Henkell & Söhnlein KG expandiert weiter in der Ukraine


Die Firma Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG beabsichtigt den Anteil an der Kiewer Sektkellerei “Stolitschnyj” auf 100% (gerade 76%) zu erhöhen und gleichzeitig ein Werk auf der Krim zu erwerben.

Davon berichtete der ausführende Direktor des Kiewer Werks Alexander Mazko im Interview mit der Zeitung Delo.

Mazko merkte an, dass er zur Zeit keine Aktien des Betriebes besitzt, doch 76% der Aktien gehören dem deutschen Unternehmen und 24% den Mitarbeitern des Unternehmens.

“Doch es ist bekannt, dass die Deutschen dieses Paket aufkaufen wollen, damit ihren Anteil auf 100% bringend.”, präzisierte er dabei.

Der leitende Direktor der Kiewer Sektkellerei teilte mit, dass nach der Änderung des Aktionärsbestandes Ende 2007 eine Aktionärsversammlung durchgeführt wurde, wo ein Aufsichtsrat gebildet wurde, in dem zwei Vertreter des Unternehmens Henkell & Söhnlein aufgenommen wurden und gleichzeitig wurde ein Vorstand Erlfried Baatz ernannt, der ebenfalls den neuen Investor vertritt.

In Bezug auf den Erwerb von anderen ukrainischen Unternehmen durch den deutschen Investor sagte Mazko, dass zur Zeit Verhandlungen zum Erwerb eines Werks auf der Krim geführt werden, doch die Details der erzielten Vereinbarung werden nicht bekanntgegeben.

Er merkte gleichzeitig an, dass neben diesen Unternehmen, die Firma Henkell & Söhnlein interessiert ist an neuen Produktionsstätten in der Ukraine.

Wie die Agentur mitteilte, erwarb die Henkell & Söhnlein Sektkellereien KG Ende 2007 76% der Kiewer Sektkellerei “Stolitschnyj”.

In 2007 hielt die Kiewer Sektkellerei die Produktion von Schaumweinen auf dem Niveau des Vorjahres bei 1,2 Mio. dal (16 Mio. Flaschen).

Quelle: Ukrainski Nowini

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 251

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