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Versandhändler Quelle kommt in die Ukraine

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Das älteste Versandhaus für Kleidung Europas, die deutsche Quelle, entschied, dass das Niveau der Internetdurchdringung in der Ukraine hinreichend hoch für die Entwicklung des Geschäfts im Lande ist. Wie dem „Kommersant-Ukraine“ bekannt wurde, eröffnet der Versandhändler Anfang 2009 in der Ukraine eine Vertretung und ein gleichnamiges Internetgeschäft, wo Waren der Marken Adidas, Esprit und Y.O.U. verkauft werden. Diese Ressource werden auch die Einwohner von kleineren Städten nutzen können, in denen bislang keine Kleidungshändler vertreten sind. Doch wird dies lediglich für Internetnutzer zugänglich sein, sagen Experten.

Wie dem „Kommersant-Ukraine“ der Pressesprecher von Primondo Manfred Gawlas (im Original Galwas) erzählte, wird Quelle in der Ukraine Ende Dezember oder im Januar 2009 erscheinen. Dafür wird in Kiew ein Tochterunternehmen eröffnet. „Unsere Internetgeschäft sind in dutzenden Ländern Europas vertreten und die Ukraine ist das nächste in unseren Plänen.“, teilte Gawlas mit. Das Sortiment der ukrainischen Quelle wird sich nicht von Geschäften des Unternehmens in anderen Ländern unterscheiden, die Waren werden aus Europa und Südostasien geliefert, sagt man bei Primondo. Momentan verkauft Quelle Handelsmarken, wie Adidas, Esprit, Explorer, Maria Bellesi, Playboy, Tom Tailor, Webschatz und Y.O.U.

Quelle, Betreiber des Kataloghandels, gehört dem Unternehmen Primondo und gehört zum deutschen Konzern Arcandor AG, der die Kaufhäuser Karstadt und den größten Tourismusanbieter in Europa Thomas Cook besitzt. Den Angaben der Bilanz von Arcandor nach, betrug der Verkaufsumsatz in den ersten neun Monaten 2007 14,28 Mrd. €, das EBITDA 526 Mio. €, der Umsatz von Primondo lag bei 2,88 Mrd. €.
продажи концерна составили 14,28 млрд евро, EBITDA – 526 млн евро, выручка Primondo в 2007 году – 2,88 млрд евро.

Manfred Gawlas erzählte, dass für die Arbeit in der Ukraine Kataloge auf ukrainisch mit angepassten Preisen vorbereitet werden. Die Kleidung wird man über das Internet kaufen und sich ebenfalls den Katalog nach Hause kommen lassen können. Die Preise für Kleidung im Katalog sind etwas niedriger, als in normalen Geschäften. Doch bei der Bezahlung des Preise wird eine Serviceabgabe in Abhängigkeit von der Region, in welcher der Klient lebt (bei der russischen Quelle übersteigt diese Abgabe nicht die 16$), erhoben.

Quelle ist einer der Alteingesessenen im Versandhandel. „Noch während der Stagnation waren die Katalog von Quelle und Neckermann der Traum der Frauen.“, erinnert sich der Vizepräsident der Korporation Sela, Arkadij Pekarewskij. Neckermann, und ebenfalls der größte Katalogversandhändler von Kleidung in Werlt, die deutsche OTTO, sind bereits in der Ukraine anwesend. Das Segment des home-shopping (Waren die ins Haus geliefert werden) ist sehr populär in West- und Mitteleuropa. Hauptnutzer dieser Waren sind die Einwohner von kleineren Städten, wo das Angebot an bekannten Marken begrenzt ist, sagt die PR-Koordinatorin von „Adidas-Ukraina“, Galina Pelech. „Die Leute müssen nicht in eine andere Stadt fahren, wo es ein Markengeschäft gibt. Sie können bei sich zu Hause mit einem Knopfdruck die Kleidung auswählen.“, sagt Pelech. „Doch das Bild, welches im Internet präsentiert wird, kann sich von der Realität unterscheiden; der Verbraucher kann mit einer Reihe von Problemen konfrontiert werden, beispielsweise der Auswahl einer unpassenden Größe.“ Den Worten von Galina Pelech nach, sollte für die Bequemlichkeit des Kunden auf der Seite ein Ansichtssystem in 3D für die gefallenden Sachen eingerichtet sein. Obgleich, wie Marktteilnehmer sagen, der Anteil der Warenrückgabe in der Ukraine, im Unterschied zu Ländern mit entwickeltem Markt für Versandwaren, beispielsweise Österreich, sehr niedrig ist. In Europa nehmen einige Verbraucher den Katalog als Anprobe und bestellen drei gleichartige Sachen, von denen eine gekauft wird.

Eines der Hindernisse für die Entwicklung dieses Geschäftszweiges in der Ukraine ist die niedrige Internetdurchdringung, besonders in den kleineren Städten. Gleb Wyschlinskij, Analyst der GfK Ukraine, erinnert daran, dass den Ergebnissen des I. Halbjahres nach dieser Wert bei etwa 20% lag. „In kleineren Städten haben nicht mehr als 15-20% der Verbraucher, die fähig sind diese Marken zu kaufen, Internetzugang. Außerdem besteht noch das Problem des Kaufes mit Hilfe von Kreditkarten, welche sogar in großen Städten schwach entwickelt ist und bei der Zustellung.“, sagt Wyschlinskij. Doch zukünftig wird sich der Internethandel entwickeln. Pekarewskij erzählte, dass Sela bereits sein eigenes Internetgeschäft hat: „Wir werden dem eine hohe Aufmerksamkeit zuteil kommen lassen, um den Wiedererkennungswert der Marke zu erhöhen und alle Verbraucher zufrieden zu stellen, falls es in irgendeiner Stadt keines unserer Geschäfte gibt.“

Der Internethandel hat am allgemeinen Kleidungsverkauf lediglich einen Anteil von 5%, sagt Arkadij Pekarewskij. Eine Einkaufskultur für Kleidung über das Internet ist bislang nicht entwickelt. „Das ist ein anderes Publikum und der Zugang zum Kauf ein anderer.“, erläutert er. „Für unsere Käufer ist es wichtig die Sache zu sehen und anzufassen und vom Prozess des Kauf zusätzliche Emotionen zu erfahren; am Wochenende oder nach der Arbeit durch die Geschäfte zu gehen und daraus Vergnügen zu erlangen.“

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 778

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“

„Am besten wäre natürlich, wenn die Frau mit dabei ist. Alleinreisende Männer stehen schließlich immer unter Verdacht.“