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Ukrainer stehen mehrheitlich hinter der "neuen" Politik

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Ukrainer bewerten die ersten einhundert Tage der Amtszeit des neuen Präsidenten und der neuen Regierung überwiegend positiv.

So wird die Tätigkeit von Präsident Wiktor Janukowytsch von 54 Prozent der Bevölkerung völlig oder überwiegend positiv bewertet und nur von 24 Prozent vollständig oder überwiegend negativ. Ähnlich verhält es sich mit der Tätigkeit des neuen Premierministers Mykola Asarow, der von 49 Prozent der Befragten vollständig oder überwiegend positiv bewertet wird und nur 29 Prozent haben eine negative Einschätzung. Der Sprecher der Werchowna Rada, Wolodymyr Lytwyn, wird entsprechend mit 39 Prozent positiv und zu 34 Prozent negativ bewertet.

Allerdings waren die Bewertungen nach den ersten einhundert Tagen Wiktor Juschtschenkos besser. Dieser wurde zu 54 Prozent positiv und nur zu 14,5 Prozent negativ bewertet. Premierministerin Julia Tymoschenko wurde damals von 54 Prozent positiv und von 16,5 Prozent negativ bewertet. Der auch damals als Parlamentssprecher fungierenden Wolodymyr Lytwyn erhielt 49 Prozent positive und zwölf Prozent negative Bewertungen.

Der Anteil der Ukrainer, welche die Tätigkeit von Präsident Janukowytsch positiv bewerten erreicht im Osten 78 Prozent (negativ neun Prozent), im Süden 73 Prozent (14 Prozent negativ). In den Zentralregionen sind die Bewertungen fast gleich mit 38 Prozent positiv und 34 Prozent negativ. Im Westen dreht sich dabei die Bewertung um: 48 Prozent bewerten die Tätigkeit negativ und nur 27 Prozent positiv.

Ähnlich verhält es sich mit den Bewertungen von Mykola Asarow und Wolodymyr Lytwyn, die im Osten und Süden positiv und im Zentrum und im Westen negativ bewertet werden. 2005 lagen die Einschätzungen genau spiegelverkerht: positiv wurde der neugewählte Präsident Wiktor Juschtschenko und Premierministerin Tymoschenko vor allem im Westen und im Zentrum und negativ im Süden und im Osten bewertet. Damals war die regional unterschiedlich verteilte Bewertung der Tätigkeit Wolodymyr Lytwyns jedoch wesentlich geringer ausgeprägt.

Weiterhin unterstützen 52 Prozent der Ukrainer die Ernennung Mykola Asarows auf den Posten des Premierministers der Ukraine. Dagegen sind jedoch 29 Prozent. 2005 wurde Julia Tymoschenkos Ernennung von der Mehrzahl der Bevölkerung mit 57 Prozent unterstützt.

Die Mehrzahl der Bevölkerung der Ukraine glaubt dabei daran, dass Präsident Wiktor Janukowytsch seine Wahlversprechen hält. 18 Prozent sind überzeugt und 41 Prozent haben die Hoffnung, dass es so sein wird. 2005 glaubten insgesamt 66 Prozent der Ukrainer an die Erfüllung der Wahlversprechen durch Juschtschenko.

Die Tätigkeit der Oppositionskräfte bewertet die Mehrheit der Bevölkerung der Ukraine negativ – 50 Prozent negativ und 16 Prozent positiv. Dabei konnte ein Drittel der Befragten jedoch keine Antwort auf diese Frage geben. Im Westen sind jedoch die Einschätzungen der Oppositionstätigkeit ausgeglichen mit 32 Prozent positiven und zu 31 Prozent negativen Bewertungen. Im Rest der Regionen überwiegen die negativen Bewertungen.

Weiterhin sind 41 Prozent der Bevölkerung davon überzeugt, dass alles, was derzeit in der Ukraine geschieht, in die richtige Regierung geht, eine entgegengesetzte Meinung vertreten 32 Prozent der Befragten. Im März 2005 waren 47 Prozent der Bevölkerung positiv und 21 Prozent negativ eingestellt. Damals änderte sich die Stimmung bereits im September 2005, wo nur noch 21 Prozent die Entwicklungsrichtung unterstützten und bereits 44 Prozent hielten sie für fehlerhaft.

