten, von dem der Generalstaatsanwalt sprach.

Dabei kam es bei der Videovorführung zu einer amüsanten Blamage. Erstens zeigte sich beim Betrachten, dass das Video aus irgendeinem Grund ohne Ton gezeigt wurde, und dass es irgendein „nicht das Video“ ist. Der Generalstaatsanwalt wies missmutig seine Pressesprecherin zurecht, befahl ihr rauszugehen und ihm das „andere Video“ zu bringen. Nach einiger Zeit kehrte Sargan mit neuen Aufzeichnungen zurück. Auf diesen Ausschnitten ist zu sehen und zu hören, wie Guschwa den Dialog mit diesem Mann fortsetzt (mutmaßlich Filipkowskij).

Igor Guschwas Anwalt Jurij Iwaschtschenko zufolge hat das Video der Generalstaatsanwaltschaft faktisch die Worte des Chefredakteurs der Internetzeitung darüber bestätigt, dass die „Radikalen“ auf ihn zukamen und ihm Geld für die Löschung einer Veröffentlichung boten. Ebenso wurde aus den Aufzeichnungen klar, dass Igor Guschwa sich nicht erinnern konnte, wer dieser Linko ist und ob irgendwelche Artikel über ihn vorher bei Strana.ua erschienen sind, was die Erklärung Guschwas bestätigt, dass er sich niemals mit Linko getroffen und irgendwas von ihm gefordert hat.

Von der Sache her widerlegen die Videos vollständig die Anschuldigungen an die Adresse Guschwas.

„Ich habe den Kinofilm über die ‚verbrecherische Tätigkeit‘ Guschwas aufmerksam angeschaut“, kommentierte Anwalt Andrej Smirnow auf seiner Facebook-Seite. „Ich wage es nicht die Echtheit dieses Melodrams zu bewerten und versuche es juristisch zu erklären. Im Film sitzen zwei Männer im Restaurant und diskutieren die Redaktionspolitik: ‚veröffentlichen – nicht veröffentlichen‘, wo, wann und worüber ‚schweigen‘ und ‚reden‘. Ich entschuldige mich vielmals, Herr Luzenko, es gibt buchstäblich einige Fragen:

  • Wo ist die Erpressung?
  • Wo sind die Drohungen kompromittierende Informationen zu veröffentlichen?
  • Wo ist das Ereignis des Verbrechens selbst?
  • Wo ist das Opfer im Restaurant?

Es gibt ein solch normativ-publizistisches Werk, das sich Strafgesetzbuch der Ukraine nennt. Und in diesem absolut überwältigendem Werk steht geschrieben, dass Erpressung von der FORDERUNG nach der Übergabe von Besitz mit der DROHUNG der Verbreitung von Mitteilungen charakterisiert wird, die das Opfer geheim halten möchte. Wollen sie wirklich damit vor Gericht gehen?“

Außerdem zeigte es sich, dass sowohl der Generalstaatsanwalt als auch seine Pressesekretärin die Videoaufzeichnungen gemeinsam mit den Journalisten auf der Pressekonferenz zum ersten Mal anschauten. „Hast du vorher dieses Video gesehen?, wandte sich Luzenko an Sargan, worauf sie antwortete: „Nein, es kam gerade rein.“

Dabei kommt die Frage auf, wie das Verfahren gegen den Chefredakteur von Strana überhaupt von der Generalstaatsanwaltschaft hat eingeleitet werden können, wenn der Chef der Behörde nicht mit der Beweisbasis vertraut war?

Was die Fotomaterialien anbelangt, die angeblich die Schuld Guschwas beweisen, so hat noch gestern der Generalstaatsanwalt bei sich auf der Facebookseite eine Fotografie mit auf dem Redaktionstisch von Strana ausgebreiteten Dollarscheinen präsentiert – angeblich eben jenes Geld in Höhe von 10.000 Dollar.

bei Strana.ua beschlagnahmtes Geld

Allein haben aufmerksame Facebook-Nutzer festgestellt, dass auf dem Foto nur 8.400 Dollar sind. Wohin die restliche Summe geriet, ist unklar. Wie auch unklar ist, was das für Geld ist und wie dieses in den Raum kam.

