Selenskyj kritisierte die russischen Verhandlungsführer
Das ist eine maschinelle Übersetzung eines Artikels des Onlineportals Korrespondent.net. Die Übersetzung wurde weder überprüft, noch redaktionell bearbeitet und die Schreibung von Namen und geographischen Bezeichnungen entspricht nicht den sonst bei Ukraine-Nachrichten verwendeten Konventionen.
Die Verhandlungen beschränken sich auf einen Dialog in Abwesenheit mit dem Kremlchef und nicht auf die Lösung von Fragen vor Ort, betonte der ukrainische Präsident.
Der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, bezeichnete die meisten Verhandlungsführer der russischen Seite als „SMS-Schreiber“. Daher finde bei den Treffen lediglich ein „Austausch von lebhaften Briefen“ statt. Dies geht aus seinem Interview mit dem deutschen Fernsehsender ZDF hervor.
Selenskyj betonte: Damit die Gedanken der einfachen Menschen in den Verhandlungen Gehör finden, müssen diese Menschen auch dabei sein.
Seinen Worten zufolge gibt es bei den trilateralen Treffen im Falle Russlands eine Nuance, die ausschließlich zu einem Dialog in Abwesenheit mit dem Kremlchef Wladimir Putin führt und nicht zur Lösung von Fragen vor Ort.
„Im Falle Russlands handelt es sich bei vielen davon lediglich um SMS. Nachrichten aus Russland, die dann weitergeleitet werden – sie nehmen die Informationen entgegen und senden sie weiter. Es sind sozusagen moderne lebende Briefe von Putin an uns und dann von uns an Putin“, erklärte Selenskyj.
Er fügte hinzu, dass die menschliche Dimension in diesen Verhandlungen nur dann zum Tragen kommt, wenn die Russen ein Mandat zur Entscheidung haben, und in diesem Fall kann man sich auf einen Austausch einigen.
„Dieser humanitäre Aspekt ist sehr wichtig. Aber so, dass sich die Teams plötzlich hinsetzen und wie Menschen miteinander sprechen… Die Russen sind für uns Mörder. Wie können wir einfach wie Menschen miteinander sprechen?“, fasste der Staatschef zusammen.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass Russland bereit sei, die Verhandlungen mit der Ukraine abzubrechen, wenn diese nicht zu territorialen Zugeständnissen im Donbass bereit sei.