Darüber hinaus bewerteten 55 Prozent die Charkiwer Verträge positiv 34 Prozent negativ. Den Wechsel der außenpolitischen Orientierung von der EU auf Russland bewerten 53 Prozent positiv und 28 Prozent negativ, der Wechsel bei den Bedingungen zum Hochschulzugang wurde zu 47 Prozent positiv und zu 22 Prozent negativ bewertet. Des Weiteren bewerteten 45 Prozent der Befragten die Koalitionsbildung in der Werchowna Rada nicht nur auf Fraktionsbasis positiv und zu 28 Prozent negativ, die Personalentscheidungen im Ministerkabinett werden von 45 Prozent unterstützt und von 28 Prozent abgelehnt, bei den Ernennungen der Oblastgouveneure finden sich 42 Prozent an Unterstützern und 17 Prozent lehnen diese ab. Weiterhin bewerten 41 Prozent die Absage der Kommunalwahlen positiv und 17 Prozent positiv und das Strafverfahren gegen Julia Tymoschenko wird von 43 Prozent positiv und von 35 Prozent negativ bewertet.

Der Mehrheit der Bevölkerung nach meistert die Bevölkerung die folgenden Aufgaben: rechtzeitige Auszahlung der Löhne, Renten und Stipendien, Verabschiedung eines Staatshaushaltes für 2010, Sicherstellung des Zugangs der Bürger zu objektiven Informationen, Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. Bei den folgenden Aufgaben überzeugt die neue Regierung jedoch nicht: Korruptionsbekämpfung, Inflationsbekämpfung, Wiederherstellung der Gerechtigkeit bei der Privatisierung der größten Staatsunternehmen, Stimulierung des Wirtschaftswachstums.

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Die Hauptprobleme der Bevölkerung liegen vor allem im sozioökonomischen Bereich: Überwindung der Wirtschaftskrise und Wirtschaftswachstum (74 Prozent), Korruptionsbekämpfung (52 Prozent), Reform des Gesundheitssystems (46 Prozent), Sorge um den Schutz der am wenigstens geschützten Bevölkerungsgruppen (36 Prozent), Rentenreform (32 Prozent) und ebenfalls die Aufhebung der Abgeordnetenimmunität (27 Prozent).

Für die Mehrzahl (51 Prozent) hat sich die Tätigkeit der neuen Regierung nicht auf die wirtschaftliche Situation in der Ukraine ausgewirkt, für 23 Prozent hat sich die Situation etwa verbessert, für zwei Prozent sehr; für vier Prozent hat sich die wirtschaftliche Situation spürbar verschlechtert und für weitere acht Prozent etwas. Die Situation am Wohnort hat sich für 63 Prozent der Befragten nicht geändert und 21 Prozent sehen eine kleinere oder spürbare Verbesserung und weitere zehn Prozent verspürten eine Verschlechterung. Die materielle Situation der Mehrheit der Familien (59 Prozent) hat sich nicht geändert; eine spürbare oder kleinere Verbesserung verspürten 25 Prozent, eine bedeutende oder kleinere Verschlechterung verspürten 14 Prozent.

Die absolute Mehrheit der Bevölkerung schätzt das Korruptionsniveau der Ukraine als sehr hoch (33 Prozent) oder hoch (42 Prozent) ein. Auch unter der neuen Regierung sind große Teile der Bevölkerung mit Korruption konfrontiert: zehn Prozent sehr oft und weitere 20,5 Prozent oft. Das ist mehr als nach den ersten einhundert Tagen der Präsidentschaft Juschtschenkos, wo sieben Prozent sehr oft und 13 Prozent oft mit Korruption konfrontiert waren.

Die Befragung wurde vom 5. bis 10. Juni 2010 unter 1.611 Ukrainern über 18 Jahren vom Fonds Demokratischer Initiativen und dem Rasumkow-Zentrum durchgeführt.

Quelle: Fonds Demokratytschni Iniziatywy

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 944

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“