Also was ist das für Geld und wie viel ist es?

Die Mathematik ist in diesem Fall komplett verwirrend. Anfänglich verkündete Jurij Luzenko eine Erpressung durch Guschwa von 10.000. Doch bereits heute schrieb seine Pressesprecherin Larissa Sargan auf ihrer Facebook-Seite von einer Summe von 20.000 Dollar. Tatsächlich konkretisierte sie, dass Igor Guschwa angeblich beim Erhalt von 10.000 Dollar auf frischer Tat ertappt wurde, die bei der Durchsuchung der Redaktion in seiner Aktentasche gefunden wurden. Doch auf dem Foto ist erneut nur die Summe von 8.400 Dollar zu sehen.

Wie bereits mitgeteilt wurde, hat Igor Guschwa von Anfang an erklärt, dass ihm Mitte Mai angeboten wurde, den Artikel über den Konflikt Ilja Kiwas und des Parlamentsabgeordneten Linko für 20.000 Dollar zu entfernen. Das Angebot wies er zurück.

Die Worte der Rechtsschützer unterscheiden sich ebenfalls dazu, wo dieses Geld – 10.000, 20.000 oder 8.400 Dollar – entdeckt wurde. Sargans Worten nach wurden sie in der Aktentasche Igor Guschwas gefunden. Gleichzeitig holten die Rechtsschützer, den Worten eines Mitarbeiters von Strana nach, der sich gestern bei der Durchsuchung in der Redaktion befand, die Scheine aus einer Schachtel unter einer Schnapsflasche hervor.

Wie geht es mit Guschwa weiter?

Derzeit befindet sich der Chefredakteur von Strana im Untersuchungsgefängnis in der Kossogornyj-Gasse. Er fühlt sich gut und übermittelt den Lesern seine Grüße. Ort und Zeit des Gerichts sind bisher nicht bestimmt, jedoch haben die Rechtsschützer nur 72 Stunden für die Festlegung der Vorbeugungsmaßnahme, von denen beinahe 24 Stunden schon verstrichen sind. Die Rechnung begann um 21:20 Uhr am 22. Juni (Die Gerichtsverhandlung zur Festlegung der Vorbeugemaßnahmen fand heute statt. Guschwa wurde in Haft genommen und die Kaution auf umgerechnet 18.760 Euro festgesetzt. A.d.Ü.).

Die Redaktion von Strana zählt auf die Solidarität der Kollegen, die Unterstützung der internationalen Organisationen und einen fairen Gerichtsprozess.

23. Juni 2017 // Anastassija Towt

Quelle: Strana.ua

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 2124

Hat Ihnen der Beitrag gefallen? Vielleicht sollten Sie eine Spende in Betracht ziehen.
Diskussionen zu diesem Artikel und anderen Themen finden Sie auch im Forum.

Benachrichtigungen über neue Beiträge gibt es per Bluesky, Facebook, Google News, Mastodon, Telegram, X (ehemals Twitter), VK, RSS und täglich oder wöchentlich per E-Mail.

Artikel bewerten:

Rating: 4.0/7 (bei 4 abgegebenen Bewertungen)

Kommentare

Neueste Beiträge

Aktuelle Umfrage

Werden die von Trump eingeleiteten Friedensgespräche erfolgreich sein?
Interview

zum Ergebnis
Frühere Umfragen
Kiewer/Kyjiwer Sonntagsstammtisch - Regelmäßiges Treffen von Deutschsprachigen in Kiew/Kyjiw

