Gericht lässt am 22. Juni in Lwiw nur offizielle Gedenkveranstaltungen zu


Das Lwiwer Bezirksverwaltungsgericht hat auf Antrag des Lwiwer Stadtrates alle Massenaktionen für den 22. Juni verboten. Morgen sind nur offizielle Veranstaltungen erlaubt.

Diese Information wurde ZAXID.NET vom Lwiwer Stadtrat bestätigt.

Am 20. Juni hat der Stadtrat von Lwiw einen Antrag beim Gericht eingereicht alle Veranstaltungen am 22. Juni zu verbieten. Der Stadtrat hatte für den 22. Juni zwei Veranstaltungsanmeldungen für den gleichen Ort und die gleiche Zeit erhalten, informierte die Leiterin der Rechtsverwaltung, Helena Pajonkewytsch.

Die erste Anmeldung kam vom Komitee “Juden gegen Antisemitismus”, der Organisation “Juden gegen Hurwiz” (Hurzwiz ist der ehemalige Bürgermeister von Odessa) und der Organisation “Sokil/Falke”. Insgesamt wurden in der Angelegenheit die Anträge von neun Organisationen und Vereinigungen geprüft. Zusätzlich zu den oben genannten von “Unsere Ukraine”, der “Ukrainischen Nationalversammlung”, der “Russischen Bewegung der Ukraine”, der Lwiwer Stadtabteilung der Allukrainischen Vereinigung der Veteranen, der “Vereinten Ukraine” und der Organisation “Für die Ukraine, Belarus und Russland” und der Partei Stalins.

Am 22. Juni wird es eine Reihe von Veranstaltungen zum Gedenken an die Lwiwer Einwohner geben, die im Verlaufe des Zweiten Weltkrieges zu Opfern des Naziregimes und der stalinistischen Repressionen wurden. Begonnen wird mit einer Kranzniederlegung am Denkmal für die Opfer kommunistischer Verbrechen (M. Schaschkewytsch Platz 1).

Quelle: Zaxid.net

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 222

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