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Die Ukraine fordert niedrigeren Gaspreis im Austausch für einen Teil des Gastransportsystems

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Die Ukraine hat ihre Bereitschaft erklärt, zum Projekt der Gründung eines Gastransportkonsortiums mit Russland zurückzukehren. Doch im Gegenzug fordert sie eine spürbare Senkung der Gaspreise – von den derzeitigen 305$ pro tausend Kubikmeter auf 168$, die Belarus zahlt. Andernfalls droht Kiew faktisch mit der Einstellung der Gaszahlung, dabei versprechend die Finanzierung aus dem Haushalt einzustellen. Belarus hat Russland die Hälfte seines Gastransportsystems abgegeben, doch bietet die Ukraine nicht mehr als ein Drittel an.

Am Freitag versprach der Erste Vizepremier Andrej Kljujew Russland das, worauf sich der Premier der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und die Ex-Premierin der Ukraine, Julia Timoschenko, einige Jahre lang zu einigen versuchten. “Faktisch ist das Gesetz zur Übergabe des Gastransportsystems als Konzession nach der Schaffung eines Gastransportkonsortiums bereits fertig“, erläuterte er im Verlaufe einer Pressekonferenz in Saporoshje. Der Staatsbedienstete fügte hinzu, dass die Aufgabe der neuen Machthaber in der Ukraine die Erhöhung ihrer Attraktivität als Transitland ist. Andernfalls, so erklärte er, wird nach der Errichtung der russischen Gasleitungen Nord Stream und South Stream „unser Gastransportsystem weder für die Länder der EU, noch für Russland notwendig sein“.

Der neue Präsident, Wiktor Janukowitsch, machte gleich die Rückkehr zum Projekt des Gastransportkonsortiums mit Russland (Ausgabe des “Kommersant-Ukraine“ vom 9. Februar) zu einer seiner Hauptlosungen. Die OOO (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) „Meshdunarodnyj Gasotransportnyj Konsorzium“ wurde von „Gasprom“ und der NAK (Nationalen Aktiengesellschaft) „Naftogas Ukrainy“ bereits im Jahre 2003 zu paritätischen Bedingungen gegründet. Im Jahre 2004 brachte „Gasprom“ seinen Anteil am Stammkapital (17 Mio.$) ein, doch beide Seiten konnten sich nicht darauf einigen, ob das Konsortium einfach die neue Gasleitung „Borodtschany-Ushgorod“ bauen wird, worauf die Ukraine bestand, oder das gesamte Gastransportsystem mit einer Kapazität von 142 Mrd. Kubikmeter Gas im Jahr managen wird. Seitdem hat Russland nicht nur einmal versucht das Projekt wiederzubeleben, doch ohne Erfolg. Daher verhielt sich das Energieministerium der Russischen Föderation vorsichtig zu den Erklärungen von Kljujew. „Schriftliche Angebote sind bei uns nicht eingegangen“, heißt es im Ministerium. Bei „Gasprom“ präzisierte man lediglich, dass die neue Runde der Gasverhandlungen in den nächsten Tagen beginnt.

Premier Nikolaj Asarow hatte am Freitag die Stichhaltigkeit für die Skepsis der russischen Seite bestätigt. Faktisch nannte er den Preis für die Rückkehr zum Gastransportkonsortium. Der Premier forderte „in der bevorstehenden Woche den für die Ukraine nachteiligen Vertrag vom 19. Januar 2009 zu überprüfen“. Am Vortag hatte Vizepremier Sergej Tigipko gesagt, dass „der Gaspreis nicht bedeutend höher sein sollte, als der für Belarus, da die Wirtschaften beider Länder hinreichend ähnlich sind“. Im I. Quartal zahlte Belarus Russland 168$ für die tausend Kubikmeter, die Ukraine 305$.

Der Premier gab dabei zu verstehen, dass die Ukraine andernfalls einfach aufhört für das Gas zu zahlen. Er erläuterte, dass die vorherigen Zahlungen von Julia Timoschenko garantiert und „aus Budgetmitteln bestritten wurden“. Dabei führte Nikolaj Asarow aus, dass das Zahlungsniveau für das Gas im Land etwa 20% beträgt und der Premier gab zu, dass man „eine elementare Ordnung“ bei „Naftogas“ einführen muss – „die Kosten und Verluste reduzieren und ebenfalls die Veruntreuung von Ressourcen im System beenden muss, welches den Verkauf und die Verteilung des Gases betreibt“. Später, nach etwa zwei Monaten, versprach er die Preise für einzelne Bevölkerungsgruppen anzuheben. Doch Vizepremier Sergej Tigipko sagte hierzu bereits, dass man dies ohne Kompensationsmechanismus nicht tun kann und die einfachste Sache ist sich an „Gasprom“ mit der Bitte um Senkung des Gaspreises zu wenden.

Nikolaj Asarow hat das Finanzministerium bereits angewiesen aus dem Budget nur „bis zu 10% des Werts des Gasimports im März“ zu zahlen. Für diesen Monat erwartet „Gasprom“ von der Ukraine 700 Mio.$ zu erhalten. Das heißt bis zum 7. April muss die NAK selbst 630 Mio. $ finden. Für den Januar hatte das Unternehmen „Gasprom“ 780,2 Mio. $ gezahlt, für den Februar 630 Mio. $. Ein Informant des “Kommersant-Ukraine“ bei „Naftogas“ bestätigte die Angaben des Premiers, hervorhebend, dass das Unternehmen 1,1 Mrd. $ aus dem Haushalt erhielt und nur weniger als 300 Mio. $ von den Verbrauchern „aufgrund der Probleme der kommunalen Energieversorger und der Unternehmen der ‘Industrialnyj Sojus Donbass’ „ Gruppe einsammelte. Woher „Naftogas“ das Geld für die Märzzahlungen nimmt, weiß man im Unternehmen nicht.

„Den Vertrag mit ‘Gasprom’ innerhalb von zwei Wochen zu ändern ist unmöglich, daher muss das Unternehmen einen Kredit aufnehmen“, meint Maxim Schein von „BrokerCreditService“. Der Meinung des Analysten nach, bietet die Ukraine Moskau schlechtere Bedingungen als Minsk, beim Versuch belarussische Preise für das Gas zu erreichen. Belarus erhielt einen spürbaren Nachlass im Austausch für die Zustimmung an Russland 50% des eigenen Gastransportsystems zu verkaufen. Die Ukraine ist nur bereit ein Drittel abzugeben, da sie auch die EU mit einbeziehen möchte.

Oleg Gawrisch, Natalja Grib

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 772

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

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„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


“

„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“