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Gasprom bereitet sich auf den Machtwechsel in der Ukraine juristisch vor

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Gestern wurde bei „Gasprom“ erklärt, dass man eine Revision der Verträge für die Gaslieferung in die Ukraine nach dem Machtwechsel im Lande fürchtet. Absichten diese zu ändern, verkündete bereits der Präsidentschaftskandidat Wiktor Janukowitsch. In seinem Umfeld meint man, dass man eine Senkung der Preise über die Einrichtung von direkten Lieferungen von Erdgas aus Turkmenistan erreichen kann. Experten stimmen damit überein, dass dieses Jahr die beste Zeit dafür wird, um Zugeständnisse zu erreichen: der Gasverbrauch in der Welt sinkt und Russland plant auf eine Reihe von die Ukraine umgehenden Gaspipelines zu verzichten.

Darüber, dass die juristische Abteilung von „Gasprom“ bereits zur Vorbereitung einer Verteidigungslinie zu den Gaslieferabkommen in die Ukraine, die am 19. Januar 2009 unterzeichnet wurden, vor Gerichten übergegangen ist, erzählte gestern dem „*Kommersant-Ukraine*“ ein hochgestellter Informant beim Unternhemen. „Der Kandidat, der nach den Umfragewerten die größten Chancen hat Präsident zu werden, hat bereits seine Absicht erklärt, diese Verträge zu revidieren“. Daher wurde am Dienstag die Anweisung gegeben eine Strategie zu ihrer Verteidigung auszuarbeiten“??, erklärte der Gesprächspartner des „*Kommersant-Ukraine*“. Am Sonnabend hatte der offizielle Vertreter der russischen Gasholding, Sergej Kuprijanow, bei einem Auftritt bei „Echo Moskwy“ erklärt, dass der neue Präsident der Ukraine dennoch nicht die Gasabkommen revidieren wird. „ Die Verträge sind langfristig nach schwedischem Recht und nur deshalb, dass die politische Führung sich ändert, auf Vertragsänderungen zu bestehen, wird kaum gelingen“, sagte er. Kuprijanow unterstrich ebenfalls, dass die mittlere Transitgebühr von 2,7$ pro tausend Kubikmeter auf 100 km für russisches Gas über die Ukraine im Jahr 2010 dem Marktniveau entspricht. Seinen Beteuerungen nach ist die Gebühr in Polen, wo der Transit über eine neue Pipeline geht, deren Bauausgaben noch hereingeholt werden müssen, niedriger. Dabei weigerte sich der Vertreter des russischen Gasmonopolisten den Namen der Pipeline und die Höhe der Gebühr anzugeben.

Vorher hatte Präsidentschaftskandidat Wiktor Janukowitsch mehrfach die Notwendigkeit einer Revision der existierenden Verträge für die Lieferung von Gas erklärt. Er erklärte, dass der Preisanstieg bei russischem Gas zu einem Rückgang der Produktion von Mineraldüngern im Lande um ein Drittel, dem Stillstand führte einer Reihe von Industrieunternehmen und einer „Deindustrialisierung“ der ukrainischen Wirtschaft führte. „Die Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland befinden sich derzeit in einem Stadium des kalten Krieges. Genauso kann man auch die aktuellen Gasverträge kennzeichnen“, erklärte dem „*Kommersant-Ukraine*“ der Stellvertreter des Vorsitzenden des Energieausschusses in der Rada, Jurij Bojko. Er erinnerte daran, dass der mittlere Gaspreis für die Ukraine im Jahre 2010 nach unterschiedlichen Schätzungen 280-337$ pro tausend Kubikmeter betragen wird, wo der Gaspreis für Weißrussland in diesem Jahr 160$ nicht übersteigen wird.

Derweil hat ein hochgestellter Informant des „*Kommersant-Ukraine*“ in der Partei der Regionen ausgeführt, dass im Falle einer Präsidentschaft Wiktor Janukowitschs, er beabsichtigt aktiv den Entschluss des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung zu nutzen, der im Jahr 2008 verabschiedet wird und dem Kabinett vorschreibt Verhandlungen im Gasbereich nach Direktiven zu führen, die vom Präsidenten bestätigt wurden. „Unsere Position besteht darin, dass falls Russland nicht bereit ist uns Gas zu liefern, dann werden wir dieses in Turkmenistan kaufen, wo dieses im Überfluss vorhanden und der Preis annehmbar ist“, sagte der Gesprächspartner des „*Kommersant-Ukraine*“.

Erinnern wir daran, dass der Preis für turkmenisches Gas für Russland im Jahr 2010 195-200$ pro tausend Kubikmeter beträgt. Der Informant des „*Kommersant-Ukraine*“ bei der Partei der Regionen erläuterte, dass die Ukraine Zugeständnisse von Russland erreichen kann, vor allem über den Status als Monopolist beim Gastransit. Er bestätigte, dass „Gasprom“ nicht an einer Unterbrechung der Lieferungen ukrainischen Gases in die Europäische Union interessiert ist, da die Verluste in diesem Fall beim russischen Monopolisten bleiben und nicht bei der ukrainischen Seite. „Reparaturarbeiten an ukrainischen Gaspipelines könnten beispielsweise zu einer Verringerung der Gaslieferungen in die Länder der Europäischen Union führen. Das wird sehr schmerzhaft für ‘Gasprom’, doch die Ukraine wird in diesem Fall keine finanzielle Verantwortung übernehmen“, stimmt Maxim Schein, Leiter der Analyseabteilung beim Investmentunternehmen „BrokerKreditService“ zu.

Der Präsident des Kiewer Internationalen Energieklubs 2q-club Alexander Todijtschuk sagt, dass derzeit die beste Situation für eine Revision der Preise bei in die Ukraine geliefertem Gas ist. „Die Preise für Erdgas, darunter auch für komprimiertes (flüssiges), fallen in der Welt, wo der Preis für russisches Gas in der Ukraine ständig wächst und ist derzeit höher als in den Ländern der Europäischen Union, die weiter entfernt sind und wo die Transportausgaben höher sind. Außerdem gibt es den in dem Vertrag vom 19. Januar zugrunde gelegten Preis von 450$ nirgendwo in der Welt“, sagte Todijtschuk. Und der Berater der Premierministerin und Mitglied des Energieausschusses, Alexander Gudyma, sagt, dass der Haupttrumpf in den Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland die Existenz von Umgehungstransportrouten war. „Jedoch sinkt in letzter Zeit mit dem Rückgang der Preise für die Lieferung von russischem Gas in Europa die Notwendigkeit des Baus von solchen Pipelines“, sagt Gudyma. Gestern traf in Russland der Premierminister der Türkei Recep Tayyip Erdoğan ein, der heute Gespräche mit dem Premier der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und Präsident Medwedew führt. Den Angaben der einflussreichen türkischen Zeitung “Today`s Zaman nach beabsichtigt der türkische Premier im Verlaufe der heutigen Gespräche Russland vorzuschlagen sich an Nabucco zu beteiligen und auf South Stream zu verzichten, die bislang als Hauptkonkurrent für das ukrainische Gastransportsystem galt.

Oleg Gawrisch, Alexander Tschernowalow, Natalja Grib

Quelle: “Kommersant-Ukraine“:

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 876

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“