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Deutsche Bank ist als Zahlungsgarant bei russischen Erdgaslieferungen an die Ukraine im Gespräch

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Die Staatliche Aktiengesellschaft “Naftogas Ukrainy” sucht eine Möglichkeit zu direkten Verträgen mit “Gasprom” für die von Erdgas in die Ukraine zu kommen. Am Donnerstag führten der ukrainische und der russische Monopolist Verhandlungen mit der Deutschen Bank durch, im Laufe derer der Bank vorgeschlagen wurde als Garant für die direkten Lieferungen zwischen den Staaten aufzutreten. In diesem Falle muss “Naftogas Ukrainy” die zusätzlichen Ausgaben tragen – etwa 7-8% der Gaskosten, betonen Marktteilnehmer.

Im Rahmen der nächsten Verhandlungsrunde zu den Lieferbedingungen für Erdgas an die Ukraine, welche am 15. August begann, trafen sich am vergangenen Donnerstag die Vorstandsvorsitzenden von “Naftogas Ukrainy”, Oleg Dubina, und “Gasprom”, Alexej Miller, mit Josef Ackermann, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank AG. In der verbreiteten Presseerklärung wurde lediglich gesagt, dass die “Seiten eine dreiseitige Zusammenarbeit diskutiert haben”. Premierministerin Julia Timoschenko erzählte am Freitag, dass die Verhandlungen mit der Deutschen Bank einen Kredit zum Erwerb von zusätzlichen Gasmengen “zum heutigen Preis und auf lange Sicht” betreffen. Dies, obgleich vorher bei “Gasprom” die Information dementiert wurde, dass der Ukraine mehr als die vertraglich vereinbarten Gasmengen von 55 Mrd. Kubikmeter verkauft werden könnten.

Auf Kommentare verzichtete man bei “Gasprom” und bei “Naftogas Ukrainy”. Doch ein hochgestellter Informant des “Kommersant-Ukraine“ bei “Gasprom” teilte mit, dass bei den Verhandlungen die Rede nicht nur über einen Kredit ging, sondern auch darüber, dass die Deutsche Bank als Garant in den Beziehungen zwischen dem russischen und dem ukrainischen Unternehmen auftritt. “Die Hauptaufgabe von RosUkrEnergo (50% gehört ‘Gasprom’, 50% Dmitrij Firtasch und Iwan Fursin) bestand darin, die regelmäßigen Abrechnungen zwischen ‘Gasprom’ und ‘Naftogas Ukrainy’ zu gewährleisten, die gerade mit Verzögerungen von statten gehen. ‘Naftogas Ukrainy’ besteht auf direkten Verträgen, doch ‘Gasprom’ fordert im Gegenzug direkte Abrechnungen. Eine der Variante der Sicherstellung ist eine Garantie der Deutschen Bank für ‘Gasprom’, bei der im Fall von Abrechnungsverzögerungen die Bank dem Unternehmen die notwendigen Summen zahlt. Und ‘Naftogas Ukrainy’ tilgt seine Schulden und die Bankzinsen bei der Deutschen Bank.”, sagte der Gesprächspartner des “Kommersant-Ukraine“. Seinen Worten nach, hat die Deutsche Bank dem Vorschlag von “Gasprom” und “Naftogas Ukrainy” zugestimmt, doch bislang ist dieses Abkommen nicht unterzeichnet worden.

Die Wahl der Deutschen Bank als Garant für die Bezahlung der Gaslieferungen in die Ukraine ist nicht zufällig; die Bank ist der größte Kreditgeber für “Naftogas Ukrainy” und für “Gasprom”. So eröffnete die Deutsche Bank im März 2005 “Naftogas Ukrainy” eine Kreditlinie der Summe von zwei Mrd. € für die Umsetzung von internationalen Projekten des Unternehmens. Im April 2005 überwies die Bank “Naftogas Ukrainy” die erste Tranche in Höhe von 300 Mio. $ aus dieser Kreditlinie und im Oktober die zweite Tranche von 300 Mio. $. Im August 2007 begann “Naftogas Ukrainy” mit der Tilgung des Kredites bei der Deutschen Bank, doch wurde das bislang nicht abgeschlossen.

Der Generaldirektor der ungarischen Magyar GT, Janosch Petöfi, betont, dass vorher bereits die Deutsche Bank Garantien in Bezug auf die Abrechnung des ungarischen Erdöl und -gas Unternehmens MOL gegenüber “Gasprom” gegeben hatte. “Soweit MOL periodisch diese Dienste in Anspruch nahm, zahlten sie der Deutschen Bank Prozente für die Nutzung der Mittel, was den Gaspreis am Jahresende um 5 – 6% erhöhte.”, erzählte Petöfi. Im Fall von “Naftogas Ukrainy” kann der Aufschlag noch höher ausfallen, ist sich Oleg Sarubinskij, Mitglied des Ausschusses für Energiefragen der Werchowna Rada, sicher. “‘Naftogas Ukrainy’ hat hohe Kreditverpflichtungen und in dieser Situation wird ihnen kaum jemand einen Kredit von unter 15% p. a. geben, was unter Einbeziehung von Zahlungsunterbrechungen, die beim Unternehmen bei der Bezahlung von Erdgas auftreten, auf einen 7-8% Aufschlag zum Gaspreis hinauslaufen wird.”, sagt Maxim Schein, Analyst der russischen Investmentfirma “BrokerKreditService”. “Oder bei einem geplanten Erdgaspreis von 400$ pro tausend Kubikmeter, auf 28-32$ je tausend Kubikmeter.” Zum Vergleich: gerade verdient RosUkrEnergo, bei der Gaslieferung an die Ukraine, 1,5$ pro tausend gelieferte Kubikmeter.