Karikaturen

Andrij Makarenko: Russische Hilfe für Italien

Wetterbericht

Für Details mit dem Mauszeiger über das zugehörige Icon gehen
Kyjiw (Kiew)-10 °C  Ushhorod-4 °C  
Lwiw (Lemberg)-4 °C  Iwano-Frankiwsk-4 °C  
Rachiw-10 °C  Jassinja-9 °C  
Ternopil-6 °C  Tscherniwzi (Czernowitz)-4 °C  
Luzk-8 °C  Riwne-5 °C  
Chmelnyzkyj-7 °C  Winnyzja-8 °C  
Schytomyr-12 °C  Tschernihiw (Tschernigow)-15 °C  
Tscherkassy-9 °C  Kropywnyzkyj (Kirowograd)-7 °C  
Poltawa-6 °C  Sumy-7 °C  
Odessa-3 °C  Mykolajiw (Nikolajew)-5 °C  
Cherson-6 °C  Charkiw (Charkow)-4 °C  
Krywyj Rih (Kriwoj Rog)-6 °C  Saporischschja (Saporoschje)-4 °C  
Dnipro (Dnepropetrowsk)-6 °C  Donezk5 °C  
Luhansk (Lugansk)4 °C  Simferopol-2 °C  
Sewastopol1 °C  Jalta1 °C  
Daten von OpenWeatherMap.org

Mehr Ukrainewetter findet sich im Forum

Forumsdiskussionen

„Das hat sich spätestens erledigt seitdem "die Russen" ein Teil der Russen von damals hinterhältig überfallen hat. Und ein Teil der Russen von damals über "den Russen" von heute genauso denkt. Heisst...“

„In diesem Zusammenhang würde mich ja Mal interessieren welche Rolle E-Autos in UA unter den derzeit herrschenden Bedingungen spielen ?“

„Gerade wir als Deutsche sollten uns jetzt hüten wieder in alte verhängnisvolle Denkmuster gegenüber "den Russen" zu verfallen !“

„Ja das könnte passen. Der stand da mitten im Wald auf der Strasse mit der Kalaschnikow um den Hals. Da waren es noch paar km bis zur Grenze. Hatte da nur den EU-Pass gezeigt, hat er mich durch gewunken....“

„Bin erst 2025 das erste Mal bei Uhryniv über die Grenze, der Blockposten ist Schätzungsweise 7 Kilometer von der Grenze weg. Ansonsten lässt sich noch vermuten ggf. Gibt da was in der Nähe, dass gerne...“

„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn. Uhryniv .... Ist das nicht der wo Armeeposten...“

„"RESPEKT " ist vermutlich das "Fremdwort" schlechthin für einen Russen. Meine Erwartungshaltung wurde " leider " nicht enttäuscht, faschistisches Russenpack, ist bleibt was es ist, ein Haufen voller...“

„Wieso Respekt? Werden die Russenfaschisten mit Absicht gemacht haben - wie kann man auch die Feiertage wie im Westen nutzen ....“

„Ja, das ist interessant, eigentlich sollen ja mit unter, Männer vor der Annäherung zur Grenze abgehalten werden und natürlich dann die Flucht außer Landes. Du hast recht, im Sommer hatte ich in Astey...“

„War über die Feiertage in der Ukraine in Luzk bei der Familie, die Russen sind schon blöde Arschlöcher, Luzk als Stadt zählt meiner Ansicht nach auch eher noch zu den ruhigeren Plätzen im Kriegsgebiet,...“

„Interessant, Blockposten gibt es an den anderen Grenzorten schon lange nicht mehr. Zumindest nicht in Budomierz oder Korczova, Astey, Kosun, Richtung Ungarn.“

„Grenzübergang Urgyniw - Dolgobytschuw Wollte in der Nacht von Samstag 3.1.26 auf Sonntag 4.1.26 am Grenzübergang Urgyniw um ca 2 Uhr ausreisen, daraus wurde aber nichts, da wir am "Blockposten" - Kontrollpunkt...“

„Was wohl die Russen davon halten, dass die Ukrainer beinahe schon nach belieben jede Raffinerie erfolgreich angreifen können, Putins Residenz aber so derartig gut gesichert ist, sodass sie angeblich 91...“

„Was wohl die Ausgebombten aus Dnipro oder die Bauern im Kursker Gebiet denken wenn sie erfahren würden daß sich ihre Kriegsherren selbst gegenseitig nur mit Samthandschuhen anfassen ?“

„Also bisher habe ich nichts davon gelesen dass es entsprechende Angriffe gab. Letztes Jahr gab es mal ein Ziel in der Nähe vom Präsidentenpalast. ... denke mal das läuft auf Gegenseitigkeit hinaus...“

„Mal ganz abgesehen davon daß dieses behauptete Ereignis vermutlich nur als Vorwand konstruiert wurde um sich vor ernsthaften Friedensverhandlungen drücken zu können: Putin scheint wohl ein schlechter...“

