Dokumente des FSE werden jetzt mit Stempeln des Kabinetts bestätigt


Der vom Ministerialkabinett eingesetzte ausführende Vorsitzende des Fonds für Staatseigentum (FSE), Andrej Portnow, legte die Verwendung von Stempeln des Kabinetts für die vorschriftsmäßige Erstellung von Dokumenten des Fonds fest.

“Gemäß der Anweisung der Premierministerin wurden von mir Änderungen im Reglement des Fonds für Staatseigentum eingebracht, gemäß denen die Unterschrift des Leiters des Fonds für Staatseigentum durch den Stempel des Ministerialkabinetts bekräftigt wird.”, sagte Portnow gestern beim 5. Kanal.

Am 25. April teilte, die durch das Kabinett von ihrem Posten enthobene Leiterin des FSE, Walentina Semenjuk-Samsonenko, mit, dass alle Stempel des Fonds sich bei ihr befinden und beliebige andere Stempel illegal sind.

Der Konflikt um das Recht der Leitung des FSE nahm bereits einige Wendungen. Gestern morgen verkündete Semenjuk-Samsonenko, dass sie eine Überraschung für Portnow vorbereitet hat und versprach im Laufe des Tages einen Schlusspunkt unter den Kampf um den FSE zu setzen. Später informierte der Pressedienst des FSE, dass der FSE der Asot-Service (Russland) das hinterlegte Geld zurückgegeben hat, welches von dem Unternehmen für die Teilnahme am Wettbewerb zum Verkauf des Aktienpaketes des Odessaer Hafenwerks überwiesen wurde. Doch am Abend verkündete Portnow, dass diese Information nicht den Tatsachen entspricht.

Derweil stoppte gestern das Schiedsgericht der Odessaer Oblast die Privatisierung des Odessaer Hafenwerks bis zur Durchführung einer Umweltprüfung. Die Regierung wird, den Worten Portnows nach, die Entscheidung des Gerichts anfechten. Die Klage, merkte er an, wurde von einer gesellschaftlichen Organisation, welche “eine lustige Bezeichnung hat” eingereicht.

Heute erklärte Portnow, dass die Beratung der Premierministerin mit den Leitern der Regionalabteilungen des FSE zum zweiten Mal auf Druck des Präsidialamtes verschoben wurden.

Quelle: Korrespondent.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 270

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