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Umfrage: Ukrainer machen sich mehr Sorgen um die Preise als um die Sprache

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Ukrainisierung und die Sprachfrage bereiten den Ukrainern am wenigsten Sorgen – das Problem einer gewaltsamen Ukrainisierung und die Verdrängung der russischen Sprache beunruhigen weniger als 5% der Ukrainer, die an einer Umfrage teilnahmen.

Noch weniger, nur 3%, sind von Anspannungen in den internationalen Beziehungen beunruhigt. Davon zeugen die Ergebnisse einer Umfrage, die von der GfK Ukraine im März 2010 durchgeführt wurde.

Am meisten sorgen sich die Ukrainer wegen der Inflation: dies gaben 55,8% der Befragten über 16 Jahre an. Ein Drittel der Befragten sorgt sich wegen fehlenden Geldes, um normal und ohne Schulden zu leben.

Gleichzeitig befinden sich solche Probleme, wie eine gewaltsame Ukrainisierung und eine Verdrängung der russischen Sprache, ebenso wie Anspannungen in den internationalen Beziehungen, in der zweiten Reihe und beunruhigen nur 4,8% bzw. 3% der Befragten.

Mehr als andere beunruhigt die Ukrainisierung die Einwohner der südlichen Region (9%) auch wenn in diesen Oblasten dieses Problem den vorletzten Platz einnahm.

In den östlichen Regionen antworteten nur 6,6% der Befragten, dass ihnen eine gewaltsame Ukrainisierung Sorgen macht. Die internationalen Beziehungen beunruhigen Einwohner des Südens und des Ostens weniger (entsprechend 4% und 3%).

“Die Ergebnisse der Befragung bestätigen, dass die politischen Kräfte nur mit den Sprach- und Nationalfragen spekulieren, wobei die wirklichen Forderungen der Bürger an die Regierung eine Verringerung des Preisanstiegs und eine Versorgung mit Arbeitsplätzen sind”, sagt Hlib Wyschlinskyj, Stellvertreter des Direktors der GfK Ukraine.

Die Befragung wurde vom 2. bis zum 19. März 2010 durchgeführt. Dabei wurden 1.000 Personen älter als 16 Jahre befragt.

Quelle: Ukrajinska Prawda

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 257

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