„Bin am 24.12.25 in Zosin/Ustyluh in die Ukraine eingereist, war das erste und einzige Auto, in ca. 45 Minuten durch gewesen. Ausreise nach Polen, ca. 10 PKW zu der Zeit.“

„Typisch Russenkasper welche vom korrupten Putin und der Machtelite um ihn herum verarscht werden. Zu mehr als zivile Ziele in Städten zu zerstören reicht es nicht.“

„Warum sollten die sich auch trollen?? Für mich ist es immer wieder eine Offenbarung, wenn man mal wieder feststellen kann, mit welch limitierten Fähigkeiten und Qualitäten jene Russlandfans unterwegs...“

„Hallo Hendrij, habe mal ne Frage zu der neuen Zugverbindung Leipzig - Krakau - Przemyel. Wir fahren ja seit vielen Jahren immer mit dem Wohnmobil und im Winter mit dem Bus nach Lwiw. Da wir unweit von...“

„Meine Ehefrau ist eine Ukrainerin, und ich kenne sie schon seit dem 4. Oktober 2016. Das ist der Grund, weshalb ich mich als deutscher Zivilist in der Ukraine aufhalte. Als Gerhard Schröder noch Deutschlands...“

„Irgendwas stimmt mit dieser Meldung wohl nicht. Katar ist schon seit mehreren Jahren in der Tat aus der OPEC ausgetreten. Warum wird diese offenbar längst überholte Nachricht jetzt wieder aufgewärmt...“

„Danke. Ergänzend dazu habe ich heute gelesen daß es wohl auch noch eine Truppe "Achmat Ost" im Gebiet Saporischschija geben soll.“

„Achja, das Großmaul Kadyrow.ist auch noch da. Das Blatt scheint sich zu wenden. Von den angeblichen Heldentaten seiner Kadyrowzy in der Ukraine ist ja schon länger nichts mehr zu hören. Weiß jemand...“

„@kobmicha Besonders helle scheinst Du nicht zu sein. Falsches Forum für Dich, geh Dich bei den Russen anbiedern, Troll.“

„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer....“

„Naja, Neuankömmlinge müssen erst einmal drei irgendwie gehaltvolle Beiträge schreiben, bevor sie komplett freigeschalten werden. Dieser Fall hatte sich schon 2011 registriert und sich bei anderen Sachen...“

„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen? Offensichtlich sind es immer die gleichen Idioten die hier Schreiben.Sieht man ja an Ihnen. Sie,wahrscheinlich; heldenhafter Ukrainer.“

„so....und wo ist in dem Text die Rede von Folter.Sobald irgend etwas ukrainisches das Maul aufmacht kommen nur Lügen heraus!“

„Der Klerus wusste schon immer wo Geld zu holen ist.Und die blöden deutschen ..zahlen. und zahlen und zahlen.“

„Respect für den Priester.Das ist wahre Nächstenliebe. Lass doch die Oligarchen und Selensky an der Front Kämpfen. Aber da scheißen sich die Maulhelden in die Hose!“

„Nein,nein,nein,,daß machen die braven ,guten Ukrainer nicht.Das hat ihm bestimmt ein böser Russe heimlich und das Auto gelegt!“

„Selensky wir als der größte Blender und Rattenfänger in die Weltgeschichte eingehen.Und als Milliardär in der Schweiz leben.Skrupel kennt diese Egomanie nicht!“

„Mein Nachbar hat auch eine Mistgabel hochgehalten und mich mit meiner Familie bedroht! Dann rufe ich doch auch gleich mal den Sicherheitsrat an! Ich glaube meine Nachbar war schon mal in der Sowjetunion...“

„Da war es doch schöner die Russenpipeline anzuzapfen und das gas dem Russen zu klauen.Und auch noch Durchleitungsgebühren zu kassieren. Ich mag diesen Ukrainischen Menschenschlag einfach nicht.Korruppter,hinterlistiger...“

„Das ist eine tolle Einstellung: Die Ukraine ist autonom genug zu entscheiden. Das lass sie mal mit Ihren eigenen Recoursen diesen Krieg führen. Sofort ALLE Zahlungen und Waffenlieferungen an dieses Korrupte...“

