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SBU nahm kurzzeitig Direktor von westukrainischem Museum wegen Geheimnisverrats fest

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Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) informierte gestern über die Einleitung eines Strafverfahrens wegen der Vorbereitung der Verbreitung von geheimen Dokumenten durch einen Mitarbeiter des SBU. Einen Tag vorher hatte der SBU beim Direktor des Nationalen Gedenkkomplexes „Tjurma na Lonzkoho“ (Lwiw), Ruslan Sabilyj, Archivdokumente beschlagnahmt, welche die Prozedur der Freigabe von Geheimnissen nicht durchlaufen haben. Derweil bekräftigt Sabilyj, dass die beschlagnahmten Dokumente keine Geheimnisse darstellen.

Gestern teilte der Direktor des Lwiwer Museums „Tjurma na Lozkoho“, Ruslan Sabilyj, auf seiner Pressekonferenz mit, dass man ihn am Morgen des 8. September auf dem Bahnhof von Kiew festgenommen hatte, wo er aus Lwiw wegen einer Dienstreise eintraf. Seinen Worten nach zog sich das Gespräch/Verhör mit Mitarbeitern des SBU 14 Stunden, wonach bei Sabilyj sein Notebook und zwei externe Festplatten beschlagnahmt wurden, auf denen elektronische Kopien von Dokumenten mit Materialien über die Tätigkeit der OUN/UPA (Organisation Ukrainischer Nationalisten – Ukrainische Aufstandsarmee), von Dissidenten, Befehlen des NKWD der USSR und der UdSSR über die Arbeit in Gefängnissen und der Gefängnisverwaltungen enthalten waren.

Der Lwiwer Gedenkkomplex für die Opfer der Besatzungsregime „Tjurma na Lonzkoho“ wurde am 28. Juli 2009 vom SBU und dem Zentrum der Erforschung der Befreiungsbewegung eröffnet. Er gehört zu den SBU-Strukturen und befindet sich im Gebäude des Gefängnisses, wo sich zu unterschiedlichen Zeiten Straforgane der polnischen, deutschen und sowjetischen Machthaber befanden. Am 13. Oktober 2009 verlieh Präsident Wiktor Juschtschenko dem Museumskomplex den Status eines „Nationalen Museumskomplexes“.

„Die Mitarbeiter des SBU erklärten, dass Informationen vorliegen, dass irgendjemand nicht freigegebene Belege besitzt. Diese Information muss überprüft werden. Danach bot man mir an das Notebook und die Festplatten freiwillig für eine Überprüfung abzugeben. Als ich fragte, auf welcher Grundlage ich das tun soll, sagten die Vertreter des SBU, dass sie (die Gegenstände) aus eigenem Antrieb konfiszieren“, erzählte Ruslan Sabilyj. Seinen Versicherungen nach waren die Materialien, für welche sich die Mitarbeiter des SBU interessierten, freigegeben. Das bestätigte auch der auf der Pressekonferenz anwesende Ex-Leiter des SBU-Archivs, Wladimir Wjatrowitsch. „Die Rede geht von Dokumenten, die in den Jahren 2008-2010 freigegeben wurden“, sagte er.

Derweil wurde auf der Seite des SBU gestern eine Mitteilung über die Einleitung eines Strafverfahrens wegen der „Vorbereitung der Verbreitung von Belegen, die staatliche Geheimnisse enthalten, durch einen Mitarbeiter des SBU“ veröffentlicht, dass einem Verbrechen auf welchen der Absatz 1 des §328 des Strafgesetzbuches („Verbreitung von Staatsgeheimnissen“) zutrifft. In dieser heißt es, dass der SBU Mitarbeiter Ruslan Sabilyj „mit dem Ziel der Übergabe an dritte Person ungerechtfertigt Belege nahm, die Staatsgeheimnis sind“ und mit ihnen in Kiew festgenommen wurde. Wie die Leiterin des Pressezentrums des SBU, Marina Ostapenko, erzählte, wurde Sabilyj am 11. November 2009 als Mitarbeiter des SBU eingestellt und hatte Zugang zu Staatsgeheimnissen: „Allein die vorläufige Überprüfung der ersten neun Dokumente zeigte, dass sechs von ihnen nicht freigegeben wurden“. Ostapenkos Worten nach müssen die Unterbindungsmaßnahmen für Ruslan Sabilyj noch festgelegt werden.

Neben dem aufgezählten, erzählte die Hauptbuchhalterin des Museums „Tjurma na Lonzkoho“, Lidija Topolewskaja, gestern dem “Kommersant-Ukraine“, dass am Morgen des 9. September Mitarbeiter des SBU die Arbeitszimmer blockiert hatten, wo sich die Dokumentationen des Museums und die Personalakten befinden und man ließ sieben wissenschaftliche Mitarbeiter nicht an ihre Arbeitsplätze, wobei man sich auf eine Anordnung des Leiters der SBU-Verwaltung in der Oblast Lwiw, Jurij Kizul, berief. Diese Information dementierte der Leiter des Pressedienstes der SBU-Verwaltung in der Oblast Lwiw, Wladimir Kriwoscheja. „Ich erkläre offiziell: es sind keine Anordnungen des Leiters des SBU der Oblast zur Fernhaltung von Mitarbeitern des Museums von ihren Arbeitsplätzen eingegangen“, sagte er. „Der Gedenkkomplex arbeit normal. Der Zugang ist für alle offen“.

Dennis Popowitsch, Weronika Sawtschenko

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 601

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„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“

„Kein Zoll. Du musst an sich nur sagen dass das privat ist und du nicht damit handeln willst. So lange das nicht Originalverpackt ist und ersichlich das nicht neu sollte es keine Probleme geben“

„Hallo Leute, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin mit meiner Anfrage. Ich möchte 4 Umzugskartons mit gebrauchter Straßen Kleidung bei der Einreise in die Ukraine mitnehmen. Es ist gebrauchte Kleidung...“

„Wir sind mit unserem Wohnmobil, wie geplant am Montag 15.6. in Krakovets rüber. Sehr zeitig los gegen 5 Uhr in der Früh. Mit sehr sehr wenig Verkehr, super bis zur Grenze. Nur 8 PKW vor der Schranke....“