Quelle: Kommersant-Ukraine

Übersetzer:   Andreas Stein — Wörter: 700

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„Inzwischen hat sich ja auch die Tagesschau etwas eingehender mit diesem Thema befaßt. Demnach seien indirekte Geldflüsse zum Kreml der Grund für das erfolgte Verbot der Serie. Ich schätze jedenfalls...“

„ Ist die Meldung überhaupt aktuell, die "Welt" schrieb offenbar schon 2023 über genau dieses Thema ?


„Kennt jemand vielleicht die Hintergründe dafür ? Soweit ich das sehe handelt es sich doch um eine völlig harmlose Kinderserie ohne jede Spur von Propaganda oä ?“

„ Was meint "erneut" ??
Bislang glaubte ich daß man sich als Reisender zumindest in unmittelbarer Grenznähe sicher fühlen konnte ?


„Bei Ankunft am Blockposten im Internet (nakordoni.eu) 4h Wartezeit und 40 PKW am Grenzübergang, einen Teil der Wartezeit sitzt man am Blockposten ab, die halten die PKW Warteschlange von dem eigentlichen...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ich dachte z.B. Krakovetz hat diese Spur nicht, jedenfalls bin ich in 2025 mit allen anderen bei den Ukrainern durchgeschleust worden, anschließend bei den Polen EU Spur..“

„ Hallo julib77,

Bzgl. Ausreisen mit PKW nach Polen möchte ich Dir deutlich widersprechen, ich weiß nicht woher Du Deine Informationen beziehst.

Schau einfach hier einmal Thread nach "An welchem Grenzübergang geht's am schnellsten? Da musst Du nicht suchen, der steht derzeit auch immer weit oben. Auch wenn wir da, nur über die Abläufe und die Wartezeiten berichten, findest Du nicht einen Kommentar darüber, dass Ukrainer schlecht behandelt werden. (2025 bis heute, ca. 25 Ein- und Ausreisen)

Ich kann nur sagen, ich beobachte keinerlei Repressalien, ganz im Gegenteil, die Ukrainer werden respektvoll behandelt, ist stelle keinen Unterschied zu mir als Deutschen fest. Das einzig berichtenswerte ist, dass die meisten Ukrainer-Innen fotografiert werden, bei der Ein - und Ausreise. Dieser Vorgang läuft professionell ab, ich kann dabei keine "Erniedrigung " beobachten, es wird gelacht und gescherzt dabei und die Frauen richten ihre Haare etc. Damit es ein 'schönes" Bild gibt.

Bzgl. Ungarn kann ich nur von einer Einreise berichten in 2025 (noch unter Orban), an dem mir sehr gut bekannten Grenzübergang "Lushanka" (Berehove HU), die Ausreiseseite kann man beobachten, ich kann nichts berichten, d.h. für mich normale Abläufe bei der Ausreise, wie auch bei der Einreise. Normale PKW Schlange, ganz im Rahmen. Kurz um, mir ist damals nichts aufgefallen. Alles war SICHER, wie die letzten 70 Mal, als ich den Grenzübergang von 2004 an bis 2025 überquert habe. Ein- und Ausreise.


„Ich werde am Sonntag ca. 12 Uhr auch wieder in Uhryniw Ausreisen. Dazu mal eine Frage, in Uhrnyiw gibt es ja die besagte EU-Spur, die ja durchweg bei den Ukrainern und den Polen die Ausreisezeit doch erheblich...“

„Auch wenn ich diese Verbindung toll finde, hätte ich ehrlicherweise Angst, von Polen aus in die Ukraine zu reisen. Die Polen werden immer gewaltsamer gegen Ukrainer und ukrainische Projekte. Außerdem...“

„Ups, ja. Irgendwie war zwar die Rede von einem durchgängig buchbaren Fahrschein, aber das bedeutet in der Tat wohl nicht auch zugleich eine unterbrechungsfreie und bequeme Fahrt mit der Bahn. Schade“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„Ja auf dem Papier sieht das wohl alles sehr einfach aus. Offenbar hat Leo da den Mund etwas zu voll genommen, scheint übrigens typisch für die private Verkehrsbranche zu sein. Soweit ich sehe hat sich...“

„ Obwohl der Leo-Express angeblich seit Juni den Betrieb auf dieser Strecke aufgenommen hat wird die "Bahnfahrt" über Przemysl nach UA wohl noch lange Zukunftsmusik bleiben.
Wie zu lesen ist gibt es noch nichtmal für das polnische Streckennetz eine Zulassung so daß derzeit dort wohl noch mit Bussen gefahren wird.


„изображение.png изображение.png Da muß man wohl mit den Daten etwas herumspielen ... Da wird wohl noch nicht täglich gefahren. Trotzdem Danke.“

Der Link zum Anbieter ist ja da.
Ist korrekt, aber ich finde man hätte trotzdem im Text gleich darauf hinweisen können.
War aber nicht "böse" gemeint ...
Bis jetzt sind die Tickets auch noch nicht auf der Webseite buchbar - warum auch immer ...
Hab´s versucht - bekomme aber immer angezeigt "auf dieser Strecke fahren wir nicht" :-([smilie=dntknw.gif]

„Man sollte aber explizit dazu schreiben, daß es ein Zug von LeoExpress ist - und nur auf deren Webseite kann man die Fahrkarten kaufen. Zumindest ist es die erste Umsteigefreie Verbindung von Deutschland...“

„Vielen Dank, mit einem Briefchen meiner Frau im Gepäck gab es keine Probleme“