„Man. man man....wann begreift Ihr Ukrainer das ihr nicht der Nabel der Well seid! Hoffentlich haben bald Eure "Brüder" ,die Russen, die Sowjetunion wieder zum Leben geweckt! Weltweit hungern 800 Millionen...“

„Ihr macht Euch lächerlich! ..vorübergehend besetzte Regionen! Diese Gebiete sind an den Kriegsgewinner verloren. Und wenn die Korrupte Regierung weiter wartet ist alles weg! Aber die Idioten in Deutschland...“

„War von mir auch eher scherzhaft gemeint. Hoffen wir daß es dem Verfasser nach diesem Haßausbruch nun besser geht. Für die nächsten 10 Jahre...“

„Ich denke es wachsen genügend neue nach, leider. Wir leben nunmal in einer Gesellschaft von Alten, Kranken und Einsamen, faktenschwach aber meinungsstark. Vielleicht kann Handrij für Neuankömmlinge...“

„Tauchen hier eigentlich immer neue Idioten auf oder sind das die gleichen?“

„Das ist doch kein Problem für die Heldenhaften Ukrainischen Kriegsgewinner. Die Bomben fangen die doch mit den neuen erfundenen Tennisschlägern ab und schlagen die bis zu Kremel nach Moskau zurück!“

„Wohngebiet getroffen? So ein Zufall! Mit Waffenproduktion und Munitionslagern!“

„Sie brauche keine Angst vor der Fliegerbombe zu haben. Nach der Ukrainischen Berichterstattung Bombardiert der Russe nur Krankenhäuser ,Schulen und Kindergärten. Das sind die gefährlichen Gegner der...“

„Darf ich drauf Hinweisen das es sich natürlich bei dem Toten und den Verletzen natürlich um Frauen und Kinder handelt.Das ist die ukrainische Berichterstattung. Merke: Ukrainer= Edelmänner,Helden und...“

„..Stromnotstand..... Da war es doch schöner und billiger die russische Gasleitung anzuzapfen und Gas zu klauen . Und auch noch Geld für Durchleitungsrechte zu kassieren. Ukrainer und Russen sind ein...“

„Mensch....ist das nicht Lebensgefährlich? Die Russen, euer Brudervolk, bombardieren doch nur die ganzen Kindergärten und Krankenhäuser. Militärisch Ziele werden von den Ruhmreichen,unbesiegbaren Ukrainern...“

„Eine Art Grundwehrdienst gibt es aktuell nicht. Frisch eingezogene Soldaten erhalten im günstigsten Fall drei bis vier Wochen Ausbildung zum Teil im Ausland und danach können sie sofort an die Front...“

„Na,so was aber auch! So etwas machen doch eigentlich nur die bösen Russen!“

„Da war es doch schöner über Jahrzehnte die durch die Ukraine verlaufende russische Gaspipeline illegal anzuzapfen und Gas zu klauen. Und auch noch Durchleitungsgebühren von den Russen zu Kassieren....“

„Das ist doch eine tolle IDEE. Dann können die Ukrainer ja mal anfangen die Milliardenbeträge an die Unterstützer zurückzuzahlen. Oder landen die Erlöse in auf den Panama Konten des Komikers und dessen...“

„Und irgendein "Minister" hat gesagt das die in Deutschland gezahlten "Bürgergeldbeträge" direkt zur "Regierung" nach Kiew zu Überweisen sind. So stand es im "Spiegel"!“

„Bachmut? Plötzlich liest man nichts mehr von der angeblichen"Gräueltaten" der Russen in Bachmut! Ähnlich wie die Sprengung der Pipeline durch die Russen! Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst!“

„Bist Du nur gekommen um Deinen offenbar tiefsitzenden Ukraine-Haß hier mit vielen Wiederholungen und Ausrufezeichen zu verbreiten ? Einen Augenblick lang glaubte ich hier wäre jemand tatsächlich persönlich...“

„Europa als Schlüsselgarant; das sind die Wünsche der korruptesten Nation des Erdballs! Die Wehrfähigen Ukrainer legen sich hier in Deutschland in die soziale Hängematte und Europa soll Kämpfen und...“

