Luzenko bleibt Tymoschenko treu


Der Führer der “Narodna Samoobrona”, Ex-Innenminister Jurij Luzenko, ist bereit jegliche Aufgaben zu erfüllen, die ihm das Team von Julia Tymoschenko gibt.

Dies berichtete er im Programm des “Pjatyj Kanal“.

“Ich beabsichtige am Dienstag auf der Versammlung der Opposition am Taras Schewtschenkodenkmal meine Position zu verkünden. Sie beruht darauf, dass ich im Team von Tymoschenko sein werde und bereit bin die Aufgaben zu erfüllen, die mir gegeben werden”, betonte Luzenko.

“Jegliche Aufgaben: kandidieren oder nicht kandidieren, agitieren oder Flugblätter drucken – bin ich zu tun bereit. Und ich werde all meine Energie und Möglichkeiten dafür einsetzen, dass die Opposition ein richtiges Ergebnis (bei den Kommunalwahlen) erzielt, damit die Partei der Regionen zur Vernunft kommt”, erklärte er.

Auf die Frage, ob Luzenko für irgendeinen Oblast- oder Stadtrat kandidieren möchte, antwortete er: “Lassen sie uns das buchstäblich um anderthalb Woche aufschieben”.

Außerdem erklärte Luzenko, dass die “Narodna Samoobrona” sich nicht das Ziel setzt “für die Werchowna Rada im Rahmen einer bestimmten politischen Kraft anzutreten”.

“Wir meinen, dass eine Vereinigung die einzige Antwort auf die antiukrainische Revanche der Partei der Regionen ist. Eine Vereinigung um eine mächtigen Führer”, sagte er, hinzufügend, dass Tymoschenko “ihre Plus und Minus hat“.

“Andernfalls kommen wir dahin, dass 15 Oppositionelle jeweils drei Prozent erhalten und herrschen wird eine Partei der Regionen mit 30 Prozent”, erklärte Luzenko.

Seinen Worten nach wird die “Narodna Samoobrona” eine Struktur mit der Partei “Batkiwschtschyna” (Hauptpartei des Blockes Julia Tymoschenko) bilden und gemeinsam die Leute für die gemeinsame Liste oder die gemeinsamen Kandidaten agitieren.

“So sollten auch die anderen Parteien handeln, die weniger als drei Prozent oder etwa zwei, drei oder fünf Prozent haben. So wäre es weiser. Ob sie bereit dazu sind? Offensichtlich nicht”, meinte Luzenko.

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzer:   Andreas Stein  — Wörter: 314

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