„Menschen die aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind. Wer in der Ukraine veröffentlicht das Munitionslager und Drohnenproduktionen in Wohngebieten stattfinden werden ganz schnell zu Landesverrätern...“

„Woher genau hast Du Dein überlegenes Wissen, Du kluger Zeitgenosse ?“

„...und wieder eine Meldung aus dem "Wünsch dir was" Lager. Und die heldenhaften Ukrainer sind schon kurz vor Moskau.....oder holen gerade ihr "Bürgergeld" in Deutschlands Schlaraffenland ab!“

„Immer wieder die gleiche Leier......Kinder und Frauen wurden getötet. Das die Russen strategische Ziele Angreifen bei denen sich die "glorreichen heldenhaften" Ukrainer Ihre eigenen Kinder und Frauen...“

„"(der Russischen Schlinge um den Hals entkommen und sich dafür die Amerikanische umlegen lassen ... ???)" Warum "lassen", die Ukraine ist trotz aller Not autonom genug das selbst zu entscheiden ?“

„Um zum Thema zurückzukommen. Von Naftohas/Naftogaz kam jetzt eine Mitteilung, wonach sie über Polen nächstes Jahr bis zu 1 Milliarde Kubikmeter Flüssiggas importieren wollen. ORLEN’s US LNG supplies...“

„DANKE, es war Zeit dafür.“

„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“

„Haben sie nicht ? Klingt zwar etwas abenteuerlich, aber diese türkische Flotte ist schon lange durchaus erfolgreich zur Stelle wo Not herrscht. Erdbebengebiete in Küstennähe usw.“

„Muß ja nicht gleich ein stationäres Terminal sein, dafür ließen sich doch einfach spezielle Regasifizierungsschiffe mobilisieren. Das hat hier in D übergangsweise auch funktioniert.“

„Ich kann zwar nicht so recht glauben daß zB ein Gastanker aus Katar derzeit den Hafen von Odessa unter den russischen Kanonen anlaufen wird. Aber es gibt viele Wege und der Erfolg gibt den Ukrainern letztendlich...“

„Vielen Dank Handrij für die Zusammenfassung, sie erklärt doch einiges mehr. Die einheimische Ölindustrie um Drohobytch ist natürlich seit Jahrzehnten als Schulwissen bekannt (außer vielleicht bei...“

„Toll, wie schnell ihr die Zielvorgaben liefern könnt : FSB dankt Euch. Könnt ihr bitte noch die GPS Koordinaten dazu liefern: diese Woche haben nur die Dämels ihren Dienst.... die sind unfähig die...“

„Angesichts der erheblichen Turbulenzen die wir seit Kriegsbeginn hier in D selber durchgemacht haben frage ich mich aus welchen Quellen derzeit eigentlich Gas/Öl in der Ukraine sprudeln. Denn wie auch...“

„Eine Überweisung mit Western Union funktioniert auf die Empfänger-Kreditkarte sehr gut. Die Gebühr beträgt 0,99 €, und Du erhältst einen guten Devisenkurs für die Umrechnung in UAH“

„Gemäss meinen Informationen ist transfergo.de die günstigste Variante“

„Stimmt, ein Sieg der Ukraine wäre hilfreich. Ist aber leider auch der unwahrscheinliche Fall ist. Lohnt sich nicht darüber nachzudenken weil eine westliche vollwertige Unterstützung der Ukraine nicht...“

Newsletter jeden Morgen

Sie möchten täglich über Neuigkeiten auf der Seite benachrichtigt werden? Dann ist vielleicht ein Kurzüberblick mit den wichtigsten Beiträgen der vergangenen 24 Stunden für Sie interessant. Der Versand erfolgt jeden Tag 6.00 Uhr morgens.




Nach dem Eintrag Ihrer E-Mailadresse erhalten Sie eine E-Mail zum Bestätigen Ihrer Adresse und können dann die Eintragung abschließen (so genanntes "Double Opt-In-Verfahren"). Ihre E-Mailadresse wird dabei nur auf unserem Server in Deutschland gespeichert und nicht an Dritte übermittelt.